Oberste Geschossdecke daemmen

Diskutiere Oberste Geschossdecke daemmen im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, Wir bauen ein einfamilen massieves Fertighaus und fuehren die Daemmung auf der obersten Geschossdecke in Eigenleistung aus. Diese soll...

  1. eaerendil

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    Hallo,

    Wir bauen ein einfamilen massieves Fertighaus und fuehren die Daemmung auf der obersten Geschossdecke in Eigenleistung aus. Diese soll nicht ausgebaut werden sondern "nur" als Lagerraum genutzt werden. D.h. die Daemmung sollte belastbar sein. Die Oberste geschossdecke ist eine Porotonziegeldecke. Unser urspruenglicher Plan war EPS Platten zweischichtig zu verlegen so das keine duerchgehende Fugen entstehen. Unter den EPS Platten haetten wir eine Dampfsperre gelegt. Auf den EPS Platten waeren OSP Platten gekommen (erstemal mit grossen Fugen damit Restfeuchtigkeit entweichen kann und dann nach ca. 2 Jahren zusammengeschoben um eine geschossene belastbare Flaeche zu haben). Wir haben allerdings Informationen bekommen das das zu Schimmel fuehren kann/wird. Man riet uns stark von OSB Platten ab. Allerdings hat man uns auch keine Alternative genannt. Sind z.b. Gipsfaserplatten besser geeignet? Was wir vermeiden wollen ist eine Aufwendige (und teure) Balkenunterkonstruktion. Der Energieplan des Hauses shreibt eine 20cm 0,032 Daemmung vor um den Daemmwert zu ereichen den wir brauchem um die KFW Richtlinien zu erfuellen.
    Jede Hilfe ist sehr wilkommen.

    Vielen Dank.
     
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  3. Kalle88

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    Ich würde die Decke abschweißen (Dampfsperre) und dann die EPS Platten entsprechend verarbeiten, anschließend die OSB Platten verlegen und zwar ohne Fuge.
     
  4. Friedl1953

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    Friedl, guter Ansatz kickt sich am Ende über den Preis zur konventionellen EPS Dämmung 035 in 200 KPA mit Stufenfalz aber raus. So wie der TS schreibt, also zwei Platten quer zu einander würde ich es eh nie machen... Ist einfach nur kacke zu vearbeiten, bei "dünnen" Platten. Stufenfalz und gut.
     
  6. Friedl1953

    Friedl1953

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    Meins würde ich aber eher als DIY gerechter ansehen. :bierchen:
     
  7. eaerendil

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    WOW...VIELEN DANK schonmal...
    Diese Verbundplatten sind super und auch bestimmt deutlich einfacher zu Verarbeiten. Allerdings ist wie Kalle88 schrieb der Preis deutlich teurer als die konventionelle EPS Daemmung. Das ist mir etwas mehr Kopfzerbrechen und einige Arbeitsstunden mehr wert. Und so duenn wird die Daemmung nicht. Der Plan vom Architekten sieht eine 200mm starke Daemmung vor. Und 2 100mm sollten doch nihct all zu nervig zu verlegen sein. Oder?
     
  8. Kalle88

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    Die Frage ist, warum 2 Arbeitsschritte wenn auch nur 1 möglich wäre? Sie stehen wahrscheinlich nicht unter Zeitdruck also kann man längere Lieferzeiten ruhig in Kauf nehmen.

    Sie benötigen die doppelte Anzahl an Kleber, sie haben erhöhten Aufwand die Platten zu zuschneiden, bei aktuellen Temperaturen braucht es sehr lange bis der Kleber aushärtet und begehbar ist um die zweite Lage zu legen, Stufenfalz wäre für die zwei Lagen ebenfalls empfehlenswert und es ist für sie einfach wesentlich einfacher zu verarbeiten. Ohne Unebenheiten zu produzieren.

    Die Verlegung der Dampfsperre, beziehungsweise das aufschweißen, würde ich aber dem DD überlassen und hier von ihm eine ordentliche Wanne erstellen lassen. Dachstuhl schon drauf? Sie sollten Ihr Vorhaben mit ihrem Architekt besprechen. Bekommen sie ein WDVS?
     
  9. eaerendil

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    Der Mehraufwand klingt Plausiebel. Aber muessen die Platten verklebt werden? Reicht es nicht die Platten zu verlegen? Der Boden ist relativ eben. Das Dach ist drauf und dicht. Das WDVS ist auch shon dran und das Haus ist verputzt. Unsere Baufirma schlaegt eine lose Verlegung von einer Mineralwoll Matte vor. Unser Bauleiter die Syroporplatten zweischichtig mit einer dichten Dampfsperre zwischen den Styroporschichten. Und die OBS Platten dann nicht gleich dicht zu verlegen damit die Feuchtigkeit sich darunter nicht sammelt. Unsere Bausachverstaendige vom Bauherrenschutzbung geht mit dem Bauleiter weitesgehen dacord. Es ist schwer die "ideale" Loesung aus de Jungel an Vorschlaegen zu destilieren. :confused:
     
  10. Kalle88

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    - Mineralwollmatte: Welche Belastung kann die aushalten? Für die Nutzung entscheidend.

    - Styropor: Dazu habe ich ja nun schon mehrmals geschrieben. Das zweischichtige macht in meinen Augen wenig Sinn. Die Anordnung der Dampfsperre noch weniger...

