Neubau- Angebote von BT

Diskutiere Neubau- Angebote von BT im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Schönen Guten Morgen, meine Frau und ich wollen ein Haus bauen (Neuwied möglichst Stadtnah). Da wir gebraucht in unserer Ecke nichts finden,...

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    Schönen Guten Morgen,
    meine Frau und ich wollen ein Haus bauen (Neuwied möglichst Stadtnah). Da wir gebraucht in unserer Ecke nichts finden, haben wir uns entschlossen neu zu bauen. So haben wir auch alle Möglichkeiten, dass einfließen zu lassen was wir brauchen (behindertengerecht wegen unserem Sohn).

    Wir wollen also einen Bungalow bauen, natürlich am Besten auf einem absolut ebenerdigen Grundstück, denn sonst macht das keinen Sinn.

    Jetzt bin ich bei so hohen Kosten extrem vorsichtig, weil ich Angst habe mich zu verzetteln. Deswegen möchte ich mal Euren Rat zu den anfallenden Kosten des Neubaus haben.

    Frage vorab (immer wieder gestellt). Warum kostet ein Bungalow so verhältnismäßig viel mehr als ein „normal“ gebautes 1,5 stöckiges Haus. Eine Hausbaufirma sagte mir, dass der Mehrpreis ca. 30.000 Euro wäre? Das allein durch die größere Grundplatte und mehr Dachfläche? Dafür fällt z.B. eine Geschossdecke weg, die am Bungalow nicht tragend ausgeführt wird. Na ja das nur am Rande.

    Wir haben jetzt drei grobe Kalkulationen eines Bungalows von regionalen Anbietern (schlüsselfertig). Ich habe die Baubeschreibungen versucht so genau wie möglich zu lesen und zu vergleichen.


    Mich interessiert nur ob ein Preis in dieser Größenordung akzeptabel ist. Die Baubeschreibungen hören sich beim ersten Mal lesen alle gleich an. Bei genauem Nachfragen sind mir allerdings ein paar Sachen aufgefallen. Ich schreibe das auch nur ganz grob hier rein und denkt dran ich bin blutiger Anfänger und arbeite mich gerade erst ein.

    Zusätzlich zum Haus wollen wir noch eine Doppelgarage haben. Ich habe hier gelesen, dass ich dafür ca. 25.000 Euro rechnen kann (gemauert). Ich denke, da ist eine Fertiggarage vielleicht die bessere Alternative (besser in dem Fall günstiger). Plus alles was drum herum noch so anfällt. Wobei mir die Garage wichtig ist 
    Macht es vielleicht Sinn diese am Haus zu integrieren, da dadurch ja auch eine Wand (oder teilweise) entfällt und die Bodenplatte in einem gegossen werden kann?!?

    Erst mal grob zu den Anbieter und was mir aufgefallen ist:

    Vorgabe Bungalow mit ca. 140 m² ohne Keller und schlüsselfertig mit Walmdach.


    Anbieter 1
    Preis ca. 217.000 Euro
    Zusätzlicher Tüv Prüfer für eine externe Bauüberwachung im Preis enthalten (sorry ich habe keine Ahnung, hört sich aber gut an da dies kein anderer auch nur erwähnt). Kein Wärmeverbundsystem mit Poroton Ziegeln gemauert.



    Anbieter 2
    Preis ca. 217.000 Euro (ohne den ersten Preis erwähnt zu haben, fast exakt das gleiche Angebot)
    Aufpreis auf KFW 70 ca. 20.000 Euro, da z.B. nur 2fach verglaste Fenster. Baubeschreibung sehr dürftig, wenig Infos. Macht keinen vernünftigen Eindruck auf mich


    Anbieter 3
    195.000 Euro
    Allerdings mit Flachdach (Aufpreis für Walmdach soll ca. 6.000 Euro, ist das stimmig?)
    Herkömmlich gemauert mit zusätzlichem Wärmeverbundsystem (12cm)
    Aufpreis auf KFW 70 (Wärmeverbundsystem auf 14cm) nur 7.000 Euro.
    3fach verglast.
    Zusätzlich sollen für den Aushub 8.000 Euro anfallen.



