Photovoltaik Tipps für den Bau

Diskutiere Photovoltaik Tipps für den Bau im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo ihr Lieben, hab letzte Woche einen interessanten Artikel über Photovoltaik gelesen und frage mich nun ob es Sinn macht so etwas beim...

  1. #1 Schneider4, 17.10.2010
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    Hallo ihr Lieben,
    hab letzte Woche einen interessanten Artikel über Photovoltaik gelesen und frage mich nun ob es Sinn macht so etwas beim anstehenden Neubau zu verwenden.
    Kann mir jemand raten welche Firma dafür in Frage kommt? Der Techniker mit dem ich normalerweise zusammen arbeite hat davon keine Ahnung. Ist auch ein bisschen viel verlangt. Der leistet super Arbeit ist aber selbstständig. Jegliche Weiterbildung muss er teuer zahlen....????

    Also irgendwelche Tipps, Vorschläge usw.???
     
  2. R.B.

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    Photovoltaik oder Solarthermie?

    Möchte man eine Solaranlage, dann ist zuerst einmal zu klären, welche Flächen mit welcher Ausrichtung zur Verfügung stehen.

    Ist das geklärt, dann kommt die Frage, PV oder Solarthermie? Oder beides?

    PV ist eher ein Anlagegeschäft, wobei aktuell die Konditionen nicht mehr so berauschend sind. Die Einspeisevergütung wurde ja erheblich zurückgefahren. Es gibt aber auch die Möglichkeit des Eigenverbrauchs, doch dann muss man sich fragen, ob man zu den sonnenreichen Zeiten überhaupt Strom braucht.

    Bei Solarthermie geht es immer um den Eigenverbrauch. Soll nur WW erzeugt werden, wird so eine Anlage selten wirtschaftlich. In Verbindung mit Heizungsunterstützung sieht das schon etwas anders aus, aber dann müssen die Rahmenbedingungen passen.

    Du siehst, bevor man an die Details geht, müssen zuerst einmal die Grundlagen geklärt werden.

    Gruß
    Ralf
     
  3. #3 Schneider4, 17.10.2010
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    hui

    Danke erstmal für die schnelle Antwort...

    Es geht schon um Photovoltaik.

    Aber wer kann sich denn mein Dach mal anschauen um zu klären ob sie das überhaupt lohnt? Es muss doch Spezialisten geben die man anrufen kann...
     
  4. R.B.

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    Klar doch, es gibt Elektrofachbetriebe für die ist das Tagesgeschäft. Aber nicht jeder Elektrobetrieb hat Erfahrung mit PV.

    Bei einem EFH hält sich der planerische Aufwand in Grenzen. Es lohnt also nicht hierfür ein Planungsbüro zu beauftragen. Die wären eher für Großanlagen der richtige Ansprechpartner.

    Es gibt auch online tools mit denen man sich einen ersten Überblick verschaffen kann. Die Ergebnisse dieser tools aber immer mit Vorsicht genießen.

    Sag uns mal was über die Dachfläche, Ausrichtung und Neigung. Dann kann ich mal meine Glaskugel befragen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #5 wasweissich, 17.10.2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

  6. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Gute Infos und auch kompetente Ansprechpartner findest Du im www.photovoltaikforum.com.

    Mit einem Neubau hat so eine Anlage jedoch nur am Rande zu tun. Nämlich, daß man überlegen sollte, entsprechende Vorrüstungen (va. weiterer Zählerplatz und Leerrohre/Leitungsschacht zum Dach mit vorzusehen.

    Ein Einbau beireits mit Gebäudeerrichtung wäre ME hingegen bei einem Haus, welches zumindest teilweise finanziert wird, wirtschaftlich unsinnig.

    Fotovoltaik ist in Deutschland eine Form der Geldanlage, die vor allem durch Umverteilung von Geldern der sozial Schwachen in die Taschen der Reicheren funktioniert...
    Insoweit in meinen Augen in gewisser Weise asozial!
     
  7. #7 Schneider4, 17.10.2010
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    Super Leute,
    jede Menge Informationen. Da hab ich erstmal was zu tun.
    Vielen Dank euch allen....
     
  8. #8 Schneider4, 21.11.2010
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    So,
    es geht weiter. Ich hatte einen Berater von xxx da. Der hat mich ausführlich beraten und ich muss mich nur noch zwischen den Monokristalline und Dünnschicht PV-Modulen entscheiden xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
    Im Frühjahr soll es dann losgehen.
    Werde hier (bei Interesse) meine Erfahrungen mitteilen.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Ob Mono der Dünnschicht, das ist ein himmelweiter Unterschied (auch im Preis).

    Aber wenn Verkäufer planen, kann ja nichts mehr schief gehen. :mauer

    Ganz nebenbei bemerkt, nachdem die Einspeisevergütung so stark abgesenkt wurde, muss man sehr genau rechnen ob sich PV überhaupt noch lohnt.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #10 HolzhausWolli, 21.11.2010
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    @ Ralf:
    DASS sich das lohnt, wird der Verkäufer als Serviceleistung gleich mitgeliefert haben.:biggthumpup:
    So wie es aussieht, wurde gerade ein weiterer Nutznieser produziert den die treudoof stromverbrauchende Gesellschaft mitfinanzieren darf.
    Es ist ein Kreuz! :mauer
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Passt alles in´s Bild.
    Die Stromversorger treiben gerade wieder die Preise damit sich trotz reduzierter Sätze für Einspeisung etc. der Eigenverbrauch bei PV lohnt, denn wo sind denn die versprochenen Preisreduzierungen beim Material?.

    Da sind heute immer noch genügend Bauernfänger unterwegs die den Leuten überteuerte Anlagen andrehen. Die sollen dann 3.500,- € oder 4.000,- € für jede installierte kWp bezahlen, und Viele machen das auch ohne nachzudenken.

    Gruß
    Ralf
     
  12. sniper

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    moin ralf

    biste da sicher ,mit den preisen ,wäre ja der hammer
     
  13. R.B.

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    Gibt´s leider noch zu Genüge. Man muss nur die nicht/wenig informierten Leute finden und denen was schönrechnen. Und zucken die Kunden beim Preis, dann wird der Joker "Dünnschicht" aus dem Ärmel gezogen. Ist der erste Schock vorüber, dann freuen die sich über jeden Euro Ersparnis.

    Gruß
    Ralf
     
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