Poren- oder Massivbeton?

Diskutiere Poren- oder Massivbeton? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, wer von euch hat Erfahrungen mit Massivdächern? Was ist besser? Massivdach aus Porenbeton oder oder als Normalbeton (Filigrandecke mit...

  1. gerdk

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    Hallo,
    wer von euch hat Erfahrungen mit Massivdächern? Was ist besser?
    Massivdach aus Porenbeton oder oder als Normalbeton (Filigrandecke mit Ortbeton).

    Der Rohbauer tendiert zu Porenbeton (wohl einfacher zu machen) wobei der Dachdecker nix davon hält (eher noch Probleme sieht) und sich Normalbeton tendiert.
    Hat jemand von euch praktische Erfahrungen damit?

    Info: Haus mit Pultdach mit 6,5 Grad Dachneigung
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 16. Juli 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Wohin tendiert denn....

    der Statikus.
    Oder wurde der wg des zu vernachlässigenden Gewichtsunterschieds erst gar nicht gefragt??? :mauer
    MfG
     
  4. gerdk

    gerdk

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    was hat denn meine Frage nun mit dem Statiker zu tun?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 16. Juli 2006
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Danke....

    DIESE Antwort spricht Bände.
    MfG
     
  6. gerdk

    gerdk

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    Erfahrungen????

    Hr. Dühlmeyer,
    wenn Sie nicht auf meine Frage antworten wollen, dann lassen Sie es doch einfach. Aber stellen Sie doch keine Gegenfragen, die hier wirklich gar nichts mit der eigentlichen Frage zu tun haben.

    NOCHMAL FÜR SIE: Die Frage lautet: "Wer hat Erfahrungen...."

    Kurz gesagt steht es eben noch nicht fest, ob Porenbetondach oder Massivbetondach. Darum hier die Frage nach Erfahrungen der Experten bzw. solcher, die so etwas schon einmal in der Praxis ausgeführt haben.

    Und meines Wissens lässt man den Statiker dann Rechnen, wenn man weiss, was man bauen will, oder Hr. Architekt?
     
  7. mls

    mls Bauexpertenforum

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    nö.

    da sowieso alle leistungsphasen erforderlich sind, egal wann der "statiker" einsteigt, kann man die auch rechtzeitig abrufen. rechtzeitig ist vorher.

    egal, ob "welcher stein", "welcher rolladenkasten", "welcher beton" oder "welches massivdach":
    das alles sollte man im ganzen sehen.
    aus der ferne geht das nicht. aus der nähe schon.
    und diese entscheidungen werden zwischen bauherr, architekt und tragwerksplaner ausgekartelt.

    es geht auch anders - wir sehen, was dann rauskommt.
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 16. Juli 2006
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Der Herr Architekt antwortet...

    wie es ihm passt!
    In der Ausgangsfrage steht was von Rohbauer und Dachdecker. Die Heizung wird auch schon geplant - ist mittlerweile klar!?
    Aber der Statikus hat noch keinen Handschlag getan???
    Das nenne ich dann planlos ins Chaos.
    MfG
     
  9. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ist schon so: Statiker fragen, welche Konsequenzen welche Ausführung hat.
    Dazu brauchts aber viel mehr Infos.

    Oder: man kann beides machen.

    meine Erfahrungen: Beide Lösungen haben mit meiner Planungsbeteilugung bisher funktioniert.

    Und nu?
     
  10. Yilmaz

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    @gerdk

    Ihre vorgehensweise ist falsch!
    sie haben schon ein Rohbauer und Dachdecker aber noch keine Tragwerksplaner und ewtl. Architekt(planer).

    sie brauchen sich gar nicht über Herrn Architekt Dühlmeyer aufzuregen weil er weiß wovon er spricht,
    sie werden die jenige sein die nachher kommen und sich bei Herrn Dühlmeyer ausheulen weil alles sch... gelaufen ist.

    weiter:siehe meine Signatur...
     
  11. gerdk

    gerdk

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    ich hab weder...

    einen Rohbauer noch einen Dachdecker. Das einzige was ich hab ist ein Architekt und das ganze befindet sich in der Genehmigungsplanung.

    Da das ganze ein Pultdach hat, das OG mit Schlafzimmern belegt ist, sollte es bei einem Wetter wie heute nachts nicht unbedingt 28 Grad und mehr haben. Deshalb hat der Architekt ein Massivdach vorgeschlagen.:28:

    Daraufhin hab ich mit einem Bauunternehmer aus der Gegend gesprochen und ebenso auch mit einem Dachdecker. Daher die zwei Meinungen.

