Pelletversorgung Niedrigenergiehaus (Sackware vs. Einblasen&Co)

Diskutiere Pelletversorgung Niedrigenergiehaus (Sackware vs. Einblasen&Co) im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir planen ein Niedrigenergiehaus (irgendwo zwischen 15 und 40 kWh/²/a). Heizen wollen wir mit einem Pelletofen im Wohnzimmer....

  1. henfri

    henfri

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    Hallo,

    wir planen ein Niedrigenergiehaus (irgendwo zwischen 15 und 40 kWh/²/a).
    Heizen wollen wir mit einem Pelletofen im Wohnzimmer.
    Warmwasserversorgung soll erfolgen über Solar (Sommer) und Pelletofen (Winter).

    Jetzt hab ich versucht, den Pelletverbrauch abzuschätzen:
    Quadratmeter 70 Personen 4 Warmwasserbedarf 2,23 p.P/tag Deckungsgrad 0,7 Anteil Heizwärmebedarf 30 kwh/m²/a Warmwasserbedarf 3256 kWh Warmwasserbedarf an Ofen 977 kWh Heizwärmebedarf 5100 kWh Gesamtbedarf an Ofen 6077 kWh Pelletbedarf 1220 kg pro Winterwoche 61 kg Volumen 1,88 m³


    Zunächst die Frage: Was haltet ihr von der Abschätzung?

    Bei 15kWh/m²/a wären es 700kg und 1m³.

    Jetzt ist die Frage, wie man die Pellets beschafft.
    Möglich wäre Sackware. Ist bezüglich der Investitionsskosten sicher das günstigste.
    Aber: Pro Winterwoche muss man vier (ca 2 beim Passivhaus) 15kg Säcke aus der Garage mitnehmen und in den Ofen im Wohnzimmer kippen.

    Klingt gerade noch akzeptabel. Aber wie sehr staubt das?

    Eine Alternative wäre einen kleinen Raum oberhalb des Wohnzimmers für die Pelletlagerung zu nutzen. Der Raum wäre wirklich klein, nichtmal 1m² Grundfläche für die Pellets von einem Jahr.

    Jetzt wird der Lieferant mir sicherlich nicht um den Hals fallen, wenn ich 700kg Pellets bei ihm bestelle. Das ist ja nicht wirklich viel.
    Aber die Lagerbarkeit von Pellets ist ja nicht so gut. Kann man Pellets mehr als ein Jahr lagern? Wenn, dann eher Sackware als als Einblasware, oder? (wäre ja verschweist)

    Ein weiterer Aspekt: Das haus würde mehr als 30m von der Straße entfernt stehen (so lang sind die Einblasschläuche ja scheinbar idR).
    Kann so ein LKW über eine normale gepflasterte Einfahrt auf den Hof fahren?

    Viele Grüße!

    Hendrik
     
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  3. #2 nachttrac, 16. Mai 2010
    nachttrac

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    Hallo henfri,

    Ihr plant ein neues Haus für 4 Personen mit 70m²?? Ist jetzt nicht Dein Ernst oder?
    Bevor unser Pelletsilo Stand hab ich auch immer die Ware Sackweise in den Tagesbehälter gekippt. Ist erstens ne Schinderei, zweitens staubts, und drittens teuerer (20 Eur/Tonne)
     
  4. henfri

    henfri

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    Hallo,

    >Ihr plant ein neues Haus für 4 Personen mit 70m²??

    Nee. Da fehlt eine 1 vor. Allerdings nur hier im Beitrag nicht in der eigentlichen Rechnung. Es ändert sich also nix.
    Und oben Ändern darf ich nach 5 min ja nimmer :mauer

    >Bevor unser Pelletsilo Stand hab ich auch immer die Ware Sackweise in den Tagesbehälter gekippt. Ist erstens ne Schinderei, zweitens staubts, und drittens teuerer (20 Eur/Tonne)

    Naja. Bei 2-4 Sack pro Woche.. Da ist es ja nicht so viel Schinderei.
    Und zum Thema Kosten: Das Einblasen kostet doch idR 20€ Gebühr. Da ich nur ca 1 Tonne pro Jahr brauche (im Passivhausfall) macht das keinen Unterschied.

