Porenbeton Bausatzhaus

Diskutiere Porenbeton Bausatzhaus im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir möchten gerne bauen, haben auch schon ein Haus ins Auge gefasst (Porenbeton Bausatzhaus, 189qm). Noch ist alles in der...

  1. #1 Tina Bauwurm, 25. Februar 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Februar 2013
    Tina Bauwurm

    Tina Bauwurm

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    Hallo zusammen,

    wir möchten gerne bauen, haben auch schon ein Haus ins Auge gefasst (Porenbeton Bausatzhaus, 189qm). Noch ist alles in der Planungspase und wir wollten/müssen die Kosten so gering wie möglich halten.
    Da dieses Haus ja nur ein Rohbau mit Fenster und Haustür ist, müssen wir den Innenausbau selbst in die Hand nehmen! Stromleitungen, Fußbodenheizung usw. möchten wir selbst verlegen, nur anschließen lassen! Allerdings würden wir auch gerne unabhängig sein, also kein Gas oder Strom von außen beziehen, sondern durch Photovoltaik, Solarthermie und Wärmerückgewinnung selbst unser Haus und Wasser beheizen und gleichzeitig für die eigene Stromversorgung aufkommen!!!
    Nun zum Kern bzw. allen Fragen...
    1. Ist das realisierbar???
    2. Wir hoch wären da ca. die Anschaffungskosten???
    3. Gibt´s auch für jedes einzelne wie z.B. Fußbodenheizung komplette Pakete, sowie Preise???
    4. Was genau wäre passend für solch ein Haus???
    (Satteldach/38°)

    Ich habe versucht einiges durch das Internet in Erfahrung zu bringen, doch waren es eher schwammige Aussagen und gefunden habe ich nicht wirklich etwas, was komplett meine Fragen beantworten konnte... :( !
    Danke vorab schonmal für eure Antworten! :bef1003:
    LG Tina :winken
     
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  3. bobby81

    bobby81

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    Also du wirst hier keine Preise oder so bekommen. Da zu wenig Angaben und keiner kennt deine Heizlast und und und...

    Ich kann dir also nur sagen was das bei mir gekostet hat (Ist aber absolut nicht auf deinen Bau zu beziehen). Nur um ein Gefühl zu bekommen.
    -> 10 x 10 m Grundfläche - 2 geschossig (160qm Wohnfläche)
    -> LWP mit FBH im ganzen Haus und Sanitärinstallation ca. 30.000EUR

    Für die Heizung braucht ihr aber sowieso eine Planung, was für euch am besten und am wirtschaftlichsten ist.
     
  4. kappradl

    kappradl Gast


    Das ist (noch?) ein Widerspruch. Sparen muss man sich leisten können.
     
  5. githero

    githero

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    Da wirst Du hier auch nichts finden. Was Ihr braucht ist eine Planung mit einem oder mehreren Fachmännern, der ein passendes Gesamtkonzept für Euch entwickelt. Alle Gewerke einzeln betrachten, wird Euch nicht weit bringen.
    Solar und Fotovoltaik kostet erst einmal eine Menge Geld und wird sich nur (wenn überhaupt) langfristig rechnen. Das passt zu Eurem "Kosten gering halten" gar nicht. Kappradl hat das schon treffend formuliert.
     
  6. #5 Jessi75, 25. Februar 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Februar 2013
    Jessi75

    Jessi75

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    Also, wir wissen ja nicht, was Tina sich unter "Kosten so gering wie möglich" versteht. Welches Budget habt ihr für das Haus? Habt ihr schon ein Grundstück? Ist es auf diesem Grundstück überhaupt möglich (Bebauungsplan) ein Kataloghaus zu bauen?

    Ob euer Vorhaben realisierbar ist, kann hier niemand sagen. Ihr braucht für das gesamte Vorhaben einen Architekten, sonst funktioniert das sowieso nicht. Er muss euch die Baugenehmigung beantragen usw. In manchen Bundesländern darf man das wohl auch selbst aber zwischen dürfen und können besteht halt ein großer Unterschied.

    Du schreibst, ihr seid noch in der Planungsphase. Wer plant?

    Ich kann dir aus Erfahrung sagen, (fast) alles was erst mal günstig aussieht ist es am Ende nicht mehr wenn du fertig bist.

    Noch was: Überprüft auch mal eure Vorstellung. Ein günstiges Haus mit fast 190 qm passt meiner Meinung nach nicht ganz zusammen. Wobei wir hier wieder bei meiner ersten Frage sind: Was ist für dich "günstig"...
     
  7. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Das wär`s doch noch, ein eigenes Kraftwerk...

    Ich gehe noch ein wenig weiter, das gibt es doch garnicht! Wie kommt Ihr auf diese Idee?

    Oder plant (erträumt) ihr ein eigenes Kraftwerk?

