Neue Gasheizung

Diskutiere Neue Gasheizung im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, unsere Gasheizung von 1992 muß erneuert werden. Einfamilienhaus 18o qm Wohnfläche, 3 Personen, Jahresverbrauch an Gas 37500 KW/h Keller...

  1. Lobo1955

    Lobo1955

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    Hallo,
    unsere Gasheizung von 1992 muß erneuert werden.
    Einfamilienhaus 18o qm Wohnfläche, 3 Personen, Jahresverbrauch an Gas 37500 KW/h
    Keller und Obergeschoss Heizkörper mit Einrohrsystem,Erdgeschoss Fußbodenheizung.

    Hier stellt sich die Frage welche Heizung? Was ist in Zukunft richtig?Mit welchen Kosten muß man rechnen. Hat hier jemand Rat?

    Lobo
    :wow:e_smiley_brille02:
     
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  3. ThomasMD

    ThomasMD

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    Erzähl doch erstmal warum.
    Zuviel Geld?
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Also ein eher geringer WW Bedarf

    Das deutet auf eine Heizlast um 12-15kW hin. Das Haus ist also eher schlecht gedämmt.

    Für Experimente eher ungeeignet.

    Gute Frage, aber schwer zu beantworten. Nach den obigen Daten würde ich Gasbrennwert oder einen Pelletkessel favorisieren.

    Wenn man das wüsste. Ich glaube, dass niemand eine so gute Glaskugel hat. Sicher ist nur, Energie wird teurer. Wie sich die Teuerung auf die einzelnen Energieträger im Detail auswirkt, das kann niemand vorhersagen.

    Der Kostenaufwand hängt davon ab, welche Lösung umgesetzt werden soll, und wieviel Aufwand dafür nötig ist. Ohne zu wissen was vor Ort machbar ist, kann man keine Kostenschätzung abliefern. Allgemein gesagt, eine Lösung mit einer Gastherme dürfte von der Investition betrachtet deutlich günstiger sein als ein Pelletkessel. Dem entgegen stehen die höheren Kosten für Gas die, obwohl Gas momentan relativ günstig ist, immer noch deutlich über den Pellets liegen.

    Aber klar doch.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Lobo1955

    Lobo1955

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    Vielen Dank für die ersten Antworten.

    das Haus ist recht gut gedämmt ( Vollklinker , Wärmeschutzverglasung)

    Heizung muß aufgrund von Mängel an der Anlage erneuert werden ( Rapido) jedoch noch läuft sie.

    Gruß Lobo
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Der Jahresverbrauch spricht hier aber eine andere Sprache.

    Gruß
    Ralf
     
  7. githero

    githero

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    Wie Ralf schon schrieb: Gasbrennwert oder Pelletkessel
    Das, bei dem Du das beste Gefühl hast. Eine Antwort wird Dir darauf niemand geben können und es hängt auch sehr von der eigenen Einstellung ab. Es gibt Leute, die glauben auch weiterhin an Öl als Heizquelle, andere wollen unbedingt Solar auf dem Dach haben oder nur noch mit Holz heizen. Von daher gibt es eigentlich kein "richtig" oder "falsch", wenn Du hinter der Entscheidung stehst. Genaueres weiß man dann erst in 15 Jahren ;-)
    Das hängt von der gewählten Kombination ab. Ein Pelletkessel ist in der Anschaffung deutlich teurer und kann sich gegenüber Gas nur durch die günstigeren Brennstoffkosten rechnen. Da muss man dann individuell berechnen, was für einen selbst die günstigste Lösung ist. Bei Eurem hohen verbrauch, könnte sich ein Pelleter eher rechnen, als bspw. bei mir, wo ich noch nicht die Hälfte Deines Verbrauchs habe.
    Und wenn dann noch Solar ins Spiel kommt, kannst Du gleich noch ein paar Tausender mehr auf den Tisch legen.
    Wieviel Invest wäre denn überhaupt für Euch stemmbar?
     
  8. Lobo1955

    Lobo1955

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    Hier geht es nicht darum was stemmbar ist, sondern was ist in Zukunft richtig? Ich habe manchmal das Gefühl das es noch ganz andere Dinge in Zukunft gibt. Ist nicht auch Solar ein Thema ? Oder sollte man einfach auf Brennwert gehen und abwarten was noch kommt,wobei hier auch die Angebote bei ca. 10000,-€ liegen. Oder die alte Anlage weiter betreiben, aber hier ist der hohe Verbrauch.

