Neues Dach - Risse in Balken, bitte mal anschauen

Diskutiere Neues Dach - Risse in Balken, bitte mal anschauen im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Fachleute, bei meinem neuen Dach (ca. 4 Wochen alt) fielen mir diverse Risse in den Holzbalken auf. Ich weiß nicht mehr, ob die von Anfang...

  1. BHuebner

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    Hallo Fachleute,

    bei meinem neuen Dach (ca. 4 Wochen alt) fielen mir diverse Risse in den Holzbalken auf. Ich weiß nicht mehr, ob die von Anfang an da waren oder erst so nach und nach entstanden sind (heißes Wetter?). Anbei ein paar Fotos mit Weitwinkel und Nahaufnahme. Bevor ich beim Zimmerer reklamiere und mich eventuell lächerlich mache, wollte ich ein paar Meinungen dazu hören. Holz ist ein Naturstoff und arbeitet und vielleicht sind diese Risse ja auch normal.

    2 Fotos (Bild IMG_9059 und IMG_9062) zeigen auch eine ziemlich schwarze Stelle im Holz, keine Ahnung, was das ist. Harmlos?

    Noch eine Frage hätte ich: Die Sparrenköpfe und Untersichten haben wir beim Zimmerer am Boden mit Schutzlasur gestrichen. 2 Wochen nach dem Einbau zeigen sich auch dort vereinzelt, neue, ca. 15cm lange (Spannungs?-)Risse. In den Rissen ist nun logischerweise keine Schutzlasur. Ist das bedenklich, da die Sparrenköpfe quasi dem Wetter ausgesetzt sind? Leider kann man nicht mehr nachstreichen bzw. die Risse zupinseln, da dass Gerüst schon abgebaut wurde (Dach ist fertig).

    Vielleicht mache ich mir aber auch nur zu viele Gedanken... :o

    Würde mich über ein paar Antworten freuen!

    Gruß

    B. Huebner

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  3. Wieland

    Wieland Gast

    Das Holz macht bis auf photo 9062 einen sehr guten Eindruck, kleinere Schwundrisse
    sind völlig normal, bezüglich der Sparrenköpfe / Lasur kann man sagen, daß das Holz
    in der Regel vorher schon imprägniert wurde und die Sparrenköpfe durch Traufschalung /Deckung, ausreichend u.dauerhaft vor Witterungseinflüssen geschützt sind.Wenn der Riß bei Deckenbalken 9062 durchginge bzw. bedenklich wäre, hätte
    Ihn der Zimmermann bestimmt nicht verbaut.

    Grüße
     
  4. BHuebner

    BHuebner

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    Schubs... :-)
     
  5. mls

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    einstufung des holzes in sortierklasse?
    holzfeuchtemessung?
    nix?
     
  6. BHuebner

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    Leider kann ich mit Deinen Stichpunkten nicht viel anfangen...

    Ich als Bauherr bin Laie in solchen Dingen. Woher soll ich solche Dinge "Einstufung des Holzes in Sortierklasse" und "Holzfeuchtemessung" wissen? Ich kann in meinem Fachgebiet auch mit Dingen um mich werfen, ohne das andere Leute mich verstehen...

    Verstehe ich Deine Aussage also richtig, dass die Risse nicht normal bzw. völlig unüblich sind? Soll ich also nun vom Zimmerer mir Nachweise über Sortierklasse und Holzfeuchte (zum Zeitpunkt des Einbaus) geben lassen?

    Gruß
    B. Huebner
     
  7. #6 Tom Köhl, 26. April 2011
    Tom Köhl

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    Die Werbung in diesem Forum ist großer Mist
    Was steht denn zu diesen Stichworten im Angebot bzw. im Vertrag?

    Viele Grüße,
    Tom
     
  8. mls

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    .. und wer hat´s geplant und überwacht?
     
  9. BHuebner

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    Wir bauen mit einem Generalübernehmer. Dieser hat einen Architekten (der das Haus geplant hat) und einen Bauleiter (der den Bau überwacht). Die Zimmerer-Arbeiten wurden vom GÜ an eine Firma vergeben, mit der der GÜ schon langjährig zusammenarbeitet.

