neubau - FBH ?

Diskutiere neubau - FBH ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; hallo alle! wir möchten ein haus bauen mit der Fa. bien-zenker. es soll ein 2 vollgeschossiges haus mit 130qm WF werden. die hülle des hauses ist...

  1. #1 bullrider, 23. Juli 2008
    bullrider

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    hallo alle!
    wir möchten ein haus bauen mit der Fa. bien-zenker. es soll ein 2 vollgeschossiges haus mit 130qm WF werden. die hülle des hauses ist kfw40-norm. das haus soll unterkellert sein - wobei dieser keller nicht zusätzlich gedämmt wird. auch sind wir von der wärmewohfühlheizung abgekommen aufgrund des aufpreises von ca. 13k €.
    wir wollten jetzt eine normale gasbrennwertheizung mit heizkörper + einen schwedenofen nehmen. die bodenbeläge im EG sollten fliesen werden.
    im nachhinein - auch gerade durch die vielen tollen beiträge hier im forum - sind wir verunsichtert ob unsere geplante ausstattung überhapt sinn macht.
    das erste wäre die frage ob ein fliesenboden ohne FBH überhaupt wohlfühlpolitisch ok ist oder ob man hier kalte füsse bekommt. wir müssten im negativen falle auf laminat ausweichen.
    das zweite wäre die frage ob im bad eine FBH (natürlich mit engerem verlegeabstand) ausreichend und wirtschaftlich sinnvoll ist.
    das grundstück ist übrigens ca. 600qm gross.,
    ich kann euch keine heizlast nennen, da diese bisher nicht berechnet wurde.
    uns gehts jetzt grundsätzlich darum, ob wir hier nicht einen denkfehler gemacht haben. wir haben in unserer jetzigen wohnung auch FBH und deswegen möchte meine Frau keine mehr. die negative erfahrung war die trägheit.
    energiepolitisch kann ich mir aber vorstellen, dass die variante mit FBH mit gasbrennwert (gerade auch auf die zukunft gesehen) besser wäre.
    die brauchwassererwärmung ist mit solar geplant.
     
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  3. R.B.

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    :28:

    Die Trägheit der FBH ist zwar unbestritten, doch ist das wirklich ein Nachteil?
    Eine Heizung wird nicht ein- und ausgeschaltet. Das Ziel ist, mit möglichst wenig Energieaufwand das Gebäude stetig zu beheizen.

    Ein gut gedämmtes Haus wird eben anders beheizt als ein Altbau. Nicht nur die Heizung muss umlernen, sondern auch die Bewohner.

    FBH mit geringem Verlegeabstand und niedrigsten Systemtemperaturen. Dann kann man später auch leichter umsteigen (Bsp.: WP).

    Abgesehen davon muss eine FBH nicht teurer werden als Heizkörper. Leider haben das viele Fertiglösungsanbieter von Häusern noch nicht kapiert und verlangen weiterhin saftige Aufschläge.

    Gruß
    Ralf
     
  4. OldBo

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    So ist es. Es gibt sogar FBH-Betreiber, die ohne ERR auskommen :)

    Und ob sich Solar nur für TWE rechnet, wage ich auch zu bezweifeln. Aber auch das ist wieder eine allgemeine Aussage :shades

    Gruß

    Bruno
     
  5. Julius

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    Und Fliesenböden sind im Neubau IMMER fußkalt, egal ob mit oder ohne Fußbodenheizung!!!
     
  6. R.B.

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    Kommt darauf an, wie kalt die Füße sind. :D
     
  7. crax

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    Hallo,

    @ R:B: Nein, wie warm die Füße sind!
    Die Investkosten für die FBH sind i.d.R. höher. Der Energieverbrauch für die Umwälzpumpe ist höher! Die Trägheit der FBH ist das Problem!