    Gruß,
    Hendrik
     
  5. fmw6502

    fmw6502

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    Der Heizwärmebedarf stammt aus der Welt der EnEV, d.h. für die Auslegung oder Berechnung von Heizungen nicht geeignet. Dazu benötigst Du stattdessen die Heizlastberechnung nach EN 12831.

    Gruß
    Frank Martin
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Der "Heizwärmebedarf" ist in meinen Augen etwas optimistisch geschätzt. Niedrigenergiehaus mit schöngerechneten EnEV 40kWh/m2a sagt noch nicht viel über den echten notwendigen Energiebedarf aus.

    Was auch vergessen wurde, der Wirkungsgrad des Pelletofens.

    Dann sieht es bei 170m2 schon ganz anders aus, und Du schleppst ruckzuck die doppelte Anzahl an Säcken. ;).

    Wieviel der Ofen an WW erzeugen muss ist auch schwierig zu beantworten. 70% Deckungsgrad ist schon mal ein optimistischer Ansatz (anlage-/konzeptabhängig), und im Winter liefert Solar nix.

    Gruß
    Ralf
     
  7. henfri

    henfri

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    Hallo,

    Ich habe ja nicht von EnEV gesprochen.
    Meine Annahme waren 30kWh/m²/a Verbrauch. Also irgendwo mehr oder weniger knapp über einem Passivhaus. Dafür machen 30 dann doch Sinn, oder?

    >97% Steht im Prospekt. Wie auch immer das definiert ist.


    Wie kommst du denn auf die doppelte Anzahl?

    Ja? Was würdest du ansetzen?

    Klar. Den Deckungsgrad brauche ich nur um zu errechnen, wieviel WW der Ofen erzeugen muss (die 30%).

    Beschreibt die Heizlast nicht, wie viel Leistung die Heizung haben muss?
    Das wäre dann ja eben keine Energiemenge. Wie komme ich von der Heizlast (Leistung) auf eine Energiemenge?

    Hier ist ja nicht die Frage 'wie groß muss der Ofen sein', sondern 'wieviele Pellets brauche ich'?

    Gruß,
    Hendrik
     
  8. fmw6502

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    Vereinfacht: die Heizlastberechnung ergibt die benötigte Wärmeenergie, die Dein Haus, bei Euren Wunschtemperaturen innen und bei niedrigster Außentemperatur braucht.

    Mein Vorschlag
    Nehmen wir mal einen Wert von 5 kW für ein gut gedämmtes Haus an. Weitere Annahmen: längerer grauer und sehr kalter Winter, innere Gewinne vernachlässigt.
    Dann brauchst Dein Haus pro Tag 120 kWh. Dazu addierst Du die benötigte Energie für Warmwasser, dividierst diese Summe durch den Wirkungsgrad Deiner Pelletsheizung und rechnest den Wert in die benötigten Pelletsmenge (pro Tag) um, usw.

    Gruß
    Frank Martin
     
  9. R.B.

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    Wenn es denn ein PH wird. ;)

    War in´s Blaue geraten, 170m2 "Niedrigenergiehaus".

    Ich kenne ja das Anlagenkonzept nicht. Mir ist nur klar, dass 70% Deckungsgrad bei Solar für WW Erzeugung so gut wie unmöglich ist. Jetzt fehlt nur noch, dass so eine typ. 4-6m2 Anlage auf´s Dach soll.

    Da gibt es mehrere Verfahren. Klimaregion usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  10. henfri

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    Ja, dann haben wir den Wert für den schlimmsten Tag.
    Der interessiert hier aber nicht.

    Meine Rechnung berechnet den Gesamtenergiebedarf pro Jahr und nimmt an, dass dieser in den fünf Wintermonaten anfällt.