    Gruß
     
  8. #7 Tina Bauwurm, 25. Februar 2013
    Tina Bauwurm

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    kappradl...wieso Widerspruch???
    Ich kann mir doch z.B. keine Anlagen ins Haus bauen, wofür ich nicht die finanziellen Mittel habe!!!! Wenn jetzt z.B. eine Solaranlage alles in einem 10000€ kosten würde, eine Photovoltaik ebenfalls 10000€ und eine Wärmerückgewinnungsanlage sich auch in diesem Kostenfaktor bewegen würde, wäre dieses kein Problem für uns...ABER wenn jetzt z.B. eine Anlage 50000€ kosten würde, könnten wir uns diese schlichtweg nicht leisten! Daher ja auch meine Frage(n)!!!
    Und wieso MUSS man sich sparen leisten können?! Finde diese Aussage etwas herablassend (nicht böse gemeint), dass sich NUR gutbetuchte sich einen Luxus wie das Sparen leisten können/dürfen! ôÔ
    Ich kann eben nicht mehr ausgeben, wie mir zur verfügung steht!!!
     
  9. #8 Tina Bauwurm, 25. Februar 2013
    Tina Bauwurm

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    Es ist eine Überlegung!!!!
     
  10. Gast036816

    Gast036816 Gast

    was das kostet, wird dir ein beauftragter planer sagen!
     
  11. kappradl

    kappradl Gast

    Ist nicht herablassend, denn ich kann es mir z.B. nicht leisten. Der letzte Teil des Satzes stimmt leider.
    Was du haben willst, ist ein Passivhaus und das erfordert erheblichen finanziellen Einsatz (wäre es nicht so, würden nur noch solche gebaut).
     
  12. bobby81

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    Wie schon Herr Schrage gesagt hat wird das nicht ganz möglich sein komplett unabhängig zu sein.
    Die Geräte, welche Wärme erzeugen brauchen Strom oder Gas oder sonst irgendetwas!
    Wenn du nun Photovoltaik aufs Dach machst, kannst du das natürlich für deine Heizung verwenden. Allerdings auch nur wenn die Sonne scheint!
    Also hast du am Abend keinen Strom (Wenn du ihn nicht vom Versorger beziehst)!
    Möglichkeit mit Akkus sind noch absolut unrentabel wie ich gehört habe!
    Lass mich aber gern eines besseren belehren!

    Sollten deine Argumente wirtschaftlich oder umwelttechnisch betrachtet werden?
     
  13. #12 Tina Bauwurm, 25. Februar 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Februar 2013
    Tina Bauwurm

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    Jessi75...
    ist eigentlich ganz einfach, wir sparen viel durch Eigenleistung...!
    Das Haus, Porenbeton Bausatzhaus, wird von meinem Mann und mir selbst gebaut, sowie mit Hilfe von Freunden...dieses Bausatzhaus kostet uns 108000€, Grundstück liegt bei 115000€...
    Wir hatten alles bereits geplant mit einem Hausbauberater...nur noch nicht mit einem Architekten! Allerdings waren dort NUR die Wärmrückgewinnung, sowie die Solarthermie mit in der Berechnung drin!!! Da lag das Haus mit diesen beiden Anlagen bei 340000€ (inkl. Grundstück, Baunebenkosten, Notar etc.)
    Wieso sollten 190qm mit 5 Personen nicht zusammen passen???? Wir haben 3 Kinder und geplant ist ein 4., dieses aber erst, wenn wir den Bau stehen haben!!!
    Zum anderen haben wir bereits 2 Eigentumswohnungen, eine ist vermietet und in der anderen wohnen wir (noch)...es muss alles ziemlich genau geplant und kalkuliert werden, möchten uns ja auch nicht übernehmen oder gar in den eigenen Ruin treiben! ;)
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Da liegst Du richtig.

    Überlegungen sind ja schön und gut, aber wenn die Voraussetzungen bereits unrealistisch sind, helfen auch Überlegungen nicht wirklich weiter.

    Ein Haus wie Du es Dir vorstellst, wird wohl Deinen Finanzrahmen sprengen. Du schreibst ja selbst, dass Du sparen möchtest (musst?). Da ist es auch völlig egal, wer die paar FBH Rohre auf dem Boden verlegt, das macht den Kohl nicht fett.

    Auch Deiner Hoffnung, möglichst viel in Eigenleistung zu erbringen, möchte ich gleich mal einen Dämpfer verpassen. Habt Ihr überhaupt so viel Zeit? Immerhin kann das mal locker 2 Jahre Doppelbelastung bedeuten, sprich man zahlt Mieter und bereits am Kredit für das (noch nicht fertige) Haus. Dabei haben wir über das Wichtigste, sprich ob Ihr solche Arbeiten überhaupt fachgerecht ausführend könntet, noch gar nicht gesprochen.

