neue E-Mail-Regelung für Gewerbliche!

Diskutiere neue E-Mail-Regelung für Gewerbliche! im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Tach zusammen, war Euch das schon bekannt? http://www.computerwoche.de/job_karriere/personal_management/586475/ Mir nicht, nun gehöre ich zwar...

  1. MaMa

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    Mit Acryl und Schaum kann man ganze Häuser baun.
  2. #2 Landbub, 29.01.2007
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    Mein Rechtsbeistand sitzt da dran, das ist nämlich gar nicht so einfach!

    Beispiel: Manche Emails bedürfen einer exakten Form. Wenn ich eine .de Domain bestelle, dann geschieht dies über eine Email mit exakt definierter Form an eine email adresse, wo ein Robot dahinter ist. Also ein "Programm", das meine Email automatisch bearbeitet. Da kann man nicht einfach noch einen Absatz mit diversen Infos hinten dran hängen, der Robot würde die Mail wegen falscher Syntax zurückweisen. Da es sich dabei um eine formale Bestellung handelt, ziehen die Regeln des neues Gesetzes aber.

    Andererseits freut es mich als IT'ler:
    Viele Firmen haben auf zerifizierten email Versand umgestellt, um Vertrauen in die Echtheit der Mails aus ihrer Firma zu schaffen. Die Mails werden also signiert. Und was passiert nun, wenn man am Mailgateway die nun nötigen Infos an die Mail hinten dran hängt? Genau: die bereits signierte Mail wird verändert und damit die digitale Signatur ungültig :mauer

    Sowas kann nur ein Fachmann lösen :28:
     
  3. #3 Torsten Stodenb, 29.01.2007
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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Na dann mach mal und lasse uns die Lösung wissen! Oder willst Du die erst patentieren lassen?:boxing
     
  4. #4 Landbub, 29.01.2007
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    "Die Lösung aus der Schachtel" gibts nicht. Auch nicht gegen viel Geld.

    Es kommt immer drauf an, wie die Signaturen bisher implementiert sind. Darauf aufbauend kann man dann eine Lösung erarbeiten. Tendenziell geht das natürlich immer hin zur Signatur am Gateway, also eben NACH eventuellen Modifikationen an der Mail.

    Das ist ein $$beratungsintensives$$ Problem :lock
     
  5. Bruno

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    Ist da jemand betriebsblind? Selbstverständlich hänge ich die "nun nötigen Infos" nicht an bereits signierte Mails. Das mache ich vor dem Signieren. Das Problem existiert also gar nicht.
     
  6. #6 Landbub, 29.01.2007
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    ähem...
    signiert wird meist am Client mit dem privaten Schlüssel des Mailversenders. Und wie willst du da durchsetzen, dass jeder vor dem Versenden die nötigen Infos anhängt? Mit gut zureden? Oder per Arbeitsanweisung? :deal

    Und gleichzeitig hältst du als EDV-Verantwortlicher deinen Kopf bei der Geschäftsführung dafür hin, dass JEDE rausgehende Mail die nötigen Infos enthält, gell?

    Wäre schön, wenns so einfach wäre :fleen
     
  7. #7 Landbub, 29.01.2007
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    INDIREKT kann man deine Idee natürlich schon durchsetzen. Indem man nämlich ausgehende Mails semantisch untersucht und bei negativer Validierung (also z.B. das Fehlen des nötigen Absatzes) die Mail an den Sender zurückgibt mit dem entsprechenden Hinweis.
    Sowas hab ich schon mal implementiert. Da gings um bestimmte Produktbezeichnungen, die in Mails aufgrund rechtlicher Belange nicht mehr verwendet werden durften.
     
  8. Bruno

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    Wieder betriebsblind? Wieso Mails semantisch untersuchen ob der Verfasser die HRB-Nummer angehängt hat und falls nicht wieder zurück mit Bitte um Ergänzung und falls wieder nicht dann nochmal usw. usw. usw.? Schleife? Sehr DV-mäßig gedacht. Vorsicht übrigens, ist rekursiv und kostet unkalkulierbare Zeit! Nein, die Angaben klatsche ich automatisch rein, vor dem Signieren, und alles geht weiter wie bisher.

