Niedrigenergiehaus (< "KfW40") - Mauer, Fenster, Dach und generelle Fragen

Diskutiere Niedrigenergiehaus (< "KfW40") - Mauer, Fenster, Dach und generelle Fragen im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, ob ich hier im richtigen Unterforum bin, weiß ich nicht - ansonsten bitte verschieben, danke :) (Vorwarnung: Weiß nicht,...

  1. venice

    venice

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    Hallo zusammen,

    ob ich hier im richtigen Unterforum bin, weiß ich nicht - ansonsten bitte verschieben, danke :)

    (Vorwarnung: Weiß nicht, ob's am zweiten X-Chromosom liegt, aber ich gerate leider oft in's Schwafeln - habt bitte ein Nachsehen. Ich gebe mir Mühe. :o)

    Wir wollen dieses Jahr mit dem Bau eines massiven EFH in monolithischer Bauweise beginnen.

    # Einfache, rechteckige Form, dem Energieverbrauch und unserem Geldbeutel zuliebe
    # Wahrscheinlich Satteldach oder Zeltdach (Pult + Flach verboten)
    # Offene Bauweise, so wenig Wände wie möglich
    # Richtung O/SO viel Verglasung (leichter Hang, schöne Aussicht), auch bodentiefe Verglasung; aber wenig zu öffnende Fenster, also wenig Kippfenster, sehr viel statisches Glas "am Stück", also zusammenhängend. Soll günstiger sein als einzelne Fenster mit Rahmen.
    # Keine fossilen Energieträger wie Öl (teuer teuer und kostbar) oder Gas (eh kein Anschluß da, und wird ja auch immer teurer und knapper), kompletter Verzicht darauf
    # Fußbodenheizung
    # Solar zum Brauchwasser-Erwärmen, auch für die FuBoHei; da Ausrichtung bei Satteldach nur Richtung OSO möglich = weniger Ertrag = dann wohl leider nicht heizungsunterstützend; ggf. Montage der Kollektoren auf Garage, dann Ri. Süden ausgerichtet, hoffe ich.
    # Heizung + Auch-Brauchwasser-Erwärmer: Wahrscheinlich Holz-/Pellets-Kombiofen (oder -kessel; keine Ahnung, ob das nun ein schicker für den Wohnraum oder ein richtiges häßliches Trumm für den Keller werden soll; weiß nicht, wieviel Heizlast wir haben werden, und welche Art von Ofen oder Kessel wir entsprechend brauchen).
    # Nach Möglichkeit gemäß KfW40-Richtlinien - bzw. nennt sich dann ja ab 01.04.1009 "KfW-Effizienzhaus 55" *)



    Wir werden mit einem Architekten bauen, und jetzt fragen sich vielleicht manche von euch, was zum Henker ich hier überhaupt mache, bzw. warum ich hier Fragen stelle:
    Ganz einfach - einer weiß vielleicht viel, aber Viele wissen vielleicht manchmal ein wenig mehr :)

    Ich möchte mich ganz einfach absichern, daß das alles so stimmt, was ich höre, da ich unglaublichen Sch..ähm.. Angst habe, etwas falsch zu machen, und Architekten sind schließlich auch nur Menschen (glaube ich :)), und jeder kann Fehler machen, gelle. Auch jemand, der das gelernt hat.


    Nun habe ich hier gelesen, daß für ein Niedrigenergiehaus folgende U-Werte empfohlen werden:

    Außenwände: 0,20-0,30
    Steildächer: 0,15-0,20
    Kellerdecke + gegen Erdreich: 0,30-0,40
    Fenster: 1,5
    Dachflächenfenster + Fenstertüren: 2,0
    Außentüren: 2,9


    Frage 1: Können die Experten unter euch das bestätigen ?
    Frage 2: Bleiben die empfohlenen U-Werte bei der Enev 2009 in etwa bestehen ?


    Und, jetzt eine wahrscheinlich saudumme Baulaien-Frage à la "Was kostet ein Auto":
    Wenn unsere geplanten Wände einen U-Wert von 0,20 oder besser haben werden (nur schon der Stein alleine, ohne irgendeinen Putz von außen oder innen), und die Fenster sich, freilich inkl. Rahmen, um die 1,5 oder besser bewegen, und auch das Dach und die Außentüre sich bei obigen Maximalwerten bewegten, könnte man denn dann gaaaaaaanz vorsichtig behaupten, daß wir auf KfW40 oder besser kommen..?

    Oder welche Angaben bräuchtet ihr noch in etwa, um das besser einschätzen zu können ?

