Neubau EFH

Diskutiere Neubau EFH im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich weiss, das Thema "Vor-/Nachteile T9" und ähnliches ist schon ziemlich ausgelutscht. Und DEN optimalen Stein gibt es nicht. Ich...

  1. #1 Martina72, 27. März 2006
    Martina72

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    Hallo,

    ich weiss, das Thema "Vor-/Nachteile T9" und ähnliches ist schon ziemlich ausgelutscht. Und DEN optimalen Stein gibt es nicht.
    Ich habe schon fleissig in diesem Forum gelesen, aber ehrlich gesagt... oftmals sind es für mich noch spanische Dörfer und aus dieser Masse an Beiträgen die für mich nützlichen Infos zu ziehen, fällt mir auch nicht leicht.
    Daher hoffe ich, Ihr gebt mir Eure Unterstützung.

    Wir wollen neu bauen und stehen noch ganz am Anfang unserer Planung. => http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?p=92038#post92038

    Das Haus soll massiv erbaut und voll unterkellert werden (wahrscheinlich Weisse Wanne wegen Grundwasser).
    Die 1. Priorität bei der Auswahl des Baumaterials liegt bei uns auf der Wärmedämmung. Wir möchten uns möglichst unabhängig von Öl und Gas machen (evtl. Wärmepumpe). Um in Zukunft die Heizkosten besser kontrollieren zu können, sind wir bereit, beim Bau etwas mehr zu investieren. Die Investition muss sich natürlich irgendwann auszahlen.
    Über Fenster und Rolläden, die den Schwachpunkt der Wärmedämmung bilden, haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Diese würden wir wärmedämm-technisch natürlich dem Mauerwerk anzupassen versuchen.
    Schallschutz ist weniger wichtig, haben hier keinen erhöhten Bedarf.

    Welche Faktoren muss man in dieser Überlegung noch berücksichtigen?
    Was meint Ihr, welche Baumaterialen und Dämmsysteme kommen für uns prinzipiell in Frage?

    Lieben Dank für Eure Bemühungen im voraus,
    Martina.
     
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  3. R.B.

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    Hallo,
    es gibt wirklich viele Lösungsansätze und jeder hat so seine eigenen Favoriten. Das ist beim Lesen der vielen Beiträge sicherlich schon aufgefallen.

    Liegt der Schwerpunkt auf Wärmedämmung, dann würde ich zu Porenbeton oder T9 tendieren. Damit sind bei einschaliger Bauweise schon sehr gute U-Werte zu erreichen. Die Porenbeton-Variante dürfte etwas günstiger werden als der T9. Natürlich könnte man auch KS und ein sehr dickes WDVS verwenden....wie gesagt, jeder hat seine eigenen Favoriten.

    Man könnte natürlich auch den T9 oder Porenbeton mit einem WDVS ausstatten, ob sich das jedoch lohnt möchte ich anzweifeln. Tja, und zum Schluß kann man noch vortrefflich darüber streiten, wie stark man die sonstigen Vor- und Nachteile des T9 oder Porenbeton-Steins bewertet.
    (Achtung, jetzt kommen gleich wieder die "atmenden" Wände, Krümelkeks usw.)

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Martina72, 29. März 2006
    Martina72

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    Tja... ein sehr komplexes und individuelles Thema.

    KS habe ich schon öfter gelesen. Für was steht diese Abkürzung?

    Eine erneute Diskussion über die Vor- und Nachteile des T9 scheinen wir nicht losgetreten zu haben. Beim Lesen der vielen Beiträge hatte ich aber den Eindruck, dass die Vorteile des T9 die Nachteile klar überwiegen. Zumindest Josef scheint diese Meinung zu vertreten... :)
     
  5. Marion

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    KS ist Kalksandstein

    Marion :)
     
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    http://www.kalksandstein.de/

    Ich (Laie) denke, es gibt regionale Unterschiede. Sieht man in Bayern seltener als Ziegel.

    Marion :)
     
  7. #6 Martina72, 29. März 2006
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    Kalksandstein... hätte ich auch drauf kommen können... Danke!
    Bei KS kommt man aber ohne WDVS wohl nicht aus.

    Wie schaut die ganze Sache preislich aus? Mit welchen Mehrkosten (so über den Daumen) muss man für T9 rechnen?
     
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  9. R.B.

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    Mehrkosten T9 zu was?

    Hallo,

    es hilft sehr wenig wenn man nur die Steine preislich miteinander vergleicht. Ich hab´schon Vergleiche gesehen, da war der T9 fast doppelt so teuer wie ein Porenbeton Stein. Das kann man also schlichtweg vergessen.

    Am besten einen örtlichen Baustoffhändler befragen. In manchen Gegenden sind Ziegelsteine relativ günstig zu bekommen, vielleicht weil ein Werk in der Nähe ist (Transportkosten) oder weil dort sehr viel Ziegel verarbeitet werden. In anderen Gegenden gibt´s dafür günstig Porenbeton.

    Ach ja, man sollte natürlich auf die Abmessungen achten oder auf 1qm Wand hochrechnen. Damit hätte man zumindest einen unverbindlichen RICHTWERT.

    Die beste Lösung wäre jedoch ein Bau-Unternehmen, und dort fragen was die für 1qm T9 im Vergleich zu 1qm Porenbeton verrechnen. Liest man einige Beiträge in den Foren, so scheint es, daß manche Unternehmen einen nicht unerheblichen Angstzuschlag beim T9 verrechnen. Es kommt also auch darauf an, ob die Baufirma Erfahrung mit den Steinen hat.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Coburger

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    Meinung eines T9-Bauherrn

    Hallo,
    da wir gerade unseren Neubau in T9 fertigstellen bin ich natürlich bei dem Thema nicht neutral aber ich versuche mal einige wichtige Punkte aus Sicht des privaten Bauherren zusammenzufassen:
    - Wenn T9 dann nur mit einem kompetenten Bauunternehmen (und dem richtigen Trupp/Polier), das bereits Erfahrung zumindest in der Verarbeitung mit Dünnbettmörtel hat, idealerweise T9-erfahren ist
    - Die Mehrkosten haben sich bei uns wirklich in Grenzen gehalten, was aber auch auf die sehr günstigen (und guten!) Südthüringer Anbieter zurückzuführen ist
    - wir stehen jetzt 5 Wochen vor dem Einzug und seitdem vor 3 Wochen das Dach gedämmt wurde herrscht einfach ein perfektes Klima im Bau. Wärme wird enorm gut gehalten, die Gasheizung hat den Bau hochgeheizt und läuft bei 10 Grad Außentemperatur praktisch überhaupt nicht um 18 Grad Raumtemperatur zu halten, obwohl der unbeheizte Keller noch nicht thermisch abgetrennt ist (kommt noch)
    - subjektiv ist die Raumluft äußerst angenehm, in der Tat hat man das Gefühl, von natürlichen Materialien umgeben zu sein, für mich ein Riesenunterschied zu dem Klima das ich aus so manchem KS/WDVS-Bau kenne
    - bezüglich Fenstern: beim T9-Bau Schwachstellen/Wärmebrücken vermeiden (und nicht nur bei dem) - betrifft Fensterauswahl inkl. Rahmen und Einbau, Dachdämmung, konstruktive Gesamtauslegung des Hauses und weitere Punkte, das ist eine Aufgabe für einen guten Architekten... und bedingt sorgfältige Ausführung

    Also soweit meine subjektive Meinung. Ich kann zum T9 nur sagen :D immer wieder!
    Gutes Gelingen wünscht
    Patrick
     
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