    Deine Rechnung nimmt an, dass der schlimmste Tag den ganzen Winter über anhält.

    Oder übersehe ich etwas?

    Nein. Dann sind es 15.

    Gruß,
    Hendrik
     
  11. bernix

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    ....Heizung und WW Bereitung im Nichtpassivhaus mit Raumpelletofen...da hab ich so meine Bedenken.

    Der Ofen hat vermutlich nur 8kw und einen rd 25kg Tank, d.h. bei der Hausgrösse wird an kalten und sehr kalten Tagen der Behälter nachzufüllen sein...mit 2-4 Säcken pro Woche ist da nichts...
    Das staubt....aber man bekommt Übung in der Staubminimierung....:biggthumpup:

    Nebenbei: Du solltest dir den Ofen bei Vollast (oder knapp drunter) mal live anhören....
     
  12. henfri

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    Hallo,

    ich tendiere zu einem 'fast' Passivhaus, will mich aber nicht auf die magische 15 festnageln.
    Der Ofen kann zwischen 6 und 10kw haben. Ich tendiere zum kleiner Leistung um eine Überhitzung des Wohnzimmers zu verhindern.
    Der Tank soll richtung 50kg haben.

    Bisher sehe ich in meiner Rechnung nur zwei Mängel:
    Wirkungsgrad Heizung
    Realer vs. gerechneter Energieverbrauch.

    Gruß,
    Hendrik
     
  13. greentux

    greentux

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    Der Ofen, den ihr vermutlich schon ausgesucht habt, kann auch anders als mit Sackware befüllt werden? Es gibt ja ein paar, die zumindest Saugaustragung beherrschen. Also steht die Option überhaupt zur Verfügung?

    Wir hatten im Übrigen auch mal mit einem Windhager Ofen fürs Esszimmer geliebäugelt (Saugaustragung). Aus verschiedensten Gründen ist das dann aber nix geworden.
     
  14. Pascal82

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    Hallo,


    du sprichst vom schlimmsten fall und vom schlechtesten tag, das hatten wir diesen wintter bei uns mit mehreren wochen dauerfrost unter-10°C doch recht oft. das das heizen mit holz etwas bewegung (ofen beschiken) und dreck in der bude mit sich bringt sollte einem vorher klar sein.

    in der eiskalten jahreszeit haben wir unseren ofen (scheitholz) teilweise öfters als 4 mal vollmachen müssen.

    deine berechnung ist, für mein gefühl sehr blauäugig! solaranlage ist super, aber im winter darfst du dich nicht drauf verlassen müssen, wenn was kommt freu dich, dann brauchst du weniger holz, aber rechne das nicht bei der dimensionierung deines ofens mit rein!

    passt die leistung (luftleistung=heizbedarf aufstellraum, wasserleistung= restlicher wärmebedarf, heizung incl. warmwasser) tatsächlich zum haus???

    viele grüße
    pascal
     
  15. Ropi

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    Sackware ist muehsam

    Hi,

    ich habe einen Pelletsofen mit Lager (Schneckenaustragung).
    Vorneweg: Sackware (wie bereits beschrieben) staubt! Klaere das vorher mit Deiner besseren Haelfte ab. Meine ist bereits stinksauer, wenn das lager leer ist und ich auf die neue Ware warten muss, dann fuelle ich Sackware ein. Bin jedes Mal froh, wenn das Lager dann wieder voll ist.

    Klar, das Lager kostet Geld, aber: Du hast in der Regel ein Jahr Ruhe (groesser wuerde ich das Lager nicht dimensionieren) und es staubt nur einmal beim Befuellen (wenn das Lager ordentlich abgedichtet ist, noch nicht mal das).

    Zur Dimensinierung: Ich beheize zwei Haeuser (je 200qm) die jeweils 25kWh/(m*m*a) brauchen. Ohne Warmwasser braeuchte ich also ca. 2t Pellets. Mit Warmwasser (8 Personen) gehen jedes Jahr ca. 5.5 t Pellets durch den Ofen. Davon entfaellt ca. die Haelfte auf das reine Heizen. Wirkungsgrad liegt (lt. Waermemengenzaehler) bei knapp unter 90%. Die Zirkulationspumpen brauchen auch Ihren Tribut.