    Das Problem beim Bauleiter ist, dass für ihn meistens alles OK ist, aber ich nicht immer 100%ig davon überzeugt bin. Als interessierter Laie frage ich trotzdem lieber mal genauer nach oder recherchiere im Internet. Da habe ich für mich ein besseres Gefühl.

    Im Bauvertrag mit dem GÜ steht zum Thema Dach lediglich folgendes:

    F - Zimmerarbeiten
    a) Rohbau Wohnhaus
    1. Holzdachstuhl (Versetztes Pultdach, Dachneigung jeweils 15 Grad)
    Die Imprägnierung erfolgt mit umweltfreundlichem Imprägniermittel (PCP-frei) gegen holzzerstörende Pilze und vorbeugend gegen Insektenbefall
    2. Holzbalkendecke über Obergeschoss
    3. Trauf- und Ortgangschalung „Fichte-Profilbretter“
    Traufseitig ca. 50cm Überstand
    Ortgang ca. 25cm Überstand
    4. Dachlattung 30/50 mm imprägniert.
    5. Ausbildung eines geeigneten Unterdaches für Pfannendeckung in Dachneigung 15 Grad
    (Abdeckung der Sparren mit 18mm starken Holzschalung und diffusionsoffener Schalungsbahn und Konterlattung 40/60 mm)

    H - Dacheindeckung
    1. Dacheindeckung mit Betondachpfannen, Farbe: frei wählbar
    2. Ortgang- und Lüftungsziegel nach Erfordernis
    3. Firstausbildung „Trockenfirst“
    4. Dachdurchgangsziegel zur bauseitigen Montage einer SAT-Anlage

    Da ist weder die Rede von Holzfeuchte noch Sortierklasse. Auch in den Verträgen vieler anderer Hausbau-Firmen stehen nicht so detaillierte Infos zu den einzelnen Gewerken (ich habe bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter viele gelesen). In der Regel versteht ein Bauherr kein Fachchinesisch, weswegen er solche Infos sowieso nicht beurteilen könnte. Aus seiner Sicht soll letztendlich "nur" fachgerecht ein Haus gebaut werden.

    Deswegen noch einmal als Laie gefragt: Sind solche Risse nun bedenklich? Oder ist eine Aussage ohne weitere Infos einfach nicht möglich?

    Gruß

    B. Huebner
     
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  11. mls

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    das ist u.u. weder aus der ferne noch *mal eben auf die schnelle* vor ort
    zu beurteilen.
    um das zu beurteilen, müsste man schauen, welche holzgüte in der
    statischen berechnung und in den plänen steht, mit welcher feuchtigkeit
    das holz verbaut wurde und wie hoch die beanspruchung an auffälligen
    stellen ist.
    kurz und gut: fachmann holen.
     
  12. BHuebner

    BHuebner

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    Also ich hatte heute ein Gespräch mit unserem Zimmerer, der, wie ich den Eindruck hatte, diesen Beruf mit Herz und Seele ausübt. Er erklärte mir sehr ausführlich, ich habe jedoch nur die Hälfte davon behalten. Das Holz, welches in der Regel für einen reinen Holzdachboden wie den unseren verwendet wird, sollte nicht mehr als 18% Restfeuchte haben. Laut seiner Aussage hatte das verwendete Holz auch nicht mehr. Normalerweise treten derartige Risse erst nach ca. 6-12 Monaten auf (es ist Massivholz und das Kernholz trocknet in anderer Geschwindigkeit als das Splintholz). Es hätten sich in den letzten Wochen schon mehrere Kunden deswegen bei ihm gemeldet, anscheinend trocknete das Holz in den letzten Wochen überdurchschnittlich schnell. Die Risse stören nicht weiter, da sie keinen Einfluss auf die Stabilität/Statik haben und der Dachboden sowieso nur Lagerraum ist und die Optik somit auch egal ist.

    Insofern glaube ich mal seine Aussage und schließe hiermit vorerst diesen Thread.

    Danke für eure Antworten
     
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