Optimales WDVS bei folgenden Vorgaben:

Diskutiere Optimales WDVS bei folgenden Vorgaben: im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; miserabel verarbeiteter Rimmele SX 11 36,5 cm Wandstärke (bei ca. 30 qm Wandfläche kein Überbindemaß und Unmengen von nicht vermörtelten bis zu 3...

  1. #1 matze29, 4. Mai 2007
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    miserabel verarbeiteter Rimmele SX 11 36,5 cm Wandstärke
    (bei ca. 30 qm Wandfläche kein Überbindemaß und Unmengen von nicht vermörtelten bis zu 3 cm breiten Stossfugen, lose Stellen etc.)
    Fensterbänke (Granit) bereits verlegt mit Wassernase bei 6,5 cm. Ragen insgesamt 10 cm heraus.
    Weiteres Problem: völlig ungedämmte Ziegelflachstürze über den Haustüren.

    Jetzt die eigentliche Frage:

    Dämmung mit einer 3cm dicken Platte, wenn ja mit welcher?
    Oder nur einfach einen Wärmedämmputz mit 5cm Dicke?

    Unter http://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/uwert.htm habe ich beide Varianten berechnet

    Bei 5 cm Dämmputz komme ich auf einen U-Wert von 0.36 und bei 3cm XPS und 1cm Putz auf 0.31

    Ist das ein guter Wert?
    Was macht hier die schlechte Verarbeitung aus? Der Rechner geht ja sicherlich von einem optimal ausgeführten Maurergewerk aus.



    Was ist mit den Stellen, die durch Vernadelung statisch ertüchtigt wurden?
    Und auch bei den Haustüren - reicht da ein Wärmedämmputz oder sollte man sogar mehr dämmen und die Fensterbänke rausreisen?

    Wie ist Ihre Meinung?
    Ich bin vor allem an einer wirtschaftlich sinnvollen Lösung interessiert, bei der ein vernünftiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag gegeben ist.
     
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  3. #2 Olaf (†), 4. Mai 2007
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    irgendwie erinnert mich das an das kranke Pferd, auf das man einredet:
    Wie oft hat Dir hier schon einer gesacht, Du sollst Dir DEINEN Fachmann besorgen? Und? Nix passiert. (der könnte das entsprechend planen UND ÜBERWACHEN).
    Wundere Dich nich, wenn hier ein paar grantige Antworten kommen.
     
  4. #3 matze29, 4. Mai 2007
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2007
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    Danke für die ehrliche Antwort!

    OK - ziehe hiermit die Frage offiziel zurück!

    P.S. Ich habe doch einen Fachmann und der hat ja auch eine klare Meinung.
    Der macht auch die Planung und Bauüberwachung.
    Und dass ist jetzt auch jemand, der als vorlageberechtigter Tragwerksplaner in keinerlei Beziehung zur ausführenden Fachfirma steht.

    Ist es aber verwerflich, auch noch andere Meinungen einzuholen?

    Wenn ich nerve, dann ignoriert einfach diesen Thread - Ansonsten bin ich gerne bereit auch ein paar grantige Antworten zu akzeptieren, wenn sie denn weiterhelfen.

    P.P.S. Das mit dem Pferd stimmt schon ein wenig ...
     
  5. #4 VolkerKugel (†), 4. Mai 2007
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    Wenn Dein Tragwerksplaner ...

    ... auch Ahnung von energetischer Gebäudesanierung (das isses ja bei Dir mittlerweile) hat, ist´s ja auch ok.

    Auf jeden Fall sollten die Granitbänke raus und Alubänke an die Rahmen geschraubt werden.
    Und mit 8cm WLG 032 solltest Du bei um die 0,25 landen.
     
  6. #5 matze29, 4. Mai 2007
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    Danke - Ja, ja ... die Hessen !!!

    Hallo Volker!

    Die Bänke kommen definitv raus!

    Allerdings gibt es hier und da noch ein paar Schwierigkeiten bei einigen Detailfragen - insbesondere bei den ungedämmten Stürzen über der Haustür.
    Hier hatte ich an VIP gedacht, die es ja mittlerweile auch als Sandwich in XPS-Platten gibt. Die könnten ja mit dem restlichen WDVS kombiniert werden.
    Haben die eigentlich schon eine bauaufsichtliche Zulassung?

    Ach ja, was die Kosten anlangt - sind da 50 Euro pro Quadratmeter realistisch - nur als absoluter "über den Daumen-Peiler"? (Für das konventionelle WDVS?)
     
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  8. #6 Hundertwasser, 4. Mai 2007
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    Was das WDVS betrifft musst du bei geringen Dämmstoffstärken unbedingt eine Tauwasserausfallberechnung machen.

    Wenn dir die 3 cm reichen.... na ja. Der U-Wert alleine macht dich nicht glücklich. Fraglich, ob 3 cm Styropor die Wärmebrückenbildung an den Stürzen wirkungsvoll verhindern. Hier evtl.mit WLG 032 Platten arbeiten. Abgesehen davon kosten dich 1 cm mehr Dämmstoff rund einen Euro pro m², ist also beileibe nicht der Kostenfaktor. technisch gesehen wäre eine dickere Platte auch besser um eine planebenen Fläche herzustellen.

    Für 50 ,- € bekommst du kein vernünftiges WDVS, rechne mal lieber mit 80,- € plus Steuer.
     
  9. #7 VolkerKugel (†), 4. Mai 2007
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    Was die Kosten anbetrifft ...

    ... solltest Du Dich noch etwas wärmer anziehen.

    Ich saniere gerade zwei Mehrfamilienhäuser und da kommen wir bei 80 bzw. 100er WLG 032 einschließlich aller Zulagen und Gerüst auf gut über 100 € / m². Netto wohlgemerkt. Ohne USt und ohne Planungskosten.
     
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