    Mein Tip: Nimm den berechneten Wert und schlage 50% drauf. Dann bist Du beim Lager auf der sicheren Seite (auch wenn mich die Heizungsspezialisten jetzt dafuer steinigen :-) )

    Gruss,
    Ropi
     
  16. henfri

    henfri

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    Hallo,

    nein, einen Ofen haben wir noch nicht ausgesucht. Die Frage dieses Threads ist da ja wichtiger Input ;-)

    Ja. Das bedeutet, dass ich die Pelletmenge konzentriert auf wenige Tage in den Ofen schütten muss. Dafür habe ich im Rest des Winters weniger zu schleppen, denn der war milder.
    Mich interessiert nicht der schlimmste Tag oder die schlimmste Woche. Mich interessiert, wieviele Säcke ich im ganzen Winter schleppen muss und wieviel das im Durchschnitt pro Woche ist (denn dafür kann man ein Gefühl entwickeln. Unter 90 Säcken über den Winter kann ich mir nix vostellen).

    Deshalb frage ich ja
    Nein, das hast du (und auch vor dir einige) falsch verstanden.
    Ich rechne, dass über das Jahr gesehen 70% des Warmwasserbedarfs von der Solaranlage gedeckt werden (nämlich im Sommer).
    Im Winter wird dann fast der komplette WW Bedarf (30%) durch den Ofen gedeckt. Das ist in der Rechnung enthalten. (Genauso wie die Annahme, dass der gesamte Heizwärmebedarf im Winter anfällt).

    Dafür muss ich sorgen. Beides gibt es schließlich noch nicht.
    Aber: Mit einem hohen Wasser-Anteil kann ich nix falsch machen, denn der Wasseranteil lässt sich ja im Haus verteilen.

    @Ropi: Ich arbeite in der Luftfahrt. Ich würde nie mit einem Sicherheitsfaktor von 1 arbeiten ;-) Faktor 1.5 macht sicher Sinn (deshalb habe ich mir aber erlaubt den Wirkungsgrad zu vernachlässigen.

    Die Tendenz geht also Richtung Einblasware.
    Kann jemand etwas zu meiner "Schlauchfrage" sagen?

    Viele Grüße,
    Hendrik
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Noch ein Ansatz.
    Unterstellen wir mal eine Heizlast im Bereich 6kW (das wären grob 40W/m2) und 1.800 Volllaststunden, dann sind wir bereits bei > 10.000kWh p.a.


    Wie gesagt, rechnen kann man sobald verlässliche Zahlen vorliegen.

    Und Dein Solar"konzept" betrachte ich immer noch als optimistisch. Erzähle mal mehr dazu was Du überhaupt vorhast.

    Gruß
    Ralf
     
  18. fmw6502

    fmw6502

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    Aha, Dich interessiert, ob Sackware noch handhabbar ist.

    Hmm, wenn es mehrere Tage hintereinander saukalt ist, ist dies doch der schlimmste anzunehmende Fall, also der entscheidende Fall für Sackware ja/nein. Aufjedenfall eine bessere Näherung als Deine grobe Top-Down-Annäherung.

    Gruß
    Frank Martin

    Edith: letzte 2 Beiträge kamen während Schreiben...
     
