Nasser Keller

Diskutiere Nasser Keller im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich bin neu hier. Möchte mich daher auch kurz vorstellen. Mein Name ist Chris, komme aus Dresden, habe ein 3 Familienhaus Bj....

  1. Kunilowsky

    Kunilowsky

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    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier. Möchte mich daher auch kurz vorstellen. Mein Name ist Chris, komme aus Dresden, habe ein 3 Familienhaus Bj. 1918 und einen nassen Keller.

    So, jetzt zu meinem Problem(en).

    Mein Keller ist aus Bruchstein... soweit ich erfahren und erlesen habe ist dies bei dem Baujahr üblich, alle Häuse auf der Straße sind so. Dieser keller ist ca. 60cm über dem Erdreich, so das ein Fenster rein passt. Ab diesen ca. 60 cm beginnt das Gewölbe, was aus Ziegel besteht. Stützsäulen im Keller verteilt sind ebenfals aus Ziegel. Dies alles ist mit einen, mir unbekannten, Putz versehen.

    Jetzt werden im EG, im Winter, die unteren 20cm der Außenwände feucht bzw nass... was in sehr unzugänglichen Stellen Schimmel bildet. Diese versuche ich Momentan so gut wie möglich zu lüften. Die Fließen beschlagen auch, sobald man es wärer im Zimmer macht. Da kondensiert die warme Luft an der Kalten Wand.

    Im Keller löst sicher der Putz van den Außenwänden langsam Richtung inneren des Kellers sowie in das GEwölbe... wo schon der ein oder andere Ziegel sich auflöst. Um dies zu Stopen habe ich alle Wände geböhrt und mit mit einer Säure abgedichtet. Diese Bohrung sind knapp unterhalb wo der Ziegel beginnt. Meiner Meinung nach hilft dies nicht wirklich. Da ich gelesen habe das der Bruchstein nur wenig Wasser weiter gibt wird die Feuchtigkeit durch putz und Fugen übertragen. Da gegen hilf nur ein ausgraben bzw Freilegen der außenwände und da eine Sperre einlegen.

    Dies sind jetzt meine Probleme mit meiner eigenen Meinung dazu. Jetzt würde ich gern ncoh andere Meinungen, Erfahrungen dazu wissen um eine gescheide Lösung zu finden.

    MfG Christian
     
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  3. #2 Bromm Edmund, 23. Dezember 2013
    Bromm Edmund

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    Hallo, mit was? Säure? Da stimmt doch was nicht.
    Gibt es hierzu auch noch etwas konkreteres?
    Ansonsten sind zwei völlig getrennte Probleme zu lösen. Die Schäden im EG haben nichts mit dem Keller zu tun. (Gut fast nichts, nur die Abkühlung des Boden-Wandanschluss).
    Um hier zu helfen braucht es weitere Informationen. Evtl. helfen auch Bilder der durch Feuchte geschädigten Räume sowie Pläne wo z.B. auch die Heizungen eingezeichnet sind.
     
  4. Julius

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    Und vor allem die Räume im EG DURCHGÄNGIG auf Temperatur halten, nicht nur "mal wärmer nach Bedarf"!
     
  5. Chris G

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    Hallo Julius,

    durchgehendes Heizen wird nichts bringen, wenn bauseits Probleme vorhanden sind. Ein Beispiel:

    Kellerraum unterhalb der Garage: Stück Dämmung am Anschluss zwischen Decke und Außenwand für Abdichtungsarbeiten entfernt und jetzt tropft das Kondensationswasser förmlich von der Decke. Raum konstant auf 21 Grad auch in der Nacht. Ist allerdings nur ein Übergangszustand bis die Sanierung komplett abgeschlossen ist.

    Deshalb sollten solche Probleme immer von einem Experten beurteilt werden und ein Sanierungskonzept erstellt werden. Dazu würde ich mir einen Betrieb über den dhbv suchen und am besten gleich zwei-drei anfragen.

    Gruß
    Christoph
     
  6. #5 wasweissich, 23. Dezember 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wieso nicht einen unabhängigen SV ?

    (ich vergas , der will ja geld sehen .......... dann lieber mehreren betrieben , die sowieso keinen auftrag bekommen die zeit stehlen , und hinterher wundern , wieso jeder von denen eine andere lösung favorisieret .... )
     
  7. ISYBAU

    ISYBAU

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    Wieso bitte einen Betrieb?

    Suche Dir einen Sachverständigen für Schäden an Gebäuden, wenn er öbuv ist umso besser.

    Erst die Feststellung und Bewertung der technischen Zusammenhänge und dann die Lösungsfindung.
    Wer den Metzger fragt, wird Wurst u.ä. angeboten bekommen ...

    Die Trennung von Planung und Ausführung spart in aller Regel Geld - wenn man an die Richtigen gerät.
     
