Neubau - Jeder empfiehlt eine andere Heizung! Welche nehmen?

Diskutiere Neubau - Jeder empfiehlt eine andere Heizung! Welche nehmen? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo ins Rund! Ich habe jetzt viele Theman gelesen und komme leider nicht zu einer zufriedenstellenden Antwort. Wir planen im Frühjahr 2015...

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Welchen Heizungstyp würdet ihr euch einbauen?

  1. Gasheizung

    21 Stimme(n)
    45,7%
  2. Ölheizung

    1 Stimme(n)
    2,2%
  3. Luft-Wärme

    10 Stimme(n)
    21,7%
  4. Erd-Wärme

    13 Stimme(n)
    28,3%
  5. Solar

    1 Stimme(n)
    2,2%
  1. Sperle

    Sperle

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    Hallo ins Rund!

    Ich habe jetzt viele Theman gelesen und komme leider nicht zu einer zufriedenstellenden Antwort. Wir planen im Frühjahr 2015 ein Haus zu bauen. Mittlerweile wissen wir, dass es ca. 170qm Wohnfläche ohne Keller werden. Unser Grundstück ist 568qm groß und hat eine Nordausrichtung. Wir wollen auf jeden Fall eine Fußbodenheizung einbauen. Nach etlichen Gesprächen mir Bauträgern, Baudienstleistern etc. haben wir viele Angebote auf dem Tisch liegen. Die Einschätzungen zum Thema Heizung gehen jedoch massiv auseinander. Wir werden das Gefühl nicht los, dass jeder die Heizungsart einbauen möchte für die er irgendwelche Boni bekommt. Die Gasheizung kommt immer wieder ins Gespräch und auch die Luft-Wärme-Pumpe wird bevorzugt eingebaut. Von Erdwärme wurde uns bisher immer kategorisch (auf Grund der Kosten) abgeraten. Jedoch durften wir im letzten Gespräch erstaunt feststellen, dass der Bauunternehmer auf Erdwärme setzt. Uns fehlen die Kenntnisse um die verschiedenen Arten miteinander zu vergleichen. Zudem gilt es natürlich auch in der jeweiligen Kategorie die Anbieter zu vergleichen. Daher stellen sich zusammengefasst folgende Fragen:

    • Welche Heizungsform ist am effektivsten? (Gas, Luft-Wärme, Erdwärme, Solar)
    • Bei welcher Heizungsform sind die zu erwartenden Wartungskosten hoch/niedrig?
    • Wie sieht es mit der Lebensdauer der Geräte aus?
    • Welche Anbieter haben sich (in der jeweiligen Kategorie) am Markt etabliert?
    • Wie unterscheiden sich die Heizungsformen wirklich im Preis? Was kostet welche Form mit einem top Gerät?
    • Subjektive Einschätzung: Wenn alles möglich ist - Was würdet ihr euch einbauen und warum?

    Unser Baugefühl möchte eine regenerative Energie einbauen. Beim Gas hängt man wieder ein evtl. steigenden Preisen etc. Trotzdem gefällt uns die Luft-Wärme wegen dem Außengerät nicht wirklich. Zum Einen sieht es nicht gut aus, zum Anderen summen die Kästen je nach Anbieter mehr oder weniger stark. Dabei handelt es sich nur um unseren derzeitigen Gefühlsstand. Wir sind für alle Heizungsanlagetypen offen. Es muss nur sinnvolle Gründe dafür oder dagegen geben. Und natürlich muss der Preis stimmen. Es bringt bekanntlich nichts, wenn ich die Mehrkosten erst in 80 Jahren wieder "reingeheizt" habe.

    Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen und helfen natürlich gerne mit benötigten Informationen. Vielen Dank.

    Freundliche Grüße
    Sperle
     
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  3. #2 wasweissich, 5. Dezember 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    also suchst du dir mit hilfe des forums eine heizung aus und dann wird ein haus drumherum gebaut ...

    auch ein möglicher ansatz . ziemlich widersinnig aber was solls ....
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Also gleich vorweg, über einzelne Modelle oder Hersteller werden wir hier nicht diskutieren. Die Nutzungsbedingungen sind da eindeutig.
    Der Hersteller ist aber auch zweitrangig, zumindest in dieser Phase

