Plattform an Zugstäben

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  1. Timeau

    Timeau

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    Hallo! der Beitrag ist mir leider in die falsche Kategorie gerutscht, deshalb schreibe ich ihn hier noch einmal:

    Hallo!
    Auf der Suche nach ner Lösung zu meinem Problem bin ich irgendwie auf dieser Seite gelandet..
    Ich studiere Architektur und wir haben die Aufgabe bekommen,
    einen Wohnwürfel (6x6x6m, zweigeschossig) für eine Person zu entwerfen.
    Ich hab mir in den Kopf gesetzt, dass das obere Stockwerk nur aus einzelnen Plattformen bestehen soll,
    die an Zugstangen von der Decke abgehängt werden, damit alles offener wirkt.
    So kann man von unten an der Wand entlang bis ganz oben schauen und der Raum wirkt größer, weil er nicht schon bei ~2,3 m zu ende ist.

    Wie auch immer, meine Fragen sind nun:
    -Wie sind solche Zugstäbe an/in der Decke befestigt? (Links mit Details?)
    -Wie dick sind diese Zugstäbe?
    -Wie sieht die Konstruktion einer solchen Plattform aus? (sie ist 2,3m x 3,7m groß, soll möglichst flach sein und beherbergt nur einen Arbeitsplatz, also Schreibtisch und Stuhl)

    Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen:lock
    Timo
     
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  3. #2 wasweissich, 22. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :pso falsch scheint mir die andere kategorie nicht zu sein..........:p:p

    im ernst: das gibt eine schöne schaukel.............
    mach doch in der mitte einen hydraulikzylinder , kannst noch die höhe auch noch verstellen ,:bounce::bounce:

    j.p.
     
  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    bspw. gucken bei rodan/detan oder besista/betschart

    horiz. haltepunkte dito

    decke bspw. brsph
     
  5. #4 derengelfrank, 22. Juli 2008
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    einfacher dürfte sein, die Plattformen auf 2 Querstreben aufzulegen.
    Somit ist die "offenheit" noch gegeben ohne die Schwierigkeit, evtl. auftretende Querkräfte auffangen zu müssen (Stichwort "Schaukel" von wasweissich)
    Außerdem dürfte die Stromversorgung einfacher sein....
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 22. Juli 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Du willst also den Boden im OG statt 6*6 nur (z.B.) 5*5 machen?
    Hhmmm. Abhängen mag gehen in Abhängigkeit vom gewählten Material, an sonsten mit ein paar geschickten Trägern aus der Aussenwand.
    Aber mal zu Ende denken:
    1) Wärme steigt nach oben. Was ist aber oben. Der Schlafraum? Der sollte eher kühl sein.
    2) Wie bringe ich Ver- und noch mehr Entsorgungsleitungen an?
    3) Wie öffne ich Fenster und wie putze ich die - mit der Leiter von aussen?
    4) Wo und wie ordne ich eine Treppe an? Wendeltreppen sind ggf. baurechtlich unzulässig.
    5) Wie stelle ich den 2. Rettungsweg im OG sicher. Über den "Lichtgraben" klettern is nich!
    6) Wie möbliere ich eine solche Plattform?
    7) Wenn mehr als eine Funktion im OG - wie trenne ich diese räumlich ohne den Eindruck von unten zu zerstören und die Funktionstrennung zu beeinträchtigen

    Das klingt für mich eher nach "Architektenkneepe", die unbewohnbar sind.
    Ausserdem klingt die Aufgabenstellung für mich nach kostengünstigem Bauen. Und das ist so eine Konstruktion nun sicher nicht.

    MfG
     
  7. #6 Der Bauberater, 22. Juli 2008
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    Raaaalf,
    das ist Entwurfslehre und keine BauKoaufgabe.
    Die Studis sollen kreativ denken (lernen) und nicht alles gleich mit Wärmeschutz, Schallschutz und Baurecht tot machen.
    Gruß
    Peter
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 22. Juli 2008
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    Ja - und.
    Auch Entwürfe (oder grade die) sollten doch funzen. Ich kann doch nicht nur ne tolle Idee in die Landschaft knallen, die kein Aas nutzen kann.
    Ich ja auch nix gegen Aussergewöhnliches. Aber dann bitte ehrlich.
    Ist halt extarvagant und nur für einen kleinen, ebenso extravaganten Nutzerkreis. OK, dann ist das so.
    Aber die Frage riecht für mich nach unreflektierter Idee.
    Über die Folgen Gedanken machen und dann weitersehen.

    MfG
     
  9. #8 Torsten Stodenb, 22. Juli 2008
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    Ja, kleine Wohnwürfel liegen im Trend. Obwohl dies im Prinzip alles schon mal da war:

    http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/r92-2198/index.html

    Bei fast allen dieser Kleinstwohnungen rutscht die Schlafstätte nach oben - bei offener Raumgestaltung. Siehe z.B. der folgende preistgekrönte Kaninchenstall namens "boxhome":

    http://www.bauhaus-dessau.de/index.php?award2008-boxhome_de

    Zielsetzung ist in der Regel, billigen Wohnraum zu schaffen. Die Folge: Der Architekt muss sich etwas mehr einfallen als sonst. Diese Gedanken gingen mir auch jetzt bei dem Thread mit dem zu kleinen Badezimmer inkl. Sauna durch den Kopf. Es geht schon viel mit den geeigneten Ideen, aber die Fantasie stößt auch an harte Grenzen der Realität, insbesondere wenn es um Kompromisse zwischen Widersprüchen geht.
     
