Porenbeton vs. Poroton -> Feuchtigkeitsaufnahme & Wärmespeicherung

Diskutiere Porenbeton vs. Poroton -> Feuchtigkeitsaufnahme & Wärmespeicherung im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich war heute auf dem Bauherrentag eines großen Porenbetonherstellers. Es wurden natürlich über die Vorzüge des PB gesprochen...

  1. #1 Selberbauer, 16. Oktober 2010
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    Hallo zusammen,

    ich war heute auf dem Bauherrentag eines großen Porenbetonherstellers.
    Es wurden natürlich über die Vorzüge des PB gesprochen und dass es keinen besseren Baustoff gibt - klar - war ja auch ne Werbeveranstaltung vom Hersteller. Bei einer Veranstaltung eines Porotonhersteller würde sicher das gleiche über deren Steine gesagt werden ...
    Soweit so gut.
    Bei der Vorführung zum Thema Bauphysik wollte man u. a. den schlechten Ruf des PB im Bezug auf die aufzunehmende Feuchtigkeit widerlegen. Es wurde ein Stein hochkant für 55Min in einen Kübel mit Wasser gestellt und danach längs aufgesägt -> der Stein hatte sich ringsum ca. 3cm mit Wasser vollgesaugt.
    Der Vorführmeister sagte, dass dies sehr wenig sei und ein Porotonstein sich in dieser Zeit komplett vollgesaugt hätte und nass wäre.
    Nun meine Frage: Stimmt das?
    Auch sagte er dass ein mit Perlit gefüllter Porotonstein die Wäre schlecht speichern würde. Ich dachte bislang dass der PB die Wärme schlecht speichert würde und der Poroton ehr gut.

    Was ist denn nun richtig????

    Vorab vielen Dank für Eure Hilfe!!!
     
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  3. fmjuchi

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    Hallo,

    wenn der Porenbeton in einer Stunde 3 cm mit Wasser voll war, kannst du mal ausrechnen was in einer Woche Dauerregen passieren kann.

    Porenbeton nimmt mit seinem ganzen Volumen Feuchtigkeit auf, beim Ziegel nehmen die Zwischenräume kein Wasser auf.

    Das Wetter würde ja passen. Vielleicht legt ja einer von den Handwerkern beide Steine in den Regen und vergleicht die Gewichtszunahme.

    Ich erinnere mich auch gelesen zu haben, dass das Problem darin liegt, das Porenbeton die Feuchtigkeit nicht gerne wieder abgibt.

    lg fm
     
  4. #3 Selberbauer, 20. Oktober 2010
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    Der Vorführmeister sagte, dass dies wenig Wasser/Feuchtigkeit sei, da es sich ja schliesslich auch um "drückendes" Wasser handeln würde.

    Wie würde das selbe Experiment mit einem Porotostein aussehen/ausgehen?

    Wie ist seine Aussage bzgl. der Wärmespeicherung zu beurteilen?
     
  5. #4 Baldbauherr, 20. Oktober 2010
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    Möchtest Du Dein Haus unverputzt ohne Bodenplatte in einer Pfütze bauen oder was ist an solchen Test so interessant?

    gruß
    B.
     
  6. R.B.

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    Da könnte er sogar Recht haben. Wärmespeichervermögen nicht mit Wärmedämmung verwechseln.

    Das Wärmespeichervermögen hängt erst einmal vom Material und dessen Masse ab. Dann kommt der Aufbau hinzu der die Wärmeleitung beeiflusst.

    Ich befürchte, Du brauchst noch ein paar Bauherrentage. ;)

    Gruß
    Ralf
     
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  8. #6 Selberbauer, 20. Oktober 2010
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    Hi R.B.

    mir ist schon klar dass es sich bei dem Perlit "nur" um den Dämmstoff im Stein handelt und dieser (wenn überhaupt) nur in geringem maße die Wärme speichert - dies ist die Aufgabe/Eigenschaft des eigentlichen "Stein" selbst.

    Die Aussage "ein mit Perlit gefüllter Porotonstein die Wäre schlecht speichern würde" war auch ehr der O-Ton des Vorführmeisters und da ging es wohl ehr um den Porotonstein im allgemeinen und das Perlit bezog sich wohl auf "den" Porotonstein der letzetn Jahre ...

    So und nun zu meiner eigentlichen Frage: Der Porotonstein hat doch mehr Masse als der Porenbetonstein (davon gehe ich bislang aus) und müsste demnach die Wärme besser speichern - oder?
    Bzgl. der Feuchtigkeitsaufnahme gibt der Porotonstein die Feuchtigkeit doch besser/schneller wieder ab als der Porenbeton - oder?
    Wenn diese beiden Punkte stimmen müsste dies doch zu einem angenehmeren Wohnklima führen als beim PB?

    Auch wenn man sein Haus mit Bodenplatte und Putz ausstattet und der vorgeführte Feuchtetest nicht sooooo der brüller ist würdemich trotzdem interessieren wie sich hier der Poroton verhält. Kann hier jemand was dazu sagen?

    Vorab vielen Dank :-)
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Nicht unbedingt.
    Es gibt so viele Varianten der einzelnen Steine, da kann man nicht pauschal sagen "x" oder "y". Zudem spielt, wie ich oben schon geschrieben habe, der Aufbau des Steins eine Rolle.
    Nicht jeder Stein ist massiv, also beeinflusssen die Stege auch die Wärmeleitung nach innen.

    Gruß
    Ralf
     
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