Öl statt Warmwasserspeicher mit Nachtstrom

Diskutiere Öl statt Warmwasserspeicher mit Nachtstrom im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, brauche Hilfe bei der Berechnung. In einem vermieteten ZFH fallen 2800kw Nachtstrom an, also 533,12 € brutto. Ich würde jetzt...

  1. Villert

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    Hallo zusammen,

    brauche Hilfe bei der Berechnung. In einem vermieteten ZFH fallen 2800kw Nachtstrom an, also 533,12 € brutto.
    Ich würde jetzt gerne das Warmwasser an die Zentral-Öl-Heizung anschließen lassen und diese Modernisierung auf die Miete umlegen.
    Wieviel Euro sparen die Mieter pro Jahr?
    Kosten der Umrüstung ca. 1300 €
    Meine grobe Milchmädchenrechnung besagt, dass das Wasser heizen mit Öl ca. 200€ im Jahr kostet, statt der derzeitigen 533. Passt das:)?

    Danke
    Villert
     
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  3. Julius

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  4. Villert

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    sondern wieviel ca.? oder soll ich 533 Postings machen mit Ja/Nein Frage:)?
     
  5. Julius

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    Man kann es nicht beziffern. Schon gar nicht ohne genaue Kenntnisse der vorhandenen Anlagen.
    Mit Sicherheit wird eine evtl. Ersparnis deutlich geringer sein.
    Es ist keineswegs klar, daß eine derartige Umstellung überhaupt zu einer Betriebskostenersparnis führt!
    Damit ist auch fraglich, ob solch eine Umrüstung überhaupt umgelegt werden darf.
    Also wozu soll das gut sein?
     
  6. mastehr

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    Entfallen die 2800 kWh denn nur auf die Warmwasserbereitung?
    Was kostet denn ein Liter Öl?
    Wofür wird der Nachstrom sonst noch verwendet?
     
  7. Villert

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    genau. 2800 nur Warmwasser. sonst wird kein Nachtstrom verwendet. Heizkessel ist zehn jahre alt.
    das kommt nur wenn es sich rechnet. die umlage ist also so gesehen freiwilig
     
  8. mastehr

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    Wenn man bedenkt, dass dann der Zweitarif-Zähler wegfallen kann und anschließend der Stromanbieter frei gewählt werden kann, würde ich schon mit Einsparungen rechnen. Wenn es mein Haus wäre, in dem ich leben würde, würde ich die Umrüstung machen.

    Die elektrische Warmwasserbereitung erfolgt praktisch verlustfrei. Um mit Öl die 2800 kWh zu erreichen müsste man schon mehr als 280 Liter Öl verbrennen. Bei einem Wirkungsgrad von 70% müsste man 400 Liter Öl verbrennen. Die sollten aber für unter 533 Euro zu haben sein.
     
  9. Julius

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    Wie ist denn die Konstellation bisher?
    Nur ein Zentralspeicher oder mehrere dezentrale Geräte?

    Die genannten Umrüstkosten erscheinen mir sehr niedrig. Was ist enthalten?
    Wie soll die Kostenverrechnung zukünftig erfolgen (es würde z.B. ein Wärmemengenmesser und mehrere Wasserzähler zusätzlich benötigt, möglicherweise übersteigen allein deren regelmäßige Eichaustauschkosten jede Energiekostenersparnis!)?
     
  10. Villert

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    Ein Zentralspeicher. Die Umrüstung macht ein Heizungsbauerbetrieb inkl. neuen Warmwasserspeicher. Ist ein Freund & Meisterbetrieb. Von daher denke ich mal... wird schon passen was er da sagt.

    Kostenverrechnung erfolgt derzeit sowieso schon über Techem. Für Warmwasser gibt es dann zukünftig einfach einen Verteilungsschlüssel in der Techem Abrechnung. Mehrkosten 0 Euro.

    Zum Wirkungsgrad: Es heißt ja immer 1 L Öl = 10 kwh. In der theorie.
    In der Praxis sind es eher 7 kwh?
     
  11. mastehr

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    Wenn die Abgastemeperatur über der Ansaugtemperatur liegt, sind das Verluste. Bevor der Kessel das Warmwasser aufheizen kann, muss erst der Kessel aufgewärmt werden. Dann hast Du bestimmt keinen direkt, sondern einen indirekt beheizten Speicher. Überall treten Verluste auf.
     
