Photovoltaik-Freifeldanlage im Mischgebiet möglich?

Diskutiere Photovoltaik-Freifeldanlage im Mischgebiet möglich? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Leute, vielleicht ist dieser Beitrag hier falsch aber probieren möchte ich es trotzdem, da ich den Eindruck habe, dass hier "einige...

  1. #1 Bau und Fragen, 28. Juni 2010
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    Hallo Leute,

    vielleicht ist dieser Beitrag hier falsch aber probieren möchte ich es trotzdem, da ich den Eindruck habe, dass hier "einige Experten" unterwegs sind, die enormes Fachwissen bezüglich Baurecht, Genehmigungsverfahren usw. haben.

    Meine Situation ist folgende, ich habe eine Grünfläche von 3000 m² in einem sog. "Mischgebiet" laut Flächennutzungsplan der Gemeinde. Auf diesem Grundstück ist sowohl Wohnbebauung wie auch Gewerbebebauung möglich. Nebendran sind schon einige sehr große Hallen, die gewerblich genutzt werden. Aus diesem Grund (Lärm und Aussicht usw.) kommt für dieses Grundstück eigentlich keine Wohnbebauung in Frage, daher mein Gedanke, ob ich die Fläche nicht als Photovoltaik Freifläche nutzen könnte.....? Verschattung ist keine vorhanden.

    Über den Sinn solcher Anlagen möchte ich hier nicht diskutieren, mir geht es vorab erst darum, ob es prinzipell möglich ist.:biggthumpup:
    ?
    Kennt jemand die rechtliche Situation, ist in meinem Fall eine Nutzung des Grundstücks im "Mischgebiet" als PV-Freiflächenanlage möglich und auch förderfähig laut EEG?

    Muss das die Gemeinde genehmigen oder kann sie das auch ablehnen, bzw. wer ist hier der Ansprechpartner, die Gemeinde oder die Bauabteilung vom Landratsamt?

    Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen!!!!
     
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  3. #2 C. Schwarze, 28. Juni 2010
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    denke da mal gucken: http://www.sfv.de/



    Gegenfrage:
    Warum muß auf eine unbelastete Freifläche mit Solarzellen übersät werden?

    Gibt es nicht die Möglichkeit, bei den Nachbarhallen als Mieter die Solarzelllen zu installieren?

    Oder selbst Halle bauen, zur eigenen Vermietung(Capingwagenstellstellplätze und/oder Möbellagerung?) und dann obendrauf Solarzellen?
     
  4. #3 Bau und Fragen, 28. Juni 2010
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    Frage:
    Warum muß auf eine unbelastete Freifläche mit Solarzellen übersät werden?

    Antwort:
    Die Fläche wird nicht übersäht, sondern mit Solarzellen bestückt um Geld zu verdienen. Über das Für und Wieder solcher Anlagen kann man natürlich lange diskutieren und man wird viele Meinungen finden. Allerdings geht es mir hier nicht um diese "moralischen" Argumente sondern nur rein darum, ob es machbar wäre...

    Frage:
    Gibt es nicht die Möglichkeit, bei den Nachbarhallen als Mieter die Solarzelllen zu installieren?

    Antwort:
    Alle Nachbarhallen sind schon mit PV-Modulen bestückt....

    Und selber eine Halle bauen ist schwierig, da hier zunächst noch Kosten für den Hallenbau entstehen. Wenn dann die Halle nicht vermietet werden kann, aus welchen Gründen auch immer, platzt das gesamte Konzept, denke ich zumindest. Das Risiko ist mir bei dieser Variante zu groß....:biggthumpup:
     
  5. #4 C. Schwarze, 28. Juni 2010
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    Naja, die Moral sollte doch mit im Boot sein...schließlich bezahlen alle Stromkunden deine Förderung.

    Und als Geldquelle fördere ich lieber Anlagen auf Dächern, als auf Freiflächen.
     
  6. Julius

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    Wie wäre es mit einer schlichten Bauvoranfrage...? :winken
     
  7. #6 nachttrac, 28. Juni 2010
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    Da ja die Förderung 20 (!) Jahre bezahlt wird wirst Du kaum vor Ablauf dieser Zeit die Dinger wieder entsorgen. 20 Jahre sind ne lange Zeit, für die das Grundstuck dann verloren ist. Das ist Dir klar?
     
  8. #7 Bau und Fragen, 28. Juni 2010
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    Danke für die Antworten.

    Zum Thema Moral möchte ich nix sagen, es soll hier keine Grundsatzdiskussion über Energiepolitik entstehen.:28: Über die Moral zum Thema AKW´s könnte man Jahre diskutieren, also bitte lassen wir das hier.

    Das Grundstück ist seit Generationen in Familienhand, die letzen 50 Jahre als Wiesenfläche und davor wahrscheinlich auch schon...eine andere Nutzung entweder als brach liegende Grünfläche oder eben als PV-Standort ist nicht in Sicht.

    Die Megahallen 40m x 20m Kolosse als PV-Modulträger, die bei uns wie die Pilze aus dem Boden schießen, sind auch keine Augenweide. Da kann ich mir eine PV-Freifeldanlage schön eingepflanzt mit einer Hecke durchaus besser vorstellen.;)

    Eine Bauvoranfrage ist sicherlich eine gute Idee. Hätte ja sein können, das ein Forennutzer schon mal was ähnliches gemacht hat oder mitbekommen hat.
     
  9. #8 ReihenhausMax, 28. Juni 2010
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    Ggf. Beziehungen zu landwirtschaftlichen Organisationen? Die müßten sich doch
    auch sehr gut auskennen, wie das rechtlich und finanziell aussieht, sind ja die
    Experten für Subventionen (sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen)
     
  10. #9 Achim Kaiser, 28. Juni 2010
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    Ich würde mir - sofern das genehmigt wird - eher Gedanken machen wie die Anlage gegen Diebstahl und Zerstörung gesichert werden kann.

    Nem Kunden haben sie die PV Anlage von Dach eines vermieteten Fabrikgebäude geklaut ...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  12. R.B.

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    Unabhängig jetzt von einer Genehmigung des Vorhabens, hast Du schon einmal überlegt, dass das Grundstück dann für 20 Jahre "gebunden" ist?

    Und bei einer Wiese wird die Pflege durch die Solarmodule auch nicht gerade erleichtert.

    Gruß
    Ralf
     
  13. #11 Bau und Fragen, 29. Juni 2010
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    Diese Frage habe ich eigentlich schon oben beantwortet....hier nochmal.

    Das Grundstück ist seit Generationen in Familienhand, die letzen 50 Jahre als Wiesenfläche und davor wahrscheinlich auch schon...eine andere Nutzung entweder als brach liegende Grünfläche oder eben als PV-Standort ist nicht in Sicht.

    Wohnbebauung kommt neben einer Gewerbehalle eher nicht in Frage.
     
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