Nasse Bodenplatte bei Altbau (1937)

Diskutiere Nasse Bodenplatte bei Altbau (1937) im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, Vorgeschichte: wir haben im vergangenen Jahr einen Altbau (EFH 1937) gekauft. Da sowieso von außen einige Arbeiten anstanden und der...

  1. peterm

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    Hallo,

    Vorgeschichte: wir haben im vergangenen Jahr einen Altbau (EFH 1937) gekauft. Da sowieso von außen einige Arbeiten anstanden und der Keller deutliche Zeichen von Feuchtigkeit aufwies, haben wir die Bitumenabdichtung stellenweise ausgegraben und überprüft. Die Bitumenbeschichtung war nur noch ein leichter Film und fiel von alleine ab. Sanierung: Neubeschichtung, davor ein Vlies von Remmers. Nach Lüften im Winter zeigten die Kellerwände Besserung.

    Aktueller Stand: Nach den heftigen Regenfällen der letzten Wochen wird aber an einigen Stellen die Bodenplatte feucht (bis ca. 1m Abstand zur Außenwand). Die Wand ist weitestgehend trocken. Luftfeuchtigkeit ca. 65-70%.

    Frage: Mit der Abdichtung der Außenwand hatte ich mich beschäftigt. Was erwartet mich bei der Bodenplatte? Wie soll ich vorgehen (z.B. "Probebohrung")? Wie wurde damals die Bodenplatte üblicherweise erstellt? Wie müsste sie nach heutigen Standard saniert werden?

    Viele Grüße
    Peter
     
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  3. #2 buddelchen333, 5. Juni 2008
    buddelchen333

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    kann es sein, daß ihr im zuge der abdichtung außen den Boden durch leichtdurchlässigen sand + kies ausgetauscht habt, dann habt ihr eine wanne gebaut, weil sich das Wasser jetzt alles auf Bodenplattenniveau sammelt....
     
  4. peterm

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    Hallo buddelchen333,

    du hattest ja selbst einige Erfahrungen gemacht. Ja, wir haben das entsprechend versickerungsfähig verfüllt - nach der Angabe des Architekten ohne Drainage. Die Abgrabung war aber bis auf die Fundamentunterseite, so dass sich eigentlich gar nicht so viel Wasser stauen könnte. Die Bodenplatte liegt ja darüber oder?
    Wird die Bodenplatte nie in Angriff genommen? Darüber hatte ich bis jetzt nie etwas gelesen.

    Beste Grüße
    Peter
     
  5. #4 buddelchen333, 8. Juni 2008
    buddelchen333

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    war denn der Boden bei fundament eher lehmig erdig also undurchlässig?

    Bei uns ist geographisch bedingt nur sand..
     
  6. peterm

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    auf Fundamenttiefe war er eher sandig.
    früher war der vorgarten ein parkplatz mit festgefahrenen kies/schotter. aufgrund des gefälles zum haus stand das wasser beim regen direkt an der hauswand und suchte sich seinen weg...
     
  7. #6 buddelchen333, 9. Juni 2008
    buddelchen333

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    die sache ist zu speziell für eine Ferndiagnose. Vielleicht gibt es ja auch Grundwasserschwankungen? Frage doch mal nach den Grundwasserständen und auch dem histtorischen Höchststand. Das Problem bei Altbauten ist, daß man zwar von außen abdichten kann und auch betonschicht, estrich, abdichtung einbauen kann, aber die Abdichtung ganz schlecht oder nur sehr sehr teuer an eine horizontalsperre, sollte sie denn vorhanden sein, angeschlossen werden kann....
     
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