Pelletsheizung, Schichtenspeicher (ohne Solar)

Diskutiere Pelletsheizung, Schichtenspeicher (ohne Solar) im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir planen, kommenden Frühjahr mit dem Bau einer KfW60-DHH zu beginnen (Massivbau mit 36,5er Ziegelwänden). Als Heizung wird es eine...

  1. campr

    campr

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    Hallo,

    wir planen, kommenden Frühjahr mit dem Bau einer KfW60-DHH zu beginnen (Massivbau mit 36,5er Ziegelwänden). Als Heizung wird es eine Pelletsheizung werden, die die Wärme über FBH im EG, OG und in einem Hobbyraum im Keller abgeben soll. Eine Thermosolaranlage (Heizung und Warmwasser) soll vorbereitet, aber aus Kostengründen noch nicht gebaut werden. Momentan sind wir zu zweit, aber die Familie soll bald nach Hausfertigstellung vergrößert werden.;)

    Bei verschiedenen Hausbesichtigungen ist uns aufgefallen, dass fast immer 2 Speicher im Heizraum stehen, wohl einer für Heizungswasser und einer für warmes Trinkwasser ("Warmwasser"; i.A. ca. 150l Speichervolumen). Nun sehe ich aber das Problem in der richtigen Dimensionierung. Ist der Warmwasserspeicher zu klein, ist er zu schnell leer, ist er zu groß, muss er zwecks Legionellengefahr mehr als eigentlich für den Verbrauch nötig erwärmt werden.

    Ich habe gelesen, dass es alternativ "riesige" (>= 800l) Schichtenspeicher gibt, die u.a. kaltes Trinkwasser im Durchlauferhitzerprinzip erwärmen. Ein solcher Schichtenspeicher erscheint mir sehr sinnvoll, weil:
    - er ordentlich Heizleistung speichern kann (und damit die Heizung nur selten, dann aber richtig angehauen werden muss),
    - er nicht "nutzlos" geheizt werden muss, um Legionellen abzutöten, weil das Warmwasser immer "frisch" erzeugt wird
    - er auch bei späterem Anschluss einer Solaranlage nicht durch einen anderen Speicher ersetzt werden muss, da er bereits ausreichend groß dimensioniert ist.

    Ich möchte nun von Euch wissen, ob dieser große Schichtenspeicher irgendwelche Nachteile gegenüber den üblichen 2 Speichern hat und wie Ihr diese Nachteile im Vergleich zu den Vorteilen gewichten würdet.

    Vielen Dank im voraus.

    Tom
     
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  3. Stephan

    Stephan

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    Was Sie übersehen

    ist, dass Sie 12 Monate im Jahr warmes Wasser benötigen, aber nur 4 Monate heizen müssen. In KfW60/40/Passivhaus ist aber der Heizwärmebedarf im Sommer derart gering, dass jede konventionelle Heizung überdimensioniert ist und ein grosser Speicher auch grosse Wärmeverluste im Sommer bedeutet, was gleichzeitig eine unerwünschte Heizlast im Sommer darstellt, grade dann, wenn Sie eine Heizquelle im Haus garnicht gebrauchen können.
    Grade im KFWxx-Haus wird deshalb zumindest eine kleine Solaranlage eingebaut, dann auch sinnvollerweise mit einem kleinen Speicher für die Brauchwasserbereitung.

    Grosse Speicher wählt man bei grossern Solarkollektoren, welche Heizungsunterstützend arbeiten sollen bzw. bei Heizungen, deren Leistung Zeitabhängig entkoppelt werden sollen.

    Sie sitzen also in der Zwickmühle :-) Grosser Speicher im Sommer schlecht, im Winter gut, 2 Speicher unnötig teuer aber sinnvoller bei Sommerbetrieb.


    Weitere Infos unter www.bauweise.net :-)
     
  4. campr

    campr

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    Danke für die Antwort. Leider versteh ich aber was nicht:
    Warum soll im Sommer ein kleiner Speicher besser sein? Dann muss doch der Brenner öfter als bei einem großen Speicher angehauen werden, was auch bei den kleineren Aufheizzeitungen (kleiner Speicher schneller voll als großer) zu einer noch schlechteren Energiebilanz führt.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass 2 Speicher der Standard ist und keine Firma baut von sich aus teurere Sachen ein als nötig.

    Tom
     
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