    Jetzt habe ich hier drei grobe nicht ausgearbeitete Angebote, da wir ja noch kein Grundstück haben.
    Anbieter drei sieht erst mal günstiger aus. Ich weiß nicht was ein Walmdach an Kosten verursacht und bin auch kein Freund eines Wärmeverbundsystems. Aber der Mehrpreis zum KFW70 Haus und dem damit erhältlichen KFW Darlehen macht für mich Sinn. Aushub wird separat gerechnet und ist bei den anderen inkl. Dazu kommt, dass Anbieter 3 bei Fassadenfarbe, Fensterfarbe, Türfarben usw. immer nur weiß als Standart hat. Hier muss jeder kleine Wunsch gegen Aufpreis angefragt werden.

    Anbieter 1 kenne ich den Bauleiter persönlich, von daher habe ich hier ein gutes Gefühl, dass die Bauaufsicht ordentlich abläuft. Aber im schlimmsten Fall muss er natürlich seine Firma vertreten. Egal ob ich ihn kenne oder nicht. Hier sind unheimlich viele Variationsmöglichkeiten im Preis drin. Farbe von Türen, Fenstern, Fassade nach Wunsch, Einbruchsichere Fenster inklusive, externe Baubetreuung, Fliesenpreis 30 Euro / m² und nicht 20 wie bei den anderen.

    Das sind natürlich Kleinigkeiten, aber das macht auf mich einen deutlich besseren Eindruck. Dazu kommt, dass ich den Bauleiter kenne und ich ihn als kompetent einschätze.



    Anbieter 2 fällt etwas zurück, da ich im persönlichen Gespräch nicht so einen positiven Eindruck hatte (objektiv).




    Jetzt ist mir aber von einem Bekannten geraten worden, dass alles über einen Architekt laufen zu lassen. Also kein schlüsselfertiges Haus vom Bauträger. Ich will aber so wenig wie möglich Arbeit haben (Angebote suchen und terminieren usw.), da ich beruflich auch stark eingespannt bin.

    Was kann der Architekt besser als der Bauträger. Ok er arbeitet für mich, dass ist ein Vorteil. Ich habe das Problem, dass ich bei einem Bauträger keine Kostentransparenz habe. Ich kann nur den Endpreis sehen und mit anderen Vergleichen. Baue ich mit einem Architekten günstiger oder besser?



    Danke für Eure Kommentare
    Gruß
    Stephan
     
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  3. Thomas B

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    Hallo Stephan,

    über die Vollständigkeit/ Tauglichkeit/ Korrektheit wird Dir hier Niemand auch nur mäherungsweise Auskunft geben können, da eigentlich alle wichtigen Infos fehlen. Du schreibst von monolithisch oder mal mit WDVS (wobei mir 12 cm etwas knapp erscheinen, zumal Bungalows wegen Ihres schelchten A/V-Verhältnises sicher besonders genau zu betrachten sein dürften...). Das war's dann aber auch schon.

    Wie wird beheizt? Der Unterscheid zw. einer Gastherme und einer WP mit Tiefenbohrung macht schnell mal 200% aus. Oder Fenter (KS - Holz - Holz/Alu). Unterscheid -je nach Verglasungsart- auch schnell mal 100%. Oder Bodenbeläge: Darfst Du Fliesen für 9,99 EUR (inkl. MwSt.) vom Baumarkt auswählen oder sind es soclhe für 65 EUR.....Ist Deine Raumhöhe 2,75 m oder genügen hier die baurechtlichen Mindestanforderungen und und und.....

    Also: Ich kann zu dem Preis gar nichts sagen. Selbst raten wäre noch zu viel verlangt....sorry.

    Thomas
     
  4. Bluebyte

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    Hallo Thomas,
    das ist ja auch schon eine Aussage. Danke Dir.

    Das mit den Fliesen hatte ich erwähnt (war auch das Einzigste). Was ist ein A/V Verhältnis?