    Ach ja, eine (zentrale) Lüftungsanlage soll auch rein. (Daher benötigen wir auch kaum Kippfenster, denke ich).

    Macht WRG bei einem Niedrigenergiehaus Sinn ? Oder nur bei einem Passivhaus ?

    - Mit weiteren Fragen nerve ich euch schon demnächst, mit Sicherheit..
    (War keine Drohung - oder vielleicht doch :D)

    Viele Grüße und Danke schonmal für eure Hilfe
    venice


    ---

    *(# Jahres-Primärenergiebedarf Qp und Tränsmissionswärmeverlust HT´max. 55 % der nach EnEV2007 zulässigen Werte und
    # Jahres-Primärenergiebedarf max. 40 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche AN)
     
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  3. #2 MoRüBe, 10. März 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. März 2009
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Also...

    ... zu Frage 1: nö. und zu 2.: nö.

    ich weiß, das war wahnsinnig hilfreich :D

    und zur nächsten Frage: für kfw 40 (eff 55) biste mit den Werten Lichtjahre von entfernt
     
  4. venice

    venice

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    Ne echt jetzt :eek:

    Shit :frust

    Zufällig einen Link für mich parat mit "richtigen" Werten ?

    Grüße
     
  5. venice

    venice

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    Ach ja, "meine" Mauern:

    PS: Soll irgendwas zwischen T7 und T9 werden, bzw. was Baugleiches (günstig, aber genauso gut).

    Steinart, Steindicke, U-Werte / Wärmedurchgangskoeffizient in w/m²K:

    T7, 55cm : 0,125
    T7, 49cm : 0,139
    T7, 36,5 : 0,186
    T8, 55cm : 0,142
    T8, 49cm : 0,159
    T9, 55cm : 0,159
    T9, 49cm : 0,178



    Muß dazu sagen, daß wir keine Probleme mit "dicken" Wänden haben, und uns schon vor 'nem Jahr mit einem halben Meter dicken Wänden arrangiert haben; Grundstück und Baufenster sind auch groß genug.. Wohnfläche wird weniger, okay.. aber, wie gesagt, halber Meter Wand wäre kein Problem. - Weiß jetzt halt nicht, ob ein 36,5er T7 teurer wäre als ein 49er oder 55er T8 oder T9...

    Wäre vielleicht schön zu erfahren, wie's mit obigen U-Werten (sind ja unter den im ersten Beitrag angegebenen 0,20-0,30) dann um mein "KfW40"-Häuschen bestellt wäre, und ob's denn wirklich auch schon bei 'nem Niedrigenergiehaus eine Dreifach-Verglasung sein MUSS, oder ob da nicht auch eine gute zweifache geht, oder ob das bei so großen Verglasungen halt eben immer "das Beste vom Besten", sprich: 3-fach sein muß...

    Danke
    venice
     
  6. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    das rumspielen

    mit Steinchen + Werten bringt doch nicht weiter.

    Erst mal die Grundrißskizzen eistellen, damit man überhaupt erkennen kann, wohin die reise geht....:)
     
  7. #6 MoRüBe, 10. März 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. März 2009
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

  8. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Laß mich wenigstens erst zu ende...

    ... antworten, ohne daß Du Dich dazwischen mogelst :motz:biggthumpup:
     
  9. venice

    venice

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    Ja klar, der ganze Wärmebrückenkram, der Schnitt des Hauses, sogar Wind und Wetter etc. -
    herzlichen Dank für den Link, werde ich mir (nach dem Abwasch, der gleich ansteht.. merde alors - das Erste, das ich mir, wenn Kohle für eine EBK da ist, kaufen werde, ist eine Spülmaschine :motz) durchlesen; und auch die erwähnte Excel-Tabelle.


    :eek:

    Weia. 0,14 / 0,9.

    55er T8/Baugleiches oder 49er T7/Baugleiches..
    Ganz zu schweigen von den 0,9er-Fenstern :eek:

    - Okäää, ich antworte mal ehmt noch dem Füchslein, dann ab in die Küche (wohin ich gehöre, HarHar :biggthumpup:), und dann meld' ich mich (wahrscheinlich jammernderweise) spätestens morgen früh wieder.

    Lieben Dank schon mal für den Thread-Link, sowas hab' ich gesucht (und nicht gefunden).


