Normalhaus für 300.000 Euro??

Diskutiere Normalhaus für 300.000 Euro?? im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Wir brauchen Hilfe! Nach langem Suchen auf dem Fertighausmarkt haben wir uns entschieden mit einem Archtitekten zu bauen. Im ersten Vorgespräch...

  1. #1 Normalhaus, 16. Januar 2008
    Normalhaus

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    Wir brauchen Hilfe!
    Nach langem Suchen auf dem Fertighausmarkt haben wir uns entschieden mit einem Archtitekten zu bauen. Im ersten Vorgespräch hat er uns die Kosten erläutert und beteuert, 300.000 seien die günstigste Variante für den von uns gewollten Bau. Unser Haus sollte einfach sein, keine Gauben, kein Wintergarten, kein Erker, Satteldach 2 Kinderzimmer 1 Schlafzimmer, Wohn/Essbereich, 1 Bad, Gäste WC und Keller, 6-7 Liter Haus. Wir haben ein leichtes Hanggrundstück, kein Wasser, also alles i.O. . Insgesamt sprechen wir hier von ca. 110 qm Wohnfläche plus ca. 30 qm Nutzfläche. Durch Eigenleistung in Planung und Durchführung könnten wir ca. 60.000 Euro wettmache, so der Archi.
    Als Finanzrahmen hatten wir uns 190.000 Euro gesteckt plus ca 35.000 Euro Eigenleistung (ohne Grundstück, Notar etc)

    Ist es nicht möglich in diesem Finanzrahmen zu bauen??? Will unser Architekt uns loswerden bevor es losgeht? Sollten wir mehrere Architeckten aufsuchen? was kostet das Vorgespräch??

    Danke für eure Hilfe

    Die Normalhausbauer
     
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  3. Yilmaz

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    Eigenleistung bei der Ausführung ist ok. Aber bei planung verstehe ich nicht ganz.
    Das haus wie sie beschrieben haben liegt locker in Ihrem Finanzrahmen.
    Ansonsten Angebote von namhaften Massivhausbaufirmen vergleichen.
    Mfg.
     
  4. R.B.

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    Hallo,

    ohne die Details zu kennen kann man den Preis schwer einschätzen. Gibt´s schon eine echte Kostenkalkulation oder war das "Pi mal Daumen"? Es geht ja weniger um den Rohbau, sondern es kommen auch noch Ausstattung (Innenausbau) dazu. Gerade dort kann man sehr viel Geld versenken.

    Ich möchte aber behaupten, daß man so ein Haus wie von Euch geplant sicherlich auch mit weniger als 300T€ bauen kann.

    Vielleicht lohnt es sich die Planung, die ja anscheinend schon in Euren Köpfen exisitert, noch einmal zu überdenken. Nach der Beschreibung zu urteilen handelt es sich doch eher um ein Standard-Haus, so daß der hohe Preis evtl. durch einen etwas aufwändigeren Innenausbau verursacht wird.

    Es wäre auch möglich, daß nur die Chemie zwischen Euch und Eurem Architekten nicht stimmt, oder daß er sich "Euer Haus" noch nicht richtig vorstellen kann und sich "Pi mal Daumen" auf die sichere Seite legt.

    Möglich ist alles.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Ingo Nielson, 16. Januar 2008
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    dazu müsste das haus ja erstmal geplant und ausgeschrieben sein, yilmaz!
    ansonsten ist nichts vergleichbar, schon gar nicht für einen laien...

    mal so pauschal über den ganz dicken daumen gepeilt ist das budget recht knapp. ob es tatsächlich ausreicht, kann man erst nach einem vorentwurf mit kostenschätzung beurteilen und wenn man das grundstück kennt (inkl. bodengutachten).
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 16. Januar 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    In der Regel nix, aber darüber sollte man vorher sprechen.
    Wenn es ein Vorgespräch war, kann der Kollege noch nix gerechnet haben, sondern nur den Daumen benutzt haben.