    Der Rohbauer sagt "ist schlecht zu machen - mit Porenbeton gehts einfacher" - der Dachdecker sagt "Porenbeton is nix, da kost ja alleine das Befestigungsmaterial schon ein Vermögen und den Taupunkt kann man zwar berechnen, aber mit weiterer Dämmung ist es schon eher schlecht, die müsste man dann schon raumseitig anbringen".

    So, deshalb hier die Frage an die Experten, ob hier jemand Erfahrungen mit Massivdächern dieser beider Arten hat?
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 17. Juli 2006
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    MfG
     
  13. bauhexe

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    ralf, was regst du dich auf? ... so sind se halt! du schreibst was, und denkst dir was dabei, das reicht nicht! es werden noch x weitere meinungen eingeholt, und weil nicht alle der selben meinung sind, muß nach bh-meinung einer recht haben ...und der andere nicht ;)
    dass das nicht so ist, wissen aber nur wir.:shades ich habe auch schon betondächer und porenbetondächer geplant. und jedes war für seinen zweck die bessere lösung.:D
    wer kennt eigentlich die eierlegende Wollmilchsau?:28:
     
  14. Reilinga

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    Servus gerdk :winken ,

    naja, wenn schon einen Architekt hast und der so was vorschlägt, dann frag am besten den, welche Ausführung es (und aus welchen Gründen) werden soll und wieviel vorausssichtlich der Spaß auch kosten wird - in der einen oder anderen Lösung. Schließlich bekommt der Archi ja auch Geld dafür - der BU/Dachdecker erstmal nicht :lock
    Denke das wäre die einfachste und geschickteste vorgehensweise.

    Gruß Reilinga

    p.s. Da Beton deutlich mehr wiegt als Porenbeton kam hier das Thema Statiker auf und wenn deine Hauswand (also der geplante Aufbau der Hauswand) das Betondach nicht tragen kann hätte sich die Frage schon komplett erledigt.
     
  15. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Es gibt noch mehr Konsequenzen, z.B. in der Aussteifung des Gebäudes. Tragrichtung, Unterzüge/Stürze, Befestigungen usw.

    Aber was ist eigentlich die Grundlage für die Entscheidung? Was will der Bauherr?

    Die Firmen werden jeweils nur aus Ihrem Blickwinkel antworten.

    Das Gesamtkonzept sollte der Architekt im "Griff" haben und planen.

    Also wie sagt Reilinga ...
     
  16. Reilinga

    Reilinga

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    Servus PeMu :winken ,

    so seh ich's ja auch - vor allem weis nur der Archi auch, was sonst schon zum Bau geredet worden ist und wohin in (allen) anderen Bereichen die Reise gehen soll.

    Gruß Reilinga
     
  17. peterr

    peterr

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    Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt. Ich bin zur Überzeugung gekommen, daß unabhängig von Umständen, das Massivdach aus Stahlbeton die beste Lösung ist.

    Darauf dann die Wärmedämmung, dann die Dacheindeckung inkl. USB.

    Ist allerdings sehr teuer.

    Evtl. können Sie bei der Gebäuderversicherung durch die Ausführung etwas Geld sparen, da nicht brennbare Dachkonstruktion.
     
  18. R.J.

    R.J.

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    Wieso?

    Etwa weil sich der Stahl im Brandfall so wunderbar neutral "ver"hält? :D
     
  19. PeMu

    PeMu

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    Nein, weil der Stahl in "Sicherungsverwahrung" ist.:D
     
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  21. peterr

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    .. und deswegen fallen auch im Brandfall alle Decken zusammen, sofort und ohne Verzögerung.

    :D
     
  22. gerdk

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    Danke für die vielen...

    Antworten.

    Was der Bauherr will? Naja, was gescheites natürlich. Und vor allem nicht die Hitze im Sommer im Schlafzimmer. Und ein "ruhiges" Dach soll es schon auch sein - nicht das bei (starkem) Regen gleich die ganze "Mannschaft" wach wird.

    Daher kam vom Archi die Idee mit dem Massivdach. Nachdem ich mich etwas darüber informiert hab finde ich das auch ganz gut. Machbar ist lt. Archi beides. Soweit sind wir in der Planung ja noch nicht vorangeschritten.

    Aber irgendwie kommt es mir eben so vor, dass die Sache mit dem Porenbetondach wohl nicht soooo easy zu machen ist und das diese Lösung wohl auch um einiges teurer ist als ein Massivdach aus Stahlbeton.

    Naja, mal detailierter mit dem Archi besprechen. Danke.
     
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