  12. Villert

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    Im Sommer brauche ich nur Warmwasser, das Aufheizen des Kessels erfolgt trotzdem. Das wären dann die Wirkungsgradverluste ggüber dem Strom? Oder wie oder wsa? Also wäre der Wirkungsgrad fürs Warmwasser im Winter höher, weil ja eh geheizt wird?
     
  13. mastehr

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    Wenn der Kessel in der thermischen Hülle steht.

    Die Erwärmung mit Wasser hat praktisch einen Wirkungsgrad von 100%. Dafür ist die kWh Strom viel teurer als die kWh Öl. Für das grüne Gewissen gäbe es noch solare Wassererwärmung.
     
  14. R.B.

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    Bei einem zentralen el. WW-Speicher entfallen nur die Verluste bei der WW-Erzeugung, die Stillstandsverluste, Verteilverluste, fallen auf jeden Fall an.

    Befindet sich der WW-Speicher in der Nähe des Heizkessels, dann könnte eine Umrüstung relativ einfach über die Bühne gehen. Je nach Heizkessel ist der Aufwand wirklich überschaubar, aber man darf die Kosten für den "Kleinkram" nicht unterschätzen. Neben einem Speicher braucht man ein Umschaltventil, evtl. auch nur eine Pumpe, und sicherlich wird für den Regler noch ein Temperaturfühler erforderlich der am Speicher angeschlossen wird. Dazu kommen dann die ganzen Kleinteile (Rohr, Dämmung, hier ein Fitting, da ein Fitting, Schraubn, Schellen, usw. usw.)Meine Glaskugel sagt mir, dass hier ganz schnell 2.000,- € und mehr versenkt werden.

    Spekulieren wir mal weiter. Von den 2.800kWh p.a. sind vermutlich um die 2.500kWh effektiv für das WW erforderlich, evtl. auch weniger (je nach Verteilverlusten). Der WW Bedarf in diesem Haushalt ist also eher moderat.
    Soll dieses WW mit dem Ölkessel erzeugt werden, dann macht dieser das während der Heizmonate so nebenbei mit. Kritisch wird der Sommer, wenn der Ölkessel sich selbst auf Temperatur halten muss, nur um ab und zu mal ein bisschen WW zu erzeugen. Hier kann man aber mit einer geschickten Regelung schon einiges bewirken.

    Schätzen wir um die 200 Heiztage an denen das WW mit um die 90% erzeugt wird, und die restlichen (Sommer)Tage mit 50%, dann kann man wohl unterstellen, dass für die WW-Erzeugung mit dem Öler um die 340 Liter Heizöl p.a. benötigt werden. In Euro sind das irgendwas zwischen 200,- € und 230,- € p.a. , je nachdem wie man das Öl gerade einkauft.

    Im Vergleich zu den aktuellen 533,- € wäre das ein Einsparpotenzial um die 300,- € p.a. Rechnet man mit den hohen Ölpreisen der letzten Jahre, dann liegt das Einsparpotezial bei um die 230-250,- € p.a. Jetzt darf man noch über die zukünftige Ölpreisentwicklung philosophieren.

    Wie so oft, hängt die Entscheidung von den Investitionskosten ab. Sollte die Modernisierung in der Preisklasse unter 2.000,- € über die Bühne gehen, dann wäre ein Umstieg eine Überlegung wert. Sollte die Erneuerung (deutlich) teurer werden, dann würde ich davon Abstand nehmen und warten bis der vorhandene el. WW-Speicher ersetzt werden muss.

    Die Entscheidung muss aber jeder selbst treffen.
     
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  16. Villert

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    Ok verstanden. Vielen Dank.
     
  17. Julius

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    Es muß ZWINGEND ein Wärmemengenmesser zwischengeschaltet werden (zusätzlich zu den Warmwasserzählern).
    Mehrkosten zweistellig pro Jahr und einmalig dreistellig (Einbau).
    Ausnahme: Eine der beiden Wohnungen wird vom Hauseigentümer selbst bewohnt.

    Da es ein Zentralspeicher ist und wenn der wirklich einen EIGENEN Zweitarifzähler hat (wo nicht z.B. auch die Ölheizung etc. mit drüberläuft), dann sind die Chancen ganz gut, daß es nach der Umrüstung zumindest nicht teurer wird.
     
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