niedrige Temp. für FBH, Heißwasser und Luftwärmepumpe

Diskutiere niedrige Temp. für FBH, Heißwasser und Luftwärmepumpe im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe mal eine Frage an euch. Wie funktioniert das Zusammenspiel von Speicher für Fußbodenheizung, heißes Trinkwasser und...

  1. klopsesser

    klopsesser

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    Hallo,

    ich habe mal eine Frage an euch.
    Wie funktioniert das Zusammenspiel von Speicher für Fußbodenheizung, heißes Trinkwasser und Luftwärmepumpe? Meine Frage zielt darauf ab, dass die FBH eine niedrige VL braucht (max.35grad), das Trinkwasser aber mit 45-50grad aus dem Speicher kommen sollte und beides über eine LWP erhitzt wird. Dabei soll die FBH auch über den Speicher laufen. Zusätzlich wird noch Solar beides unterstützen.

    Wie funktioniert es jetzt, dass ich heißes Wasser zapfen kann, die FBH aber nicht zu heiß wird? Bei meinem geplanten Speicher wird das Trinkwasser mittels Durchlaufwärmetauscher erhitzt.

    Kann mir das jemand erklären? :mauer
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Die einfachste Lösung ist ein Mischer der die zu hohe Speichertemperatur auf FBH verträgliche Temperaturen mischt. Für WP Betrieb nicht optimal, weil diese dann immer höhere Temperaturen erzeugen muss als an sich notwendig wäre.

    Falls überhaupt ein Pufferspeicher notwendig ist, würde ich WW und Pufferspeicher trennen, und in jedem nur das einlagern was angefordert wird. Also beispielsweise 35°C im Pufferspeicher für die FBH und 50°C im WW Speicher.

    Jetzt kommt aber das Thema Solar hinzu. Das macht die Sache etwas komplizierter. Für eine effiziente Solarnutzung sollte sichergestellt sein, dass auch niedrige Temperaturen von den Kollies noch verwertet werden können. Auch da ist das 2-Speicher Konzept von Vorteil, weil für den FBH Puffer noch Temperaturen verwendet werden können, die für die WW Erzeugung nicht mehr brauchbar sind.

    Gruß
    Ralf
     
  4. klopsesser

    klopsesser

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    hallo,

    an so eine lösung hatte ich auch schon gedacht. ich liebäugle gerade mit der anlage von rotex, die den solarcube als speicher haben.

    womit wird denn die temp. von der fbh runtergemischt? mit dem rücklauf der fbh?
     
  5. klopsesser

    klopsesser

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    achso, die lwp von rotex ist ja genau dafür gemacht. fbh + trinkwasser mit solar und lwp.

    ich überlege mir nur gerade wie das temperaturtechnisch funktioniert.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Ja.

    Die von Dir genannte LWP kenne ich nicht so gut. Da müsste ich mich zuerst einmal einlesen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Baxter

    Baxter

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    Ich habe diese LWP seit 2 Monaten in Betrieb.

    Ich würde die FBH nicht über den Speicher laufen lassen. Die Rotex (eigentlich Daikin Altherma) benötigt für den Betrieb der FBH keinen Pufferspeicher, er wirkt sich nachteilig auf den COP aus.

    Trenne FBH und Warmwasser einfach über ein 3-Wege Ventil. Dieses wird von der LWP gesteuert und je nach Bedarf die geforderte Temperatur erreicht.

    Solar lässt sich sicher auch noch integrieren, wenn auch mit einer LWP nicht besonders sinnvoll, da die WP ja bei hohen Aussentemperaturen einen sehr guten COP hat.
     
  8. windtalker

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    Hi Baxter,

    wie ist Dein Zufriedenheitslevel bis jetzt? Kannst Du etwas zum Schallpegel des Splitters sagen?

    Ich liebäugele nämlich auch mit einer Daikin.


    Gruß

    windtalker
     
  9. klopsesser

    klopsesser

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    hallo,

    da wundert mich, dass rotex die lwp mit dem 500l speicher anbietet, der durch solar unterstützt werden sollte, da der wärmetauscher dafür integriert ist.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Wenn ich richtig gelesen habe, dann wurde die Altherma in Buchs getestet. Dort wurde auch der Schallpegel gemessen. 63dB(A) für die "Kleine" und 64dB(A) für die 14kW bzw. 16kW.

    Das ist für meinen Geschmack relativ laut.

