Neues Dach für Gartenhaus

Diskutiere Neues Dach für Gartenhaus im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, Ich habe letztes Jahr ein Gartenhaus als Bausatz bei uns im Garten aufgebaut. Es ist ein W..... F..... M... B: - Grundfläche 3 x 4m -...

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  1. #1 pietklokke, 25. Januar 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Januar 2015
    pietklokke

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    Hallo,

    Ich habe letztes Jahr ein Gartenhaus als Bausatz bei uns im Garten aufgebaut. Es ist ein W..... F..... M... B:
    - Grundfläche 3 x 4m
    - Flachdach mit 3% Gefälle mit umlaufender Attika
    - link isdochegal

    Ich habe die beiliegenden Bitumenbahnen auf dem Dach festgenagelt. Aber die Bahnen zeigen an den Nägeln schon erste Risse. Noch ist alles dicht, aber viel Vertrauen hab ich nicht in die Eindeckung.
    Ich würde im Frühjahr gern Kunststoffplatten oder Bleche auf das Dach bringen, weiß aber nicht so recht was genau. Und ich habe zusätzlich noch das Problem, dass die Bleche/Platten möglichst flach sein müssen. Denn oben auf der Attika sind Rechteckleisten angebracht, die als Tropfkante nach innen springen. An der höchsten Stelle des Daches sind nur knapp 3cm Luft zur Rechteckleiste. Dementsprechend flach müsste die neue Eindeckung sein.

    Alternativ könnte ich auch die unter den Bitumenbahnen längs verlegten Nut-und-Feder-Bretter vom Dach nehmen und damit noch 12mm Höhe rausholen. Dann müsste die neue Eindeckung entsprechend tragfähig sein.

    Wie würdet ihr das lösen?
    Danke vorab für eure Tipps.
     
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  3. Kalle88

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    Ich würde einen DD anrufen, ihn bitten das Dach mit einer Oberlagsbahn vorsichtig abzuschweißen und die Attika ggf. anständig zu verblechen.
     
  4. #3 pietklokke, 25. Januar 2015
    pietklokke

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    Dass ich nen Dachdecker beauftragen kann, ist mir klar. Ich fürchte nur, dass das soviel kostet, wie das ganze Haus...
    Außerdem würde ich gern ohne Bitumen auskommen - ich denk, dass das auf Dauer nix taugt. Es ist ja nur ein Holzdach, das kräftig arbeitet. Es steht in Südausrichtung und auch ziemlich im Wind...
     
  5. Kalle88

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    Ihre Bedenken in allen Ehren aber das taugt in den meisten Fällen mehr als der Schund aus dem DIY-Fachmarkt. Da hier der Preis mal wieder Trumpf ist bin ich raus - solch eine Beratung gibbet kostenlos im Baumarkt...
     
  6. #5 pietklokke, 25. Januar 2015
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    Nach Schund und Baumarkt habe ich nicht gefragt! Aber es erscheint mir wie gesagt unverhältnismäßig, wenn die Dacheindeckung den Gebäudewert übersteigt.

    DIY scheint hier ein "rotes Tuch" zu sein - auch ohne zu wissen, welchen handwerklichen Hintergrund der Fragesteller hat...
    Konsequenterweise sollte ich die DIY-Hütte abreißen (lassen) und durch einen von Fachfirmen geplanten und ausgeführten Neubau ersetzen lassen, um mein kleines Dachpappen-Problem zu beseitigen.
    Gute Nacht!
     
  7. H.PF

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    Naja, Material kostet locker 400 + Euro, Lohn und Co noch dazu. Da bist du schnell bei 1000 euro...
     
  8. Kalle88

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    Was kann ich denn dafür, wenn der "Wert" jenseits von gut und böse ist? Sie haben nach einer praktikablen Lösung gefragt, die hatte ich Ihnen geliefert. Von Kosten war kein Wort erwähnt. Verzeihen Sie, wenn ich davon ausgehe, dass die "Eindeckung" auch die nächsten Jahre überleben soll.

    Was interessiert mich denn der handwerkliche Hintergrund? Bestünde der, warum würde man dann hier fragen müssen? Wenn ich Ihre Frage nicht beantwortet hätte und Ihnen irgendwas an den Kopf geworfen hätte - würde ich die Reaktion ja noch verstehen. Das ich lediglich auf Aussagen von Ihnen meine Meinung kundgetan habe, sollte nicht verkehrt sein.

    Der Tropfen auf den heißen Stein ist das es "billig" sein muss. Ich habe nichts gegen DIY. Nur sollte man dann nicht in einem Forum nach einer Lösung fragen und dem erst besten Rat mit "zu teuer" niedermähen. Für Stahltrapezprofil braucht es kein Forum - da reicht der Baumarkt. Nur wie löst man dann die Aufbauhöhe? Das Kondensat? Das Schneiden der Stahlprofile? Wenn die Unterlage jetzt schon "rissig" und offen genagelt zu sein scheint? Mein Vorschlag ist auch nicht absolut Fachgerecht und stellt eher eine "Bedarfslösung" da - wo man sagen kann, dass es auf einer Gartenhütte schon gut geht.