    Effektiv in welcher Hinsicht? Eine Gastherme verbrennt Gas mit einem Wirkungsgrad > 90%, eine LWP erreicht eine JAZ von ca. 3-3,5, d.h. für 1kWh el. Strom bekommst Du 3-3,5kWh Wärme. Eine Sole-WP (Erdwärme) erreicht eine JAZ von 4-4,5, eine DV geringfügig höher, eine GW-WP kommt je nach Grundwassertemperatur problemlos auf eine JAZ > 5.
    Solar liefert Energie gratis, aber halt nur dann wenn die Sonne scheint. Die Sonne interessiert sich aber nicht dafür wann Du heizen musst oder nicht.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass bei Wärmeerzeugern bei denen "Feuer" im Spiel ist, die Wartungskosten etwas höher ausfallen. Bei der Verbrennung, egal ob Gas, Öl, Pellets, wird das Material schon ziemlich beansprucht.

    Eine Lebensdauer von 20 Jahren sollte für einen Wärmeerzeuger kein Problem sein. Es gibt auch Wärmepumpen und Heizkessel die schon seit 30 Jahren funktionieren. Diese Frage kann man pauschal also nicht beantworten.

    Siehe mein Eingangskommentar

    Ein Vergleich ist nicht so einfach, denn man braucht nicht nur einen Wärmeerzeuger, sondern auch noch das ganze drumherum. Die Kiste selbst spielt da fast schon eine untergeordnete Rolle. Die Bezeichnung "top" ist ziemlich subjektiv, da hat jeder so seine eigenen Favoriten. Oftmals stammt der Lorbeerkranz auch noch aus Zeiten, da gab es kaum Produktvielfalt.

    Ich würde vermutlich auf eine Sole-WP mit Erdkollektor setzen, wobei man anhand des Grundstücks klären müsste wie der Erdkollektor gebaut werden kann. Bei sehr kleinen Grundstücken käme nur eine Tiefenbohrung in Frage, die wiederum die Kosten unnötig in die Höhe treiben würde. In solchen Fällen könnte ein Pelletkessel die bessere Alternative sein. Dieser wiederum erfordert aber etwas mehr Arbeit vom Betreiber (reinigen).

    Eine Sole-WP mit Erdkollektor sollte in einer Preisklasse um 10-15T€ machbar sein, dazu kommt dann die FBH und WW Erzeugung. Vorteil, man braucht keinen Schornstein (keine Schornsteinfegerkosten), Wartung braucht´s auch so gut wie gar nicht (Druck ablesen/überprüfen und Staub wischen kann man selbst), aufgrund der hohen JAZ kann man trotz hoher Strompreise in Deutschland die kWh Wärme für um die 5Ct. produzieren. Später könnte auch die Einbindung von Potovoltaik interessant werden.

    Aber wie gesagt, für einen echten Vergleich müsste man alle Kosten zusammenstellen und dann die verschiedenen Optionen nebeneinanderstellen.
     
  5. marc75

    marc75

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    Sowas soll es wirklich geben, hatte mir die Dame vom Bauamt im Frühjahr erzählt. :D
     
  6. Taipan

    Taipan

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    Es fehlen in der Umfrage sämtlich Biomasseanlagen, Es fehlt Kohle, es fehlt Stromdirekt, welches Solar ist gemeint?, warum kann ich nicht mehreres abkreuzen?


    --- > Schrott und Ergebnisverzerrend.

    zu den Fragen:

    - Effizienz hängt vom Einsatzzwecke, Auslegung .... ab.
    - Wartungskosten hängen vom Einsatzzweck, Auslegung, Standort, Vertragliche Regelungen und Intelligenz des Planers ab.
    - Lebensdauer der Geräte ist nicht bezifferbar. Es gibt von allen Geräten noch welche, die seit anbeginn ihrer Zeit bis heute laufen. Die Kesselhersteller gehen von etwa 20a aus. Der Gesetzgeber schickt per Gesetz nun einige Wärmeerzeuger nach 40a aufs Altenteil.
    - definiere etabliert. Kurz gesgt würde ich sagen, dass jeder von einem Forumsmitglied nennbare Hersteller am Markt etabliert ist.
    - Jedes Gerät kostet Geld. Ob es einen angemessenen Preis kostet, hängt von der Anlge, der Auslegung, dem Einsatzzweck, den laufenden Kosten ab.
    - Fusionsreaktor.
     
  7. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Mein Lieblingsthema :D

    Ganz einfach: je besser die Gebäudehülle, um so einfacher die Heizung umso weniger Kosten.... :p
     
  8. Bauking

    Bauking

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    Die beste Heizung ist Dämmung, Dämmung und nochmals Dämmung.