    :winken
     
  10. #9 Andreas1705, 10. März 2009
    Andreas1705

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    Ein guter Rat von einem entspannten BH (der nach 8 Monaten Planung jetzt endlich angefangen hat): Mach Dir nicht so viele Gedanken um solche Details. Ihr wolltet doch sowieso mit einem freien Architekten bauen. Also sag' dem einfach die Hütte soll KfW-40 konform sein und fertig. Dann kannst Du zusätzliche Vorgaben machen, wie z.B. ich will die modernste und teuerste Haustechnik und dafür gerne bei der Dämmung und den Wanddicken einsparen oder dicke Wände sind mir egal Hauptsache maximale Dämmung und günstige Haustechnik oder KfW-40 so günstig wie möglich oder oder... Dein Archi macht aus Deinen Vorgaben ein stimmiges Gesamtkonzept. Vorgaben bzgl. der U-Werte von Bauteilen oder Art der Verglasung sind keine sinnvollen Vorgaben für einen Planer. Du willst doch mit den U-Werten und der Art der Fenster ein bestimmtes Ziel erreichen. Konzentriere Dich auf deine Ziele und nicht auf die Umsetzung. Versuche herauszufinden was Du wirklich willst, was die eigentlichen Ziele hinter den von Dir gemachten Vorgaben zu U-Werten usw. sind. Versuche Deine Ziele zu sortieren und Zielkonfklikte ausfindig zu machen und werde Dir klar darüber wie Du damit umgehen willst (z.B. Zielkonflikt wärmedämmung vs. Schallschutz vs. Baukosten - was ist für Dich der wichtigst Aspekt, wo würdest Du kompromisse machen und wo nicht usw.). Dann erzähle all das deinem Archi (oder besser schreib's ihm - das zwingt Dich, Deine Gedanken zu sortieren). Ansonsten verliert man sich - insb. als Laie - in tausend Details und vergißt, die wesentlichen Fragen zu stellen.

    Grüße - Andreas
     
  11. venice

    venice

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    pffffffffffffffffffffffff

    Hallo Füchslein :D



    Jaaaaaaaaaaaaaaa klaaaaaaaaaaaaaaar :mega_lol:

    Mal abgesehen, daß meine "Grundrisse" ein hübsch buntes Graphikprogramm-JPG sind, mit Meterangaben auf dem Grundriß, und insgesamt halt so gut wie null Ähnlichkeit mit den "richtigen" Grundrissen à la Werkplan mit tausend komischen Strichen, die mich persönlich nur durcheinanderbringen, haben, würdet ihr mir ebendies bunte Dingen ja eh nur verreißen, weil, eben nicht mit so einer tollen Grundriß-Software erstellt.

    Für meine "Grundrisse" braucht's dann auch eine eigene Legende, also, was was bedeutet :D
    (Türkis = Fenster, Schwarz = Wand etc.)

    Hab' mich dusselig :irre gesucht nach einer gescheiten und leicht bedienbaren, kostenfreien Software, aber nix (für mich) Annehmbares gefunden.

    Mit einem Graphikprogramm kann ich wenigstens umgehen.
    (Wer mich jetzt darauf hinweist, daß man "Graphik" mit "f" schreibt, wird sinnbildlich ermordet :mad: - weiß ich selbst, ich mag das ph nur so gerne.. :D)

    Der Architekt hat's immerhin kapiert, was ich damit ausdrücken wollte, aber ihr seid bestimmt fast alle pööööhze und gemein zu mir :p und macht mich nieder :( - oder ?

    - Hab' bisher auch nur das EG neu fertiggestellt/umgemodelt; sowohl in der Tiefe als auch Breite jeweils 1m weniger; muß das GG und DG noch entsprechend abändern und weiß nicht, ob ich da vor morgen noch 'zu komme.

    Wenn Du mir hoch und heilig versprichst, Dich nicht darüber lustig zu machen, kann ich sie Dir, wenn alle 3 fertig sind, mal hier reinstellen.

    Grüße :)

    *Ärmel hochkrempelt und seufzend in die Küche schlurft*
     
  12. venice

    venice

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    Hallo Andreas, klar, weiß ich ja auch.. aber ich bin total unentspannt, was die Sache mit dem Architekten angeht; wenn der mit 400-500 Euronen je Kubik um sich wirft, und das bei so nem einfach geschnittenen Haus (mit, zugegebenermaßen schon tüchtig Verglasung mit drin), dann möchte ich gerne selbst wissen/eruieren, ob das tatsächlich eher am Stein oder der Verglasung oder der Heizart oder wasweißichauchimmer liegt.

    Ich möchte nicht lang rummachen mit dem Architekten, was die Grundrisse angeht, denn nur ich allein kann wissen, wovon ich mich "verabschieden" kann von der Optik des Hauses her (also wo wie große Fenster etc.); das soll schnell vorangehen, und je eher ich weiß, was das Teuerste an dem ganzen Dingen ist, umso eher kann ich selbst ein Konzept entwerfen.