    MfG
     
  7. Yilmaz

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    @Ingo ich kenne das, wen Architekten mit bauherren am schreibtisch sitzen und preise kalkulieren. Wen das ende des gespräches naht hat der bauherr so ein gefühl als ob er auf dem mond oder auf mars ein haus baut.
    Wie soll ein beamter ein haus für 300.000 Euro + Grundstück+ nebenkosten sich leisten? 1.000.000 Mark für 110 m²! Es ist ein Ütopischer Preis!
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 16. Januar 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Yilmaz, was ist denn die Alternative.-
    GÜ kochen auch nur mit Wasser. Sollen wir unsere Qualitätsansprüche an den miesesten GÜ anpassen, nur um mit dessen Preisen mithalten zu können???
    Wir wissen nicht, was bei dem Vorgespräch mitgeteilt wurde.
    Ob der Kollege unfähig, vorsichtig oder auf den Punkt war.
    Aber Du kennst die Preise so gut wie wir. Sag mir, wo ich sparen kann und ich tus. Aber meist scheitert sparen an den Wünschen der Bauherren.

    MfG
     
  9. MoRüBe

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  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 16. Januar 2008
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    Du bist doch weggerannt :p

    MfG
     
  11. R.B.

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  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 16. Januar 2008
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    Zement mal. Das erfüllt keinesfalls die Anforderungen der EnEV und der DIN 4109. Von 18195 und DD-Richtlinie wollen wir gar nicht erst reden.
    Ausserdem erzeugt das ungeheure Bauantragsgebühren, weil fliegende Bauten nicht unter die Prüfeinschränkungsverordnung fallen.
    Also wirklich :p

    MfG
     
  13. R.B.

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    Wen interessiert schon EnEV, wird doch sowieso nicht überprüft..:bounce:

    Mal schauen, vielleicht gibt´s noch ein Dämmpaket dazu. :biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  14. MoRüBe

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  15. bernix

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    ..auch wenn dein Beruf (durch den Schichtdienst) so einer Baumaßnahme förderlich ist, 60000 Ersparnis durch Eigenleistung ist der Hammer!
    Das heisst im Klartext: Ab in den Wald, Bäume fällen für den Dachstuhl...
    -
    Der eigene Finanzrahmen sollte machbar sein, aber 35000 in Eigenleistung ist immer noch erheblich...Rohbau, Fußbodenheizungsverlegung und Malerarbeiten reichen da nicht!

    gruss
     
  16. Shai Hulud

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    Darf ich bitte auch mal...

    Hallo Normalhausbauer,

    zur Auswahl eines Architekten wäre für mich das von Ralf genannte Kriterium des gegenseitigen Verständnisses und Vertrauens ("Chemie") entscheidend. Wenn Ihr auf einer Wellenlänge seit, werdet Ihr das Projekt schon zusammen bewältigen können.

    Außerdem wäre für mich das Vertrauen in die fachliche Qualifikation und in die Qualität der vom Architekten geplanten und bauüberwachten (schönes Wort...) Häuser erforderlich. Gegebenfalls Referenzobjekte nennen lassen.

    Ein Wechsel des Architekten sollte auf eure Hauskosten keinen wesentlichen Einfluß haben. Auf den Gegensatz zwischen Anspruch (Wünsche des Bauherren) und Wirklichkeit (Kosten) werdet Ihr im Laufe der Planung schon stoßen und den hoffentlich dann auch sinnvoll lösen können.

    Ich vermute auch, daß euer Architekt hier mit reichlich Sicherheit geschätzt hat, was aus seiner Sicht auch richtig ist. Unser Haus soll mit Grundstück auch knapp 300k kosten, dazu aber sehr energiesparend sein (ev. Passivhaus) und schadstoffarm. Mal sehen, ob das klappt. Euer Haus sollte auch für weniger zu bauen sein.

    Macht doch eine Teilbeauftragung von LP1+2. Kostet 10% des Honorars, danach wißt Ihr, woran Ihr mit dem Architekten seit und bei welchen Baukosten Ihr vermutlich landet.

