O... Fragen zum Thema Sanieren

Diskutiere O... Fragen zum Thema Sanieren im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Guten Tag zusammen, ich hätte da mal eine Frage zum Aufbau unseres O... Fertighauses (117-414) Aufbau 11.11.1983. Ich habe im Schlafzimmer alles...

  1. #1 okalsanierer, 27. Juli 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Juli 2015
    okalsanierer

    okalsanierer

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    Guten Tag zusammen,
    ich hätte da mal eine Frage zum Aufbau unseres O... Fertighauses (117-414) Aufbau 11.11.1983.
    Ich habe im Schlafzimmer alles entfernt, sodass ich auf die nakten Ständer und die Aussenwände schauen kann.
    Im Zuge der Renovierung habe ich mich ein weinig im Internet getummelt um herauszufinden wieviel Formaldehyd,
    Lindan, PCP, Asbest und anderer Mist sich denn wohl in unserer Kiste eingenistet haben und habe folgendes zu unserem
    Haus herausgefunden.

    Die Firma O.-Bauservice schreibt z.B.

    "Spätestens seit der bauaufsichtlichen Einführung der „Formaldehyd-Richtlinie“ im Jahre 1981 sind hier keine erhöhten Werte zu erwarten.
    Die Fertighaushersteller haben seither nur formaldehydarme E1-Bauteiloberflächen eingesetzt Weiterhin wurden bereits seit Mitte 1978 bei O...
    keine PCP-haltigen Holzschutzmittel mehr verwendet."


    Frage. Ist eine solche Aussage wohl verlässlich? Denn überall im Netz werden diese Hütten zerrissen, egal wie alt.

    Desweitern bin ich mir nicht mehr so sicher, ob Die Aussenhaut wirklich aus Asbest besteht. In der generellen Hausbeschreibung
    von O.... ist hier tatsächlich von Asbest die Rede. Allerdings in der Rechnung wurden Einzelposten kostenpflichtig geändert.
    So steht hier

    "Fachwerkfassade für volles Ra. mit Diagonale Fachwerkfassade mit
    eingelegten (Thermoplatten) Struktur-Kunstharzputz,
    Holzteile dunkel imprägniert"
    .

    Jetzt frag ich mich, ob diese Ausführung welche für das gesamte Objekt Mehrkosten in Höhe von 12347,80 DM
    bedeuteten nun auch aus Asbest oder einem anderen Material gefertigt wurden. In der Rechnung steht jedenfalls nichts mehr von Asbest.

    In dem von uns "entkernten" Raum haben wir zum Glück nicht einen Wasserfleck, Schimmel oder sonstiges finden können,
    ausser Nestern von Schlupfwespen, die sich in der gesamten Fassade eingenistet hatten. Aber das wohl schon vor Jahren.
    Im Internet wurde geraten, die gesamten Holzflächen mit "Kalkmilch" zu streichen, um eventuell enstehende Gerüche und chemische Ausdünstungen zu unterbinden.
    Da ich das Haus in keinem Fall mit anderen Chemikalien die das Ausdünsten verhindern sollen, uns aber gefährden, belasten werde, wäre ich hier für jeden Tip dankbar.

    Über Antworten auf meine Fragen würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank schonmal und bis dahin
    Frank
     
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  3. #2 Stolzenberg, 27. Juli 2015
    Stolzenberg

    Stolzenberg Gast

    Die Aussage zum PCP ist verlässlich! Allerdings ist dies nur einer der vielen Stoffe welche zum Einsatz gebracht wurden und es würde mich auch wundern wenn es keinen Vermerk zur Einzelfallprüfung gibt. Gerade bei Abweichungen zum Standardmodell kann man mitunter Überraschungen erleben.

    Hier wirst Du keine zuverlässige Hilfe bekommen. Dies MUSS in Deinem Falle vor Ort geprüft werden...
     
  4. #3 saarplaner, 28. Juli 2015
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    Du hast mit deiner Entkernungsaktion gerade die wesentlichen Bestandteile der Wand, die für die Stabilität und Aussteifung zuständig sind entfernt!

    Ich empfehle dir DRINGEND einen Statiker hinzuzuziehen, der die Standsicherheit begutachtet.