    Bei einem Neubau würde ich mir Gas und einen wassergeführten Kaminofen einbauen lassen, sehe die Sache mehr ökonomisch als ökologisch.

    Bei einem gut gedämmten Neubau ist die Heizlast gering, so dass sich die Amortisationszeiten häufig nicht mehr rechnen.
     
  9. #8 wasweissich, 6. Dezember 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    der dämmstandard wird wohl an die vom bef ausgewählte heizung angepasst ....:D

    dann kann man hinterher sagen , die sind schuld...
     
  10. R.B.

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    Was ist daran ökonomisch?
     
  11. Julius

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    Denn da es wassergeführte Kaminöfen ja nicht gibt, wäre das ne nackte Gasheizung... :lock
     
  12. #11 Brombeerdone, 6. Dezember 2014
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    Das ist so leider nicht mehr gültig.
    Luft- Wasserwärmepumpen werden von vielen Herstellern auf eine Lebensdauer von 10 - 15 Jahren ausgelegt.
     
  13. Shanau

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    Pellet. Wo kreuz ich das an?
     
  14. R.B.

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    Das kann ich nicht bestätigen. Die Kompressoren sind für längere Laufzeiten konzipiert. Die Hersteller geben im Schnitt 40.000-60.000h an, manche sogar 100.000h (gerechnete MTBF). Unter normalen Bedingungen mit 2.000 betriebsstunden pro Jahr ergibt sich damit eine Lebensdauer > 20 Jahre. In Asien rennen die Kisten mit mehr als 5.000h pro Jahr und das über Jahrzehnte.

    Wichtig ist die Betriebsweise, wenn man da die Spezifikationen einhält, läuft so ein Kompressor fast eine Ewigkeit.

    Aber wie bei jedem technischen Gerät gibt es halt keine Garantie dass man dieses auch ewig nutzen kann. Ich habe auch schon Öler gesehen deren Kesselkörper nach 8 Jahren aussah wie ein Nudelsieb. Es versteht sich von selbst, dass bis dahin auch schon eine Menge Verschleißteile ersetzt wurden. Bei einer WP gibt es halt weniger Teile die verschleißen können.
     
  15. #14 Brombeerdone, 6. Dezember 2014
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    Die Informationen stammen von den Herstellern (mündlich) direkt.
    Wir werden ja demnächst erfahren wie schnell tatsächlich die neueren Split Luft- Wasser WP ihre wirtschaftliches Ende erreicht haben.

    Natürlich ist auch die Lebenserwartung von modernen fossilien Wärmeerzeugern nicht mehr mit Kesseln aus den 80ern vergleichbar.

    Wichtig ist daher gerade bei einem Neubau, dass man nun mehr auf die Wiederbeschaffungskosten und auf eine realistische Lebensdauer achten muss
     
  16. #15 Achim Kaiser, 6. Dezember 2014
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    Wird sein wie bei so manchem Hersteller schon heute ... "Wir garantieren Ersatzteilverfügbarkeit 10 Jahre nach Produktionsende" ... im nachhinein ists dann manchmal erstaunlich wie variabel doch das Produktionsende war ;).
    Manchmal geht auch der Zulieferer über die Wupper dann gibts entweder *nix* oder ne sind teure Ersatzlösung die das wirtschaftliche Aus fürs zu reparierende Produkt bedeutet.

    Vor 15 Jahren bekam ich noch bei bestimmten Kesselherstellern Ersatzteile für 25 und 30 Jahre alte Schätzchen ...
    Heute hat sich das auf max. 15 bis 20 Jahre reduziert, was auch mit den erhöhten gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Gewährleistung begründet wird ...

    Nachdem immer mehr Elektronik verbaut wird entscheidet meistens weniger die Mechanik über die Lebensdauer eines Gerätes sondern Preis und Haltbarkeit des Platinengefummels .... oftmals kriegste bestimmte Platinen nicht einzeln sondern nur z.B. den kompletten drehzahlgeregelten Lüftermotor ... dabei ists nur ein Sensor der z.B. abgeraucht ist.

    Von daher seh ich schon auch die Tendenz dass *wenn* größere Reparaturen nach 15 Jahren anfallen die Tendenz zum Geräteaustausch kräftig zunimmt.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Keine Ahnung mit wem Du da gesprochen hast, aber mir gegenüber hat noch kein Entwickler so etwas auch nur ansatzweise geäußert. Wäre auch ziemlich sinnfrei, denn die kaufen ja auch nur noch Teile zu und stecken diese zusammen, bzw. manche machen sich nicht einmal mehr diese Mühe und kaufen gleich das komplette Gerät und kleben nur noch ihr Label drauf.

