Parkett im Wohnzimmer: hell, hart, geölt und nicht Eiche?

Diskutiere Parkett im Wohnzimmer: hell, hart, geölt und nicht Eiche? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir schwanken noch wegen Parkett oder Fliese im Wohnzimmer. Gestern waren wir beim Parkettleger. Wegen FBH und Anschluß zum Garten...

  1. capslock

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    Hallo,

    wir schwanken noch wegen Parkett oder Fliese im Wohnzimmer.

    Gestern waren wir beim Parkettleger. Wegen FBH und Anschluß zum Garten meinte er, es kämen nur Eiche und Exoten (Merbau, Guaranta) in Frage und von Lack würde er wegen Kratzern bei Sandkörnern etc. dringend abraten.

    Nun ist Eiche nicht unser Fall, und die Exoten sind in geölt viel zu dunkel für unseren Geschmack.

    Kirsche hätte uns gefallen, ist aber seiner Meinung nach zu weich und dunkelt geölt zu sehr nach.

    Gibt es noch ein in geölt noch helleres Holz, was für FBH geeignet und hart genug ist?
     
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  3. Bere

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  4. drulli

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    Richtig toll finde ich Bambus. War uns aber zu teuer.
    Wir haben Jatoba ("Brasilianische Kirsche"?) genommen. Matt Versiegelt. Ist so rötlich braun. Sehr schön. Aber man sieht jeden Kratzer. Ist aber nicht soo schlimm, die lassen sich z.B. mit Walnuss-stückchen wegpolieren. Und an den Bodentiefen Fenstern hellt es jetzt nach 2 Jahren schon deutlich auf. Finde ich aber auch nicht schlimm. Die einzelnen Stücke sind streuen ohnehin in Farbton und Helligkeit, das gibt eine schöne Optik.
    Sand: Hat dann im Haus nix zu suchen. Das Problem ist nicht der Sand direkt unter den Schuhen (ausser es schlittert jemand herum), sondern die Körner, die dann in den Filzgleitern unter den Möbeln landen. Das kann dann beim Stühlerücken richtig fies kratzen... Aber,... s.o.
    Ansonsten würde ich die Farbe auf das Mobiliar abstimmen...
     
  5. #4 schwarzmeier, 9. Januar 2009
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  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 9. Januar 2009
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    Entweder meldet der sich von freiwillig oder er lässt es.

    Was soll der Beitrag? Duftmarke setzen?
     
  7. capslock

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    Wie hell oder dunkel ist denn das wirklich? Was ich so in Form von Löffeln oder Schüsseln kenne, ist relativ dunkel und wirkt für Holz auch ziemlich kalt.

    Hart ist es ohne Zweifel...
     
  8. capslock

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    Ich nehme an versiegelt = gelackt?

    Bei kleinen Kindern ist das mit Sand so eine Sache. 2x denken sie dran, dann wieder nicht.

    Ist das Holz an sich recht dunkel, wenn es sich im Licht aufhellt?
     
  9. zwerg99

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    Also als erstes wird Härte von Parkett in Brinell angegeben.
    Da wird mit einer Stahlkugel und mit einem gewissen Druck für eine gewisse Zeit auf den Parkett gedrückt und dann nach wird die Eindruckstelle gemessen und danach ergebene sich dann wohl die Härtegrade.

    Laienwissen....

    Und das Merbau (Hb 4,9)ein sehr Hartes Holz ist , ist richtig. Aber z.B. ein kanadischer Ahorn(Hb 4,8), der sehr Hell ist, ist fast genauso Hart.

    Also da kannste mal bei google nach den Härtegraden schauen und dann sind sicher noch nen paar andere Helle Töne bei
     
  10. capslock

    capslock

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    Danke, Problem bei Ahorn und Erle ist wohl, daß sie für FBH zu viel arbeiten.
     
  11. drulli

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    Ja. Aber matt, nicht glänzend.

    Ja. Ich war vorher auch skeptisch. Aber nach den ersten Kratzern wird man gelassener... :). Das interessante ist aber , dass es auf Dauer nicht mehr werden. Es sind unter den Stühlen immer mal welche zu sehen, aber durch Putzen etc. 'verschwinden' sie auch wieder.
    Ich würde in eine ordentliche Nutzstärke investieren, dass man ggf. alle 10 (?) Jahre mal abschleifen lassen kann.

