Problem mit dem feuchten Kriechkeller

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  1. teamcuba

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    Hallo,

    wir haben ein Haus Baujahr 1968 erworben. Dieses ist teilweise mit einem Vollkeller, aber auch unter 4 Rumteilen mit einem ca. 60m2 großen Kriechkeller versehen.
    Der Kriechkeller ist auf einem Streifenfundament erstellt. Innen ist Kalsandstein zu sehen, außen ist ein roter Zieglstein erkennbar im Sockelbereich. Der Kriechkeller ist ca. 60-80 cm. hoch. Der Boden besteht aus Sand bzw. stark lehmhaltigen Boden. Die Kellerdecke ist aus Beton mit Stahlgeflcht.
    Wir sind dann im Sommer aufmerksam geworden, weil an der Aussenwand an etlichen Stellen im Bereich des Kriechkellers in Höhe der Horizontalsperre Wasser aunter dem Aussenputz ausgetreten ist und den Sockel herunterlief. Bei warmen Wetter stärker.
    Im Kriechkeller war festzustellen, dass die Steine an den Aussenwänden dunkel, also feucht sind. An der Decke hingen von den Eckbereichen ausgehend Wassertropfen.
    Der Vorgänger hatte von innen Silikon in die Fuge zwischen Decke und Aussenwand eingebracht und darüber eine Dichtschlämme.
    Der Kriechkeller hat keine Lüftung.
    Wir haben an zwei Wänden im Herbst eine Bitumendickbeschichtung von aussen aufgebracht. Dies hat zunächst nichts unmittelbar gebracht.
    Jetzt entfeuchte ich mit einem Entfeuchter durchgehend seit 2 Wochen den Kriechkeller. Die Luftfeuchtigkeit liegt dort bei 90%.
    Ich habe schon eimerweise Wasser aus dem Entfeuchter geholt. Die Wände werden dort augenscheinlich auch heller und trockener. Dort hat sich auch aussen der Wasseraustritt verringert.
    Stattdessen ist dort jetzt statt reinem Wasser eine braune, erdige Flüssigkeit ausgetreten. Evtll. aufgelöste Teerpapenreste?
    Ich würde gerne den Kellerdecke und die Aussenwand dämmen.
    Habe aber Angst, dass dann die Feuchtigkeit unter Dämmung sitzt.
    Für mich sieht es so aus, dass die Feuchtigkeit im Kriechkeller über Jahre an der Decke und der Wand kondensiert und dann nach aussen dringt und dort an der Horizontalsperre austritt.
    Wie es jetzt von der inneren Wand auf die äußere übergeht ist mir nicht klar.

    Frage:

    Wie bekommt man am besten den Kriechkeller trocken?
    Ich habe etliche Abhandlungen hierzu schon gelesen. Danach besteht wohl Uneinigkeit, ob eine Dauerbelüftung durch Lüftungsschlitze nützlich ist oder nicht.

    Sollte man die Decke dämmen oder lieber nicht?

    Sollte man den Sockel und eventuell die Kellerinnenwand mit einem Sanierputz versehen oder lieber nicht?

    Kann man die Aussenwand trotz des Wasseraustritts dämmen?

    Sollte man die übrigen Wände auch noch mit einer Dickbeschichtung versehen oder hat das gar keinen Sinn, weil nur das Kondenswasser aus dem Kellerinneren vermieden werden muss?

    Komisch ist auch, dass in einer Ecke kürzlich Tropfen entstanden und am nächsten Tag wieder weg waren. Das Klima ändert sich offenbar im Keller.

    Teilweise habe ich auch von einer Folie für den Boden gelesen oder auch Kieselsteine die ausgebracht werden sollen. Nur bleibt der Boden unter der Folie nicht noch nasser und nimmt die Mauer dies dann nicht auf und leitet das Wasser nach oben?


    Ich hoffe jemand kann mir helfen.

    Vielen Dank
     
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