    Ok, dann war das für den A...
    Macht aber nix. Dann komme ich eher auf den Punkt Architekt oder BT zu sprechen, den Rest vergessen wir. Wie sieht es hier aus mit meinen erwähnten Punkten. An sich ist der Bauträger natürlich praktisch aber eben keine Kostentransparenz. Vielleicht kann mit hier noch jemand ein paar Tipps geben. Die Kosten des Architekten sind sicher auch nicht zu verachten (soll jetzt nicht abwertend sein).

    Wie sieht es mit der Garage aus. Macht es Sinn (kostenmäßig) diese direkt ans Haus zu setzen. Ich vermute aber nicht, da die Fertiggarage doch deutlich günstiger ausfällt.

    Danke und Gruß
    Stephan
     
  5. Thomas B

    Thomas B

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    DSas sollte grundsätzlich in etw aufs selbe herauskommen. Unterschied: Beim Architekten hast Du eben zig einzelne Kostenpunkte (Rohbau, Zimmerer, Dachdecker, ....und natürlich auch: Architekt). Beim GU (ich denke so etwas meinst Du, nämlich einen Partner, der auf DEINEM Grundstück baut) hast Du eben einen Gesamtpreis. Der Posten "Honorar" ist dort nicht separat ausgewisen, wenngleich es diese Kosten da natürlich genauso gibt, denn für umsonst arbeitet der GU ja nun auch nicht.

    Bessere Kostensicherheit hast Du wohl beim GU, der ja einen Festpreis macht. Beim A. gibt's "nur" eine Kostenschätzung. Und eine Schätzung ist eben genau das : eine Schätzung. Es kann also hinterher auch teurer werden. Aber natürlich auch billiger (kommt aber ehrlicherweise eher selten vor. Hängt auch ganz entscheidend mit von der Disziplin des bauherren ab...vielfach bilden sich während des Bauens noch Wünsche heraus....Fliesen/ Parkett,...usw.).

    A/V-Verhältnis: Das Verhältnis zw. der Außenfläche (die mit der Umwelt in Kontakt steht) und dem Volumen. Bei kompakteren Gebäuden wird dies besser, man hat weniger Außenfläche über die das gebäude Wärme verlieren kann. Bei schlechtem A/V muß eben besser (=mehr) gedämmt werden oder mit anderen (zusätzlichen ) Maßnahmen gegengesteuert werden (Heizung, Solar, KWL+WRG, was auch immer).

    Thomas
     
  6. Bluebyte

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    BT = GU, wir vertehen uns :D

    Gibt es denn bei dieser Kostenschätzung des Architekten ein prozentuales Maximum das er nach dem Angebot nicht überschreiten darf. Na ja "darf" ist falsch ausgedrückt. Wenn ich auf meiner Arbeit ein Angebot für eine Anlage aufstelle, dann sollte der Preis schon ganz gut passen. Wenn es später zu teuer wird, kann es da Probleme geben. In Form von Preisminderung.

    Der Architekt ist ja nun mal Fachmann und sollte sein Handwerk verstehen. Kommen natürlich extra Kundenwünsche hinzu ist das klar, dass kann man nicht kalkulieren. Aber ich mache doch bestimmt im Vorfeld eine Aufnahme aller meiner Wünsche in denen mich der Architekt bezüglich der Preise informiert. Ich beziehe das mal auf das Beispiel Fliesen. Laut Aussage des Anbieter 1 sind 30 Euro pro m2 vernünftig. Wenn ich jetzt im Nachhinein hart bleibe und bei meinen Entscheidungen bleibe und eben nicht umsattele, sollte der Endpreis doch recht gut (+/- 10 %) an das Angebot anschließen oder?
     
  7. Huisje

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    Also das Grundstück soll sein:

    Neuwied möglichst Stadtnah, eben, groß genug für 140m² Bungalow + Doppelgarage.

    Persönlich würde ich erstmal anfangen sowas zu suchen bevor ich Angebote einholen würde.
    Ein solches Grundstück zu finden wird nämlich gar nicht so leicht sein. Hängt auch vom Budget ab. (5 oder 6-stellig)
    Oder habt ihr schon etwas in Aussicht?
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 29. Oktober 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn Du noch nicht einmal ein Grundstück hast, ergo auch kein Baugrundgutachten, wird Dir kein seriöser Kollege irgendwelche Zahlen nennen, weil er ja gar nicht weiß, was schon an Geld verbaut wird, bevor die Bodenplatte kommt!