    Gruß
    Ralf
     
  11. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo,
    Kombispeicher bedeutet hinsichtlich der Effizienz, stets Kompromiß! Auf einen Speicher für die FBH solltest Du verzichten. Bei der WW-Bereitung kommst Du nicht umhin.

    mfg
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Entweder Solar, dann brauchst Du einen Speicher, oder Du verzichtest auf Solar. Dann kannst Du auch auf den Pufferspeicher verzichten.

    Gruß
    Ralf
     
  13. crax

    crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Ergänzung:

    Warme Füße gibts bei LWP im Bad leider nicht! :shades

    mfg
     
  14. Wolfgang38

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    was m.E. am sinnvollsten wäre. Eine ökologische Energieform im Haus reicht aus.

    Lass Dir das mal durchrechnen. (Klar, vorsehen würde ich es für irgendwann malLeitungen unsw. .)
     
  15. Baxter

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    Was hat das mit der Wärmepumpe zu tun??

    Zum Zufriedenheitslevel:

    Bisher bin ich sehr zufrieden, bis auf die UWP. Hier sollte Rotex, Daikin eine Label A Pumpe auf den Markt bringen. Die verbaute Wilo macht zwar brav ihre Arbeit aber nicht besonders sparsam.

    Zur Lautstärke: Ist in unserem Fall nicht störend, da wir sie Richtung Norden/Strassenseitig ausgerichet haben. Es ist nur bei stärker Vereisung ein leichtes Brummen bis 1m Entfernung zu hören. Sonst fühlt/hört man einen deutlichen, kalten Luftzug bis 2-2,5m direkt vor dem Gerät.

    Aus diesem Grund würde ich sie nicht direkt zu den Tomaten des Nachbarns stellen. :yikes

    Die Leistungs- und COP Werte aus dem Daikin Datenblatt werden erreicht (mit WMZ überprüft).
     
  16. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Ganz einfach. Effiziente LWP, geringe VLT=> niedrige Oberflächentemperaturen, kalte (nackte) Füße im Bad.:D
    Oder andersherum: Warme Füße im Bad, geringe Effizienz der LWP!

    mfg
     
  17. R.B.

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    Tja, der crax würde wohl mit der Gastherme und 60°C in die FBH fahren, damit´s richtig warm unter den Füßen wird. :mauer

    Gruß
    Ralf
     
  18. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Wer sagt das denn? Es soll allerdings nicht wenige Bauherrinen geben, die Oberflächentemperaturen von ca. 37 °C im Bad als durchaus angenehm empfinden und dabei u.U. insgesamt noch einiges an Geld sparen:D

    mfg
     
  19. Baxter

    Baxter

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    So würde ich das nicht sehen. Eine möglichst geringe VLT sollte das Ziel jeder FBH sein, gleich welcher "Wärmeerzeuger" drann hängt. Die Zeiten, in denen FBH mit VLT über 40°C betrieben wurden sind eigentlich vorbei bzw mit zuhnemenden Dämmstandard auch gar nicht mehr sinnvoll.

    Das Problem im Bad ist eher die kleine Fussbodenoberfläche (Dusche, Badewanne, etc). Es wird in diesem Bereich der Verlegeabstand zwar reduziert, oft muss aber mit einem kleinen E-Strahler kurz nachgeheizt werden.

    Dies hat aber nichts mit einer LWP (wäre bei Erdwärme, oder Wasser/Wasser genau so) zu tun, sonder mit der Auslegung der FBH und den Bedingungen im Bad.
     
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  21. windtalker

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    Danke @Baxter, @R.B. für die Info :28:

    Gruß

    windtalker;)
     
  22. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Genau das ist die Frage! Was ist wirtschaftlich? Hat sich die WP im Einzelfall als wirtschaftlichste Variante erwiesen, besteht hinsichtlich der niedrigen VLT (Oberflächentemperatur) kaum ein Zweifel. Dann muss auch dem Kompromiß der kalten Füße im Bad Rechnung getragen werden. Erweist sich nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung eine anderer WE als günstiger, können durchaus höhere VLT akzeptabel sein, mit dem angenehmen Vorteil, dass die OFT im Bad durchaus >= 35 °C sein können.:D
    Richtig! Das Bad ist meist das Problem.:D
    Genau das ist es! WP bedeutet stets geringe VLT => geringe OFT !!!

    mfg

    NB: Bei meinen Wirtschaftlichkeitsberechnungen liefern sich LWP und Gasbrennwert, je nach spezifischen Erfordernissen, oft ein "Kopf an Kopf" Rennen. Bei annähernder Gleichwertigkeit gewinnen meist die "warmen Füße" im Bad. :D
     
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