Pflaster verlegen

Diskutiere Pflaster verlegen im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Ist es möglich Granitpflaster auf Edelsplit 8-11 zu verlegen, habe diesen als vorübergehende optische maßnahme aufgefüült und will diesen ungern...

  1. blaupm

    blaupm

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    Ist es möglich Granitpflaster auf Edelsplit 8-11 zu verlegen, habe diesen als vorübergehende optische maßnahme aufgefüült und will diesen ungern wieder auskratzen, verlegt werden soll granit 8-11!?
     
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  3. #2 wasweissich, 16. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    gehen tut es , iat aber ohne bisschen feinkorn sehr mühsam....

    eine schicht feineren splitt solltest du dir auch noch gönnen..........

    j.p.
     
  4. blaupm

    blaupm

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    also wenn ich verlegsplitt auffülle geht das so?die höhe gibt es her, hatte bedenken wg dem verdichten/abrütteln der pflastersteine!?
     
  5. #4 wasweissich, 17. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wie hoch hast du das 8/11 ?
     
  6. blaupm

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    ca 8-10cm auf 200m2!
     
  7. #6 wasweissich, 17. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    machst du dünn 2/5 drauf , rüttelst ab , und dann pflastern...........

    aber vernünftig:yikes big brother is watching you.....
     
  8. zwilling

    zwilling

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    nach neuer DIN 18318 Stand 2006 nur noch Kornabgestufte Gemische aus gebrochenen oder ungebrochenen Gesteinskörnungen 0/4 - 0/8 zulässig.
    Ab Steindicken 12cm und Bettungsdicke größer 4cm sind Körnungen 0/11
    zu verwenden.
     
  9. #8 wasweissich, 3. September 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das steht so in der din.

    und jetzt ?

    alles wieder rausreissen , was täglich immer noch in splitt nach aRdT gepflastert wird ?

    j.p.
     
  10. alex2008

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    dann wendet man anderswo wohl andere Regeln der Technik an.
     
  11. zwilling

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    @wasweissich
    Splitte ohne 0-Anteil und Baustoffgemische (Sande 0/2) sind halt nicht Formstabil.
    Rausreissen muss nicht, es sein denn ein Bauherr meldet Mängel an, die nach der Änderung der DIN (sprich ab 2006) aufgetreten sind. Bei nächstem BV einfach das andere Material verwenden.
     
  12. wasweissich

    wasweissich Gast

    die geschichte mit 0/2er sand ist schon klar ,und wieso der splittunterbau an sich fofmstabil sein muss wirst du mir ja noch erklären .......

    aber was mich viel mehr interessieren würde , wie du wasserduchlässige pflasterung , die immer häufiger vorgeschrieben wird , mit deinem nullhaltigen , nach den abrütteln praktisch wasserdichten brechsand .

    wenn der kunde brechsand haben möchte , meinetwegen , aber eine mangelfrei verlegte fläche ist den meisten leuten lieber , als DINgerechte algenzucht.......

    j.p.

    zitat:
    Bei nächstem BV einfach das andere Material verwenden
    .
    sicher nicht einfach so.....
     
  13. zwilling

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    @wasweissich
    Formstabil hinsichtlich horizontaler Belastung (Scher und Schubkräfte) ist Splitt ohne 0-Anteil nicht (Pflaster rutscht immer ein wenig auf der Bettung hin und her), dadurch ensteht im Laufe der Zeit Abrieb (0-Anteil <0,063mm). Der Abrieb sackt nun in die Hohlräume der Bettung sowie der Tragschicht, es kommt zu Materialverlust, Pflaster sackt ab.
    Bei Gemischen mit 0 ist die Haftung des Pflasters auf der Bettung höher (mehr Auflager).
    Nimmst du Normgerechtes Bettungsmaterial (max.5M%<0,063mm) ist die Sieblinie so eingestellt, dass weiterhin Wasserdurchlässigkeit vorhanden ist.