    @ bullrider:
    Die Frage lässt sich so nicht ohneweiteres beantworten. Über den Schwedenofen (Kaminofen?) würde ich nochmals nachdenken! Ökologisch und energetisch besser wäre ein Grundofen.
    Baukörper, Heizungssystem und Nutzerverhalten sollten sinnvollerweise komplex betrachtet werden. Leider wird das häufig vernachlässigt. Flexible Heizungssysteme bieten erhebliche Sparpotentiale bei geringen Investkosten! Wir bezahlen mit der Heizkostenabrechnung Arbeit - Energie, nicht Leistung!
    Ich vertrete die Auffassung nur dort und dann zuheizen, wenn es notwendig ist!
    Die Dauerheizung mit einem trägen System halte ich nur dann für sinnvoll, wenn der energetische Zustand des Gebäudes mit ca. <= 20 KWh/m²a bemessen ist.

    mfg crax
     
  8. R.B.

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    Nein, wie kalt die Füße sind. :D Der Körper wird den Boden erst dann als "warm" empfinden, wenn die Temperatur der Füße niedriger liegt als die Oberflächentemperatur des Bodens.

    Die Investkosten für die FBH werden künstlich hochgehalten, gerade von solchen Fertiglösungsanbietern. Verbundrohr kostet < 1,- €/m, dazu noch ein paar Tackernadeln (xx Ct./Stck.) und die Sache ist erledigt. HK Verteiler werden heute oft auch bei Heizkörpern eingesetzt, und auf eine ERR kann man zur Not verzichten. Alle anderen Kosten fallen bei Heizkörpern ebenso an.

    Heizkörper gibt´s auch nicht umsonst, und wenn man dann noch großflächige Heizkörper benötigt (niedrige Systemtemperatur) wird´s erst recht nicht billig. Auch Heizkörper müssen montiert und an den Heizkreis angebunden werden.

    Wie ist das gemeint? Wegen der Druckverluste FBH versus Heizkörper? Oder der Laufzeit?

    Damit kann man umgehen. Wer die FBH unbedingt in den Schlaf schicken will, kann das berücksichtigen. Dann wird eben 2h früher abgeschaltet und dafür 2h früher wieder eingeschaltet.
    Bei einem hoch gedämmten Gebäude mit entsprechender Speichermasse wird sich das in der Raumtemperatur kaum bemerkbar machen.

    Man sollte aber auch die Vorteile der FBH nicht unberücksichtigt lassen. Gleichmässige Wärmeverteilung, geringere Systemtemperaturen, beides sorgt für mehr Effizienz beim Beheizen des Gebäudes.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Da es hier ausdrücklich um einen KfW40-Neubau geht, sollte das wohl gegeben sein...

    Insofern sind Deine Ausführungen, wie man ggf. in einem schlecht gedämmten und zugigen Altbau mit "Wechselbädern" noch was reißen kann, hier fehl am Platz!

    Unabhängig von der Frage FBH oder nicht ist es in einem modernen Wohngebäude überhaupt nicht möglich, nennenswerte kurzfristige Temperaturänderungen herbeizuführen, ohne unnütz Energie zum Fenster hinaus zu blasen!!!

    Deswegen ist Deine Behauptung, die Trägheit der FBH sei das Problem, unhaltbar.
    Auch sind die Investkosten nicht höher. Im Gegenteil, bei bestimmten Wärmeerzeugern sogar niedriger (z.B. WP braucht nur niedrigere Vorlauftemperatur zu bringen).

    Zustimmen muß ich Dir bei den Punkten Grundofen und ganzheitliche Betrachtung.
    Ergänzen möchte ich den Punkt KWL. Wenn wegen guter Dämmung der überwiegende Teil der Wärmeverluste nun in Form von Lüftungsverlusten erfolgt, sollte man auch dort ansetzen. Und nicht bei irgendwelchem Einzelraum-Feinregelungs-Kram.
     
