Noch ne Frage zur Konstruktion einer Holzterrasse

Diskutiere Noch ne Frage zur Konstruktion einer Holzterrasse im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe noch eine Frage zur Konstruktion einer bzw. zweier Holzterassen. Die Grundkonstruktion wird aus 90x90er Balken...

  1. #1 Andreas69, 4. März 2009
    Andreas69

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    Hallo zusammen,

    ich habe noch eine Frage zur Konstruktion einer bzw. zweier Holzterassen.
    Die Grundkonstruktion wird aus 90x90er Balken bestehen, die in einbetonierte U-Balkenträger verschraubt werden. Darauf werden dann die Terrassendiehlen verschraubt. (Abstand der Balken 60cm).
    Soweit so Gut.
    Jetzt geht es um den Schutz der Unterkonstruktion:
    Ich habe diverses gelesen:
    - Metallabdeckung auf die Kontruktion und dann die Diehlen drauf.
    - Verwendung eines Streifens aus Neopren, der zwischen Balken und Terrassensdiehle kommt
    - Einlegen eines oder zweier Edelstahldrähte zwischen Konstruktion und Diele, damit die Luft ein wenig zirkulieren kann und Wasser schnell wieder abtrocknet.

    Ich würde zu der letzten Lösung tendieren, da diese einfach zu realisieren ist (Einlage von zwei WIG-Schweißdrähten in 1,6mm Stärke) und auch vom Gedanken her logisch klingt.

    Was meint Ihr dazu?

    Viele Grüße

    Andreas
     
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  3. Pfriem

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    So versenkst du viel Geld und Mühe um ein Problem zu lösen.***

    So geht das Holz schneller kaputt als wenn du nichts machen würdest.

    Und so sorgst du dafür das alles schnell klappert.

    *** Wenn du Angst hast die Unterkonstruktion hält nicht lange genug, dann nimm besseres und dickeres Holz, verringere den Balkenabstand und sorge dafür das Luft von unten bzw. seitlich an die Konstruktion kommt.
     
  4. Julius

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    Derart dünne Drähte würden sich doch schnell soweit eindrücken, daß sie wirkungslos werden (vorausgesetzt, sie hätten vorher überhaupt eine nennenswerte Wirkung).
     
  5. #4 Andreas69, 4. März 2009
    Andreas69

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    Das heißt, einfach die Dielen auf die Unterkonstruktion schrauben, richtig?
    Ich denke 90X90 sollte als Balkenstärke gerade so reichen :shades und der Abstand ist mit 60cm auch nciht übermäßig klein....

    Wie groß ist denn die Gefahr einzuschätzen, daß Wasser in die Kontaktzone zwischen Diele und Balken zieht und dort Unheil anrichtet?

    Luft von unten kann schon an die Konstruktion, da die Balken, wie ich schon geschrieben habe, in einbetonierten U-Trägern stecken und ca. 30 cm vom Boden weg sind.

    Andreas
     
  6. bernix

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    Zusätzlich zu den Kommentaren oben....:
    Sofern die Veranda aus Naturholz (Fichte) gefertigt werden sollte, Dachpappe (etwas breiter als die Balken) auflegen.
    Falss der Belag ebenfalls aus unbehandelten Fichtenbrettern/dielen hergestellt werden soll, sollte das einige Jahre halten.
    letzendlich ist das aber abhängig von der Region, der Lage usw. IN feuchten Gebieten und ggf noch unter oder in der Nähe von Bäumen ist das Holz natürlich stärker gefährdet.
    -
    über den Einsatz von kesseldruckimprägniertem Holz kann man aber schon mal nachdenken...
    gruss
     
  7. #6 Anfauglir, 4. März 2009
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    Ehe man sich eine kesseldruckimprägnierte Giftkiefer in den Garten pflanzt, sollte man mal überlegen, was Mutter Natur noch so zu bieten hat.

    Möglich ist zum Beispiel Lärche. Europäische ist ökologischer und preiswerter, die Qualitätsunterschiede sind teils recht hoch. Sibirische hält länger. Die Lärche sollte möglichst splintfrei sein.

