Probleme Einstellung FBH

Diskutiere Probleme Einstellung FBH im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Da ich mich gerade erst registriert habe, sage ich zuerst mal allen Hallo! Nun zu meiner Frage, soviel aber vorweg Ich habe...

  1. Focus

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    Hallo

    Da ich mich gerade erst registriert habe, sage ich zuerst mal allen Hallo!

    Nun zu meiner Frage, soviel aber vorweg

    Ich habe bereits den kompletten Mittag gelesen, kann aber auf mein Problem keine direkte Antwort finden, deshalb sorry, falls die Frage schon beatwortet ist oder auch eben blöd ist

    Ich habe ein Haus gekauft, Bj 1992. im EG und OG ist Fußbodenheizung, keine zusätzliche Heizung im Haus! Jetzt habe ich in beiden Stockwerken den in der Mauer eingebauten Kasten mit jeweils 6 Rohren im Zulauf und Ablauf! Am Zulauf sind lediglich kleine Schrauben (für kleinen Schraubendreher), am Rücklauf sind kleine Drehregler ohne Markierung! die können nur heraus oder hereingedreht werden, ansosnten sieht man nichts! Alles Kreisläufe sind markiert, um welchen Raum, bzw. auch teilweise 2 Kreisläufe pro Raum!
    Der Vorbesitzer des Hauses sagte mir, dass man an den kleinen Reglern die Raumtemperatur der einzelnen Räume einstellt! (Es gibt nur einen Thermostat der Heizungsanlage im Eßzimmer und einen Außenfühler), die einzelnen Räume haben kein Thermostat!)
    Also habe ich dies so gemacht!
    Da ich aber merkte, dass die Räume nun unterschiedlich kalt sind (also so, wie es nicht wollte) habe ich angefangen zu lesen! (Hatte mich eben auf die Aussage des Vorbesitzers verlassen)
    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Regler nicht direkt eine Einzelraumregelung, sondern fpr den hydraulichen Abgleich!

    Hm
    Da ich natürlich mal schön alles verstellt habe, nun zur Problemlösung bzw. Wiedergutmachung, grins
    Da so keine Durchlaufanzeiger angebracht sind, muss ich ja irgendwie wiedre alles versuchen richtig einzustellen.

    Wie geht man am besten vor ?? (Habe keinerlei Unterlagen der FBH, keine länger der Kreisläufe usw.)

    Alle Drehregler auf und einige Stunden warten, dann langsam raum für raum etwas zudrehen (ok, dauert verm. einige Tage) und das so lange bis jeder Raum ein gute Temperatur hat!
    Ich habe es jetzt mal so gemacht, dass ich alle Regler so gestellt habe, dass alle Schläuche die zurückkommen und am Rücklauf angeschlossen sind, etwa gleich warm sind ??
    Habe auch Beiträge über Berechnungen gesehen! Für mich zu kompliziert, bzw, auch nicht möglich, da ich keine Unterlagen habe!
    Bei meiner Heizung ist eine Vorlauftemperatur von knapp unter 40 Grad, Rücklauf ca. 30 Grad! Der Druck des Wassers ind die FBH hat 1,9 Bar.
    Kann etwas passieren, wenn die Drehregler falsch eingestellt sind und ich zu viel probiere? zu gering der Rücklauf, zu viel Rücklauf?

    So, anders kann ich es wohl nicht beschreiben! Hätte mir der Vorbesitzer gesagt, Finger weg, wäre es wohl besser gewesen, aber seine Beschreibung war eben so in etwa, wie Thermostate an den Heizkörpern, einfach auf und zudrehen, bis die gewünschte Temperatur! Es sind kleine Drehregler, einfach nur auf und zu ohne sonstige Funktion!

    Ich hoffe jemand kann mir mehr sagen

    Gruß und Danke
    Andreas
     
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  3. ThomasMD

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    Es wäre wirklich besser gewesen, Du hättest die Finger davon gelassen, aber da das Kind nun schon mal im Brunnen liegt, wollen wir doch mal nach einem Strick suchen, um selbiges da wieder raus zu ziehen.

    Da Du nicht weißt, wie die augenblickliche Stellung der Durchflußbegrenzer ist, würde ich erstmal alle zudrehen und danach genau eine Umdrehung öffnen.
    Einen Tag später dann die Raumlufttemperatur jedes Raumes messen und je nach Abweichung vom gewünschten Soll die Stellschraube eine viertel oder halbe Umdrehung öffnen oder schließen. Solange Du den hydraulischen Abgleich wiederherstellst, würde ich die Raumregelung des Esszimmers außer Betrieb nehmen und nur die Außentemperaturregelung wirken lassen.
    Auf keinen Fall in dieser Zeit weitere Verstellungen (z.B. an der Heizkurve oder an der Pumpe) vornehmen, da sich die Einstellungen gegenseitig aufheben oder verstärken können.
    Das Ganze kann schon mal eine Woche dauern, bis alles wieder stimmt.
    Ich habe den Abgleich meist in drei Sitzungen hinbekommen. Ist halt wie beim Granatwerferschießen ;), nur daß hier die Verstellung eines Heizkreises eine Veränderung in mehreren anderen Kreisen zur Folge haben kann.

