Polygonalplatten verfugen

Diskutiere Polygonalplatten verfugen im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, ja, ich weiss, dieses Thema gab es hier schon des öfteren, ich habe alle Beiträge dazu gelesen, aber so richtig weitergeholfen hat es mir...

  1. #1 Gast340953, 19. August 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Hallo,

    ja, ich weiss, dieses Thema gab es hier schon des öfteren, ich habe alle Beiträge dazu gelesen, aber so richtig weitergeholfen hat es mir nicht.

    Ich habe Polygonalplatten in Einkornbeton verlegt, Mittelbettkleber als Kontaktschicht, darunter 30..40 cm verdichteter Schotter 0/45.

    Da nun der Untergrund wasserabführend ist, liegt es doch nahe, die Fuge wasserdurchlässig auszuführen. Das ist nicht meine Laienmeinung sondern die des Natursteinhändlers (kein Baumarkt).

    Nun gibt es viele verschiedene Arten dies zu tun....1- bin 3-Komponenten Fugenmörtel verschiedener Firmen, Epoxidharz usw.

    Hier lese ich nun immer dass dieses "teure" Zeugs nix bringt, man sollte Zementmörtel nehmen. Dieser ist aber nun nicht wasserdurchlässig.

    Was ist in meinem Fall nun die bessere Wahl? Mir geht es nicht um den Preis, nur darum dass es lange hält und gut aussieht. Es handelt sich auch nur um ca. 4qm.

    Viele Grüße
    Held
     
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  3. #2 wasweissich, 19. August 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    meine statements hast du ja wahrscheinlich alle gelesen :D

    dein problem wird die (mit ziemlicher sicherheit) zu ungleichmässige fugenbreite sein . ist materialbedingt und bei laien und vielen ichkanndas noch ausgeprägter als bei profis .

    und da tun sich die meisten teueren pampen schwer , weil sie von-bis manchmal funktionieren . du müsstest dann für jedes stück fuge was anderes anrühren :D

    hochvergütete zementärgebundene fugenmittel sind eine option , die sind aber undurchlässig . (und deswegen halten sie auch ) .

    das wasserdurchlässige zeug kann nicht lange halten (einsickerndes wasser und frost .....) und dummerweise weiss es es auch ;) und reparabel sind solche verfugungen auch nicht .



    und zu der empfehlung des natursteinhändlers : er hat das richtige für dich bestimmt auch auf lager ;)
    und wenns nicht hält , hast du bestimmt was falschgemacht .... (und du hast mit sicherheit etwas nicht 100% richtig gemacht , und da ist er fein raus )
     
  4. #3 Gast340953, 19. August 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Ja, die Fugen sind natürlich nicht gleichmässig, trotz der ganzen Puzzelei...

    Ich frage mich nun ob es nicht unnötige Arbeit war den Einkornbeton zu verlegen wenn die Fugen nicht durchlässig sind.

    Wenn ich beim gleichen Hersteller bleibe, wäre sowas dann ideal:

    "Der zementäre Fugenmörtel dient zum Verfugen von Beton- und Natursteinpflaster sowie Beton- und Natursteinplatten. Der xxxx ist nach vollständiger Aushärtung frost- und tausalzbeständig, kehrmaschinenfest und für Fußbodenheizung geeignet" ?
     
  5. #4 wasweissich, 19. August 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das reicht eben nicht , anarbeiten ist das stichwort :D

    welches material ist es eigentlich ?
     
  6. #5 Gast340953, 20. August 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Bin zwar schon fertig, mich würde aber schon mal interessieren was Du mit "anarbeiten" meinst.

    War nicht so ganz einfach zu verlegen, die Platten haben eine unterschiedliche Stärke, 2...4 cm und sind auch rel. uneben.

    Beim Material handelt es sich um Calanca Quarzit.

    Mir ist halt nicht ganz klar warum man den Unterbau wasserdurchlässig macht, den Beton auch, und dann die Fuge nicht. Vielleicht kannst Du das mal erklären.

    Viele Grüße
    Held
     
  7. Julius

    Julius

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    OBEN drauf ist es hingegen nicht schadenträchtig.

    Unter "anarbeiten" wird WWI die Anpassung der Form verstehen.
     
  8. #7 wasweissich, 20. August 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    julius :bef1003:
     
  9. #8 wasweissich, 20. August 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    also wenn man bei goggl bildersuche polygonalplatten eingibt , zeigen ungefähr drei viertel der bilder wie man es eigentlich nicht macht . :mauer

    und das manche solchen sch..ss als referenzen veröffentlichen :bef1011:
     
  10. #9 Gast340953, 20. August 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Naja, da gibt es doch bestimmt nicht nur den einen Weg diese Platten zu verlegen, oder gibts auch eine Polygonalplattenverlege-DIN?