  10. alex2008

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    frag doch mal bei denen hier:

    http://www.sbp.de

    die kennen sich mit abhängen, dranhängen etc. ganz gut aus

    Alexander
     
  11. Timeau

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    oh, dass das hier so schnell geht, hätte ich nicht erwartet..
    danke für die vielen hinweise und tipps, da werd ich mich wohl mit dem thema nocheinmal auseinander setzen. aufliegen auf 2 trägern funktioniert leider nicht (die treppe wäre im weg). mein problem ist, dass unser professor (dem ich so langsam gar nichts mehr zutraue/glaube - bei ganz simplen fragen nach fundamenten oder wärmedämmung kommt höchstens "frag doch mal den statiker" oder "frag doch mal den bauphysiker") das alles schon abgesegnet hatte. was das schaukeln angeht, war ich auch sehr kritisch, er war aber der meinung, dass das ganze steif genug wäre an zugstäben.
    ich wollte das auch nicht mehr unbedingt alles umändern, ich würde das problem gern konstruktiv irgendwie lösen. vll durch starre verbindungen an 2 seiten, die das schaukeln verhindern?
    naja, da werde ich mir noch ein paar gedanken machen müssen, vielen dank schon einmal. achso, was heißt brsph?
    gruß, timo
     
  12. sepp

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    wenn die zugstäbe nicht an der decke hängen, sondern schräg von der wand (höchste stelle) klappts auch mit dem schaukeln.
     
  13. Timeau

    Timeau

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    so, dass die einzelnen felder dazwischen trapeze bilden? ich kann mir das gerade nicht so ganz vorstellen..
     
  14. sepp

    sepp

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    richtig
     
  15. #14 wasweissich, 23. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ist die schaukelgeometrie eine andere ..........
     
  16. #15 VolkerKugel (†), 23. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Nee ...

    ... da schaukelt nix mehr - wir reden von starren Zugstäben :konfusius .
     
  17. Timeau

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    ja, aber auch starre zugstäbe sind doch gelenkig gelagert, oder nicht? oder wie sieht sowas aus? und die geometrie der trapeze würde das schaukeln verhindern? sieht doch ein wenig seltsam aus, oder nicht? wie stark müssen die denn bei 2,5m länge versetzt sein nach außen, damit die wirkung ausreicht, das schaukeln zu verhindern?
     
  18. mls

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    horiz. haltung! sonst schaukelt alles ..
     
  19. #18 wasweissich, 23. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    danke mls.......
     
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  21. #19 Torsten Stodenb, 24. Juli 2008
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2008
    Torsten Stodenb

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    Ich kann mir die Sache leider nur sehr grob vorstellen, z.B. weil ich die Treppe nicht kenne (du denn schon?). Aber es geht ja wohl nur um 1 Plattform. Nun zu ihrer Befestigung:

    Nur Plattform geht ja schon mal gar nicht. Mindestens ein Geländer als Absturzsicherung ist immer erforderlich. Damit haben wir aber bereits die 3. Dimension eröffnet und uns auf den Weg vom Boden zur Decke gemacht.

    Verabschiede dich von der Idealvorstellung "Plattform" und stelle dir stattdessen einen Würfel vor, der außer am Boden (Plattform) nur aus Kanten besteht, die Flächen also fehlen. Dieser Würfel besteht aus Metallprofilkanten (Stahl oder Alu), im Prinzip also jede der 4 "Wandkonstruktionen" aus 2 Ständern, die durch eine Kopfschwelle verbunden sind (um es in Holzbautechnik zu übersetzen), nur das jeder Ständer zu zwei Wänden gehört. Die Gefache sind nicht mit Wandmaterialien, sondern nur mit Geländern ausgefüllt.

    Diesen Würfel kannst du problemlos sicher an der Decke befestigen.

    So, und nun interessiert mich die genaue Plazierung dieses Würfels. Spricht etwas gegen seine Anbindung an eine oder (um Eck) an zwei Außenwände? Alles andere fände ich Krampf! Und unsinnig. Dann könntest du nämlich vermutlich tatsächlich zwei Ecken an Zugstäben aufhängen, weil die gegenüberliegende Plattformseite nämlich an einer Außenwand befestigt wäre. Oder an einem Zugstab bei der Ecklösung.

    Kannst du deinem Prof. so etwas "verkaufen"? Mir Hinweis auf dringende Ratschläge aus der Statikerecke? Zeigst du uns das Endergebnis? Ich find's nämlich spannend!
     
  22. Timeau

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    die treppe wäre im weg, weil die stahlträger dann quer durch den luftraum der treppe laufen würden und die 2 meter raumhöhe dann nicht mehr gegeben wären, ich mir den kopf also kräftig anschlagen würde, wenn ich da hochgehen möchte (-;

    die idee mit dem würfel finde ich gar nicht schlecht, das würde auch nicht weiter stören, wenn die vertikalen kanten dieses würfels stärker ausgebildet wären. nur wie befestige ich diese stahl- /aluprofile dann an der decke? und nochmal, was heißt brsph? ich komme auf keine logisch klingende "übersetzung" :lock

    einseitig aus der wand kragen lassen, wollte ich ungerne, aber befestigen an einer wand wäre möglich. ginge es z.b. zwei stahlträger in der wan zu befestigen und am anderen ende an 2 zugstangen zu hängen? oder ist dann da noch zu viel bewegung?
     
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