    Das Beste wäre natürlich, Du würdest irgendwie die Verlegepläne mit den Heizkreislängen auftreiben können.
    Ist die FBH ein komplettes Herstellersystem? Viele Heizungsbauer haben keine Ahnung von der Berechnung und lassen das die Hersteller oder Großhändler ausrechnen. Vielleicht kommst Du auf diesem Wege noch an die Daten.
     
  4. Focus

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    Hallo
    Danke für die Beantwortung!
    So ganz klar ist es mir noch nicht, deshalb nochmal die Frage

    Also, drehe ich alle Regler komplett zu (dass kein Durchfluss ist, Regler im Uhrzeigersinn nach unten drehen). Dann alle Regler eine Umdrehung wieder gegen den Uhrzeigersinn, dass etwas Durchfluss ist! 1 Tag später in jedem Raum messen, wie warm der Raum ist! bin ich zufrieden, so lassen! In den anderen Räumen, die Viertel bis halbe Umdrehung öffnen oder schließen! Also zu warm im Raum schließen, zu kalt öffnen! Immer nur einen Raum nach dem anderen ? Wenn ich z.B. das Bad höher regele (also wärmer, kann sich das dann direkt auch wieder auf die Räume auswirken, die eigentlich gut waren und dann nicht mehr! so dass ich die dann wieder drehen muss, dann wieder den vom vorherigen Tag usw. Oder bin ich jetzt zu pesimistisch ? grins
    Für die Einstellzeit müsste es ja dann gehen, dass ich das Thermostat im Eßzimmer auf die höchste Stufe Stelle, oder ?
    Pläne der Anlage ich ich keine! Alles schon abgesucht!
    Gruß
    Andreas
     
  5. Focus

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    Ach noch was
    Passieren kann nix ? Falls zu wenig zum Rücklauf kommt, oder zu viel ?
     
  6. ThomasMD

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    Uhrzeigersinn heißt rechtsherum drehen und nicht nach unten oder oben.

    Wenn am nächsten Tag das Kinderzimmer ein Grad zu kalt ist, dann dort eine viertel Umdrehung öffnen (gegen den Uhrzeigersinn), ist das Bad zwei Grad zu warm, dann dort eine halbe Umdrehung schließen (im Uhrzeigersinn). Das machst Du bei allen Räumen so und mißt am nächsten Tag wieder. Natürlich kann sich ein bereits "stimmender" Raum dadurch wieder ein wenig verschieben, aber das ist nicht zu ändern.

    Den Esszimmerthermostat würde ich nicht auf höchste Stufe stellen. Damit verschiebst Du die Heizkurve und der Wärmeerzeuger liefert höhere Temperaturen als benötigt. Wenn Du ihn nicht ganz aus dem System schalten oder ausprogrammieren kannst, dann laß ihn auf Mittelstellung. Der macht das Ganze aber dann durch seine Rückkoppelung weitaus schwieriger, weil jede Abweichung im Esszimmer Auswirkungen auf die gesamte Anlage hat. Meiner Meinung nach ist das Ding ohnehin Quatsch.

    Zu den Plänen hatte ich Dir ja schon den Tip gegeben, den Systemhersteller oder Großhändler zu kontaktieren.

    Zur letzten Frage: Wenn nichts passieren würde oder könnte, wäre das Ganze ja für die Katz. Es kann zu warm oder zu kalt werden, aber kaputtgehen kann nichts, außer Du brichst ne Schraube ab oder drehst diese zuweit heraus und flutest Dein Haus, oder oder...
    Man muß sich ja immer absichern.;)

    Nochwas: Nimm, wenn nicht schon geschehen, während der Einstellzeit die Nachtabsenkung heraus und danach überleg Dir gut, ob Du sie wieder brauchst.
     
  7. Focus

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    Hallo

    Ich werde es so probieren! Rückmeldung wird kommen! :winken
    mal sehen wie es wird!
    Gruß
    Andreas
     
