Oberste Geschossdecke (Ex.Kaltdach) dämmen, ungeheizter Sptzboden

Diskutiere Oberste Geschossdecke (Ex.Kaltdach) dämmen, ungeheizter Sptzboden im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Moin zusammen, wir sind im Begriff ein Haus von 1969 zu kaufen. Das Haus war ursürglich ein Flachdachbungalow und wurde ca. 1992 aufgestockt....

  1. #1 Hausvon69, 23.02.2011
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    Moin zusammen,

    wir sind im Begriff ein Haus von 1969 zu kaufen. Das Haus war ursürglich ein Flachdachbungalow und wurde ca. 1992 aufgestockt. Das DG ist ungedämmt, das Flachdach noch erhalten inkl. der Bitumenbahnen. Ansonsten besteht die Decke aus Holz, demnach gehe ich von einem Kaltdach aus.

    Als erste Maßnahme werden wir die Wände im Wärmedämmverbundsystem dämmen lassen. In diesem Zusammenhang wurde ich darauf hingewiesen, dass durch die hohe Wanddämmung das Flachdach zur Schwachstelle wird und sich an der Decke Schimmeln sammeln wird.

    Nachdem ich das erste Angebot bekommen habe für den kompletten Abriss der Flachdachbedeckung und Austauschen der alten Dämmung gegen Dampfsperre+ISOVER habe ich nun den Tipp (von einem Energieberater...) bekommen, einfach Glaswolle direkt auf die Bitumenbahn auszurollen. Ich könnte dann in 1, 2 Jahren (dann ist der Dachausbau geplant) die Glaswolle wieder aufnehmen und damit das Spitzdach dämmen. Also praktisch ein Umkehrdach daraus machen?

    Dazu meint nun mein Dachdecker, dass er das nicht unterstützt, weil durch die Luftschicht im alten Flachdach die Dämmung oben "nichts bringen" würde, bzw. Kondenswasser im Luftraum begünstigt.

    Wer hat nun Recht?

    Und kann ich beim späteren Dachausbau die Bitumenbahnen liegen lassen, sozusagen als Trittschall? Oder sind Ausdünstungen etc. zu befürchten?

    Ich hoffe, ich höre mich nicht zu laienhaft an... Danke für die Aufmerksamkeit.

    Gruß
    Markus
     
  2. #2 Hausvon69, 23.02.2011
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    Bin ich vielleicht im falschen Forum? Evtl. passt die Frage mehr zum "Dach" Forum?
     
  3. Julius

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    Vor allem bist Du schlicht zu ungeduldig!
     
  4. #4 Hausvon69, 24.02.2011
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    Kann sein... :bounce: Dann bitte ich um Entschuldigung...
     
  5. #5 Hausvon69, 26.02.2011
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    Nur so ne Frage: Wie lange muss man denn im Durchschnitt geduldig sein?

    Grüße,
    der geduldige Markus
     
  6. #6 jturtle, 26.02.2011
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    das thema wurde in letzter zeit wahrscheinlich zu oft diskutiert... ;)
     
  7. #7 Hausvon69, 26.02.2011
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    Ich habe das gesamte Forum durchsucht, bevor ich die Frage gestellt habe. Ich habe nichts dergleichen gefunden... Leider.
     
  8. #8 Michael 1, 27.02.2011
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    weitläufig sehe ich das auch so, aber wie ich das sehe ist hier noch ein recht großer hohlraum von einer alten dachkunstuktion in ner zwischenlage über (sofern ich richtig verstanden habe) und er will wissen wie sich der holraum auf das ausfallen von tauwasser auswirkt, da ihm der dachdecker gesagt hat, das hier probleme geben kann.

    sollte daas so sein, wäre eine skizze trozdem hilfreich. sonst kann man das schlecht beurteilen.
     
  9. ygyg

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    ich bin da kein Fachmann und denke nur mal laut nach, sprich also nicht gleich zerfleischen :D

    Wenn das aufgestockt wurde und die Wand aussen bis ans neue Dach gedämmt wird, sollte doch die Schnittstelle Wand/altes Dach (bzw. die jetzige Decke) mitgedämmt werden? Oder sehe ich das falsch? Dann denke ich schon das es funktionieren könnte erstmal nur eine Dämmung mit einer Schüttung zu machen.

    Die Frage ist halt ob da Kältebrücken bleiben. Das kann man wohl aber nicht ohne Besichtigung entscheiden - sehe ich jedenfalls so.

    Wenn würde ich dann einfach Zellolose draufblasen, kostet recht wenig hat einen guten Wärmeschutz auch für den Sommer und Du kannst ja um den schlechteren WLW auszugleichen ein paar cm mehr draufhauen...
     
  10. #10 Hausvon69, 27.02.2011
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    Darum geht es. Der Aufbau ist von unten ungefähr so:

    1. Putz
    2. Holz + "Stroh" (<- Tut mir leid, aber für einen Laien sieht es so von unten aus...)
    3. Dünne Schicht Styropor
    4. Blaue Mineralwolldämmung (schon zusammengefallen)
    5. Luftraum
    6. Rauspundschalung
    7. Bitumeneindeckung.

    Der eine energieberatende Schornsteinfeger hatte nun den Einfall auf die Bitumenschicht die Mineralwolle auszurollen. Der Dachdecker wiederum meinte dazu, durch die Luftschicht würde die Mineralwolle nichts bringen, und ein anderer Holzbauer meinte gar, dadurch würde sich im Luftraum Kodenswasser bilden.

    Nochmal: Es geht hier nur um 1-2 Jahre, da der Plan besteht, das DG auszubauen. In diesem Zuge würde dann auch das Spitzdach direkt gedämmt werden (z.Zt. ungedämmt). Deshalb bin ich soweit einfach alles "so zu lassen wie es ist", bis wir oben ausbauen. Oder kann sich tatsächlich durch die verbesserte Wanddämmung Kondenswasser und. Schimmel in der Decke bilden innerhalb von 2 Jahren wenn wir nicht die Decke nachdämmen?? (Aussage des Holzbauers)

    Für den DG-Ausbau die Frage dann: Kann man die Bitumenschicht stehen lassen und nur mit OSB-Platten etc. überdecken, oder besteht die Gefahr, dass dann die Schicht Gerüche etc. ausdünstet nach unten? Also besser dann das Oberdach abreißen?

    Grüße
    Markus
     
  11. #11 ralph12345, 28.02.2011
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    Unter die Dämmschicht gehört eine Dampfsperre. Ist eine Frage, ob die Bitumenbahn die Funktion schon erfült. Ansich sollte die als ehemaliges Dach ja dicht sein... Dann kann in der neuen Dämmung drüber schon mal nichts schimmeln.

    Die Frage ist, womit ist die Luftschicht verbunden? Mit draussen? Dann bleibt das kalt und die Dämmung ist für die Katz. Ein Schimmelproblem sollte dadurch aber nicht entstehen. Wenn, dann wäre jetzt schon eins da, denn jetzt ist die Pappe kalt.

    Hautsache die Luftschicht wird nicht dichtgesetzt beim WVS bauen, wenn die tatsächlich den Dachaufbau belüften sollte.

    In jedem Fall: kompetenten Fachmann hinzuziehen, der sich den Dachaufbau ansieht und das bewertet und korrekt plant.
     
  12. #12 Hausvon69, 01.03.2011
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    Die Luftschicht ist jetzt quasi offen in das Dachgeschoss und das bleibt auch so, bis wird oben irgendwann ausbauen. Denn dies wurde ja in 92 aufgestockt und dabei die Seiten des Flachdachs geöffnet.
     
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