Neue WW an der Fuge Bodeplatte und Wand undicht

Diskutiere Neue WW an der Fuge Bodeplatte und Wand undicht im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo miteinander, wir bauen in Eigenregie und machen sehr viel selbst. Den Keller haben wir als weiße Wanne ausgeführt. 30 cm Bodenplatte...

  1. MartinK77

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    Hallo miteinander,

    wir bauen in Eigenregie und machen sehr viel selbst. Den Keller haben wir als weiße Wanne ausgeführt. 30 cm Bodenplatte WU-Beton mit Pentaflex-Band für die Wandanschlüsse und Kellerwände (25 cm) als vorgefertigte Filigranelemente liefern/aufstellen lassen und dann samt Decke mit WU-Beton aufgefüllt.

    Bis der Rohbau fertig war und das Dach drauf war (noch keine Fenster drin) dachte ich, dass das manchmal auftretende Wasser im Keller von oben reinkommt.
    Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass das Wasser durch die Fuge zwischen Bodenplatte und den Betonwänden an mehreren Stellen reinkommt.

    Hat hier jemand eine Empfehlung für mich, was ich tun soll?

    Viele Grüße
    Martin
     
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  3. Yilmaz

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    Dann war das wohl nix mit eigenregie! An wieviel stellen und wo dringt wasser ein? Was für eine lastfall liegt vor? Wie nass war die Baugrube?

    Empfehlung: Sanieren aber nicht selber...
     
  4. #3 Gast036816, 7. Februar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    mit dem DIY aufhören und den profi das machen lassen!
     
  5. Inkognito

    Inkognito Gast

    Was soll man jemandem raten, der sich selbst in so eine Situation hineinmanövriert?

    Haben Sie ein paar Fotos?
     
  6. MartinK77

    MartinK77

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    @Yilmaz
    Ich bin ja nicht mit der Eigenregie gescheitert, sondern eher mit der Qualität der eigenen Ausführung. :(

    @rolf a i b
    Danke! In diesem Fall wird's wohl so sein.

    @Inkognito
    Nein, ich habe momentan keine.
     
  7. #6 Gast036816, 7. Februar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das ist in deinem fall so was von egal, das ergebnis ist nicht anders!
     
  8. Thomas B

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    ...in Ortbeton, also mit Schalung usw., sind 25cm schon O.K., bei Elementwänden empfiehlt es sich 30cm zu nehmen. Nun...ist jetzt ums Eck.

    Wie wurde betoniert? Einfach rein mit dem WU-Beton oder wurde im Anschluss Bodenplatte - Wand zuerst mit einem "feineren Beton" (Körnung 0/8) begonnen (Lieferscheine angucken)?

    Es gibt schlichtweg Bauteile, die sind wenig fehlertolerant und selbst mit Architekt als BL (oder Bau.Ing.) müsste der hier besonders aufpassen, weil WW ein schadensträchtiges Bauteil ist. Für selber machen gibt es diverse Möglichkeiten (Böden verlegen, Fliesen von mir aus,...) Eine Weiße Wanne ist sicher das am wenigsten für DIY geeignete Bauteil!

    Ihr solltet Euch Jemanden holen, der das Malheur nun erstmal anschaut und beurteilt. Wie (und ob überhaupt) man das sanieren kann, kann aus der Ferne ohnehin nicht beurteilt werden. Wenn's gut geht lässt sich der Schaden von innen (verpressen) beheben. Ist der Wandfuß grundsätzlich fehlerhaft ausgeführt, kann es sein, dass auch das nicht mehr reicht. Dann wird es aufwendiger...
     
  9. #8 JamesTKirk, 8. Februar 2016
    JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Bei Elementwänden muss die Stelle, wo das Wasser innen sichtbar zutage tritt, nicht zwangsläufig mit der Wassereintrittsstelle auf der Außenseite übereinstimmen. Das kann eine echt aufwändige und vor allem teure Suche und Instandsetzung werden.

    Da Deine Angaben so mager sind, kann man keinen Tipp für eine mögliche Ursache sagen. Da spielt einfach zuviel mit rein. Und dass das Laien ausgeführt haben, ist mehr als fahrlässig. Ich verstehe auch nicht, wie man sich als Laie die fehlerträchtigste Bauweise für eine WW wählen kann ... :mauer
    Wenn z.B. der falsche Beton verwendet wurde, die Filigranelemente innenseitig nicht ausreichend vorgenässt waren oder Kiesnester im Kernbeton vorhanden sind - dann gute Nacht.
     
  10. mls

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    baugrundgutachten > bemessungswasserlastfall > abdichtung entspr. 18195
     
  11. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    @mls:
    Das wird wohl die sicherste, vermutlich kostengünstigste und einfachste Lösung.
    Wenn man den Ehrgeiz haben sollte, die "WU-Konstruktion" zu ertüchtigen, würde die Instandsetzung dann vermutlich nach dem trail-and-error-Prinzip erfolgen müssen, was die Kosten extrem in die Höhe treiben kann.
    Wasser hat einen spitzen Kopf und findet seinen Weg ...
     