    Es gibt viele Mythen darüber wie die Hersteller die Lebensdauer ihrer Geräte beeinflussen, nicht erst seit heute. Früher wurde gerne mal behauptet, bestimmte Hersteller von TV würden "gebrauchte Röhren" einsetzen damit diese nach 2 Jahren zur Reparatur müssten, oder Kondensatoren würden künstlich gealtert damit sie früher ausfallen, usw. usw.

    Ich habe in meiner bisherigen Karriere aber nur einen einzigen Hersteller kennengelernt, der bewusst eine Lebensdauerbegrenzung seines Produkts implementiert hatte. Diesen Hersteller gibt es heute nicht mehr, und das ist auch gut so. (und nebenbei bemerkt, der hatte nichts mit Haustechnik zu tun)

    Richtig ist aber, dass die Hersteller natürlich versuchen ihre Produkte kostengünstiger zu machen, denn wir sind ja nicht mehr bereit einen Monatslohn für eine Küchenmaschine (nur als Beispiel) zu bezahlen. Das hat allgemein dazu geführt, dass Produkte heutzutage ganz anders aufgebaut sind als das noch vor 30 Jahren der Fall war. Ein einfaches Beispiel, wo früher ein Zahnrad aus Aluminium o.ä. eingesetzt wurde, findet man heute ein einfaches Zahnrad aus Plastik. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Plastikzahnrad die Grätsche macht ist halt höher als bei einem Alu-Zahnrad. Das Zahnrad wird somit zum Verschleißteil das im Rahmen einer "Wartung" geprüft und bei Bedarf ersetzt werden muss. Bei "billigen" Kleingeräten lohnt sich das natürlich nicht.
     
  18. dimitri

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    Wir haben uns für eine Gasheizung entschieden. Zuverlässig, kostengünstig und effizient.
    Ich hätte auch kein Problem mit Öl, wird aber vom Gesetzgeber nicht eben grade "gehypt" ;) (Diesel wiederum wird steuerlich begünstigt, aber was soll's...)

    Eine Heizung muss sich aus meiner Sicht nicht "lohnen", da ich damit nichts produziere, sondern ist ein Verschleissteil, welches nach ca. 20 Jahren ggf. defekt und komplett veraltet ausgetauscht wird. Bis dahin muss sie zuverlässig laufen, möglichst niedrige Anfangsinvestitionskosten verursachen und planbare sowie überschaubare Kosten im laufenden Betrieb nach sich ziehen.

    Die, im Gegensatz zu anderen Lösungen, gesparten Euro investieren wir in eine bessere Gebäudehülle (425 t8 oder t7) und Innenausstattung, die uns mehr erfreuen als rechnerische 150€ weniger Heizkosten/ Jahr ( erkauft mit mehreren tausend Euro zusätzlicher Investitionskosten).

    Des Weiteren nur Niedertemperaturheizung, die Installationen (Leitungen) für Warmwassersolar werden vorbereitet. Wenn in 2 Jahrzehnten die Technik weiter ist und man die Sonnenenergie auch länger als 2 Tage speichern kann hab ich kein Problem umzurüsten. Aber eben erst dann.

    Ist die persönliche Meinung eines "ich muss das letztendliche zahlen und dann auch damit leben" Menschen und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
     
  19. Zellstoff

    Zellstoff

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    Bis auf das Thema Öl, das ich allein wg. dem Platzbedarf, der jährlichen Lieferthematik und dem schwankenden Preis nicht haben möchte, war das auch genau unsere Vorgehensweise.
    Haben konstant rund 400€ / a Gaskosten, bei einem etwas über EnEV hinaus gedämmten Haus, z.b. 0,07 er Ziegel, aber sonst rel. Standard.
    Jeder tausender Mehrinvest in die Heizung würde sich erst in Jahrzehnten rechnen. Dafür lieber ne Bodenebene Duschtasse. Da freu ich mich jeden Tag zweimal drüber....
     
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  21. dimitri

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    400€/a für WW und Heizung? Darf ich fragen wie groß euer Haus ist?
     
  22. mastehr

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    Ich komme mit 163 m² beheizter Fläche auf fast identische Daten mit einer Hütte, die gerade so KfW-70 erfüllt.
     
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