Ob das so erlaubt ist??? Ferbedienbare Stecktdosen...

Diskutiere Ob das so erlaubt ist??? Ferbedienbare Stecktdosen... im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, bei meinen Eltern zu Hause soll ein Rondell neugestaltet werden. Und zwar soll da ein Brunnen drauf und zwei getrennte...

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  1. robai

    robai

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    Hallo zusammen,

    bei meinen Eltern zu Hause soll ein Rondell neugestaltet werden. Und zwar soll da ein Brunnen drauf und zwei getrennte Beleuchtungskreise. Das Problem war zunächst, dass das Rondell nur eine schaltbare Zuleitung hat, alle 3 Kreise aber vom Haus aus schaltbar sein sollten. Zusätzliche Leitungen legen ist keine Option, da man zu Bauzeiten an Beton nicht gespart hat ;-). Also hab ich mal gesucht und einen, ich nenn es mal "fernbedienbaren Dreierverteiler für den Außenbereich" gefunden. Man steckt unten eine Schuko-Kupplung rein und hat 3 per FB schaltbare Schucko-Dosen und eine Dauerstrom-Dose. Die hab ich in ner Verteilerdose auf Erdkabel umgeklemmt und an die Lampen geklemmt. Funktioniert auch alles prima, ABER: ich hab mal geprüft. Als die Lampen aus waren, war auf L und N 230V, schaltet man ein, geht N auf 0V. Dass das funktioniert, ist klar, aber DARF DAS SEIN? Hab dann die Schuko-Buchse umgedreht und jetzt is nirgends Saft, wenns aus is und wenns an ist, ist auf L 230V und N nix, so wies soll. Ich frag mich halt nur, ob sowas überhaupt erlaubt ist. Vllt. weiß da jemand von den Fachkräften Bescheid. Danke schon mal für die Antworten.

    VG
    Robert
     
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  3. Jonny

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    gemessen mit was?

    Sieht nach 'Fehlmessung' mit einem zu hochohmigen Multimeter aus.

    Grüsse
    Jonny
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Nein das ist so nicht erlaubt.

    Unabhängig davon was Du (wie?) "gemessen" hast, wurde durch den Umbau der fernsteuerbaren Steckdosenleiste eine Konstruktion geschaffen, deren Konformität mit den einschlägigen Richtlinien und Normen wohl nicht mehr gegeben ist. Zulassungszeichen und/oder Konformitätserklärung des Herstellers verlieren damit ihre Gültigkeit.

    Die TAB Deines Versorgers sind da aber eindeutig. d.h. Du betreibst jetzt eine Anlage die mit der TAB, deren Einhaltung Du im Versorgungsvertrag unterschrieben hast, nicht übereinstimmt.

    Ganz nebenbei bemerkt, wenn da tatsächlich 230V auf dem N wären, hättest Du noch ganz andere Probleme.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Jonny

    Jonny

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    Zwischenstecker-Funkempfänger sind zum zwischenstecken und nicht für Festeinbau, da gelten andere Vorschriften!

    Passende Funkaktoren für Festeinbau gibt's beim Eli vor Ort, der darf auch in der Elektrik 'rumbasteln'.


    Grüsse
    Jonny
     
  6. fuchsi

    fuchsi

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    Ist doch auch bei eienr Stehlampe das selbe.
    Ob da N oder L geschaltet wird, kann man wohl nie sicher sagen.

    Allerdings macht mich die Formulierung "Die hab ich in ner Verteilerdose auf Erdkabel umgeklemmt und an die Lampen geklemmt." etwas stutzig.

    Wenn das Ding nun fest angeklemmt wurde, muss gewährleistet sein, dass der L geschalten wird. Wennn es so verwendet wird, wie gedacht (also als reiner Zwischenstecker) ist es durchaus in Ordnung.

    Da diese Dinge aber selten bie niemals direkt klemmbar sind, ohne massiv in die Kontruktion einzugreifen, wird das Dingens soweiso schon eine nicht mehr erklaubte Konstruktion sein.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Er schreibt aber von L und N. Da ist eine Fehlmessung wahrscheinlicher.

