Optionen Hangabsicherung (Parkplatz)

Diskutiere Optionen Hangabsicherung (Parkplatz) im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, es gibt ja verschiedene Beiträge zu "Hangabsicherung" - oft zu DIY - aber ich doktor an meinem Frühjahr 2016 Projekt zu lange mit...

  1. ekko123

    ekko123

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    Hallo,

    es gibt ja verschiedene Beiträge zu "Hangabsicherung" - oft zu DIY - aber ich doktor an meinem Frühjahr 2016 Projekt zu lange mit eigenen Gedanken rum.

    Situation:
    Aufschüttung und Hangabsicherung zum Nachbargrundstück für 2 Parkplätze + ggf. 1 Gastparker.
    Die Aufschüttung geht von 0 bis ca. 1.20m Höhe über eine Länge von 18m dann um die Ecke 1.2m über 5m Länge und im U-form zurück von 5m auch ca. 1.2m Höhe absichern.

    Wollte nicht zeichnen, aber schematisch sieht es so auch. Die Striche dann die Absicherung.

    ............-----l
    ...........Auto l
    ....Auto Auto l Nachbar
    ....------------l 1.2m in der Ecke
    0cm Nachbar

    Bei den Nachbarn in der "Ecke" befinden sich eine Doppel-Garage, bzw. Gartenhaus - so guckt keiner auf 1,2m Beton.


    1. Option Mauerscheiben (L-Steine bewehrt).
    Das ist sicherlich machbar und für PKW Verkehrslast geeignet.

    2. Option Planzsteine
    Ein Nachbar hat dies "ähnlich" für seinen 1x Gästeparkplatz. Durch Gala erstellt.
    Aber nur 3 Reihen hoch über Gelände, also 90cm
    Der Gala hat mir dies im Vorgespräch als Alternative zu Mauerscheiben genannt.

    3. Option Betonrundpalisaden.
    So gesehen beim Supermarkt um die Ecke, auch zur Absicherung von Parkplatz.
    Betonrundpalisaden sind wohl ab 1m Länge auch bewehrt (und es wäre ja noch 25% im Beton versenkt).

    4. Option Schalungsteine mit Beton füllen
    ....das wurde hier ja mehrfach zerissen als Hangabsicherung, also gestrichen.

    5. Option Natursteinmauer, Granitpalisadem....
    gestrichen, da wohl teuer und wir unsererseits auffüllen und ein Nachbar auch nichts wirklich zu sehen bekommt.


    Vorgabe wäre auch "so nah wie möglich an die Nachbargrundstücke ran". Die Aufschüttung betrifft einen V-Keil über eine Breite von ca. 1,5m, also zur Zeit ist das Gelände schräg anlaufend. (In der Ecke mit den 1.2m betrifft es mehr als 1,5m, da abgegraben)


    Ich hab noch kein Angebot, aber der Gala deutet halt an, dass die Option mit den Pflanzsteinen günstiger wird als die L-Steine.

    Mich würde eure Meinung - ggf. eine Alternativen- interessieren. Ist nur die Option mit den L-Steinen "wirklich" sinnvoll?

    Ehrlich - wenn das mit Pflanzsteinen auch OK ist, ggf. nur bis max 90 cm (3 Reihen), so wäre das die einzige Option, wo ich mit DIY sparen könnte (Fundament und 1 Reihe durch GALA, dann 2 Reihen selber stapeln und mit Erde/ Sand füllen - käme auf einen Kostenvergleich an). Betonarbeiten auf die Länge mach ich nicht (mehr) mit....


    Zusatzfrage: die Stellplätze sind so in der Baugenehmigung enthalten. (kein Carport, nur Stellplätze). Muss ich diese so innerhalb einer bestimmten Zeitspanne auch so umsetzen? Bei Carport, Garage etc. verfällt die Genehmigung ja nach 4 oder 5 Jahren, bzw. muss verlängert werden. Zur Zeit kann hier halt nur 1 PKW parken (und das 2 PKW steht auf einem Stellplatz an anderer Stelle).

    Danke.
     
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  3. jens

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    Wenn es mit dem Nachbarn klappt (Grenzabstände und so), und die Sache sowieso kein optisches Problem ist, würde man mit einer schlichten bewehrten Betonmauer oder L-Elementen am meisten Nutzfläche gewinnen.
    Die Bauzeit für solche Arbeiten ist kurz, wenn man das machen lässt. Die Mauer wird geschalt und mit Fertigbeton gefüllt, die Erdbewegungen macht ein Bagger in einem Tag. Dafür sich von Hand in der Freizeit abzuschinden macht nur Sinn, wenn man nichts Besseres mit seiner Zeit anzufangen weiss.
    Wenn es passende Fertigbetonelemente gibt und nicht viele Nebenarbeiten anfallen, wird die Bauzeit nochmal kürzer.
    Pflanzsteine und Böschungen verbrauchen mehr Fläche und um den Bewuchs muss man sich dann kümmern. Eine Böschung, die abwärts gegen ein Gebäude geht, von oben her zu pflegen ist mühsam - ich würde mir das sparen.
    Flächengewinn und entfallender Pflegeaufwand wäre gegen einen Mehrpreis abzuwiegen.
     