    Naja was solls. Die Empörung konnte ich so nicht stehen lassen!
     
  9. #8 pietklokke, 28. Januar 2015
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    @Kalle88: Bitte nicht persönlich nehmen, aber ich habe meines Erachtens recht genau beschrieben, was ich vorhabe. Ich möchte kein Bitumen, sondern Platten verlegen. Nicht zuletzt deswegen, weil ich mir das Verlegen von Platten selbst zutraue und somit nicht die Lohnkosten für einen Dachdecker aufbringen muss. Sie haben nichts gegen DIY, stellen aber andere als die von Ihnen vorgeschlagene Lösung als Schund dar. Da braucht man sich über etwas Empörung nicht zu wundern.

    Da es das ein oder andere Dach mit Trapezblecheindeckung gibt, scheint es auch Antworten auf die Fragen nach Zuschnitt, Aufbauhöhe und Kondensat zu geben. Und genau diese Punkte interessieren mich. Ich würde mich freuen, wenn es hierzu noch Beträge gibt.
     
  10. #9 andreas001, 28. Januar 2015
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    google mal nach EPDM Dachfolie. Habe auch ein Gartenhaus gebaut, Flachdach dann auch Bitumenbahnen drauf gehabt und das ist dann auch feucht geworden. Seit die EPDM drauf ist keine Probleme mehr. .
     
  11. Kalle88

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    Bitumen, dieses komische Zeug was die Dächer einfach so feucht werden lässt.... Stammtisch ich höre dich...

    @Pietklokke: Ich lass das jetzt mal mit dem "Lohn" so stehen - wir beide werden da nicht zueinander finden. Kondensat wird einfach anfallen bei der Neigung, selbst wenn eine Konterlattung und Lattung implementiert wird. Die Neigung ist einfach viel zu flach dafür. Wenn die Dachdichtungsbahn jetzt schon "undicht" ist (wirklich dicht war die wohl nie) wird sie auch weiterhin mit Niederschlagswasser beaufschlagt. Warum? Neigung zu flach. Sicherlich könnte man hier mehr Überdeckung im senkrechten Bereich geben wollen und sich an einem hochliegenden Trapezprofil bedienen. Konsequenterweise sind diese über den Ortgang, dem Pultabschluss so wie der Traufe hinwegzu ziehen - was gelinde gesagt unmöglich aussieht... Stellt sich weiter die Frage nach der Befestigung der Platten, die zwar über Gummidichtungen verfügen könnten, aber auch dort geht der Weichmacher irgendwann raus, was zu Undichtigkeiten führt.

    Wenn ich also die Zusatzmaßnahmen dazu zähle die nötig sind die Eindeckung auch auf lange Sicht sicher zu machen - dann muss ich mich über Sinnhaftigkeit der Maßahme fragen. Selbst wenn man hier mehrer 100 Euro sparen würde, bringt es mir nichts wenn andere Möglichkeiten durchaus länger halten und sicherer sind.
     
  12. pietklokke

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    Ich fürchte, ich kann dir nicht ganz folgen. Die Bleche über Ortgang, Pultabschluss und Traufe hinwegziehen? Es gibt doch schon einen umlaufenden Dachüberstand. Die Attika ist außen daran angesetzt. Ich habe jetzt eine grobe Vorstellung davon, wie ich es umsetzten könnte. Ich werd die Tage mal ne Skizze machen, dann wird es vielleicht klarer...
     
  13. H.PF

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    Pietklokke, du kannst das nicht mit Blech machen wenn die Bleche nicht über die Hütte überstehen auf allen Seiten.
    Sonst läuft das Wasser dazwischen und wieder zurück.
     
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  15. Kalle88

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    Und der fällt weg, die zwei mal übereinander genagelten Bretter. Weil darüber muss die Metalleindeckung - die du ja unbedingt verbauen willst. Machst es nicht, dann siehe HPF.

    Bedeutet, wenn du vor deiner Hütte stehst, nach oben blickst, dann glotzt du auf die Rückseite deiner Metalle - die nicht lackiert ist. Alles in allem eine Ansammlung von Kotzkrampf. Willst das nicht, dann brauchst du umlaufend tiefergelegte Anschlussbleche - die wirst du aber nicht bekommen - das eine davon muss dann noch konisch verlaufen...

    Für dich als Laien wirst du keine Blecharbeiten machen können - dir fehlt Werkzeug, Know How und Erfahrung.
     
  16. mls

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    noch fragen? nein? gut.
     
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