    Gruß
    Ralf
     
  8. fuchsi

    fuchsi

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    Nein. Wenn der N geschalten wird, misst man auf diesen abgeschaltenen N nun mal übver die Lampe 230V. Würde auch die Umpolvariante erklären.

    Zumindest so habe ich es verstanden.

    Allerdings habe den 'mechanischen' Aufbau nicht ganz kapiert. hat er nun geklemmt oder gesteckt ?
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Deswegen meine Frage, was er wie gemessen hat.

    Gruß
    Ralf
     
  10. robai

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    Hallo zusammen,

    danke für die vielen schnellen Meldungen zum Thema.

    Also zum Punkt, was ich wo, wie gemessen habe:

    Einmal gemessen mit einem DUSPOL Spannungsprüfer zwischen L und N. Also zumindest scheinbar L und N. Ist schon klar, dass man da bei gesteckten Konstruktionen nicht immer so klar von sprechen kann. Wenn es an war, hatte ich 230V. Wenn es aus war, wurde nichts angezeigt. Überprüft hab ichs nochmal mit einem Spannungsprüfer-Schraubendreher. Bei abgeschalteter Dose glimmte die Lampe auf Phase und Nulleiter, wie rum die nun eigentlich sein sollten, spielt für die Sache ja erstmal keine Rolle. Mit dem DUSPOL mal jeweils zwischen Phase und Erde und Nullleiter und Erde gemessen. jeweils 230V. Alle Messungen haben bei abgeklemmter Lampe stattgefunden. Um auszuschließen, dass es an der Verkablung liegt, hab ich die komplett abgesteckt und das gleiche nochmal direkt in den Dosen gemessen. Mit dem selben Ergebnis.

    Zu dem Problem, ob Phase auf dem Nulleiter ist, glaube ich nicht, dass ich da ein anderes Problem habe. Das ist ja nur hinter der Steckdose so.

    Dass die gesamte Konstruktion wahrscheinlich so nicht i.O. ist, kann ich mir vorstellen.

    Zum Thema in der Verteilerdose auf Erdkabel umgeklemmt: Ich habe 20cm lange Anschlussleitungen mit einem Stecker versehen, die gehen in die Verteilerdose. In der Verteilerdose habe ich die mit jeweils zwei Erdkabeln zusammengeklemmt, die aus der Dose raus unter Erden zu zwei Lampen führt. Das ganze gibts zweimal in der Dose, sodass es jetzt zwei getrennt schaltbare Lampenkreise mit jeweils zwei Lampen gibt. Den Brunnen gibts derzeit noch nicht.

    Hoffe, ich habe damit erstmal Unklarheiten beseitigt. Wollte eigentlich hauptsächlich wissen, ob solche Geräte, wie dieser Verteiler überhaupt zulässig sind, wo kurz gesagt, im Aus-Zustand auf beiden Leitungen Phase ist, wenn man die Anschlussbuchse "falsch" rum einsteckt.

    VG
    Robert
     
  11. Julius

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    Ja, der ist im Prinzip zulässig.
    Er schaltet schlicht nur einpolig und Du hattest ihn offenbar anfangs so gesteckt, daß statt des Außenleiters (L) der Neutralleiter (N) geschaltet wurde.
    Dann ergibt sich genau dieser Effekt.

    Einen Nulleiter (PEN) gibt es hoffenentlich dort weit und breit überhaupt nicht, das wäre potentiell gefährlich und ist daher schon lange verboten!
    Und Erde gehört in Beet oder Blumentopf, was Du meinst, ist der Schutzleiter.

    Ob der Funkschalter in Deiner Konstruktion zulässig ist, kann man ohne nähere Kenntnis der Details nicht beurteilen. Im Prinzip kann man das so machen, aber es müssen eben diverse Bestimmungen eingehalten werden (unter anderem die Verpolungssicherheit, Zugentlastung, Kondenswasserschutz etc.).
     