    PS: hier gehts nicht um die Feststellung ob die Mail etwas Unkorrektes enthält sondern darum, ob sie etwas Korrektes nicht enthält. Deshalb ist die alte Implementierung hier der falsche Ansatz. Ich sagte schon: betriebsblind. Passiert auch beim Entwerfen ;)
     
  9. #9 Landbub, 29.01.2007
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    THEORETISCH hast du Recht, PRAKTISCH ist dies aber nicht durchführbar.
    Wie in Post #6 beschrieben, müsste das am Client geschehen. Diese entziehen sich aber weitgehend der administrativen Kontrolle, insofern wäre eine Anwender-Internaktion zwingend nötig. Damit ist dieser Prozess als nicht zuverlässig anzusehen.
    HÄTTE man in einer Firma eine REINE Outlook- oder Notes-Infrastruktur, wäre es mit gewissem Aufwand möglich, Mail-Templates verbindlich und unabänderlich vorzugeben, womit das Ziel zu erreichen wäre. Dies ist aber in der Praxis nicht möglich, weil es viele verschiedene Clients gibt. Die Marketing-Abteilung hat ein Massenmail-Programm, die Aussendienstler einen Blackberry, die Freak ein anderes Smartphone, wieder andere arbeiten mit Imap4, weil sie für Entwicklungsaufgaben Linux verwenden müssen...

    Es gibt GENAU EINE Stelle, wo alle Mails zwangsweise durchgehen, den Outbound SMTP server (können auch mehrere sein, spielt aber keine Rolle), auch Mailgateway genannt. Und genau dort ist der Platz, sowas zu regeln.
     
  10. Bruno

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    Ich würde es genau dort regeln wo auch deine alte Implementierung ihre semantischen Prüfungen durchgeführt hat. Wenn diese Implementierung etwas getaugt hat muss sie an geeigneter Stelle gesessen haben, dort wo alle Mails vorbei mussten ;)
     
  11. #11 Hundertwasser, 29.01.2007
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    Ich mag euch beide, ihr benützt so ulkige Wörter. :D
     
  12. #12 Landbub, 29.01.2007
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    Ja eben: Auf dem Gateway - wo sonst :D
     
  13. Bruno

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    Na siehst du, auf dem Gateway, dann sind wir uns doch einig. Wo war gleich das Problem?
     
  14. #14 Hendrik42, 29.01.2007
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    Ich weiss gerade auch nicht, warum es ein Problem sein sollte, auch an verschlüsselte oder signierte Mails noch was dranzuhängen. Schliesslich kann die Dechiffrierroutine erkennen, wo der signierte/verschlüsselte Text anfängt und wo er aufhört.

    Ich wundere mich aber gerade sehr über diese Nachricht, in meiner Firma (und das ist keine kleine) ist das noch nicht umgesetzt.

    Gruß, Hendrik
     
  15. #15 Ralf Dühlmeyer, 29.01.2007
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    Das Beste...

    an dem Artikel ist eigentlich die Einleitung:
    Ja Super - gabs da nicht irgendwann mal eine Initiative, die die Kosten eines Gesetzes in Relation zum Sinn stellt.
    Hat HIER wohl nicht wirklich stattgefunden.
    Die Unseriösen haben die Abmahnungen schon mit einkalkuliert und die seriösen zerreißts entweder bei der Abmahnung oder sie geben jetzt schon ein Heidengeld aus für Eure debattierten Lösungen.
    :mauer :mauer :mauer
    MfG
     
  16. #16 Jürgen Jung, 29.01.2007
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    *ggg*, ich auch
     
  17. #17 VolkerKugel (†), 29.01.2007
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    Darf ich mich ...

    ... da anschließen bitte :konfusius .
     
  18. Bruno

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    Ich habe da mehrere Mails eines namhaften WDVS-Herstellers bekommen, 2007er Datum. Da steht nur die Adresse, Tel., Mail und Webadresse drunter. Was tun? Zum Anwalt gehen, abmahnen, Honorar teilen? Bin gespannt wann die ersten derartigen Fälle publik werden. Ich sehe schon, wie Kanzleien Hunderttausende harmlose Mail-Anfragen an irgendwelche Firmen verschicken, mit Bitte um Antwort, "gerne auch per Mail". Und wie sie dann Zigtausende Abmahnungen verschicken. Wer wird Millionär ...
     
  19. Jonny

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    Tja, bei abgehende Mails die Infos mit einzubinden ist ja noch relativ gut möglich,
    aber was ist wenn ich ein Webformular ausfülle? Ist das eine email? Dann müssten die Infos ja mit rein, aber die Mail wird ja serverseitig zusammengebaut.
    ???

    Grüsse
    Jonny
     
  20. Bruno

    Bruno

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    Das ist keine Mail, sondern ein Bestellformular in elektronischer Form. Kein Besteller kann etwas dafür, wenn der Anbieter die entsprechenden Formularfelder nicht zur Verfügung stellt. Ich wüsste z.B. nicht, wo ich bei der Online-Buchung eines Firmentickets auf bahn.de die HRB-Nummer eingeben kann.

    Wir sollten mal den originalen Gesetzestext lesen, bevor wir diskutieren was Pflicht ist.
     
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