  12. #11 Thomas Traut, 8. Februar 2016
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    Wenn ich lese, 25 cm dicke Elementwände, kann ich mir nicht vorstellen, wie das betoniert werden soll. Da passt doch kein Schlauch von der Betonpumpe mehr rein!

    Der Beton wird sich also beim freien Fall von oben wahrscheinlich entmischt haben. Eine Probebohrung am Wandfuß könnte darüber Klarheit schaffen.

    Wenn das so ist, hilft nur noch Abdichtung von außen.
     
  13. #12 Carden. Mark, 8. Februar 2016
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    Richtig - wie immer...........
    Raus kommt da so etwas.....

    PS:
    Meistens sind die Baukörper dicht, die nicht mit Wasser beaufschlagt werden.
    Dann glaubt selbst der Laie oder der Möchtegernprofi er wäre ein WW-Bauer......
     
  14. ultra79

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    25cm Elementwände werden von mindestens zwei Kellerherstellern in Deutschland für WW verwendet. Ich habe selbst solch einen Keller und der Schlauch hat da problemlos reingepasst. Mein Bauüberwacher hat auch drauf bestanden das der Rüssel markiert wird, damit man gut erkennen kann wie tief er drin hängt und der Beton nicht zu hoch fällt - gab einige Proteste von wegen "sieht man auch so - braucht man nicht - haben wir schon immer so gemacht" - aber dann hat man sich gefügt...

    Geht also beides...
     
  15. Thomas B

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    25cm sind bei Elementwänden sehr wenig, da der Kernbeton dann nur noch ca. 13cm stark ist. Es kann hier auch mal zu Abrissen zw. Elementwand (alter Beton) und Verfüllung (frischer Beton) kommen. Also ein vertikaler, von außen nicht sichtbarer Riss, der kapillar auch gut Wasser transportieren kann. Kann sein, muss aber nicht. Da wäre dann ein etwas mächtigerer Kernbeton (ca. 18cm) durchaus besser. Auch das Thema Verdichten ist bei 13cm einfach nicht so gut machbar (das ist ja nicht nur Luft, sondern dann sind auch noch Bewehrungseisen drin.

    Dass Dein Keller dicht ist, ist natürlich erfreulich. Ein paar cm mehr schaden aber ganz sicher nicht. Gerade bei Elementwänden!
     
  16. Yilmaz

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    Ich erstelle regelmässig 24cm Halbfertigwände als WW. Selbst bei Grundwasser bis ok-gelände noch nicht probleme gehabt. Egal was man macht wenn gewissenhaft gemacht wird dann klappt das auch mit erfolg.
     
  17. ultra79

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    Ich nehm alles zurück - meine Wände sind 30cm.

    Gerade nochmal in die Unterlagen geschaut - initial waren 25cm angeboten - aber dann erfolgte die Umstellung auf 30cm als Standard. Die Bodenplatte blieb bei 25cm, besteht aber auch komplett aus Ortbeton.

    Sorry für die Falschinfo!
     
  18. #17 Thomas Traut, 8. Februar 2016
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    Wie geht das denn? Außen 4,5 cm Betondeckung (XF 1), da ist die Schale schon mal um die 8 cm dick. Innen min. 6 cm, bleiben max. 10 cm Zwischenraum für den Ortbeton.
     
  19. Yilmaz

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    6,5 cm Aussen und 5 cm innenschale. 12-12,5 ortbeton. Mit anschlussmidchung und oben 0-16 er körnung klappt ganz gut. Obwohl ich auch eher für > 30 cm bin.
     
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  21. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Für XF1 brauchst Du theoretisch gar keine Betondeckung, da Frostangriff ein Beton- und kein Bewehrungsangriff darstellt.
    Interessant wird das bei den XD- (bzw. XS-) Klassen, wo ein Mindestbetondeckung von 40 mm einzuhalten ist (nach DIN EN 1992-1-1). Hier ist aber eine Reduzierung von 5 mm möglich, wenn ein entsprechend hochwertiger Beton verwendet wird - und das ist bei Fertigteilen in der Regel der Fall.
    Aber XD-Klassen sind bei einer "normalen Häusle-WW" auf der Außenseite i.d.R. nicht relevant, bei Tiefgaragen kann das aber innenseitig schon zum Tragen kommen.
     
  22. #20 Thomas Traut, 8. Februar 2016
    Thomas Traut

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    Richtig, praktisch wird es aber XC 4, und da ist c nom 40 mm und kann um 5 mm abgemindert werden. Die 45 mm waren also etwas zu hoch gegriffen.

    Trotzdem sind die Platten auf meinen Baustellen schon öfters 80 mm dick gewesen. Und bei Fallhöhen von max. 1 m müsste der Schlauch ja ca. 1,50 reingeschoben werden. Ob das bei 12 cm Innenschale immer klappt? Ich plane jedenfalls sowas nicht.
     
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