Problematische Feuchtigkeit?

Diskutiere Problematische Feuchtigkeit? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben. Unser Haus ist ca. von 1900. Es ist teilunterkellert - Ziegelmauerwerk (wahrscheinlich viel...

  1. melania

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    Hallo, ich hoffe, Ihr könnt mir einen Rat geben.

    Unser Haus ist ca. von 1900. Es ist teilunterkellert - Ziegelmauerwerk (wahrscheinlich viel Ausschußziegel dabei). Vor kurzem wurden wegen dem gestiegenen Grundwasserstand in der Gegend in unserem Haus Messungen vorgenommen. Dabei wurde ein Feuchtigkeitsgehalt von 15 % in den Kellerwänden festgestellt, dies soll bedenklich sein. :eek: Ich weiß leider nicht, was für ein Verfahren da angewendet wurde - frage mich aber nun, ob Nichtstun hier schädlich fürs Haus wäre.
    Der Teilkeller ist ca. 1,4 m hoch, der Putz wurde wohl nie erneuert und ist daher weitgehend abgefallen, die Wände sehen salzbelastet aus (soweit ich das als Laie beurteilen kann), die Luftfeuchtigkeit lag im Februar bei ca. 60 Prozent, die Temperatur bei 9 Grad. Der Keller wird höchstens als dunkles Winterquartier für Pflanzen und für Konserven genutzt.
    Wir wohnen erst seit drei Jahren dort - eigentlich soll der Putz, wenn wir mal Zeit dafür haben, abgeschlagen und neuer Kalkputz (eben wegen der Feuchtigkeit) drauf.

    Wie gesagt, versäumen wir hier was? Eigentlich steht das Haus ja schon so lange ... oder sitzen wir hier einem Trugschluß auf?
     
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  3. #2 LiBa Hannover, 28. März 2009
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    .........wie sieht denn die feuchtesperre von außen aus???? gibt es überhaupt eine und liegt eine ringdrainage um euer haus, die auch hoffentlich angeschlossen ist???
     
  4. mls

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    wer hat wie was gemessen?
     
  5. #4 Anfauglir, 28. März 2009
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    15% im Ziegel bedeuted ja 150ml Wasser je kg trockener Ziegel, ich glaub nicht, dass da überhaupt soviel reinpasst.
     
  6. #5 Bromm Edmund, 4. April 2009
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    Lassen Sie den Keller doch feucht

    Wenn die Nutzung nicht hochwertiger werden soll, schadet die Feuchte nicht.
    Jedes Fundament steht auf feuchten Erdreich.
    Es sind meist die Menschen die gerne Geschäfte mit der Angst anderer machen, die solche Schauermärchen auftischen.
    Dann wird ausgesagt - es muss trocken werden.
    Was wäre denn trocken?
    Ab wann wird ein Baustoff geschädigt?
    Und auch das Abschlagen des alten Verputzes bringt doch keine Verbesserung, sondern es wird - weil dann innen mehr verdunstet - noch schlechter werden!
    Lesen Sie doch mal das Buch "Gesund wohnen in Altbauten".
    Hier habe ich sehr viel zu diesem Thema, aus meinen Erfahrungen seit 1970 bei der Instandsetzung beschrieben.
     
  7. #6 Anfauglir, 4. April 2009
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    Ich habe den Eindruck, es geht hier nicht darum, einen 100Jahre lang funktionierenden feuchten Keller zu trocknen (was ich auch für sinnlos halten würde), sondern darum, ob sich durch den höheren Grundwasserstand die Situation verschlimmern könnte.

    Sollten Holzbauteile im EG (z.B. Fussbodenlagerhölzer, Türstöcke etc.) durch veränderte Rahmenbedingungen mehr Feuchte "ziehen" als bisher kann es hässlich werden...

    Ob hier eine konkrete Gefährdung vorliegt hängt letztendlich von vielen Faktoren ab und kann m.E. wie so oft nicht aus der Ferne geklärt werden.
     
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