    Für den Belag eignen sich Riffelbohlen, so ist wenigstens eine geringe Belüftung der Kontaktfläche zum Kantholz möglich. Je nachdem wie trocken die Riffelbohlen beim Aufschrauben sind sollte der Spalt bemessen sein. Etwas grösser ist besser für die Konstruktion, aber die Mädels mit Stöckelschuhen haben da immer wenig Verständnis.
    Unter eine auf die Kanthölzer gelegte Pappe kann Feuchtigkeit gelangen, das ist sehr ungünstig.

    Befestigungsmittel sollten aus Edelstahl A2 sein, am besten spezielle Terassenschrauben (Würth/Spax o.ä. mit Bohrspitze, Fräsrippen, gerilltem Schaft, nicht zu dünn, nicht zu wenige).

    Wenn der Raum unter der Terrasse wirklich gut durchlüftet ist und einigermassen von Laub u.ä. freigehalten wird, sollte die Konstruktion schon etliche Jahre halten.

    Es darf kein Wasser in den U-Trägern am Holz stehen bleiben.
     
  8. #7 wasweissich, 4. März 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :yikes
     
  9. #8 Andreas69, 4. März 2009
    Andreas69

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    Also KDI kommt mir nicht auf die Terrasse!!
    Es wird wohl Douglasie werden (Konstruktion und Dielen)
    Mein örtlicher Holzhändler hat gerade eine Ladung deutscher Ware bekommen, die erstaunlich kleine und wenig Äste hat. Da die Dielen auch noch 3 cm stark sind und das alles 3,5€/m² kosten wird, werde ich morgen oder am Freitag zuschlagen :D
    Schrauben habe ich schon, wird 5x70 aus C1 Edelstahl, der hält mehr aus als normaler A2, da härtbar.
    Und über die 30 cm denke ich noch mal nach und koffere zur Not noch etwas tiefer aus.
    Und natürlich wird das Holz nicht direkt auf dem U-Träger aufsitzen.
    Wie sieht das denn mit der Abdeckung er Unterkonstruktion aus. Wenn ich auf Kiefer Dachpappe legen soll, ist das doch genauso wie die Abdeckung mit Neopren. Oder gilt das nur für das Kiefernholz?
    Noch mehr Anregungen oder ist das dann so prinzipiell in Ordnung?

    Viele Grüße

    Andreas
     
  10. #9 wasweissich, 4. März 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    neopren verhältsich anders als dachpappe und ich würde beides nicht nehmen ..........

    j.p.
     
  11. #10 Andreas69, 4. März 2009
    Andreas69

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    Würdest Du etwas anderes nehmen oder die Dielen direkt auf die Unterkonstruktion schrauben?

    Viele Grüße

    Andreas
     
  12. #11 Anfauglir, 4. März 2009
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    Schraub es einfach drauf. Abdecken ist Mist, der Gedanke mit dem Abstand ist gut, aber wie soll man das sinnvoll umsetzten? Es ist eine Terrasse aus Holz, so etwas hält nunmal keine hundert Jahre. Wenn die UK aus Kiefer ist sollte sie aber wirklich splintfrei sein.
    Mit dem Edelstahl kenne ich mich nicht aus, wenn er durch das Härten spröder wird als der A2, dann nimm lieber den letzteren. Es geht um die Belastung durch das Arbeiten der Bretter.

    Douglasie für dreifuffzich muss doch eigentlich :Baumurks sein, sonst Herzlichen Glückwunsch und bitte einen Lastzug zu mir nach Hause!:winken
     
  13. #12 wasweissich, 4. März 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nein, ja.

    j.p.
     
  14. #13 Anfauglir, 4. März 2009
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    Ist bestimmt 3,5€ je laufender Meter, nimm besser das dicke Portemonai mit.
     
  15. #14 wasweissich, 4. März 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    oder pro brett..........
     
  16. #15 Andreas69, 4. März 2009
    Andreas69

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    Natürlich pro Meter :)
    Danke schon mal für die Tipps.
    Ich werde die Dielen direkt auf die Konstruktion schrauben.
    Und da alles aus Douglasie ist, sollten sich da keine größeren Spannungen durch unterschiedliche Holzdehnungen ergeben.