  10. OldBo

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    Moin Ralf,

    wie war es doch gleich? Es gibt nur Wärme und keine Kälte! Also gibt es auch nur warme Füße :bounce:

    Ansonsten ist alles gesagt worden. Diese Vorurteile inbezug auf FBH lassen sich wohl nie ausschalten :mad:

    Gruß

    Bruno
     
  11. R.B.

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    Kälte ist zwar keine physikalische Größe (wie Wärme), wird jedoch allgemein als Bezeichnung eines niedrigeren Temperaturniveaus verwendet.

    Ich wollte bei dem Beispiel mit den Füßen aber nicht auch noch auf Wärmestrom, Wärmeübergangswiderstand bzw. Wärmeleitfähigkeit des Fußbodens eingehen.

    Die Definition von Kälte ist ganz einfach. Vergiss einmal den Hochzeitstag und komme Abends nach Hause...dann weißt Du wovon ich rede. :biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  12. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo,

    @ OldBo:
    Fakten sind keine Vorurteile! Tatsächlich ist nicht jeder in der Lage, objektiv eine ganztheitliche Betrachtung anzustellen! - Leider!

    @ R.B.:

    Vorweg - Ich bin kein Gegner der FBH! Bezüglich der Nebenwirkungen lese man die Packungsbeilage und/oder frage den Fachmann.
    Nur habe ich ein Problem, wenn einzelne Lösungen pauschal favorisiert werden.

    Hängt davon ab, ob das Kälte- oder Wärmegefühl beschrieben wird.
    Unbestritten, dass hier übermässig zugelangt wird. Bei meinen Kostenvergleichen waren die Investkosten bei der FBH stets höher.

    Alles trift zu: Druckverlust infolge Rohrreibung, Druckverlust durch größeren Volumenstrom infolge geringerer Spreizung, Pumpenlaufzeit!

    Man kann mit vielen Dingen umgehen. Die Frage ist nur, wie passt das?

    Wie reagiert die FBH auf Fremdwärme?

    - Sonne, der Kaminofen, die Fußballmanschaft?

    Was kostet mich der Fußbodenaufbau bei konstanter lichter Raumhöhe?

    Wie werden plötzliche aber notwendige Lüftungsverluste möglichst schnell ausgeglichen?

    etc.

    @ Julius:

    ?????????????????

    Tut mir leid, hiermit kann ich wirklich nichts anfangen!

    mfg crax
     
  13. R.B.

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    Vergessen wir mal die Sache mit den Füßen, spielt sowieso keine Rolle.

    Das schafft man nur wenn man kleine (billige) Heizkörper einplant, die dann mit einer hohen VL Temp. arbeiten müssen damit es überhaupt noch warm wird. Das führt auch automatisch zu unterschiedlichen Temperaturen innerhalb des Raums und an den übermäßig "warmen" Stellen auch zu erhöhten Verlusten.

    .

    Wir reden hier von einem EFH mit evtl. 1.000m FBH Rohren, aufgeteilt in vielleicht 10 oder mehr Kreise. Die Mehrarbeit für die Pumpe in EURO kann man vergessen. Letztendlich muß eine Wärme x in die Räume gebracht werden, und der Mehraufwand für die Erzeugung der hohen Temperaturen für die Heizkörper steht in keiner vernünftigen Relation zum Stromverbrauch der Pumpe.

    Fremdwäre? Stichwort Selbstregelung. Eine FBH auf niedrigem Temperaturniveau gibt dann keine Leistung mehr ab.

    Und die Kosten für den Fußbodenaufbau bleiben identisch, denn Dämmung und Estrich muß sein, egal ob mit oder ohne FBH.

    Und Lüftungsverluste werden nicht über die Heizkörper bzw. FBH ausgeglichen, sondern erst einmal über die in der Gebäudemasse gespeicherte Energie. Kein vernünftiger Mensch lüftet 2 oder 3 Stunden wenn es draussen Minusgrade hat.

