OSB-4 als Dampfsperre im offenen Spitzboden

Diskutiere OSB-4 als Dampfsperre im offenen Spitzboden im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Allerseits! Zuallererst: Ich bin gestern auf dieses Forum gestossen und habe die halbe Nacht mit der Suchfunktion versucht, eine fachlich...

  1. Der Alte

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    Hallo Allerseits!

    Zuallererst: Ich bin gestern auf dieses Forum gestossen und habe die halbe Nacht mit der Suchfunktion versucht, eine fachlich saubere Lösung für mein Problem zu finden.

    Aber richtig weiter gekommen bin ich nicht, deshalb mache ich einen neuen Thread auf, auch wenn hier scheinbar schon oft über den korrekten Spitzbodenausbau diskutiert wurde.

    Folgendes habe ich vor:
    Ich möchte in meinem 3 Jahre alten Haus, welches mittlerweile nach Lüften, Lüften und noch viel mehr Lüften trocken zu sein scheint, meinen Spitzboden von kalt auf warm ausbauen.
    Ausserdem sollen dort oben Heizkörper installiert werden und die luftdichte Zugangstreppe durch eine fest installierte, offene Treppe ersetzt werden, so dass ein Gästezimmer eingerichtet werden kann.

    Beim Dach handelt es sich um ein Walmdach mit Tonziegeln, Konterlattung, Unterspannbahn (diffusionsoffen), 200mm Dachsparren auf einer Mittelpfette unter der die Kehlbalken sitzen. Ich hoffe, ich habe das so halbwegs korrekt ausgedrückt.
    Auf den Walmseiten schaut noch eine Reihe der Pototonsteine oberhalb der Kehlbalken heraus.

    Zur Ausführung, wie sie mir nach ausgiebigem Studieren der zum Thema vorhandenen Beiträge vorschwebt:

    Zwischen die Dachsparren soll Wärmedämmung, 200mm dick und mit einem Wärmeduchgangswert von 035 (habe ich auch im übrigen Dach des Obergeschosses), darauf Dampfsperrfolie und mit Siga-Band die Stösse verkleben.
    Auf die Kehlbalken will ich 22mm OSB-4-Platten verlegen und auch dort die Stösse verkleben, um diese ebenfalls als Dampfsperre zu nutzen.
    Die Dampfsperrfolie des Daches soll nun mit Hilfe von Kartuschen-Dichtkleber an die OSB-Platten angschlossen und mit auf die Anschlusstelle aufgeschraubten Latten gesichert werden.
    Die vorhandene Ausziehtreppe soll dann raus und mit dem selben Prinzip werden die OSB-Platten im Treppenrandbereich an die vorhandene Deckenfolie des Obergeschosses angeschlossen. Also Folie auf die OSB-Platten aufkleben, nach unten umschlagen und mit SIGA-Klebeband an die vorhandene Folie anschliessen.

    Dann wird die Öffnung neu verkleidet und der neue Treppenaufgang fest installiert.
    Für den weiteren Ausbau wird eine Installationsebene im Dachbereich mit 24mm Schalbrettern montiert und darauf Gipskartonplatten geschraubt.

    Die schon vorhandenen nach oben auf den Spitzboden geführten Heizungsrohre sind mit Isolierschalen ummantelt und am Durchbruch der Dampfsperre des Obergeschosses sauber verklebt wie auch der im Obergeschoss verputze Schornstein, der auf einer Walmdachseite direkt auf der Innenseite der Aussenwand steht und durch das Walmdach nach aussen geführt ist.
    Mit dem Schornsteinfeger muss ich noch klären, ob ich den Schornstein mit Folie einkleiden darf, wenn ja werde ich das machen, wenn nicht, muss ich ihn wohl auch im Spitzboden verputzen lassen und dann die Folie mit Kartuschenkleber an den verputzten Schornstein anschliessen.

    Den vorhandenen Sat-Schüssel-Mast werde ich mit Isolierschalen versehen und am Dampfsperrendurchbruch sauber mit der Folie verkleben.
    Der Mast soll dann auf den OSB-Platten des Fussbodens verschraubt werden.
    Die Antennenkabel werden ebenfalls duch die Folie geführt und sauber verklebt.

    Die vorhandenen Velux-Wohnbereichs-Dachfenster sind damals mit Dichtrahmen eingesetzt worden und können somit sauber an die Dampfsperre angeschlossen werden.

    Auf die OSB-Platten kommt dann ein einfacher Fussbodenbelag - die Entscheidung dafür ist noch nicht gefallen - Laminat, Teppich oder PVC stehen zur Wahl.

    Ich hoffe, ich erhalte dadurch eine fachgerecht dichte Thermohülle im Spitzboden, welche sauber mit der des Obergeschosses verbunden ist, so dass keine Kondensatschäden zu erwarten sind.
    Eine andere Lösung wäre es die Dachdampfsperre des Spitzbodens direkt an die des Obergeschosses anzuschliessen - mir graut allerdings davor, da die Kehlbalken und die Mittelpfette in die Dampfsperre einzubinden ein irrer Aufwänd wäre und ich vermute das fachgerecht hinzubekommen und das dauerhaft fast (für mich jedenfalls) unmöglich ist.

    Jetzt mein Anliegen:

    Sollte ich hier grob fahrlässigen Mist geplant haben, wäre ich dankbar für Hinweise und Lösungsvorschläge.

    einen schönen Gruss aus dem hohen Norden,
    Frank
     
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  3. mls

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    viel klicks, aber kein kommentar .. ich weiss jetzt auch, warum.
    so viel text .. entschuldigung .. ich hab was anderes vor ;)

    hast du ne durchgehende luftdichte ebene .. oder wo zwickts?
    und wo verläuft? an welche "diffusionsgefällerichtigen" bauteile
    schliesst die an?

    wo ist das problem?
     
  4. Der Alte

    Der Alte

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    ok, viel text, aber ich wollte meine Situation möglichst komplett umschreiben.
    Habs jedenfalls versucht... :)

    Ein echtes Problem habe ich gar nicht - ich weiß nur nicht, ob ich einen Denkfehler in meinem Plan habe und hätte von den Profis gerne einen kleinen Schulterklopfer a la "jo min jung hes fein uttüftelt, mook dat man so".
    Oder aber: "Nö, so löppt dat nicht rund - mook dat man anners".

    Ich bin halt nicht vom Fach - deshalb ein wenig unsicher, denn jetzt ist bei mir alles dicht - also jedenfalls am Haus - und ich möchte mir nicht durch eine fehlerhafte Ausführung meines Spitzbodenausbaus selber ins Knie ballern und Feuchtigkeitsschäden in die Bausubstanz holen.

    Zur eigentlichen Fragevon Dir:
    Ich habe eine durchgehend luftdichte Ebene im Dachgeschoss und will über den Treppenaufgang (wie oben beschrieben - ich weiß, viel Text :) ) an diese die ebenfalls luftdicht geplante Spitzbodenhülle anschließen.
    Das ist ja so ähnlich, wie bei Herberts (ich weiss nur nicht mehr genau in welchem Thread) Ansatz, nur dass ich als Damfsperre des Fussbodens OSB-Platten verwenden will und nicht eine durchgehende Hülle mit Folie. Die Folie soll halt nur an die Dachsparren.

    Wie gesagt - ich bin halt nicht vom Fach - deshalb zwickts. :)
     
  5. mls

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    "stösse verkleben" hast du selber schon erkannt, ich finde diese art
    der kehlbalkeneindichtung (von oben und unten, oder?) nicht besonders
    prickelnd, aber wenn die konstruktion nix anderes zulässt ...
     
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