    Wie "anarbeitet" man denn diese Platten korrekterweise? In Ermangelung von Spezialwerkzeug habe ich mir beim Nachbarn ne Flex geborgt und dann ein paar Ecken so zugeschnitten damit es besser passt. Habe das aber eher sparsam eingesetzt damit es nicht zu künstlich aussieht.

    Werde mir dann einen zementären Fugenmörtel besorgen...
     
  11. Itzebitze

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    Stell dir doch einfach mal vor, was besser aussieht: ein Belag, bei dem nahezu alle Fugenbreiten in etwa gleich breit sind oder einer, bei dem alle Fugen von 10 - 30mm varrieren - und das bei jeder Platte. Da stellt sich imo gar nicht die Frage nach einer Verlege-DIN...
    Derart Beläge sind in meinen Augen ein gutes Indiz einen guten Handwerker zu erwischt zu haben. Die einen puzzeln etwas und klatschen die Platten rein, die anderen klopfen (materialabhängig) die Platten mit einem Hammer zurecht. Schneller geht's natürlich mit der "Puzzel-Variante". Ist halt auch eine FRage des Anspruchs, den man an seine Arbeit stellt.
     
  12. Gast340953

    Gast340953 Gast

    Puzzeln muss man doch trotzdem, oder haut man sich jede Platte so zurecht wie man Sie braucht? Dann hat man viel Abfall.

    Ich wollte halt genauer wissen wie man das macht. Mit einem Hammer wären meine Polygonalplatten sicher nicht so genau bearbeitbar gewesen dass die Fugen exakt passen. Die brechen ja nicht genau dort wo man draufhaut. Oder nimmt man dazu spezielles Werkzeug, also Meissel oder ähnliches?
     
  13. #12 wasweissich, 21. August 2013
  14. Gast340953

    Gast340953 Gast

    So, jetzt habe ich die Polygonalplatten mit einer speziellen Zementhaltigen Fugenmasse verfugt. Auf Wunsch meiner bessern Hälfte in anthrazit.

    War wohl keine so gut Idee...War eine Sau-Arbeit das Zeug von den Steinen halbwegs wieder abzubekommen. Allerdings ist da nun doch einiges auf den Platten hängengeblieben, die haben halt eine recht rauhe Oberfläche.

    Mit welchen Mittelchen kriege ich das jetzt ab? Das Material der Platten nennt sich Calanca Quarzit. Kann man da mit solchem säuremittelhaltigen Zeugs ran? Oder könnte das dem Stein schaden?
     
  15. wasweissich

    wasweissich Gast

    hatte ich nicht was von anleitung genau durchlesen ?
    wenn man es frisch macht geht es eigentlich recht gut .
    warst du bei dem stunt etwa allein ?
     
  16. Gast340953

    Gast340953 Gast

    Naja, habe mir schon die Anleitung durchgelesen. Diese Platten sind halt sehr rau, nicht geschliffen oder so.

    Habe dann sofort meine Frau mit eingespannt als ich merkte wie schwer das zu putzen ist. Das Wasser ist ja auch sofort schwarz wenn man den Schwamm drin auswäscht.

    Ich glaub wir haben da auch zuviel rumgeputzt...manche Stellen sind jetzt nach abtrocknung weisslich geworden. Wahrscheinlich sind die Pigment da rausgewaschen worden, kann das sein?

    Also, kann man da was machen?
     
  17. mls

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    wie hast´n verfugt?
    erdfeucht und mit fugeisen?
    mit einer mörtelspritze?
    oder eher geschlämmt?
     
  18. wasweissich

    wasweissich Gast

    so wie sich das liest , hast du versucht es wie beim fliesenfugen zu machen ......

    dann hast du wahrscheinlich nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden ....


    absäuern kannst du aber wahrscheinlich ohne grosse probleme ...
     
  19. Gast340953

    Gast340953 Gast

    DaDa steht geschrieben:
    "...Den Fugenmörtel auf die Fläche aufbringen und mit
    einem Gummischieber vollflächig über den Belag ziehen und intensiv in die
    Fugen einarbeiten..."

    Das habe ich so interpretiert wie beim Fliesenverfugen. Oder habe ich das falsch verstanden?

    Das Zeug ist auch viel zu flüssig um mit einer Fugenkelle verarbeitet werden zu können.
     
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  21. Gast036816

    Gast036816 Gast

    konnte ihm denn keiner den einkornfugenmörtel vermitteln, wenn er doch schon in einkorn verlegt hat, für den wasserabfluss und so.

    duckundschnellwech......
     
  22. wasweissich

    wasweissich Gast

    das aufbringen der pampe ist wie beim fliesen , aber für das abwaschen hat man nicht soviel zeit wie beim fliesenfugenmörtel.

    und man braucht damit nicht so zimperlich sein .


    gab es bei dem zeug kein mittelchen zum vorher und zwischendurch aufsprühen ?
     
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