  19. Pascal82

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    Hallo Hendrik,

    ich denke säcke sind auf jeden fall händelbar, aber halt nicht so komfortabel.
    wenn du in den eiskalten tagen bereit bist morgens einen sack reinzukippen, damit der behälter voll ist, deiner frau einen sack neben den ofen stellst damit sie eventuell übern tag nachfüllen kann und du abends wieder vollmachst ist das ok. wenn ihr dazu nicht bereit seid, lieber automatische beschikung!


    wir heizen ja mit stückholz, am anfang hatten wir einen holzkorb, in den gut ein- eineinhalb abbrände (ca 15 Kg) reinpasste, den hab ich morgens in den ofen gestekt und angefackelt, meiner süßen einen vollen korb neben den ofen gestellt und abends wieder einen korb geholt, teilweise 2! das ist nicht der riesen aufwand, aber man muss es tun! nun haben wir eine große holzkiste mit rollen die unter der treppe versteckt steht(2 meter neben dem ofen) in die kiste passen ungefähr 6-7 körbe, also reicht eigentlich alle 2 tage auffüllen..... das ist schon angenehmer als bei -15grad mehrmals täglich in die garage zu laufen und nachschub zu holen.
    wir wussten das und haben kein problem damit, und das holzheizen mit etwas dreck verbunden ist war uns auch klar. das muss man aber vorher abklären ob man dazu über jahrzehnte bereit ist!

    viele grüße
    pascal
     
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    Muss es denn unbedingt ein Ofen sein?
    ich würde ein Pelletgerät nehmen mit Vorratsspeicher
    z.B ein Orange/graues von vies.....
    Natürlich siehst Du Dein Feuer dann nicht.
    Aber Du hast längere Nachlegeintervalle (Urlaub/Krankheit)
    Staub nicht im Wohnzimmer und der Lärm ist auch nich so wenig
    den wollte ich nicht im Wohnzimmer haben.....
    Geschmackssache/Gehörsache....
    außerdem sollte Dir das mit den Säcken zu doof werden kannst Du bei entsprechender Vorbereitung auch einen Pelettbunker nachrüsten (gibt sie auch unterirdisch)
     
  22. henfri

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    Hallo,

    danke für eure Antworten. Ich war ein paar Tage utnerwegs, deshalb antworte ich erst jetzt.

    @R.B.:
    Kann mir mal jemand erklären, warum ihr immerwieder mit der installierten Heizlast argumentiert?
    Ein Beispiel:
    Angenommen ich würde fragen, wie oft im Jahr ich mit meinem Auto tanken würde. Dann würde man doch mit dem Verbrauch auf 100km rechnen und nicht argumentieren:
    Du hast 100kW Leistung, einen Wirkungsgrad von 30%, fährst soundsoviele Stunden, das ergibt denundden Energiebedarf und deshalb musst du soundsooft tanken.

    Warum argumentiert ihr so bei der Heizung. Ich verstehe es nicht.
    Zur Solaranlage: Wie bereits gesagt: dann nehmen wir eben einen Deckungsgrad von 60%. Das ändert die Rechnung kaum, aber gerne. Oder hältst das immernoch für optimistisch? Oder meinst du etwas anderes? Ich bin ja schon möglichst pessimistisch und gehe davon aus, dass mir die Solaranlage in der Heizperiode überhauptnicht hilft.
    Zum Thema Solar"konzept": Kollektor aufs Dach. Dimensioniert so, dass ein Deckungsgrad von 60% realistisch ist.

    Das ist aber nicht das, was mich interessiert! Wenn ich ein paar Tage im Jahr häufiger schleppen muss, dann stört mich das nicht. Mich stört aber, wenn ich regelmäßig häufig schleppen muss. Deshalb interessiert der durchschnittliche Verbrauch. Der Maximalverbrauch ist uninteressant.

    @Jakari:
    Wir möchten ohnehin einen Kamin im Wohnzimmer haben. Da dieser in einem Niedrigenergiehaus ohnehin einen Wasseranschluss haben sollte, damit man nicht in einer Sauna sitzt, bietet sich es einfach an, diesen zum heizen zu nutzen.
    Möglich ist auch, dass wir einen kombinierten Stückholz/Pelletofen wählen. Schöneres Flammbild.

    Wenn ich einen Pelletbunker baue, dann muss der Simpel sein. Daher der Gedanke den im OG einzubauen und die Schwerkraft die Förderung übernehmen zu lassen.

    Gruß,
    Hendrik
     
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