Photovoltaik - Entscheidungshilfe

Diskutiere Photovoltaik - Entscheidungshilfe im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Forumsmitglieder, ich benötige dringend Hilfe zu einer Entscheidung bzgl. einer Photovoltaik-Anlage und würde mich freuen in diesem...

  1. Gustav

    Gustav

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    Hallo liebe Forumsmitglieder,
    ich benötige dringend Hilfe zu einer Entscheidung bzgl. einer Photovoltaik-Anlage und würde mich freuen in diesem fachkundigen Forum Anregungen, Tipps und Hinweise zu bekommen.
    Die Ausgangsdaten:
    Eigenverbrauch. Ca. 7.000 kWh / p.a.
    Dachfläche: ca. 100 qm
    Ausrichtung: West

    Nun habe ich mehrere Angebote vorliegen. (Anm.: Es war gar nicht einfach überhaupt Angebote zu bekommen. Die meisten Firmen haben abgewunken, weil sie genug zu tun hätten)
    Die nun vorliegende Angebote beginnen bei 9 kWp (Modul R.... – 200 W) und enden bei 17 kWp (Modul ..... 195).
    Meine Fragen:

    1. Kosten
    Die Anlage mit 9 kWp soll 19.000 € kosten. Die Anlage mit 17 kWp soll 30.000€ kosten.
    Sind die Angebote soweit im Rahmen für die angebotene Leistung?

    2. Welche Größe macht überhaupt Sinn? Wie viel kWp sind bei einem Eigen-Verbrauch von ca. 7.000 kWh sinnvoll?

    3. Module: Sind die o.a. Module empfehlenswert?

    Vielen Dank für fachkundige und weiterführende Antworten.
     
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  3. fmw6502

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  4. Gustav

    Gustav

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    Vielen Dank!!! und viele Grüße
    Gustav
     
  5. Julius

    Julius

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    Sehr wahrscheinlich ist das, was Du "Eigenverbrauch nennst" gar keiner.
    Sondern schlicht Dein (bisheriger) eigener Verbrauch.
    Das ist aber etwas völlig anderes!

    Echter Eigenverbrauch ist der Anteil an eigenerzeugtem Strom, welcher tatsächlich (also auch jeweils exakt zeit- und leistungsgleich) auf dem selben Grundstück verbraucht wird.

    Bei üblicher Haushaltsnutzung ist das aber nur ein recht kleiner Teil, weil der Hauptteil der solaren Erzeugung in die Zeit geringen eigenen Verbrauchs fällt und umgekehrt!

    Andererseits sind 7.000kWh/a recht viel.
    Daher: Wie setzen die sich zusammen?
    Ist etwa Heizstrom dabei?
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Die Preise liegen im Rahmen soweit man das nach den vorliegenden Infos beurteilen kann.

    Siehe Julius, wenn Dein jährlicher Strom"verbrauch" bei 7.000kWh liegt, dann sollte man prüfen, was, wann, wo und wie anfällt, welche Spitzenleistung benötigt wird usw.

    Die Dachausrichtung ist bei Dir nicht ideal, also kannst Du mit einem Jahresertrag von vielleicht 900kWh/kWp rechnen. Wird dieser Ertrag eingespeist, dann gibt es nur noch eine moderate Vergütung. Also stellt sich die spannende Frage, wie hoch wird Dein Eigenverbrauch sein?

    Ohne Deinen Stromverbrauch im Detail zu kennen, vermute ich mal, dass der Eigenverbrauch irgendwo bei 10-20% des Jahresertrags liegen wird. Das wäre typisch für eine Familie in einem EFH.

    Ach ja, was die 17kWp Anlage betrifft, so frage ich mich, wie Du die auf der Dachfläche unterbringen möchtest.

    Produktbesprechungen sind hier im Forum gem. Nutzungsbedingungen nicht gestattet.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Gustav

    Gustav

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    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die Diskussion.