    So ein Architekt muß ja normalerweise auch erstmal wissen, "wohin die Reise geht", wie Baufuchs schon so schön schrub - und das will ich ihm nach Möglichkeit so gut und so schnell wie möglich verklickern :D

    Das dauert sonst zu lange.

    Liebe Grüße :)

    PS: Jetzt aber ab in die Küche
     
  13. #12 Shai Hulud, 10. März 2009
    Shai Hulud

    Shai Hulud

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    Hallo Baufuchs,

    Venice übernimmt den Abwasch, du die Treppe, ich das Karma. Abgemacht? :D
     
  14. venice

    venice

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    Also Duuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu Grundrißexhibitionismusverweigerer bist mal ganz schön ruhig !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :p

    Zeig mir Deine, dann zeig ich Dir meine :shades

    - Um's Karma hab' ich mich freilich selbst schon gekümmert :p
    Haben ja andere Geburtsdaten als ihr (Kua-Zahl), andere Hausausrichtung (Ost-West-System und Backing/Sitting/Fliegende Sterne), andere benötigte Räume, andere Aussicht etc. pp. ... :p

    - Mhh die Treppe wird nicht so schwer; Podesttreppe.

    Haus soll barrierefrei werden - so zumindest mein Entwurf, daher auch die Podesttreppe.

    Wir können zwar beide noch kraxeln, aber das muß a) nicht so bleiben, b) wird man eh älter und c) weiß man ja nicht, ob die eventuellen künftigen Kiddies nicht was abbekommen - heutzutage muß man auf alles gefaßt sein.

    - Soch, ich muß noch bissl abwaschen, dann setz ich mich wieder an die Grundrisse von DG und GG.

    Bis morgen dann oder so.

    Gute Nacht :)

    venice :irre
     
  15. kehd

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    Darf man einen T7 eigentlich noch als Monolith bezeichnen? Bekommt man in dem Bimsstein überhaupt noch einen Dübel fest?
    Warum nicht 17,5 oder 20cm KS und 20cm WDS?
    Zur Heizung: so einen kleinen Pelletsofen für das Haus gibt es doch gar nicht, oder?
    Außerdem sind die doch recht teuer.
    Was mehr für die Dämmung ausgegeben wurde, würde ich bei der Heizung einsparen.
    Also Luftwärmepumpe (falls es bei Euch nicht zu kalt ist) und einen Kaminofen, wenn die
    Pumpe wegen der Kälte mal nicht mehr pumpt.
     
  16. #15 Shai Hulud, 10. März 2009
    Shai Hulud

    Shai Hulud

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    Hallo kehd,

    bitte eröffne lieber eigene Themen, wenn du bezüglich Mauerwerk oder Haustechnik noch Nachholbedarf hast. :shades
     
  17. venice

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    Klar @ Dübel, soweit ich bisher las - abgesehen davon ist das ein eventuelles Problem, das mich nur peripher interessiert. Wichtiger ist mir da der Monolith :)



    Bevor ich das lang und breit erkläre, mache ich's mir mal so einfach wie Shai; ich antworte Dir mit:

    Schlechtes Karma.
    Wollen wir nicht.



    Gibt Myriaden von Öfen, das soll mir gefälligst der Architekt berechnen, welche Art von "Holzverbrennungsstation" wir benötigen.

    Dafür bezahl' ich den Kerl schließlich.



    Schon mal nen Preisvergleich Erdwärmepumpe/Holzvergaser gesehen ?
    Und die laufenden jährlichen Betriebskosten ?



    Klar, wenn das möglich ist, bin ich da ganz bei Dir :)



    Luftwärmepumpe bzw. generell Wärmepumpe:
    Schlechtes Karma © Shai Hulud

    Wollen wir nicht.

    Solar für Warmwasser, am besten Röhrenkollektoren, die auch mit diffusem Licht was anfangen können, und, wenn das mal nicht mehr für's Warmwasser für Brauchwasser und FuBoHei ausreicht, dann muß halt was anderes her..

    Und wenn weder Wärmepumpe noch Gas noch Öl in Frage kommen, bleibt eigentlich nur noch irgendwas Holziges, woll ?

    Wald ist bei uns umme Ecke, da werde ich auf jeden Fall mal den Förster befragen.

    Hätte ja lieber nen schönen gemütlichen (aber schlichten!) Wohnzimmerkamin mit Wassertaschen.. ich kann Pellets nicht leiden; nur zur Sicherheit dachte ich da an einen Pellets-/Scheitholz-Kombiofen, man weiß ja nie..