    Gruß Lobo
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Die Frage ist doch, ob der hohe Verbrauch tatsächlich durch eine neue Gastherme reduziert werden kann, bzw. in welchem Umfang so eine Reduzierung möglich ist. Hier gibt es ja die tollsten Zahlen in den Prospekten zu lesen, aber man sollte dabei den Werbeversprechen der Verkäufer nicht zu sehr vertrauen. ;)

    Aktuell stellt sich die Situation so dar, dass Gas noch relativ günstig ist, aber angesichts der hohen Ölpreise kann man davon ausgehen, dass rechtzeitig zur nächsten Heizsaison wieder an der Preisschraube gedreht wird. Da bin ich mir ziemlich sicher.

    Berücksichtigt man, dass die Verbrennung von Öl oder Gas niemals ideal abläuft (Wirkungsgrad), dann kostet die kWh thermische Energie mit Öl als Energieträger ja heute schon 10Ct. Bei Gas sind wir noch im Bereich 7-8Ct., aber die Tendenz ist klar.
    Im Vergleich dazu bewegt sich die kWh bei Pellets, je nach Region, um die 5-5,5Ct.
    Eine Sole-WP mit WP-Tarif würde die kWh thermische Energie mit maximal 4,5Ct. zur Verfügung stellen.

    Aber wie schon gesagt, kein Mensch kann vorhersagen, wie es in Zukunft sein wird. Beim WP Tarif denke ich mal, dass für eine absehbare Zeit Ruhe eingekehrt ist. Die letzten Erhöhungen waren heftig und liegen noch nicht so lange zurück.
    Die Schwankungen bei Pellets waren in der Vergangenheit auch eher moderat, da erwarte ich jetzt auch keine riesigen Preissprünge.
    Über Öl und Gas muss man nicht spekulieren, das machen schon die Großen. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  10. Stefan10

    Stefan10

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    Ich würde einfach den Taschenrechner entscheiden lassen. Einfach ein realistisches Einsparpotential einer neuen Brennwerttherme gegenüber Ihrer bestehenden Gasheizung ermitteln. Dabei, wie oben schon beschrieben nicht blauäugig einem Werbeblättchen vertrauen.

    Wenn Sie die Investitionssumme durch mind. drei Angebote (auch mal bei einem Betrieb anfragen, der nicht aus Ihrem Ort kommt) ermittelt haben, können Sie ja leicht selbst ausrechnen, nach wie vielen Jahren sich die Investition amortisiert hat. Die Zeit sollte schon recht deutlich unter der erwarteten Lebensdauer der Anlage sein. Analog dazu sich das gleiche für Pellet und Co. ausrechnen. Dabei beachten, dass BAFA und KfW verschiedene Förderprogramme haben.

    Ein Bekannter hat sich vor kurzem eine 15kw Gas-Brennwertkessel mit Warmwasserspeicher von Elco für unter 6000,- Euro von einem Fachbetrieb einbauen lassen. Auch noch einmal darüber nachdenken, dass eine Heizungsanlage ein Gesamtsystem ist und sich durch intelligente Steuerung und neuer Pumpe, je nach vorhandener Anlage, sehr viel einsparen lässt.

    Und vor allen Dingen mal ein Vergleichsportal für Gasanbieter bemühen, die Preise unterscheiden sich teilweise erheblich!

    Mit freundlichen Grüßen
     
  11. githero

    githero

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    Und wer soll Dir diese Frage beantworten?
    "Richtig" wäre, wenn Du Deine Hütte vernünftig dämmen würdest, um von dem horrenden Energieverbrauch weg zu kommen und Dir dann ein Konzept für eine niedrigdimensionierte Heizung überlegst. Dann könnte es vielleicht auch was mit einer Wärmepumpe werden. Ansonsten hast Du die Wahl zwischen Gasbrennwert und Pelletskessel. Was da "richtig" ist, musst Du für Dich entscheiden. Ich habe mich bspw. für Gasbrennwert bei meinem Einrohrsystem entschieden. Nur erwarte Dir durch eine Kesselerneuerung keine signifikante Reduzierung des Energieverbrauchs. Viel mehr als 10% wirst Du damit wohl alleine nicht erreichen können - wenn überhaupt.
     