  12. robai

    robai

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    Also... entschuldigung erstmal. Ich habe grad nochmal drüber nachgedacht. Da stimmt was nicht. Und zwar zwei Sachen.

    Erstens: Dass keine Lampe an dem Kreis war, stimmt nicht. Lediglich die eine war abgeklemmt.

    Zweitens: Die Messung/Prüfung an den Dosen direkt habe ich nach Umdrehen des Steckers durchgeführt und diese Prüfung hat lediglich ergeben, dass jetzt so geschalten wird, wie ich mir das vorgestellt habe.

    Meine Erkenntnis: fuchsi hatte Recht. Es wurde der Nulleiter geschalten und die 230V auf dem "Nulleiter" von der abgeklemmten Lampe kamen von der anderen nicht abgeklemmten Lampe.

    Vielen Dank nochmal! Ich werde das überdenken, ob ich das so betreiben werde. Bin mir ziemlich sicher, dass es so nicht i.O. ist. Allerdings würde mich noch interessieren, welche Risiken es birgt, wenn jetzt niemand den Stecker umdreht. Wie gesagt, dass es gegen die Vorschrift ist, hab ich verstanden und kann mir auch ausmalen, was das für Folgen haben könnte.

    VG
    Robai
     
  13. robai

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    Danke Julius für deinen Rüffel. Ich verwende die Begriffe sehr schlecht und falsch. Tut mir leid.

    VG
    Robai
     
  14. fuchsi

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    Also wenn tatsächlich der Nulleiter geschaltet wird, ist das schlichtweg verboten.

    Ist zwar eventuell Spitzfindig von mir, aber dabei handelt es sich immer noch um den Neutraklleiter und nicht den Nulleiter!!!


    Mach mal eien Foto von dem ganzen Konstrukt. Generell spricht gegen eine Verwndung dieser ZwischenFernsteuerSteckdosen nichts. Interessant ist nur, wie du den Übergang vom starren NYY zu den Schukosteckern realisiert hast (Thema Zugentlastung)
     
  15. fuchsi

    fuchsi

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    Ich Tatstaturlegastheniker :bierchen:
     
  16. robai

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    Du hast recht. Neutralleiter. Der wird jetzt nicht mehr geschlaten, da es ja jetzt umgepolt ist. Einen Verpolungsschutz gibt es im Übrigen nicht.

    Ein Foto kann ich grad nicht machen. Bin die nächste Zeit nicht vor Ort. Professionelle Zugentlastung gibt es da nicht. Die Erdkabel kommen senkrecht aus der Erde und klemmen derzeit recht stramm in dem Kabeleinlass der Abzweigdose. In der Dose sind sie mit Steckklemmen auf flexible Anschlussleitungen geklemmt, an deren anderen Ende der Schuko-Stecker in dem Funkverteiler steckt. die Abzweigdose ist fest mit dem Funkverteiler verbunden, weshalb zwischen Funkverteiler und Abzweigdose kein Zug zu erwarten ist. Sind die Erdkabel mal eingegraben, rechne ich da auch nicht mit allzuviel Zug, aber bestimmt gibts da von erfahrenen Elektrikern diesbezüglich auch die schönsten Geschichten.

    VG
    Robert
     
  17. R.B.

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    Wenn jemand fragen sollte, ICH habe diesen thread nicht gesehen......
    denn sonst müsste schon längst ein Schloß davor.

    Gruß
    Ralf
     
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  19. #17 Ralf Dühlmeyer, 25. Juli 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich habe ihn gesehen - daher :closed:

    @ TE - Sorry, aber wenn ich das lese, wir mir Angst und bange - hol Dir ganz schnell einen, der was davon versteht.
    So ist das L E B E N S G E F Ä H R L I C H
     
  20. planfix

    planfix Gast

    @TE
    wenn du in ilmenau studierst, dann frag doch an der uni mal einen elktrotechniker, was da alles passieren kann. ;)
     
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