  4. OLger MD

    OLger MD

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    Wenn Du mal zusätzlich zu den Bunten Katalogen ("Referenzobjekte" & Co.) in die Datenblätter der einzelnen Produkte schaust, wirst Du sehen, dass i.d.R. viele Produkte aus denen man "Wände" bauen kann nur für unbelastete Flächen geeignet sind. Das heißt: auf der oberen Fläche sind keine Verkehrslasten zulässig.

    So eine Böschungsbebauung bekommt im Winter Frost von Oben und von der Seite, Regenwasser sickert von oben durch, je nach Absturzhöhe muss oben ggf. noch ein Geländer befestigt werden, u.U. wirken noch horizontale Kräfte auf die Hangbebauung durch das Bremsen und Anfahren der Fahrzeuge, ... . Das alles muss bei der Bemessung der Standsicherheit und Dauerhaftigkeit berücksichtigt werden. Zudem kann auch noch Streusalz eine Rolle spielen, falls doch mal jemand auf den Parkflächen Salz streut (z.B. im Falle einer Vereisung ) dann sollte der Beton der verwendeten Bauelemente in XF2 eingestuft sein. Und von Anprall-Lasten durch einen Bord am Ende der Parkfläche kurz vor dem Hang reden wir noch gar nicht.

    Wenn es erst 'mal eine befestigte Fläche gibt, steht dort irgendwann auch mal ein Transporter, ein Baufahrzeug, ein Umzugswagen, eine Überdachung, ... Und dass eine Beschilderung (z.B. max. 2.5 to) von einigen PKW-Fahrern grundsätzlich ignoriert wird sieht man an den vielen SUV's auf den Parkplätzen vor Einkaufszentren, von denen manche schon mit ihrem Leergewicht über dem Limit liegen.

    Die Hangbefestigung dient der Absicherung einer Verkehrsfläche. Sie muss den Belastungen und den Umwelteinflüssen dauerhaft standhalten. Wenn der GaLa-Bauer das mit einer Konstruktion aus Pflanzsteinen oder Schalungssteinen nachweisen kann - dann bitte. Hierbei aber auch die erforderlichen Fundamentabmessungen, Anschlussbewehrung, Drainagen, Sickerschichten aus frostsicherem Material, Rückenstützen aus Beton, Mindestabstände der Verkehrsflächen vom Hang, Geländerverankerungen und Holmdruck, Bremslasten, usw. usf. berücksichtigen.

    Es gibt Produkte und Bauweisen - Pflanzsteine, Schalsteine, usw. - die für derartige Lastfälle eingesetzt werden können, meist aber mit einigen Randbedingungen.

    Ich denke, bei den meisten Projekten wird man zu dem Ergebnis kommen, dass unter Berücksichtigung aller Aspekte (auch der o.g. Pflege) eine Wand aus bewehrten Mauerscheiben mit Typenstatik vom Hersteller doch gar keine so schlechte Lösung ist.

    Für die Optik gibt es Rankhilfen, Efeu, Graffitti oder farbige OS-systeme, die gleichzeitig noch eine Schutzfunktion haben.

    Ähnliche Fragestellungen haben wir hier im Forum schon mal HIER und HIER geführt und eine Richtungsgeführte Suche wird Dir noch mehr Input geben.
     
  5. ekko123

    ekko123

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    Ich war auch skeptisch was Pflanzsteine angeht. Wollte aber im Eingangspost nicht zu viel "Meinung" einbringen.

    L-Steine sollten es dann wohl werden.

    Ein Punkt hatte ich noch gar nicht bedacht - Anpralllast, bzw. den Fall Rückwärts- Vorwärtsgang verwechseln. Das macht den Kohl nun sicher nicht fett L-Steine nicht knapp über Oberkante Gelände zu nehmen, sondern 20-30cm. Wäre (hoffentlich) vom Gala dann auch erwähnt worden. So detailliert haben wir noch nicht gesprochen.

    Absturzsicherung hab ich nicht erwähnt, weil die eh kommt - auch als Blickschutz. Ist aber auch so ein Punkt in der tiefen Ecke, damit ich insgesamt nicht zu hoch werde. (den L-Stein gleich so hoch zu wählen, das er als Absturzsicherung dient gefällt mir eher nicht. Vielleicht in der Ecke wo der Nachbar seine Garage hat, aber dann nicht die ganze Strecke zum Nachbargrundstück.)
     
  6. OLger MD

    OLger MD

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    DAS wiederum muss dann auch sturmsicher am/im Untergrund verankert werden.
     
  7. ekko123

    ekko123

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    ...was ja auch für die Mauerscheiben/ L-Steine spricht. (meine Meinung - wie gesagt, so detailliert habe ich noch nicht mit Gala gesprochen). Wobei, es muss kein Dichtzaun sein - darum hab ich von Blickschutz geschrieben. Hätte vielleicht Häcken setzen sollen.
     
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