    Hier einige Anmerkungen und Informationen zu den vorangegangen Themenbeiträge:

    Der derzeitige Verbrauch an Strom liegt etwa bei 7.000 kWh/p.a.
    In den Sommermonaten liegt der Verbrauch bei ca. 450 kWh pro Monat. Was darauf schließen lässt, dass in den Wintermonaten wohl Licht und Pumpen der Heizung für den Mehrverbrauch zu Buche schlagen.

    Die Grundlast liegt also angenommen bei ca. 450 kWh pro Monat, oder 5.400 kWh p.a (ohne jahreszeitlich bedingte Einflüsse). Tagsüber wird relativ Strom verbraucht (u.a. die üblichen Verdächtigen, wie Wasch-, und Spülmaschine bzw. PC´s und Monitore - wg. Gewerbe).

    Zur Dachfläche: Das war ein Fehler von mir. Es stehen ca. 156 qm Dachfläche zur Verfügung. Ein Dachfenster muss noch abgezogen werden.

    VG
    Gustav

    P.S. @fmw6502: Vielen Dank für den Tipp - Angebote sind dort eingestellt
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Also wird das Gebäude ganztägig genutzt? Das wäre für den Eigenverbrauch von Vorteil. Jetzt müsste man nur noch wissen, wie sich die etwa 15kWh täglich über den Tag verteilen.

    Bei mir zuhause sind es 10-12kWh täglich, aber leider so ungeschickt über den Tag verteilt, dass sich PV nicht rechnen kann. Außer an den Wochenenden könnte ich nur einen sehr kleinen Teil der PV Erträge nutzen. An den normalen Arbeitstagen verlassen wir alle so zwischen 7:00 und 08:00 das Haus, und sind meist erst wieder nach 18:00 Uhr zurück. Während des Tages habe ich nur ein paar Dauerverbraucher mit ihrem standby Strom und so Geräte wie Kühl- Gefrierschrank. Heizung spielt im Sommer ja keine Rolle.

    Bei uns liegt also der Stromverbrauch vorwiegend in den Abendstunden, zwischen 18:00 Uhr und Mitternacht. Zu der Zeit scheint aber keine Sonne.

    Zu Deiner Dachfläche, wären die 156m2 das Westdach? Oder Ost und West zusammen?

    Gruß
    Ralf
     
  9. raaner

    raaner

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    Ist das wirklich so? Wie soll das denn (zeitgenau) messtechnisch erfasst werden? Ich war bisher der Auffassung, dass jeweils jener Strom gezählt wird der ins Netz eingespeist bzw aus diesem bezogen und dann über den Zeitraum X gegengerechnet wird.
     
  10. Jonny

    Jonny

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    Eigenverbrauch ist rechnerisch die Differenz zwischen erzeugtem Strom (PV-Zähler) und eingespeistem Strom (Einspeiseseite des zweirichtungszählers für Bezug/Einspeisung).

    Wenn der erzeugte Strom momentan nicht verbraucht wird, wandert er in's Netz und trägt nichts zum Eigenverbrauch bei!(niedrigere Vergütung!)

    Grüsse
    Jonny

    PS: es erfolgt also keine zeitliche Kumulierung.
     
  11. raaner

    raaner

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    Ah Okay, logisch. Den PV-Zähler habe ich nicht bedacht. Danke.
     
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  13. R.B.

    R.B.

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    Jepp.

    Ansonsten einfach mal in die TAB bzw. die ergänzenden Dokumente schauen. Dort finden sich auch Schaltbilder wie die Zähler zu verschalten sind. Daraus lässt sich leicht erkennen, weg ist weg, oder anders ausgedrückt, ist der Strom erst einmal eingespeist, dann kommt er nur als teurer Strom zurück. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  14. Julius

    Julius

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    Was ja auch sehr angemessen ist!

    Denn es kann ja nicht sein, daß der Eigenerzeuger "wertlosen" Strom liefert (nämlich dann, wenn im Netz sowieso Erzeugungsüberschüsse bestehen) und dafür jederzeit 1:1 teuren Spitzenlaststrom haben möchte...
     
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