    Wenn Ihr allerdings unbedingt einen flächenfressenden Bungalow bauen wollt/müsst, dann würde ich mir bei der Grundstückssuche schon mal jemanden dazu holen.
    Nicht dass Ihr ein Grundstück kauft und dann 1-1/2 oder 2 geschlossig bauen müsst, weil der Bungalow leider baurechtlich unzulässig oder technisch viel zu teuer ist!

    Das kann auch schon mal ein "Chemie"test für Euch und den Planer
     
  9. Anda2012

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    Ich denke, wenn Du behindertengerecht bauen willst, solltest Du mit Architekten bauen, möglichst mit einem der schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Da lauern doch so einie fiese Detailpunkte, die ganz schnell mal doof laufen können. Kannst hier mal schauen, da gabs kürzlich eine Diskussion über Fenster (oder Türen?) die bodengleich sein sollten. Das muss vorher gut geplant sein.
    Was heißt bei Dir behindertengerecht? Rollifahrer?
    Bekannte von mir haben z.B. ein extremst behindertengerechtes Haus inkl. Aufzug (sic!) und extrabreiten Türen, damit das Pflegebett des behinderten Kindes auch in jeden Raum geschoben werden kann etc.
    Daneben steht ein Bungalow für eine Familie mit Rollifahrer, nur ebenerdig.

    Bzgl Kosten: Da kann man gut danebenliegen. Da gabs hier kürzllich auch eine Diskussion. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass manche sich mit KOstenschätzung und -verfolgung leichter tun als andere. Manche treffen oft ziemlich gut.
     
  10. Bluebyte

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    Warum sollte es schwierig werden ein Grundstück zu finden. Höchstens ein Grundstück zu einem vernünftigen Preis. Klar es muss anders geschnitten sein, als die üblichen Grundstücke.

    Aber ich gebe Dir Recht, es ist schwierig. Aber wirklich allein wegen des Preises. Davon hängt ganz entscheident ab, was wir auf das Grundstück drauf stellen. Aber wie rum macht man es. Wenn ich ungefähr weiß was mich das Haus koste, kann ich entsprechend ein Grundstück kaufen um an mein Finanzierunslimit zu kommen. Kaufe ich mir erst mal das tollste Grundstück (teuer), kann es passieren das ich nachher ein 80 m2 Haus drauf stehen habe und im schlimmsten Fall keine Garage (das wäre der Untergang...).

    Wir haben nichts in Aussicht.
     
  11. Huisje

    Huisje

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    Fang dann mal an zu erkunden.
    Ich finde im www auf Anhieb nichts passendes. Auch nicht zum unvernünftigen Preis.
    Aufpassen ob eingeschossig bauen möglich ist. In Neubaugebiete geht das oft nicht.
     
  12. Bluebyte

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    Die Angebote die wir hatten waren privat, standen also nicht in der Zeitung. Da ich auch zu knickig bin eine Maklerprovision zu zahlen, versuche ich es im Moment über die Stadt anzufragen. Da gibt es auch immer mal wieder was.
     
  13. Bluebyte

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    @Ralf
    Ja wir müssen (leider) einen flächenfressenden Bungalow bauen. Das ist ein guter Einwand mit dem Grundstück. Muss dieses extra für einen Bungalow ausgeschrieben sein? Ich habe einen Architekten an der Hand, den ich allerdings noch nicht interviewt habe. Ich denke es macht Sinn ihn dazu einzuschalten.




    @Anda2o12
    Aufzug kommt nicht in Frage, das halte ich nicht für sinnvoll wenn ich eh neu baue. Als Umbaumaßnahme bei Bestandsobjekten ist klar. Behindertengerecht heißt primär breite Türen, keine Stufen oder Kanten (oder wenn nur flache). Entsprechend geschnittene Räume um sich gut bewegen zu können und eventuell höhenverstellbare Sanitärobjekte und befahrbare Dusche. Mehr nicht.