    Man kann nicht alles über das Internet in Erfahrung bringen. Jedes Haus bzw. jeder Hausbau hat so seine Eigenheiten, die kann man nicht pauschal vorhersehen.

    Ich würde mir zuerst einmal Gedanken darüber machen, was Du Dir finanziell überhaupt leisten kannst bzw. leisten möchtest. Dann haben sich viele Optionen vermutlich ganz schnell erledigt. Zu Beginn ist man halt enthusiastisch, aber die Realität holt Dich ganz schnell ein, da bin ich mir sicher.

    und wieso 189 m2? Großfamilie? Könnt Ihr Euch 189m2 auch leisten, also nicht nur die Anschaffung, sondern später auch den Unterhalt?

    Zu Beginn hat man immer irgendwelche Vorstellungen, das Wort Träume möchte ich mal vermeiden. Mangels Erfahrung fehlt einem aber die Möglichkeit diese Vorstellungen realistisch einzuschätzen. Man hofft dann irgendwo das Ganze durch Einsparungen doch zu realisieren, dabei hätte man bei richtiger Planung schon zu Beginn die Sache viel schmerzfreier gestalten können.

    Ich würde sagen, zuerst einmal die Hausaufgaben machen, sprich die Grundlagen klären. Dann kann man an die Details gehen. Ansonsten bist Du die nächsten Jahre nur mit "Planung" beschäftigt, und am Ende wandert alles in die Tonne.

    Gruß
    Ralf
     
  15. mastehr

    mastehr

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    Da bleibt wohl nur der Bau eines kleinen KKW übrig. Die für die Lebensdauer geplante Menge an Brennstoff könnte man schon beim Bau miteinbrigen. Das Konzept "sparen wollen/müssen" passt einfach nicht mit den Anforderungen überein. Aber das haben schon fast alle anderen Vorschreiber auch schon erkannt.
     
  16. Lebski

    Lebski Gast

    Ein autarkes Haus ist nicht bezahlbar. Also ohne Energie von aussen für Verbrauchsspitzen und Winter.

    Ein Haus, das mehr Energie produziert, als man benötigt (übers Jahr) geht. Ist aber extrem teuer, das wäre ein Passivhaus. Ohne Dämmung nicht zu machen, und auch dann braucht man eine Menge Technik.

    Denkt man in Richtung selbst Strom zu produzieren, sind momentan Heizungen mit kleinen Motoren (Mini-BHKW) oder Photovoltaik am ehesten Marktreif. Aber auch dabei muss man erst Geld ausgeben.

    Wenn man das alles ohne Fachwissen in ein Haus packt, geht es schief. Also erst mal Ziele klar deffinieren, dann zum Planer.
     
  17. mastehr

    mastehr

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    Beim BHKW muss man aber von außen Brennstoff zu führen, was hier nicht gewollt ist.
     
  18. Anda2012

    Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Ihr habt 3 Kinder. Wie alt sind die denn? Ich muss sagen, ich würde das nicht wagen und ich hab nur 2 Jungs (5 und 8 Jahre alt). (Und ich hab zumindest etwas Ahnung von der Materie) Und wie schon vor geschrieben, der Anspruch: darf kein Geld kosten - energieautark noch dazu. *hui* Es gibt ja inzwischen schon Plusenergiehäuser, aber frag nicht, wie teuer die waren und was für ein Planungsaufwand dahinter steckt.
     
  19. Lebski

    Lebski Gast

    Den ersten Satz hast du gelesen?

    Photovoltaik braucht auch einen Stromanschluss. Wie deckst du sonst Lastspitzen und Winter ab? Und was passiert sonst mit überschüssigem Strom?

    Gewünscht war weder Strom- noch Gasanschluss, wohl auch kein ÖL oder Holz usw. Das geht gar nicht, ohne extreme Investitionen in Speicher.
     
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  21. #19 Jessi75, 25. Februar 2013
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    Jessi75

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    So einfach ist das eben nicht. Habt ihr das nötige Know-How für diese Eigenleistung? Einige Dinge darf man gar nicht selbst machen und da ist wieder die Frage, findet man jemanden, der selbst vorbereitete Anlagen anschließt. Was ist mit der Gewährleistung? Wollt ihr darauf verzichten? Man muss sich über diese Dinge vorher im Klaren sein, welche Risiken bestehen und ob man diese eingehen möchte.