    C1 ist ein Chromstahl, Nichtrostend, martensitisch 1.4006
    C 0,08 – 0,15% / Cr 11,5 – 13,5%
    1.4006 / X 12 Cr 13 / DIN EN 10088 / DIN 17440

    Korrosionsbeständigkeit ••❍❍❍
    Gute Beständigkeit in gemässigt aggressiven,nicht chlorhaltigen Umgebungen,
    wie z. B. Seifenlösungen, organischen Säuren und Lösungsmitteln.

    Mechanische Eigenschaften •••❍❍
    Durch Wärmebehandlung kann eine Zugfestigkeit bis ca. 1350 N/mm2 erreicht werden. Aufgrund der 475-°CVersprödung ist der Temperaturbereich zwischen 425 und 525 °C zu vermeiden. Handelsübliche Vergütungsstufe QT 650 (650 – 850 N/mm2).

    Das Material ist eine interessante Alternative zu A2 oder A4 und die Schrauben sind deutlich stabiler, da die Zugfestigkeit über den üblichen Edelstählen liegt.

    Viele Grüße

    Andreas
     
  17. bernix

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    Nochmal genauer:
    Aufgrund gemachter Erfahrung....
    Die Tragbalken meiner Holzveranda sind aus Fichte und ca 10x16cm. Ab einer bestimmten Breite lässt es sich kaum vermeiden, dass das Holz Trocknungsrisse bekommt. In diese Risse gelangt Wasser und Schmutz. Ergebnis war: nach drei vier Jahren waren die Balken teilweise angegriffen, einen musste ich austauschen, währen drei cm dicke Bretter unproblematisch waren. Nach dem Abdecken mit Dachpappe, beidseitig ca 2cm überstehend und leicht nach unten gerichtet konnte (fast) keine Wasser mehr an die Balken kommen. Das wenige dass ggf durch Wind seitlich an die Balken gedrückt wurde kann durch die Belüftung verschwinden...
    -
    alternativ könnte man vielleicht drüber nachdenken die Oberseite der Balken in Dachform auszubilden, damit das meiste Wasser ablaufen kann und ganz wenig Berührungsfläche entsteht...
    Die Geländerabdeckung ist bei mir leicht schräg eingebaut...auch hier bleibt kein Wasser stehen..
    gruss
     
  18. gnu0815

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    Hallo Andreas,

    da ich gerade auchbei meiner Terassenplanung bin, bin ich auch auf den Hinweis gestoßen das die Trägerkonstruktion abgedeckt werden soll. Ich bin mir auch noch nocht siche rob ich es mache.

    Aber viel wichtiger ist es wohl, das die Dielen nicht von oben angeschreubt werden sondern von unten, damit in den Schraubenversenkungen das Wasser nicht stehen bleibt.

    Verwendest du Leimbinder oder KVH für deine 30cm Aufständerung?

    Bei mir werden es wohl um die 60cm werden.

     
  19. #18 Andreas69, 5. März 2009
    Andreas69

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    Hallo Gnu,

    ich nehme KVH 9x9cm aus Douglasie.
    Der Holzhändler hat lange abgelagertes Holz, was ich mir dann noch mal bei ihm glatthobeln lasse (bis jetzt nur sägerauh) Damit sollten dann auch mögliche Verzugserscheinungen in Grenzen halten.
    Der Hinweiß mit der Abdeckung bzw. der Belüftung ha tmich auch zu meiner Fragestellung hier verabnlasst. erstaunlicherweise spricht hier im Forum eigeentlich keiner für eine Abdeckung...
    Bin noch ein wenig ratlos....

    Viele Grüße

    Andreas
     
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  21. #19 Andreas69, 5. März 2009
    Andreas69

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    So, nach längeerm Suchen hab ich auch den Link wieder gefunden, der eine aufschraubbare Abstandsleite beschreibt.

    http://holzsonderposten.de/shop_produkt.php?c=62,130&pid=1035&vid=

    Was ist davon zu halten?
    Luft käme dann ja schon an alle Stellen und wie sieht es mit dem potentiellen späteten Wackeln aus?
    Kosten tut es ja ncht die Welt.

    Viele Grüße

    Andreas
     
  22. gnu0815

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