    Trotzdem muss man sich bei der Raumaufteilung ein paar Gedanken mehr machen. Von daher wäre der Architekt sicher eine gute Wahl.
     
  14. Thomas B

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    Nein, aber es gibt (sehr viele) baugebiete, deren gestaltung und bauliche Nutzung durch einen sog. Bebauungsplan vorgeschrieben ist. Da kann es schlichtweg sei, daß z.B. vorgeschrieben ist 2-geschoßig mit 45° Dachneigung zu bauen. Oder sonst irgendwas, was nachher zu Deinem Konzept nicht passen will.....daher vorher prüfen.
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 29. Oktober 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    zum einen -> Thomas.
    Zum anderen sind bei Grundstücken, die im Geltungsbereich eines Bebauungsplans liegen, immer die Anteile der überbaubaren Flächen begrenzt - und zwar zu 99,999 % deutlich unter dem max der Baunutzungsverordnung.
    Zu diesem Flächenverbrauch zählen neben dem Bungalow eben auch Wege, Terrasse(n), Garage, Zufahrt, Gartenhäusel usw.
    Da kommen dann ganz schnell ganz grosse Grundstücke raus, um dem Bungalow+drumrum baurechtlich genüge zu tun.
    Da kann dann locker ein Aufzug rausspringen (€), wenn man ein kleineres Grundstück 1-1/2 bis 2 geschossig bebaut!!!
     
  16. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Bevor Du Dich weiter verrennst:

    definiere schlüsselfertig :D

    Anmerkung der Redaktion: dieser Begriff ist rechtlich eindeutig definiert

    Möchte nur verhindern, das Anspruch und Wirklichkeit auseinanderdriften
     
  17. Anda2012

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    Der Bau mit Aufzug, von dem ich schrieb war ein Neubau (2007). Die haben allerdings noch ein paar Sondersachen außer dem Aufzug. Höhere Raumtemperatur (23° überall) weil das Kind die Körpertemperatur nicht leicht halten kann. Aufhängungen an den Decken für Pflege im Bad etc. Auch eben breitere Türen (wie bei Dir gewünscht), dort dann Stahlzargen (wg. Anstoßen zu empfehlen, aber teurer). Das Raumgefühl ist toll, da alles sehr großzügig ist/sein muss.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 29. Oktober 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Mal ganz kurz als Rechenbeispiel:
    140 m² werden wohl WoFl sein. Macht so rd. 170 bis 180 m² überbaute Fläche beim Bungalow.
    In 1-1/2 geschossiger Bauweise kann man davon rd 80 m² wegbekommen.
    Macht bei einer GRZ von 0,3 240 m² Unterschied in der Grundstücksfläche, wenn man ans Max. geht.
    Da hast Du den Aufzug bei m² Preisen ab 200 € raus! Vielleicht auch schon eher
     
  19. Baufuchs

    Baufuchs Gast

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    Wenn ich mir das so durchlese, schwinden mein Baupläne irgendwie. Wenn ich die Garage noch dazu rechne, muss ich ja mind. 800 m2 Grundstück kaufen...puh das wird teuer. Aber auf der anderen Seite gut, dass ihr mich aufklärt.
    Aufzug finde ich ehrlich gesagt unpraktisch. Kann ich schlecht erklären, ist aber vom Handling her einfach nicht ideal für uns.

    Wir müssen eben in den sauren Apfel beißen und mit diesen Mehrkosten rechnen. Ich habe heute mal nach Grundstücken bei den einzelnen Gemeinden geschaut und die geben wirklich den GRZ mit 0,3 an. Bei den üblichen Größen von etwa 600 m2 klappt das schon mal nicht. Obwohl die Gemeinden teilweise einen Kinderrabat von 15 Euro pro m2 und Kind geben. Find ich an sich ne tolle Sache.

    Mal sehen was mein Architekt sagt.
     
  22. LaSina

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    Wie schon geschrieben wurde würde ich mir einen erfahren Archi suchen der so ein Konzept behindertengerecht machen kann. Bauen kannst du ja immer noch mit GU.
     
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