    Ja, auch Lüften will gelernt sein, und ganz nebenbei gibt es auch noch KWL mit WRG.

    Bei einem modernen Haus würde ich nicht einmal im Traum an Heizkörper denken.
    Da gilt -> Möglichst große Heizflächen, möglichst niedrige Temp.

    Es wird immer wieder vergessen, daß die Temperaturen auch irgendwo erzeugt werden müssen. bei niedrigen Temperaturen kann ich beispielsweise SOlar oder WP viel effizienter einsetzen, und selbst ein Gaskessel tut sich mit niedrigen Temperaturen leichter.

    Gruß
    Ralf
     
  14. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Moin,

    ich sehe gerade, dass ich diesen Link noch nicht in die Runde schmissen habe :shades

    Gruß

    Bruno
     
  15. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo,

    richtig die Füße sind uninteressant.

    Die Vorteile der FBH bei der Wärmeverteilung im Raum wurden nicht bestritten.
    Ich plane gerne preiswerte - nicht billige- HK ein.
    Wie groß sind denn die Verluste durch die übermäßig "warmen" Stellen?

    Wie sehen diese Verhältnisse denn zahlenmäßig aus? Wie hoch ist denn der Mehrverbrauch?

    Solange die Pumpe läuft und VL>RT wird immer Leistung abgegeben.

    Richtig. Hier habe ich mich ungeschickt ausgedrückt. Ich meinte natürlich den zusätzlich Wandaufbau infolge der Aufbauhöhe der FBH. Um Baukosten zu sparen, kann mann auch sehr schön unterhalb der Bodenplatte dämmen.

    Der Raumluft ist es egal woher sie Ihre Energie bezieht, um sich wieder zu erwärmen. Die größten Energiemengen werden vorzugsweise an den Stellen, bei denen höchsten Temeraturdifferenzen auftreten, übertragen.
    Richtig - Lüften will gelernt sein! Ich hatte auch nicht behauptet, dass man bei Minusgraden 2-3 Stunden lüften muß.

    Sicherlich, es gibt noch viel mehr! Die Frage ist, macht das Sinn? Ist das unbedingt erforderlich bzw. notwendig? Ist das wirtschaftlich? Wie Komfort zu bewerten ist, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. In der Ausgangsfrage wurde hierzu nichts erwähnt.

    Ich denke stets daran, wenn es um preiswerte und flexible Lösungen geht.

    Wer legt denn das fest? Der Anlagenbauer, der über hohe Investkosten beim Auftrag profitabel sein möchte?
    Der ahnungslose Kunde, dem andere Alternativen einfach nicht aufgezeigt werden?

    Es sind wohl die VL gemeint? Das wurde auch nie bestritten. Was ist denn effizient? Energiekosten durch hohe Kapitalkosten substituieren? Die Kapitalkosten, Abschreibung, Inflation etc. einfach unter den Tisch fallen lassen? WP, Solar etc. gedankenlos favorisieren, ohne sich die Mühe einer ganzheitlichen Betrachtung zu machen? Ein bischen zu einfach gemacht. Sicherlich profitabel - aber nicht für den Kunden.


    mfg crax
     
  16. R.B.

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    Typ. Beispiel die Heizkörpernischen. Lufttemperatur weit über Raumtemp., dazu noch ein schlechter U-Wert. Pi * Daumen so 30-40kWh pro qm Heizkörpernische und Jahr.

    Das hängt vom Wärmeerzeuger und dessen Verlusten ab. Dazu kommen Verluste die durch das Rohrsystem hinzukommen. Ganz grob geschätzt 700kWh p.a. bei schlecht gedämmten Rohren und einem Wärmeerzeuger mit schlechtem Wirkungsgrad, kann der Wert auch deutlich höher liegen.