    Guckst Du z.B. hier . (Nur mal gegooglet. Anbieter kenn' ich nicht. Aber die Übersicht ist ganz nett.
     
  12. zwerg99

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    Das mit der FBH kann möglich sein, aber da habe ich keine Erfahrung und halte mich dezent zurück. Aber das wird schon eine beantworten können.

    Spätestens wenn Lukas da ist
     
  13. Lukas

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    Hi!

    Ich sags mal so: Wenn alle Rahmenbedingungen passen ists nahezu egal, welches Holz verwendet wird. Egal ob mit oder ohne FBH.
    Rahmenbedingung heißt hier: Auslegung der FBH, max Oberflächen- und Systemtemperatur, Raumklima, relative Luftfeuchtigkeit, Holzfeuchte.
    Zu unterscheiden ist bei den Hölzern das Quell- und Schwindmaß von der ( ich glaub das nannte sich ) Feuchtewechselzeit.

    Die Zeiten, zu denen die FBH mit 60°C gefahren wurden, sollten vorbei sein. Heutige Systemtemperaturen werden von sommerlichen Temperaturen durchaus übertroffen. Da machts aber nix, weil dann die Luftfeuchtigkeit stimmt.
    Bleibt also die Luftfeuchtigkeit, die man im Winter beeinflussen muß. Dafür sind die Luftbefeuchter erfunden. Das tut nicht nur dem Holz, sondern auch dem Menschen gut.

    Eine Fugenbildung ist beim Holzboden nie ganz auszuschließen. Die Fuge gehört dazu. :)

    Gruß Lukas
     
  14. shneapfla

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    Ich habe Esche in einer recht lebhaften Sortierung und geölt, das ist eher heller als die Eichen-Parkette die ich mir angesehen habe.

    (Oxidativ) geölt habe ich deswegen genommen, weil ich im Wohnzimmer hauptsächlich barfuß unterwegs bin und nicht über Lack sondern über Holz laufen wollte.

    Zu Sand etc. kann ich nix sagen, da mein WZ im ersten Stock liegt...
     
  15. capslock

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    Hast Du FBH? Esche scheint diesbezüglich so auf der Grenze zu sein.
     
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  17. shneapfla

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    Sorry, hatte ich vergessen - ja, ich hab' FBH...
    Als ungeeignet für FBH kenne ich eigentlich nur Ahorn und Buche (wenn die für FBH unbedenklich wären, hätte ich wesentlich weniger Zeit für die Parkett-Auswahl benötigt ;) ).
     
  18. #16 veehparkett, 23. März 2010
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    Ist das Thema noch aktuell... möchte ich auch noch etwas als Neuling zu dem Thema sagen...

    Es wurde erwähnt das die Ahorn genauso hart, oder fast genauso hart wäre wie eine Merbau. Das ist zwar richtig, allerdings hat die Merbau eine wesentliche langsamere Feuchtewechselzeit und zum anderen hat eine Merbau auch ein wesentlich geringeres differentielles Schwundmaß.

    Was bedeutet, dass die Fugenbildung gerade auf Fußbodenheizung bei einer Ahorn wesentlich stärker ist und auch wesentlich schneller geht.

    Noch dazu ist zu beachten, dass der Wärmedurchlasswiderstandes des Holzes nicht über 0,15m²K/W überschreitet, ansonsten wird die Fußbodenheizung zum einen Unwirtschaftlicher und zum anderen ist mit erhöhter Fugenbildung zu rechnen(Das kann aber anhand der dicke des jeweiligen Parkettes meistens variiert werden.

    Und zum Schluss...durch das erhöhte heizen wegen des erhöhten R-Wertes kann es zu ablösungen des Parkettes kommen da der Unterboden zu hoch erhitzt werden muss um die FOK zu erwärmen. (Achtung: ab 26°C FOK können sich Ödeme in den Beinen Bilden) Heiztemperatur der FH auf EOK nie über 29°C!!!

    Mfg veehparkett
     
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