  8. Chris G

    Chris G

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    Hallo zusammen,

    nicht dass wir uns missverstehen. Ich hatte das Anliegen des Beitragstarters eher so verstanden, dass hier nach einer Anleitung zur doityourself gesucht wird.
    Eine weitere Steigerung ist ein Handwerker, dann kommt jemand, der vom Fach kommt, die nächste Stufe ist schon die von mir Empfohlene Konsultation mit den Fachfirmen, die es wirklich sehr gut beherrschen müssten. Ein SV ist im Vergleich dazu schon ganz großes Kino, wobei es auch Fachbetriebe gibt, wo derartiges Fachwissen vorhanden ist.

    War also zum verstandenen Wunsch nach Lösung schon ein Hinweis in die richtige Richtung. Der SV ist wie gesagt die beste Lösung, wenn man den einen guten findet.

    Viel Erfolg bei der Problemlösung.

    Gruß
    Christoph
     
  9. Julius

    Julius

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    Genau: WENN! Aber was, wenn nicht?
    Wie wahrscheinlich ist ein solcher Fehler?
    Die Hütte steht seit 95 Jahren! Da wäre es vermutlich in der Zwischenzeit aufgefallen, wenn dort ein grundsätzliches Problem bestünde.
    Natürlich kann man das nachträgliche Auftreten eines Schadens nicht ausschließen. Allerdings habe ich der Schilderung bisher keine Hinweise darauf entnehmen können.
    Und in der Mehrzahl der Fälle ist nach meiner bescheidenen Erfahrung eben falsches Nutzerverhalten die Ursache!
    Da ein Umstellen des Heizverhaltens einfach und billig zu machen ist, würde ich erst DAS versuchen, bevor ich kostenpflichtig andere Pferde scheu mache (und noch dazu so ungeeignete Gäule wie Du sie vorschlägst...).
     
  10. Wieland

    Wieland

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    Ein Bruchsteinkeller dient zur Lagerung von Kartoffeln, Gemüse und Sauerkrautständern.
    Eine Trockenlegung durch Vertikale Dichtung von außen führt nicht zum Erfolg.
    Da in aller Regel die Fundamente ebenfals in Bruchstein auf feuchtem ( Nassen ) Untergrund
    ausgeführt wurden.(kappilar Wirkung ).
    Außerdem sind die Kelleraußenwände aufgrund fehlender Wärmedämmung so kühl,
    daß es bei entsprechender Lüftung ( besonders im Sommer ) zum Eintrag von Wasser kommt.
    (Kondensat).
    Eine Möglichkeit zur Verbesserung, kann eine entsprechende Hydrophobierung des Mauerwerk
    und das Auftragen von Sanierputz ergeben.
    Hierbei sind die Hersteller und Verarbeitungsrichtlinien zu beacheten.


    Grüße
     
  11. ISYBAU

    ISYBAU

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    Das ist ja auch ein in Ordnung. Etwas selbst zu machen, muss nicht direkt zu handwerklichen Tätigkeiten führen, sondern kann eben auch ein Vorschlag sein, das Ganze richtig zu organisieren.

    Es wäre hier kein gutes Forum, wenn solche Ratschläge nicht kämen.

    Selbstmachen oder der direkte Einsatz einer Fachfirma kann eine richtige und die beste Lösung sein, aber manchmal auch einfach nur zu einem teuren weil unsinnigen Aktionismus führen.

    Mit dem "Sachverständigen" ist hier ein neutraler Fachmann-/frau gemeint, der sein Geld nicht durch die bauliche Sanierung verdient sondern einfach nur berät.
     
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  13. ISYBAU

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    Nachsatz:

    Wieland hat meines Erachtens schon das Wesentliche auf den Punkt gebracht.

    Was ist die Konsequenz? Auch ein verändertes Nutzungsverhalten, kann ein Problem lösen. Das lässt sich nach Ortseinsicht bei einem kellergelagerten Bier und einer Kellerkartoffelsuppe manchmal sehr gut diskutieren. Und wer im vormaligen Kartoffelkeller trotzdem eine höherwertige Nutzung möchte, muss auf die Konsequenzen und Kosten hingwiesen werden. Technische ist vieles machbar. Ob die technische Lösung sinnvoll, wirtschaftlich, dauerhaft und zuverlässig ist, ist eine ganz andere Frage.
     
  14. wasweissich

    wasweissich Gast

    und genau diese kann nach einer untersuchung vor ort mit einem SV geklärt werden ...........


    mit sicherheit wird das hydrophobieren und sanierputzen in 2 von 10 fällen helfen (vielleicht sogar3 oder 4).... und wenn kunilowski einer von beiden ist , ist alles gut .
    bei den restlichen 8 fällen heisst es dann kein treffer ,(viel) geld versenkt

    ratschlag daher unbrauchbar.
     
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