    Wie Ihr ca. 35.000 Euro Eigenleistung schaffen wollt, ist mir ein Rätsel. Das ist ja ein Mannjahr, überlegt euch das gut. Und selbst planen ergibt Baumurks. :konfusius
     
  17. #16 Torsten Stodenb, 16. Januar 2008
    Torsten Stodenb

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    Falls mit den € 300.000,- tatsächlich nur die Baukosten für ein normales Haus ohne Superluxusextras (Bad für 50.000, teure Keramik an den Wänden, Edelstahlrohre und und ...) plus die Kosten für Architekt und Statiker gemeint gewesen sein sollten, dann kann ich das nur als hirnverbrannt bezeichnen. Das hat auch nichts mehr mit Sicherheitsrechnung zu tun.

    Ich schließe mich morübe an und denke bei dem Haus ab OK Bodenplatte oder Keller an Gesamtkosten von ca. € 130.000,- bis € 140.000,-, vor allem je nach Region! Aber nicht für mindere, sondern für erstklassige Qualität und kfW 60 bis kfW 40! Es sei denn, der Bauplatz liegt in der Schweiz. Dort ist alles deutlich teurer.

    @morübe: Geh' mir los mit den Dänen!
     
  18. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Ach ja...

    ... die Dänen, die Araber des Nordens....:). Gott sei Dank, nur 2 Stunden jedes Mal....:p
     
  19. #18 Torsten Stodenb, 16. Januar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2008
    Torsten Stodenb

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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Ich muss mich leicht korrigieren: Als ich das vorhin schrieb, war ich gerade zum Essen gerufen worden, so dass ich in der Eile die 30 m² Nutzfläche übersehen habe und nur mit 110 m² rechnete. Was ist damit genau gemeint? Bei 140 m² normaler Nutzfläche, also ohne Dachboden, Schuppen, Garage o.ä., lägen die Kosten eher bei knapp 150.000,- bis vielleicht 175.000,-, wahlweise mit Holz- oder Putzfassade (Verblendung kostet etwas mehr). Da wäre eine Abluftwärmepumpe inbegriffen, aber keine Solaranlage z.B. Hinzu käme natürlich die Bodenplatte oder der Keller. Nun passt es besser.

    Mal ein konkretes Beispiel: Wir bauen in Kürze in Rheine ein Haus mit Mansarddach (!) von etwa 139 m² individuell geplanter Nutzfläche (konkret bewohnte Fläche mit nur ganz kleinen Dachschrägenbereichen, so dass die Wohnfläche nicht viel geringer ausfällt) mit 3 m breiter und 2 m tiefer hölzerner Eingangsveranda mit Geländer, darüber gleicher Balkon auf Stützen vor einem Zwerchgiebel mit Satteldach. Diese Außenflächen sind in der Flächenangabe nicht enthalten. Das Ganze würde ab OK schlüsselfertig ohne Eigenleistungen (die aber erbracht werden) zwischen 170.000,- und 180.000,- kosten.

    p.s.: Mit den Dänen meinte ich übrigens nur bestimmte Hausanbieter. Z.B. solche, die recht frech ihre Hütten als angebliche "Schwedenhäuser" anbieten, so dass der unbedarfte Leser meint, er habe es mit einem vergleichbaren Produkt zu tun!
    Außerdem @morübe: "... die Dänen, die Araber des Nordens..... Gott sei Dank, nur 2 Stunden jedes Mal...." - Wie ist das gemeint? Baut Ihr jetzt ein Haus in 2 Stunden auf? Obs! Ab ins Guinessbuch der Rekorde mit dem Speedteam! :wow
     
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  21. Normalhaus

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    Jetzt mal langsam. Unser Architekt hat grobe Vorschläge, keine Planung nach LP 1 oder 2 gemacht. Allerdings sagte er, er würde unter diesem Finanzrahmen nichts machen, da ihm das Risiko zu groß ist.
    Bodengutachten für Grundstück liegt vor. Kein Kies, kein Wasser.
    In Sachen Innenausstattung dachten wir auch an Standard (nix Bad für 50.000 Euro).
    Danke , auch für die komischen Ratschlägen
     
  22. Julius

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    Tja, dann wollte er Euch vielleicht doch unauffällig loswerden...
     
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Normalhaus für 300.000 Euro??

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