Problem mit Induktion

Diskutiere Problem mit Induktion im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich habe ein kleines Problem und wollte mal nach Tipps fragen. Situtation: Einfamilienhaus mit neuer Elektroinstallation...

  1. #1 razer7501, 2. August 2013
    razer7501

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    Hallo zusammen,
    ich habe ein kleines Problem und wollte mal nach Tipps fragen.
    Situtation: Einfamilienhaus mit neuer Elektroinstallation (Neubau)
    Heizungsanglage Wärmepumpe LWZ404 Stiebel Eltron (Anlage läuft soweit)

    Jetzt wurde an der Heizungsanlage der Eingang (230V) Schnelllüften angeschlossen. H07RNF ca. 7 m bis zur Abzweigdose im Kabelkanal (mit der Versorgungsleitung für Steuerung, Verdichter und Notheizung zusammen). Von dort zwei parallel geschaltete Zweige (20m und 30m nach EG und OG Bad) mit NYM-J zu zwei Tastern (sind noch nicht angeschlossen, Leitungsende offen).

    Mache ich jetzt die Sicherung "Steuerung" der WP rein (alle anderen sind draussen, kein Stromkreis im Haus ist versorgt) springt die Schnelllüftung an. An der Klemme L' (Eingang) messe ich ca 155V mit einem hochohmigen Digitalmultimeter. Nach Abklemmen des 30m Zweigs bleiben noch 145V übrig. Lüftung springt nicht an! 20m Leitung auch noch weg ca. 35V. Mit niederohmigerem Messmittel bricht die gemessene Spannung sofort ein.
    Ein Kondensator 33nF von L' nach N und alles funktioniert tadellos. (Spannung so gut wie weg)

    Das kann doch wohl nicht wahr sein oder?
    Ist jetzt Mist in der Hausverkabelung oder was ist hier los? Das ich bei langen parallelen Leitungen mit Induktion zu rechnen habe ich auch klar. Aber die Längen sind doch noch überschaubar.
    Wie gesagt. Ausser der Steuerungssicherung ist nur die Hauptleitung zum Zählerkasten versorgt. Der Rest des Hauses ist "aus".

    Bin mal gespannt ob ihr eine Idee habt.

    Gruß Chris

    PS: Mein Eli ist natürlich im Urlaub.
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Aber klar doch. Dann warte bis der Eli wieder zurück ist.

    Wie Du darauf kommst, dass 30m Länge noch "überschaubar" wären, erschließt sich mir nicht. Nur mal zum Nachdenken, 1cm Leitung hat um die 8-10nH, macht 1µH pro Meter. Eine Kapazität um die 100-200pF pro Meter (je nach Leitungsaufbau) ist auch nicht so selten.

    Wer dann noch mit einem hochohmigen DMM anfängt zu messen muss sich über chaotische Messwerte nicht wundern.

    Also warten bis der Eli verfügbar ist. Der sollte wissen was zu tun ist.

    Gruß
    Ralf
     
  4. nolu13

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    Hier könnte das Thema EMV (elektro-magnetische Verträglichkeit)eine gewichtige Rolle spielen.
    Fallbeispiel:
    Rolladen-Steuerung im Gebäude(EFH) wurde über eine Siemens Logo (Mini-SPS) realisiert.
    Ab und an kam es zu Fehlfunktionen ,d.h. Rolläden liefen ohne Betätigung eines Tasters.
    Auf Bildern die der Bauherr während der Bauzeit gemacht hat konnte man regelrechte Autobahnen von Steuerleitungen und Motorleitungen,Leitungen der übrigen Installation erkennen.
    Alles fein im Rohr verlegt,nur leider ohne Trennungs-Abstand
     
  5. Julius

    Julius

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    Mir nicht. Ich würde da eher mit kapazitiven Effekten rechnen...
    Und um jene dürfte es sich hier auch handeln.

    Können trotzdem (je nach Auslegung des Eingangs) schon zuviel sein.

    Abhilfe:
    Entweder der besagte Parallelkondensator (muß ein X-Typ sein!) oder ein Relais.


    @ nolu
    Störbeeinflussung von außen dürfte hier ausscheiden (siehe Schilderung des TE - alle anderen Endstromkreise waren spannungsfrei). Vermutlich ist einfach der Schalteingang zu hochohmig.
     
  6. #5 razer7501, 3. August 2013
    razer7501

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    Ja natürlich... bin ich doof...

    Ist ein X2 33nF... müsste gehen oder?

    Gruss Chris
     
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