Neue Heizung für Doppelhaushälfte

Diskutiere Neue Heizung für Doppelhaushälfte im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich suche für unsere geerbte Doppelhaushälfte eine neue Heizung. Das Haus ist Baujahr 1936, hat bereits eine Fassadendämmung, ist...

  1. taf173

    taf173

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    Hallo,

    ich suche für unsere geerbte Doppelhaushälfte eine neue Heizung. Das Haus ist Baujahr 1936, hat bereits eine Fassadendämmung, ist teilweise unterkellert und hat eine Wohnfläche von ca. 120 m².

    Momentan wird nur das Erdgeschoß mit alten Gasheizungen beheizt (Gamat), das 2. Geschoß steht im Winter leer. Der Gasverbrauch im Erdgeschoß beträgt pro Jahr ca. 6000 Kwh.

    Was würdet ihr für eine Heizung empfehlen, wenn eine Fußbodensanierung (Dielen, die aber i.O.) aus finanziellen Gründen nicht in Frage kommt und das 2. Stockwerk mit beheizt werden soll?

    Danke

    Taf
     
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  3. R.B.

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    Falls weiterhin auf Gas gesetzt werden soll, dann eine möglichst kleine Gas-Brennwerttherme. Gasanschluß ist ja schon vorhanden, also müsste nur der Schornstein durch ein LAS ersetzt werden, und natürlich der Wärmeerzeuger selbst.

    Die 6.000kWh sind relativ wenig, auch wenn nur das EG beheizt wurde. Gibt es einen weiteren Wärmeerzeuger? Wird WW auch über die Gastherme erzeugt? Wenn ja, wieviel für wieviele Personen?

    Hinsichtlich Investitionskosten dürfte ein neuer Gasbrennwerter die beste Variante sein. Alles andere wäre nicht so einfach umzusetzen und unter´m Strich teurer, auch wenn man dann bei den Verbrauchskosten noch ein bischen sparen könnte.

    Gruß
    Ralf
     
  4. taf173

    taf173

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    Hallo Ralf,

    erst mal danke für Deine schnelle Antwort.

    Der niedrige Verbrauch rührt daher, dass meine Lebensgefährtin bis vor kurzem allein in dem Haus lebte, und somit auch der Warmwasserverbrauch reduziert war. In der Küche existieren allerdings noch elektrische Warmwasserboiler.

    An eine Gasbrennwerttherme habe ich auch schon gedacht, läuft diese denn effektiv mit "normalen" Heizkörpern?

    Gibt es eine Möglichkeit, eine FBH auf Dielen zu verlegen und wenn ja, was entstehen für Mehrkosten gegenüber Heizkörpern?

    Wäre es Problemlos möglich, zumindest im Bad eine FBH in den dann bestehenden Heizkreislauf einzubinden?

    Grüße

    Swen
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Effizienz ist immer so eine Sache. Ein Brennwerter profitiert von einer niedrigen Rücklauftemperatur, doch man sollte das mit Hinblick auf den Jahresverbrauch nicht überbewerten.

    Es wäre zuerst einmal zu prüfen, welche Temperatur die Heizkörper wirklich benötigen um die notwendige Leistung zu erbringen. Wenn es sich um Standard-Typen handelt, dann kann man diese oftmals sehr einfach durch "größere" (3 lagig) ersetzen.

    Kann man, doch es stellt sich die Frage, wieviel Aufbauhöhe ist möglich? Dementsprechend muss man sich dann für ein Konzept entscheiden. Ist die Aufbauhöhe kritisch, dann würde ich von einer FBH absehen, auch wenn es Konzepte gibt, die relativ dünn aufbauen.

    Wenn es nur darum geht das Badezimmer zusätzlich zu temperieren, dann ja. Von einer Variante mit RTL Ventil bis hin zu einer kompletten Regelstation ist alles möglich. Dazu müsste man wissen, wieviel Fläche beheizt werden soll. Bei kleinen Flächen lohnt der Aufbau eines eigenen Heizkreis oder eine "teure" Regelstation nicht. Hier könnte man über die Variante mit RTL Ventil nachdenken, auch wenn ich die absolut gar nicht mag.

    Gruß
    Ralf
     
  6. taf173

    taf173

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    Wäre der Aufbau bei einer Raumhöhe von 2,30 m sinnvoll?

    Hmm, ich möchte im Badezimmer gerne nen warmen Fußboden haben wenn´s möglich ist, allerdings ist das Bad nur ca. 10 m² groß!

    Grüße Swen
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Ich würde hier zuerst den Bodenaufbau genauer unter die Lupe nehmen. Einfach auf den Boden aufbauen verursacht Folgeprobleme, beispielsweise muss dann ja noch die Tür passen usw. usw.