  12. #11 Thomas Traut, 4. April 2012
    Thomas Traut

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    Selbst bei einer Einsparung von 15 % von 37500 kWh wird sich ein Kesseltausch aus rein finanziellen Gründen nicht lohnen. Nach heutigen Preisen wären das etwa 5625 kWh x 0,07 € ~ 400 €/a. Und wenn dann in ein paar Jahren das Haus besser gedämmt ist, wird der viel zu große Kessel unwirtschaftlich. Ich würde den alten Kessel weiter laufen lassen und lieber über eine Verbesserung der Hülle nachdenken. Oder tanken fahren...:winken
     
  13. #12 Franz1968, 4. April 2012
    Franz1968

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    Wenn Gas schon vorliegt, dann würde ich auch zu Brennwert tendieren. Kein Aufwand und kein Dreck. So sparst du Investitionskosten die du lieber für die nächste energetische Sanierung des Hauses zurücklegen kannst. Egal welchen Brennstoff du nimmst, alle werden teurer. Also lieber den Verbrauch senken.
     
  14. #13 robert0204, 5. April 2012
    robert0204

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    Versuche zuerst einmal die Einrohranlage zumindest auf 2 Rohr umzurüsten. Danach würde ich auch zu Gas Brennwert tendieren.
     
  15. Peter Kur

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    Ich würde dir bei vorhandener Erdgasleitung zu einem Brennwertgerät eine Markenherstellers raten. Gaskessel sind einfach günstig in der Anschaffung und wartungsarm, Pelletskessel immer noch relativ teuer und wartungsintensiv.Ausserdem würde ich dir raten,wenn du evtl. den Heizraum neu machst auch gleich einen (ausreichend grossen) Heizungspuffer mit integrierter Solarwendel und Warmwasserbereitung einzubauen. Dann hälts du dir für irgendwann die Option offen eine thermische Solaranlage oder eine Biomasseanlage einzubauen. Arbeite selbst im Heizungshandel (I) und Kundendienst und wir haben diesbezüglich in 20 Jahren schon ziemlich alles probiert. Patentrezept gibt es natürlich keines.

    Mit Grüssen
     
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  17. R.B.

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    Das ist mir etwas zu pauschal ausgedrückt.

    Zuerst einmal wäre zu entscheiden, was Priorität hat. Niedrige Investitionskosten "heute" oder niedrige Verbrauchskosten, heute und in der Zukunft.

    Wenn es um die Investition geht, dann muss man immer das Gesamtpaket betrachten. Man benötigt ja nicht nur eine Therme oder Kessel, sondern auch noch das Ganze drumherum. Bei manchen Herstellern sind diese Kleinteile unter´m Strich teurer als das Grundgerät.

    Die Sache mit dem Pufferspeicher ist völliger Unsinn. Entweder man installiert dann gleich eine Solaranlage oder man lässt den Pufferspeicher weg. Heute eine Pufferspeicher einzubauen, nur weil irgendwann vielleicht mal eine andere Anlage realisiert werden soll, ist sinnfrei. Das erhöht nur die Investitionskosten. Wer weiß schon wie in der Zukunft die Solaranlage aussehen wird, und ob der dann heute verbaute Pufferspeicher (oder WW-Speicher) überhaupt passt.

    Entscheidet man sich für Solarthermie, dann bitte vorher eine Kosten-/Nutzenrechnung erstellen.

    Was die Wartung betrifft, so erfordert ein Pelletkessel mehr Aufwand. Das würde ich aber nicht unbedingt unter "Wartung" abhaken, sondern eher unter Betriebsaufwand. Der Betreiber muss sich halt darüber im Klaren sein, dass er die Kiste regelmäßig reinigen muss. Eine "Wartung" im üblichen Sinn, also durch einen Fachmann fällt bei einem Pelletkessel genau so oft an wie bei einer Gastherme.

    Ich möchte hier nicht die Pelletlösung verteidigen, sondern nur daran erinnern, dass man alle Kosten im Auge behalten sollte.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #16 ReihenhausMax, 17. April 2012
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    Ein größerer WW- oder Pufferspeicher hat auch mehr Verluste als ein kleiner.
    Bei dem Verbrauch sollte man erstmal professionell (sprich ein guter Energieberater der
    ein einschlägiges Studium absolviert und sich in die Richtung spezialisiert hat)
    prüfen, welche Früchte am tiefsten hängen, z.B. Kellerdecke oder oberste Geschoßdecke
    wenn das in Frage kommt, Fenster neu dichten&einjustieren. Kann auch sein, daß
    der Austausch der Heizung sich am schnellsten amortisiert, aber nur mit einer
    qualifizierten Analyse bekommt man raus, wo der Verbrauch längerfristig hingehen
    kann, wenn Energie richtig teuer wird und man dann doch dämmen wird. Solar ist
    in aller Regel eher das i-Tüpfelchen. Vom langfristigen Verbrauch hängt es halt auch stark ab,
    ob der Preisvorteil der Pellets gegenüber Gas zum tragen kommen kann.
     
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