    Wasserdurchlässige Pflasterung gilt als Sonderbauweise und unterliegt besonderen, weitergehenden Anforderungen hinsichtlich der Sieblinien sowie des Schlagzertrümmerungswertes. Hier arbeitest du natürlich Filterstabil und ohne 0-Anteile
    (2/5-5/11-5/45, vorsicht bei Entmischungen)

    Wieso ist die Fläche nicht mangelfrei, wenn du 0/5 nimmst? Gerade dann ist sie lt DIN mangelfrei
     
  14. wasweissich

    wasweissich Gast

    schöön , dass die DIN dann glücklich ist . und das pflaster die meiste zeit feucht .
    und wenn die fläche nicht wirlich in der vollen sonne liegt , braucht man sich über das design keine gedanken machen , grün wird das zeug ob billig oder teuer ........

    im derart grobschrötigen bereich wie pflasterungen ist die massangabe (max.5M%<0,063mm) der absolute :mega_lol:

    (wenn die komune o/5 ausschreibt , bekommt sie 0/5 , bei relativ stark befahrenen/begangenen VBZ macht das auch sinn , weil auch ein oberflächenabrieb stattfindet , (gegen algenbildung) und der von dir beschriebene materialverlust stattfinden wird.........

    bei einer garageneinfahrt bin ich da recht zuversichtlich , dass nach 50 jahren noch was von den steinen übrig ist .

    j.p.
     
  15. wasweissich

    wasweissich Gast

    ausserdem würde mich die berechnung des abriebs und die abriebkorngrösse beim rumrücken der gartenstühle auf einer gepflasterten terrasse interessieren . die bobbycarbelastung auf einer auf 2/5 plattierten terrasse will ich unter unerheblich abheften .

    soviel zur sinnhaftigkeit von pauschalierenden aussagen und ratschlägen...
     
  16. zwilling

    zwilling

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    Was ereiferst du dich so? Im Grunde gehts doch darum nach den anerkannten Regeln der Technik zu bauen und das ist nun mal die aktuelle DIN mit all den ZTVEs, TLs etc. . Dann kann dir niemand was ans Zeug flicken. Machst du es anders...dein Problem. Der erste
    Gutachter wirds dir bestätigen.
    "und der von dir beschriebene materialverlust stattfinden wird........." ,den hab nicht ich beschrieben, den beschreiben die regelwerke.
     
  17. wasweissich

    wasweissich Gast

    und was soll ich deiner meinung nach tun , ?
    gegen meine überzeugung , besseres wissen , und wasweissichnoch , die DIN in allen ihren schwachpunkten befolgen ?

    :confused:j.p.
     
  18. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Immer wieder schön...

    ... wenn Theorie und Praxis aufeinandertreffen:D
     
  19. alex2008

    alex2008

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    mal zur ursprünglichen Thematik zurück. Es ging mal um Granitpflaster auf Tragschicht aus Splitt 8/11
    das ist schon ein recht suboptimales Material darauf jetzt noch mal Splitt 2/5 macht die Sache in keiner Weise besser.
    Die eigentliche Arbeit des versetzens in Splitt 2/5 naja... und dies auf 200m²
    da verdrehen wohl 9 von 10 gelernten Pflasterer/Straßenbauer die Augen
     
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  21. wasweissich

    wasweissich Gast

    halte ich für nicht sooo problematisch , 200m² ist doch eine schöne herausforderung.......
    wieso nicht 2/5?
     
  22. zwilling

    zwilling

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    Weil du keine Stabilität reinkriegst. Das Zeugs bleibt ohne 0 immer locker, du kriegst es nicht fest verdichtet, die Fugen bleiben locker. Optimal ist Dolomitbrechsand 0/5, das benutzt man auch für wassergeb.Decken und der bindet aufgrund des Kalkanteiles auch noch hydraulisch ab. Und soll das 8/11 drinbleiben muss halt ein Trennvlies drauf.
     
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