    Manchmal bin ich echt nur noch ratlos, über das kopflose Vorgehen mancher User hier.
     
  5. #4 okalsanierer, 28. Juli 2015
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    Danke Saarplaner für den hinweis.

    natürlich gehe ich total kopflos an die Sache, da ich das Haus eigentlich nur zum Spaß saniere.
    is mir doch egal ob die ganze Kiste in sich zusammenfällt. Daher mache ich den ganzen Quatsch ja mit einem befreundeten Bauunternehmer,
    der sich damit auskennt. Also bitte erstmal fragen, wie man denn wohl vorgeht, bevor man echt nur noch ratlos ist...
     
  6. Julius

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    Na, dann laß mal hören, wodurch Du die aussteifende Wirkung derr Plattenbeplankung (temporär) ersetzt hast, Du Held!
     
  7. kike

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    Wir hatten ein solches Okal Haus (sogar älter, Mitte 70er Jahre) und eigentlich nur wenige Probleme mit der Bausubstanz über die Jahre. Vor einigen Jahren stand eine Sanierung an (Fenster, Böden, Dämmung etc.), dafür haben wir vorher Schadstoffgutachten auf die üblichen verdächtigen Stoffe machen lassen. In der Raumluft/Hausstaub gab es nichts relevant nachweisbares. Das Asbest in den Fassadenplatten wird nur zum Problem, wenn man daran rumbohrt und schleift. Ist aber das gleiche, wie mit den Asbestschindeln, die bspw. an Massivbauten im gleichen Baugebiet angebracht sind.

    Die gesamte Holzkonstruktion war ohne Schaden.

    Aus Gründen, die nichts mit dem O. Haus zu tun hatten haben wir dann etwas anderes gemacht. Ich hätte keine Bedenken, nach Schadstoffanalyse etc. solch ein Haus zu modernisieren und darin zu wohnen. M.E. geht das sogar mit gut vertretbarem Aufwand.

    Was ich in jedem Falle machen würde ist, eine Kontrollierte Wohnraumlüftung zu installieren. Bei unserem Haus wäre (Bungalow unausgebautes Dach) eine zentrale Anlage möglich gewesen. Aber wenn das nicht geht oder nur mit hohem Aufwand möglich wäre, dann eben eine dezentrale KWL.

    Diese KWL käme mir aber auch in jedes andere Haus (*siehe Artikel unten zu den Giftziegeln von Woolrec), weil selbst wenn das Haus selbst keine Schadstoffe emittieren würde, da gibt es noch Bodenbeläge, Wandstoffe, Wandfarben, Vorhänge, Schränke, Stühle, Tische usw. usf. Was das alles -insbesondere im Neuzustand- an Stoffen emittiert möchte ich nicht wissen - mit einer KWL lüftet man wenigsten so, dass die mögliche Belastung reduziert wird.

    Es gibt im Haustechnikforum einen Thread zu einem O. Haus (ist aber auch auf andere übertragbar), der ganz interessant ist: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/140540/Innendaemmung-im-Okalhaus-


    * Artikel zu den "Gift-"Porotonziegeln http://hessenschau.de/wirtschaft/ne...teine-in-wohnhaeusern,woolrec-ziegel-100.html
     
  8. #7 Stolzenberg, 29. Juli 2015
    Stolzenberg

    Stolzenberg Gast

    Nicht gleich an die Decke gehen... - Die hier offerierte Hilfe ist gratis und im Falle von geübter Kritik dennoch gut gemeint!

    Saarplaner hat Recht und kennt weder die Ausbildung des befreundeten Bauunternehmers noch war ihm dessen Beteiligung bislang bekannt!

    Bitte werde sehr vorsichtig wenn Du im Bereich der Fenster auf Plattenbaustoffe stößt die wie Gipsfaserplatten aussehen. Hier versagen 99% aller Bauunternehmer und reißen alles sorglos raus!!!
     
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  10. kike

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    Meinst Du damit die Fensterlaibungen auf der Innenseite?
     
  11. #9 Stolzenberg, 29. Juli 2015
    Stolzenberg

    Stolzenberg Gast

    Auch schon gesehen, aber meist sind es nur die Stürze.
     
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