preiswerte Hangabstützung

Diskutiere preiswerte Hangabstützung im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Folgendes Problem: unser Grundstück, auf dem wir bauen möchten, liegt an einem Hang. Nicht sehr steil, aber das Grundstück ist vor ..zig Jahren...

  1. fiddler

    fiddler

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    Folgendes Problem:
    unser Grundstück, auf dem wir bauen möchten, liegt an einem Hang. Nicht sehr steil, aber das Grundstück ist vor ..zig Jahren terrassiert worden. Deshalb ist es eben wie ein Tisch, fällt aber an einer Seite sehr steil ca. 3m zum unteren Nachbarn ab. Der Hang ist mit Strauchwerk bewachsen und wohl auch stabil.
    Jetzt schlägt unser Planer vor, den enstehenden Erdaushub auf dem Grundstück zu verteilen. Da nicht das ganze Grundstück aufgefüllt werden kann (andere bestehende Gebäude) verteilt sich die Erde auf einer nicht allzugroßen Fläche und führt zu einer Erhähung von ca. 30-40cm. Nun sagt mir der Planer, dass diese Aufschüttung nicht direkt an der vorhandenen Böschung beginnen kann, sondern etwas eingerückt werden müßte, mit anderen Worten, ich verliere nicht nur ca. 1m Grundstücksbreite für die neue Böschung, sondern vielleicht noch mal einen halben Meter für den Abstand. Das macht ca. 30m² nicht nutzbare Fläche, was ziemlich blöd wäre...
    Deshalb die Frage: wie kann man die vorhandene Böschung so stabilisieren (und die Stabilisierung etwas höher ausführen), dass man den Aushub direkt an die vorhandene Böschung anschließen oder sogar noch darüber hinaus verfüllen kann? Soll natürlich möglichst wenig kosten (mit viel Geld geht alles) und möglichst wenig Erdbewegung erforderlich machen.
    Um meine wirren Worte etwas zu verdeutlichen, hänge ich eine Skizze an. Ach ja: die Grundstücksgrenze ist etwa an der unteren Kante der Böschung.
     
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  3. S.Oertel

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    Tach auch,

    was ist der tiefere Sinn dieser Aktion? Den Aushub nicht abfahren zu müssen?
    Als Nachbar wäre ich sicher extrem happy, statt 3m bepflanztem Hang dann 3,5m Beton vor der Nase zu haben. Simpel ist das ganz sicher nicht und teuer wirds auch!

    Gruss
    Sven
     
  4. Hansal

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    Sie wollen an der falschen Stelle sparen.
    Fahren Sie das Zeug weg.
    Ein guter Planer wird Ihnen dazu raten
     
  5. KATMat

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    mit Verlaub

    schon der jetzige Steilhang zum Nachbarn widerspricht allem, wozu Ihnen jemand mit (Sach)verstand raten könnte. Das ist ja laut Skizze steiler als 60 Grad geböscht.
    Fahren Sie das Zeug ab. Wenn Sie vorsihtig sind lassen Sie sich einen Standsicherheitsnachweis für die jetzige Böschung machen. So wie das jetzt aussieht, sind Sie nämlich im Schadenfall (Starkregen) dran.
     
  6. gast3

    gast3 Gast

    Hupps ..

    im Prinziep ist den vorstehden Beiträgen nichts hinzuzufügen ..

    bis auf ...

    Ich hoffe die Skizze ist falsch :yikes :motz :mauer :irre :eek:

    Geht gar nicht


    Gruß


    Helge
     
  7. fiddler

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    Nun, die Skizze ist wie leicht zu erkennen frei Hand gezeichnet. Für den Winkel der Böschung verbürge ich mich nicht, vielleicht ist er etwas flacher. Stabil sollte die Böschung aber sein, sie steht so seit ca. 50 Jahren (genau wissen wir das nicht).
    Von Beton war übrigens noch keine Rede, ich suchte ja nach Ideen...
     
  8. #7 wasweissich, 9. November 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    brauchst du eine preiswerte lösung oder etwas , was biliger ist als den aushub abzufahren ?(das wird nämlich nicht einfach....)
     
  9. #8 meisterLars, 10. November 2008
    meisterLars

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    Ich denke, dass es die billigste Lösung wäre, den Aushub abzufahren. Denn das Wort "Hangabstützung" beißt sich im Normalfall mit dem Wörtchen "preiswert"...

    Oder anders gesagt, eine preiswerte Hangabstützung (also eine Hangabstützung, die ihren Preis wert ist) dürfte wesentlich teurer sein, als den Boden abzufahren.
     
  10. fiddler

    fiddler

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    Ja, im Prinzip ist es eine Preisentscheidung. Die Aufschüttung auf dem Grundstück hätte allerdings noch einen anderen Vorteil: Es wird zwei Eingänge geben. Außer der beschriebenen Böschung gibt es derzeit noch eine weitere rechtwinklig dazu. Das Grundstück liegt also zwischen zwei Straßen, welche unterschiedliche Höhe (und auch noch Gefälle) haben. Der untere Eingang (Kellergeschoß) soll nun von der Straße aus begehbar sein, der obere Eingang vom Grundstück aus. Dadurch ist die "Eintauchtiefe" des Gebäudes festgelegt, da ich nicht möchte, dass der untere Eingang unter Geländeniveau kommt. Bei Starkregen kommt manchmal recht viel Wasser die Straße runter...
    Somit habe ich vom oberen Geländeniveau zum oberen Eingang eine Höhendifferenz von ca. 1m. Eine Aufschüttung würde das verringern und eine notwendige Treppe verkürzen.

    Aber offenbar kommt eine Hangbefestigung preislich nicht in Frage. Wenn es deutlich teurer ist, als die Erde abfahren zu lassen, werden wir um die längere Treppe nicht herum kommen, auch wenn ich das gestalterisch nicht so toll finde...
     
  11. #10 seereport, 2. Mai 2012
    seereport

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    hallo
    und, haben Sie eine Lösung gefunden?
    ich habe das selbe Problem und suche eine ähnliche Lösung
    liebe gRüsse
    R. Wacker
     
  12. KATMat

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    Das heißt zwar Bauexpertenforum

    meint aber nicht, dass die Experten, die hier schreiben unbedingt in den Bau wollen (5 Jahre ohne Bewehrung).
    Also wird´s vermutlich keine Tips für Böschungen steiler als 60 Grad geben.
     
  13. lumo

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  14. #13 gunther1948, 3. Mai 2012
    gunther1948

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    also das werfen wir in beton das sind die gitterstäbe oder verrosteten drähte.
    die 5 jahre sind mit bewährung
    klugscheissermodus aus

    gruss aus de pfalz
     
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  16. lumo

    lumo

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    Meinte auch Erdbewehrung. Und Geotextil rostet nicht - mag nur keine Sonne oder Laugen.... Da werden dann die 5 Jahre ohne Bewährung auch nicht nötig...
     
  17. KATMat

    KATMat

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    das war ein Schärz. Und alle Angaben ohne Gewehr :winken
     
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