    Das ist korrekt. Aber wer sagt, daß VL>RT sein muß? Eine auf min. VL optimierte FBH kommt mit 30°C (an den kältesten Tagen) aus, Oberflächentemp. nur knapp über RT. Scheint die Sonne in den Raum/Boden erhöht sich die Temperatur dort sehr schnell auf Werte > Oberflächentemp.
    Während der Übergangszeit (VL irgendwo bei 25-27°C) geht´s noch besser.

    Und was ist mit Trittschalldämmung? Oder im OG? oder wenn das Gebäude unterkellert wird?
    Dämmung unter Estrich ist kein Punkt wo man sparen kann, oder willst Du die Wände dafür 3cm niedriger machen? Das lohnt aber..:mauer

    Bei richtigem Lüften braucht man keine Heizkörper um den Raum "schnell" wieder auf Temperatur zu bringen, da der Raum garnicht so weit auskühlt, daß man viel "nachheizen" müßte.

    Bei den hoch gedämmten Gebäuden ist ein Nachdenken über ein Lüftungskonzept auf jeden Fall sinnvoll, nicht nur wegen dem Komfort. Ob jemand bereit ist den Preis dafür zu bezahlen, steht auf einem anderen Blatt.
    Mit Fenster auf/zu wird er aber auch nicht glücklich, und natürliche Lüftung ist bei einem hoch gedämmten Haus weitestgehend unterdrückt.

    Ich hatte ja schon geschrieben, daß ein FBH Konzept nicht teurer sein muß als HK, und selbst wenn es geringfügig teurer wäre, so würde jeder Kunde das akzeptieren da er dafür auch einen Mehrwert bekommt. Im Vergleich zu den Gebäudekosten reden wir hier von Kleinkram.

    Wer hat das gesagt? Wie kommst Du darauf, daß solche Lösungen immer teuer sein müssen?

    Billig ist eine 0815 Gastherme in die Ecke, ein paar Mini-Heizkörper dazu, und dann mit 75°C die Hütte heizen. Der Kunde kann dann schauen wie er zukünftig die Energiekosten schultern kann. Der "Planer" ist ja aus der Sache raus.
    Und damit der Kunde erst garnicht auf die Idee kommt nachzudenken, werden alle Optionen gleich mit ordentlichen Aufschlägen versehen. Dann kostet eine FBH locker mal 5T€ oder 8T€ AUFPREIS oder eine WP schnell mal 15T€ zusätzlich. Schon hat man den Kunden wieder dort wo man ihn haben möchte.

    Gruß
    Ralf
     
  17. #16 bullrider, 24. Juli 2008
    bullrider

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    ich schätze es von euch ausschliesslich konstruktive beiträge zu lesen.
    das forum ist echt top.
    danke hierfür.

    ich habe heute mit dem architekten geredet und der betreuerin vom haushersteller. sie schickt mir nun ein kostenvergleich (investition) bzgl. haus ohne heizkörper und heizrohre - also just das gasbrennwertgerät.
    ich gehe davon aus, dass die inv.kosten einiges niedriger kommen, wenn wir die FBH vor ort vergeben. sie hat mir vorab einen aufpreis von ca. 8k € genannt wenn wir anstatt heizkörper die FBH währlen würden.
    der kaminofen ist übrigens nur als zuheiz-option gedacht in den spitzenzeiten im winter oder in der übergangszeit evtl.
     
  18. R.B.

    R.B.

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  19. #18 VolkerKugel (†), 24. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

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    Nur mal so am Rande ...

    ... KfW40 (richtig: ESH40) mit Gas-Brennwertgerät :confused:

    Ich glaub´s nicht :konfusius .

    Und bei einem Fertighausanbieter schon mal gar nicht :konfusius :konfusius .
     
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  21. Baufuchs

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    @Volker

    Du musst den Eingangsbeitrag genau lesen.

    Da steht nix von "wird ein KfW-40 Haus".

    Da steht nur: "die Hülle des Hauses ist KfW-40 Norm":D
     
  22. #20 Hamburger Jung, 25. Juli 2008
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