    Automatisch Beschicken, also, an sich brauche ich das nicht, kostet sicher eh mehr - aber da ich halt nicht weiß, wieviel Heizenergie wir benötigen werden, kann ich halt noch nicht wissen, was wir genau brauchen werden, also ob OFEN oder KESSEL (das iss ja schon 'nen Unterschied :))

    Gruß
    venice:irre
     
  18. venice

    venice

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    Nur Ofen ?

    PS; Falls für ein kompaktes KfW40-Haus nur ein Holzvergaser-/Pellet-/Kombiofen zur Wassererwärmung und zur Heizung nötig wäre und kein Solar zusätzlich zur Wassererwärmung, bzw. sich Solar im Vergleich zu "nur-Ofen-aber-dafür-auch-im-Sommer" rechnen würde, könnte ich auch ohne Solar leben. Denke ich. Bin mir nicht sicher *grübel*

    venice:irre
     
  19. bernix

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    Sagtes Du nicht demletzt du hättest ein Konzept?!-
    -
    Ei, wo isses denn:biggthumpup:
     
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  21. venice

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    Salve bernix :p

    Konzept ?
    Sagte ich doch schon ?

    KfW40 mit dicker monolithischer Mauer, keine fossilen Energien sondern Solar/Holzheizung, FuBoHei, wärmegedämmte Fenster bzw. nicht zu öffnende Vollverglasungen, gut gedämmtes Dach, kompakter, rechteckiger, fast quadratischer Baukörper, keine Vorsprünge, Erker, blabla - oder was verstehst Du unter einem Konzept ?

    Wenn ich mich durch's Internet und manche Foren durchlese, machen das einige so, die monolithisch bauen; bei uns kommt noch dazu: unbeheiztes (nur indirekt beheiztes) Treppenhaus + Abstellbereich in extra vorgebautem Baukörper. Innerhalb thermischer Hülle, aber getrennt durch 24er-Wand vom eigentlichen Wohnbereich.

    Die Frage ist nur, mit welchem Stein in welcher Dicke (für die thermische Hülle), mit welchem Putz innen und außen, mit welchen technischen Anlagen genau (Marke/Modell), die wieviel Heizleistung erbringen muß etc. pp.

    Glücklicherweise habe ich durch einen hiesigen Thread das PDF hier gefunden.

    Ob die Lösungsansätze für ein KfW40-Haus dann nach der Enev2009 immer noch so sein werden, wie im Pdf beschrieben, sei mal dahingestellt, aber es liefert mir zumindest schonmal die ungefähren, angeblich nötigen U-Werte und mögliche Wärme- und Wassererzeuger nebst Lüftung :D

    Das Einzige, das ich nicht verstehe, ist, daß eine KfW40-Variante Pellet (alleinestehend!) mit Fensterlüftung (also manuell) vorschlägt, und die zweite Variante Brennwerttechnik und Solar, mit Lüftung WRG.

    Habe Lösungen mit Pellet UND Lüftung WRG UND Solar gesehen, bei kleiner gleich KfW40 (aber größer Passivhaus).

    Insofern wundert mich das jetzt schon.

    Kann ich dem zweiten Architekten ja mal unter die Nase reiben (und dem ersten auch, wenn er mir demnäxt sein Konzept vorstellt :D)

    Falls ich da, wie bereits vorgeschlagen, irgendwo bei der Heizung sparen könnte, wäre das freilich phantastisch :D

    venice:irre
     
  22. alex2008

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    Du benötigst vor allem einen Planer der sich mit energiueeffizientem Bauen auskennt und ein Gefühl für die rechnerischen Zusammenhänge hat.
    Wenn viel Glas dann muß der höhere Wärmeverlust an anderen Flächen kompensiert werden.
    Deswegen kann man blind dahergeworfene U-Werte nur als Richtmarken verstehen.

    Um den H'T Wert einzuhalten hätten uns diese U-Werte genügt (nach PHVP ein 4Liter-Haus):
    Wand 0,21
    Dach 0,15
    Bodenplatte 0,29
    Fenster 0,80
    Haustür 1,30
    Nur mit dem zuläsigen Wert für die Primärenergie hätte das böse gehackt. Diese U-Werte genügen in unserem konkreten Fall, bei anderen sieht das anders aus.

    Und wenns dich brennend interessiert welche Auswirkungen versch. U-Werte so haben, dann lade dir bei www.passiv.de das PHVP runter und spiel mal mit den U-Werten.
     
Thema:

Niedrigenergiehaus (< "KfW40") - Mauer, Fenster, Dach und generelle Fragen

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