    Wie lange plant ihr zu bauen? Wir haben auch (an- und um-)gebaut, auch in Eigenleistung. Wir haben 3 Jahre gebraucht bis wir einziehen konnten. Wir sind aber auch erst eingezogen als alles fertig war, wir wollten nicht auf einer Baustelle wohnen wie es manch andere machen die schnell rein müssen. Gerade wenn man vollzeit berufstätig ist und wie in eurem Fall noch Kinder hat, ist die Belastung schon extrem. Je nachdem welchen Beruf man hat, hat man nur Abends ein paar Stunden und am Wochenende Zeit. Überleg mal, wieviel man in den paar Stunden schafft wenn man

    1. nach der Arbeit nach Hause kommt, was isst, sich umzieht und dann zur Baustelle fährt
    2. keine Routine in der Arbeit hat und sowieso für alles länger braucht als ein geübter Handwerker
    3. jedesmal erst mal überlegen muss wie man am Besten anfängt
    4. allen Kram den man dafür braucht zusammen suchen muss
    5. diesen ganzen Kram wieder weg räumen muss
    6. irgendetwas nicht so läuft wie geplant (und glaub mir, es läuft nicht immer wie geplant)
    7. man wieder nach Hause fahren und duschen muss um am nächsten morgen für den Job fit zu sein

    Bei diesen ganzen Punkten ist die eigentliche Arbeit nicht berücksichtigt. Das sind nur Dinge, für die zusätzliche Zeit einkalkuliert werden muss. Da bleibt bei einem "normalen" Job wo man vielleicht um 5 zu Hause ist, nicht mehr viel Zeit um noch viel zu schaffen.

    Und Freunde helfen immer mal wieder gerne. Aber Freunde haben ihr eigenes Leben und nicht Zeit und Lust jede freie Minute auf deiner Baustelle zu verbringen. Und selbst wenn sie es wollten, würde man sie (zumindest war es bei uns so) nicht ständig fragen wollen. Wir hatten so gut wie keine Helfer weil wir niemanden belästigen wollten. Wenn man viele Helfer brauchte, waren alle zur Stelle aber für die "alltäglichen" Arbeiten hatten wir keinen. Die meisten Helfer wissen sowieso nicht was sie tun sollen, bis du jeden einweist ist der Tag um.

    Bedenke auch, dass du alle Bauhelfer bei der BG anmelden musst und für diese auch Beiträge zahlst!

    Aber noch keine Antwort auf meine Frage: Darf man das Haus auf diesem Grundstück überhaupt bauen?

    Ihr wart wohl nicht bei einem "Berater" sondern bei einem "Verkäufer". Was ist sonst in dem Preis enthalten? Welche Heizung? Solarthermie und Wärmerückgewinnung allein sind noch keine Heizung. Was ist mit Sanitär, Elektro, Putz, Estrich usw.? Kann mir nicht vorstellen, das einer ein Angebot Rohbau (Fenster? Dämmung?) mit WRG und Solar macht. Das ist doch völlig sinnfrei.

    Du hast den Zusammenhang falsch wiedergegeben. Ich habe nicht geschrieben, dass 190 qm und 5 Personen (von denen vorher keine Rede war) nicht zusammenpassen. Ich habe nur geschrieben, dass 190 qm und günstig bauen nicht recht zusammen passen. Wobei das auch relativ ist da du die Frage nach dem "was ist für dich günstig" nicht beantwortet hast. Wenn für dich "günstig" 750k sind, klappt es bestimmt....
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 25. Februar 2013
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    @ Fr. Bauwurm:
    1) KEINE Produktnamen. Der Baustoff heisst Porenbeton

    2) Irgendwie funzt Bausatzhaus und solche massive Technik nicht zusammen. Warum? Zum einen, weil Bausatzhaus nun mal nach Sparen = kleinem Budget klingt, was ja auch nichts vorwerfenswertes ist, wenn man und frau Muskelhypothek erbringt.
    Aber dann eine SO teure (rel.) Technik einzuplanen ist eher selten (sagen wirs mal so vorsichtig)

    3) Selbstbauhaus heisst viel selbermachen. Geht aber bei der angedachten Anlagentechnik nicht, wenn man keine entsprechenden Fachleute an Bord hat. Deine Fragen klingen nicht nach Fachleuten dieser Richtung an Bord.

    3) -und für mich am wesentlichsten - Häuser für derartigen Technikeinsatz (manche würden von Overkill reden) bedürfen sehr ausgefeilter Planung von Leuten, die wissen,was sie da tun.
    Ich wage zu bezweifeln, dass ein Bausatzhausverkäufer dieses leisten kann.
    Kann er es aber nicht, dann habt Ihr nachher (wenn der Bausatz auf dem Grundstück steht) massive Probleme, weil nichts zusammen geht.

    Ich würde Euch um Gang zu einem Planer raten, der Euch das Haus, ggf auf den Baustoff Porenbeton abgestimmt plant und bei der Planung Euren möglichen Umfang an Eigenleistung einschleift!
    Das macht mehr Sinn als so ein Gebastel mit einem Bausatzhaus!
     
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Porenbeton Bausatzhaus

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