    Warm ist relativ. Eine "echte" FBH wird so dimensioniert, dass man die Wärme nicht spürt. Sie soll ja nur den Raum heizen und nicht die Füße zum Kochen bringen.

    Wenn es "nur" um 10m2 geht, verfügbare FBH Fläche dann vermutlich noch weniger, dann würde ich überlegen, ob man nicht den Bodenbelag und Estrich entfernt und den Boden neu (mit FBH) aufbaut.

    Aber das sind alles Dinge die man aus der Ferne kaum beurteilen kann.

    Gruß
    Ralf
     
  8. taf173

    taf173

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    Vielen Dank für Deine Antworten Ralf!

    Ich hoffe, ich finde einen kompetenten Heizungsbauer der mir auf meine verbleibenden Fragen eine Antwort geben kann, ne Argumentationshilfe hast Du ja schon geleistet ;-)!

    Im Bad sind Terazzoplatten verlegt, die lassen sich ja relativ "leicht" entfernen, und dann kommt halt ein Neuaufbau mit FBH!

    Grüße


    Swen
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Das klingt gut. Finde heraus wieviel Bodenaufbau vorhanden bzw. dann möglich ist, der Rest ergibt sich dann fast schon von alleine.

    Denkbar wäre beispielsweise eine Dämmung in die die FBH Rohre mit Wärmeleitblechen eingelegt werden, dann Trockenestrichplatten drauf, und darauf der Oberbelag. Dabei sollte man die Dämmung so wählen dass der gewünschte Bodenaufbau möglich wird, aber auch so, dass möglichst wenig "Wärme" nach unten abgeht.

    Gruß
    Ralf
     
  10. taf173

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    Ich denke, so an die 100mm kann man da schon raus holen, da müsste doch reichen für ne FBH inkl. Dämmung oder!?
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Das müsste problemlos ausreichen. Da hast Du sogar mehrere Optionen.

    Was befindet sich unter besagtem Raum?

    Gruß
    Ralf
     
  12. taf173

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    Unter den Platten befindet sich meines Wissens nach noch Beton,...schweinekalt isses trotzdem ;-)!

    Grüße

    Swen
     
  13. R.B.

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    Also kein unbeheizter Kellerraum?

    Gruß
    Ralf
     
  14. taf173

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    Nee :-)! Unbeheizter Keller befindet sich nur unter Wohnraum und Küche.
     
  15. R.B.

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    Also befindet sich darunter Erdboden?

    lass Dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  16. taf173

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    T´schuldigung :biggthumpup: ! Is alles bissel Neuland für mich (IT-Forensiker halt und handwerklich völlig unbegabt *g*), hab also keine Ahnung, welche Angaben sinnvoll sind ;).

    Jup, darunter befindet sich Erdboden.

    Grüße Taf
     
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  18. R.B.

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    IT-Forensiker und Beamter,.....Entschuldigung angenommen. :mega_lol:
    Wenn das mein Cousin liest, kriege ich bei der nächsten Familienfete Ärger.

    Weiter im Thema. Wenn sich darunter Erdboden befindet, und Du kein Maulwurf bist um Dich unter der Platte hindurch zu buddeln um diese von unten zu dämmen, würde ich einen Bodenaufbau wählen in dem ich möglichst viel Dämmung unterbringen kann. Vermutlich würde ich mich für eine Lösung entscheiden bei der die Rohre mit Wärmeleitblechen in die Dämmung gelegt werden, und darauf dann Trockenestrichplatten (darauf dann der Oberbelag).

    Das bringt Dir im Vergleich zu einem Aufbau mit normalem Estrich (FBH Rohre dann im Estrich) 3-4cm mehr an Dämmung. Zudem reagiert die FBH aufgrund der geringeren Masse schneller. Die Kosten sind zwar etwas höher, aber dank der geringen Fläche noch zu verschmerzen.

    Jetzt wäre noch zu überlegen, wie man diesen Kreis an die vorhandene Heizung anbindet. Sofern die Heizkreistemperatur nicht extrem hoch ist, würde ich mit einem RTL Ventil arbeiten. Hat zwar eine Menge Nachteile, doch von der Kostenseite wäre das die günstigste Variante. Falls es ein paar Euro mehr sein dürfen, dann eine Regelstation davor setzen. Die Mehrkosten gehen aber schnell in Richtung 500,- €.

    Gruß
    Ralf
     
  19. taf173

    taf173

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    :D

    Gibt´s denn da schon "Fertigsysteme", oder sollte ich das lieber vom Heizungsbauer erledigen lassen ;)?

    Bei der Investitionssumme sind 500 bis 1000 Euro schon zu verschmerzen denke ich. Ob Du mir evtl. die Funktionsweise der Regelstation erklären könntest :)?

    Grüße Swen
     
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Neue Heizung für Doppelhaushälfte

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