    OSB: Welche Feuchtigkeit soll hier entweichen? Die die man evtl. für den Kleber benutzt? Das ist nicht der Rede Wert. Sorry, kann ich nicht nachvollziehen. Vorallem weil nicht klar ist was hier für Sperren verwendet werden sollen? Auf Folienbasis? Wie wird die gegen Durchstoßung des Untergrundes geschützt und durch Scheuern beim betreten der Fläche? Meiner Meinung nach gehört da ne entsprechende Schweißbahn hin, inkl Wannenbildung.

    Kleber: Wie sollen die Platten sonst fixiert werden? Wie wird die Fugenbildung verhindert, wenn zwei Schichten lose übereinander liegen? Hier muss sicherlich nicht gegen Windsog gesichert werden, vermute ich zumindestens, aber dennoch müssen die Platten fixiert werden. Lose übereinander ergibt für mich keinen Sinn, ich mag mich aber auch irren.
     
  11. eaerendil

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    Die Baufirma ging nihct von einer Nutzung aus. Ist also eine sehr Einfache Pauschale Emfehlung von denen die ich ziemlich schnell aus dem kopf gestrichen habe. Fuer die Schweissbahn ist es warscheinlich zu spaet da schon Elektro und Sanitaer liegt. (wir haben eine Deckenheizung also liegen auch heizungsrohre auf der obersten Geschossdecke) Trotzdem VIELEN DANK fuer die denkanstoesse und Vorschlaege. Wie gesagt: Wir sind um jedes Fuenkchen in Information serh dankbar. Auch wenn die "nur" hilft die richtigen Fragen zu stellen. DANKE!
     
  12. Kalle88

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    Ich frag mich gerade wo für sie Bauleiter und Architekten beschäftigen, wenn bis dato immer noch nicht klar ist wie die Dämmung der Geschossdecke von statten gehen soll? Daher die Frage, was denn überhaupt geplant wurde? Irgendwie muss man ja den Standard erreichen, den sie erreichen wollen?
     
  13. sonicer

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    Warum keine Holzweichfaserplatten? Von einem Anbieter gibt es eine Platte, die als begehbarer Boden für untergeordnete Räume (zum lagern) verwendet werden kann. Je nach Anforderung an die Dämmwerte kann die erste Lage mit druckfesten Holzweichfaserplatten in der gewünschten Stärke und die zweite Lage mit der begehbaren Variante ausgeführt werden. Das Ganze bleibt diffusionsoffen und auf OSB-Platten kann komplett verzichtet werden. Allzu hoch sollten die Ansprüche an den Bodenbelag nicht sein, als Abstellfläche sollte es aber reichen.
    Die begehbaren Platten sollte es in 100mm Stärke weit unter 20€/qm geben.
     
  14. Friedl1953

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    Wenn dem so wäre könnte ich vielleicht viel mehr Menschen von meinem so favorisiertem Dämmaterial überzeugen. Schau mal, das wären weit unter 200 €/m³ inkl. einer Hartfaserplatte (begehbare Schicht). Wo gibt es die zu diesem Preis.:bierchen:
     
  15. sonicer

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    Die begehbare Schicht besteht ja nicht aus einer Hartfaserplatte. Beim seriösen Fachhandel gibt es die Platten sogar günstiger als beim Online-Sep.
     
  16. Friedl1953

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    Aus was den sonst????
     
  17. Friedl1953

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    Jetzt bin ich doch neugierig, welches Produkt meinst Du? Finde das weder bei Steico, Pavatex, Gutex noch Schneider??????:motz
     
  18. sonicer

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    Bei deiner zuerst genannten Firma heißt die Version top.....
     
  19. Friedl1953

    Friedl1953

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    Würde ich jetzt keinem Kunden ohne Abdeckung empfehlen, da muss die Fläche wirklich schon sehr untergeordnet sein. Es gab mal so was mit aufgeleimter Hartfaserplatte, dass könnte ich akzeptieren. Mag gehen wenn Du einmal im Jahr die Ski rausholst ansonsten wäre mir das zu riskant. Ja und die weit unter 20 €???? Nach Steico Liste 26 €, bitte vergesse nicht die Mehrwertsteuer. Damit liegt die Geschichte im Material bei rund 40 €/m², und damit natürlich deutlich oberhalb EPS und OSB. Damit kannst Du keinen Massivbauer überzeugen. Schade:winken
     
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  21. Friedl1953

    Friedl1953

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    Zum Thema Dampfsperre usw. Habe das mal vereinfacht über U-Wert.net eingegeben. 180 mm Betondecke, 200 mm EPS 0,035 und 25 mm OSB. μ der OSB nach Herstellerangaben (schlechtere Situation), gegen nichtbeheizten Raum. Tauwasseranfall! Trockenphase 27 Tage. OSB nach DIN kein Tauwasseranfall. Die Einlagigkeit wie ich sie auch vorziehen würde wird schwierig da dann die ganzen Fußbodenaufbauten heraus geschnitten werden müssten. Deshalb bietet sich wohl doch 2 -Lagigkeit an. Erste Lage dann aber nur so dick wie der höchste Punkt auf der Decke. Folien oder was auch immer innerhalb der EPS Platten sinnlos. Fugen lassen in den OSB-Platten auch sinnlos.
    Achtung das sind keine verbindlichen Angaben sondern nur eine Schätzung, berechnen lassen.
     
  22. H.PF

    H.PF

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    Unser Flocke würd die Platten auf Kreuze stellen und ausflocken... Vorbei die Probleme mit den Rohren etc beim Dämmen...

    Und die Oberschicht ist auch sauber begehbar :)
     
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