  8. Focus

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    Hallo
    Da es relativ Dunkel am dem Schrank ist, habe ich etwas übersehen!
    An den kleinen Drehreglern für die Schläuche am Rücklauf, wurden feine schwarze Striche aufgemalt!
    Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass diese vom Anfangsabgleich waren!
    Ich habe jetzt alle mindestens 1 Umdrehung und dann auf diesen Strich gedreht!
    Das Verhältnis der Temperaturen der einzelnen Räume war Ok, aber insgesamt überall etwas zu kalt!
    Ist meine Überlegung richtig, dass ich die komplette Temperatur etwas höher bekommen kann, wenn ich alle Regler noch einmal 1 Umdrehung drehe????
    Die Regler lassen sich ca. 4 mal Drehen, bis sie komplett herausgedreht sind!
    Wenn ich die Regler weiter herausdrehe, also anstatt 1 Umdrehung auf 2 Umdrehungen, wird doch das Wasser schneller durch die Rohre fließen??
    Kann man sagen, es wird dann insgesamt wärmer?? Wie ist aber das Verhältnis zwischen Wasser schließt schneller, zum Energieverbrauch??
    Hat es für den Energieverbrauch eine Bedeutung, wie schnell das Wasser durchgedrückt wird ??
    Ist die FBH dann weniger Träge, wenn das Wasser schneller fließt??
    Meine Vorlauftemperatur ist im mom ca. 30 Grad, Rücklauf zeigt noch etwa 24/25 Grad an! An der Heizung selbst habe ich nichts verändert, also müsste ich doch durch die Drehregler wieder alles hinbekommen!
    Mit den Markieren an den Drehreglern könnte es wirklich hinkommen! kleine Räume wären dann ca. 1-2 Umdrehungen, große Räume wären ca. 2-2,5 Umdrehungen! (Wenn ich alles noch einmal drehe!)

    Hm, hoffe ich konnte mich so ausdrücken, dass man es verstehen kann! Aber ich hoffe einfach, wenn ich den Sinn dieser Drehregler besser verstehe, kann ich es mir erklären!

    -->Mehr Wasser wird insgesamt durchgedrückt, schneller Warm, Energieverbrauch ? höhere Wärme insgesamt ?

    Gruß
    Andreas
     
  9. ThomasMD

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    Habe jetzt keine Zeit auf alle Deine Gedanken einzugehen.
    Nur soviel, die Striche nützen Dir jetzt gar nichts.
    Mach mal so weiter wie gestern beschrieben und ändere die Einstellungen nur in kleinen Schritten. Im eingedrosselten Zustand bewirkt eine viertel Umdrehung schon sehr viel, während es kaum noch einen Unterschied macht, ob Du von 3 Umdrehungen dann auf 4 drehst.
    Durch das Eindrosseln fließt das Wasser langsamer durch die Leitung. Das hast Du richtig erkannt. Zu spüren ist das an der größen Differenz zw. Vor- und Rücklauf. Dadurch sinkt die Oberflächentemperatur im Raum. Mit höherem oder niedrigerem Energieverbrauch hat das wenig zu tun. Hier geht es nur darum, die Behaglichkeitstemperaturen zu erreichen.
     
  10. Focus

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    Hallo

    Ich glaube so langsam kann ich mir das Prinzip FBH erklären!

    - Die Durchflußhöhe hat erstens mit der Länge der einzelnen Heizschlangen zu tun! Umso länger, umso höher der Durchfluss im Gegensatz zu den kleineren Räumen!
    - Der Energieverbrauch hat nur bedingt mit der Durchflussmenge an sich zu tun!
    Also, ob ich insgesamt nun 0,5 bis 2 Liter durchschicke, oder 1,5 bis 3, also alles wegen mir 0,5 -2 Umdrehungen auf, oder 1,5 - 3 Umdrehungen auf! Das Verhältnis der Räume sollte eben stimmen!
    - Da ich die länge der Schläuche und die anderen Komponenten nicht kenne, kann ich also nur durch probieren der Einstellungen, immer wieder nach einem Tag etwas nachregeln, und ein Thermometer in jedem Raum, die Räume so lange verändern, bis mir die Temperatur in jedem Raum zusagt!

    --> Was mir noch unklar ist!
    1. Wenn nun jeder Raum die von mir gewünschte Temperatur hat, kann es dann trotzdem noch sein, dass es einen Strang geben kann, dem ich im Verhältnis zu viel Wasser durchschicke? Also, dem Raum würde 0,5 liter reichen, ich gebe ihm aber 1,5. Ich gehe mal davon aus, dass obwohl die anderen Räume in dem Moment weniger bekommen, sie irgendwann doch warm genug sind, es dauert eben länger!
    Wäre das dann Energieverschwendung die sich auswirkt??
    2. Ich habe im OG an der Anlage die Beschriftung der einzelnen Stränge
    Wohnzimmer / Wohnzimmer /.........../Bad / Bad / Schlafzimmer
    Der ......... war komplett zugedreht! Es ist aber ein Schlauch angeschlossen (Zulauf und Rücklauf)
    Wenn, ein 6 fach Verteiler angeschlossen ist, ich habe 5 Schleifen gelegt, ist es dann normal, dass die unbenutzte Schleife trotzdem mit einem Schlauch belegt wird (kurze Schleife, zwischen Vor und Rücklauf)?? (Schutz, dass kein Wasser austreten kann!?)
    Oder ist es eher eine Schleife die irgendwohin geht, wurde eben die Beschriftung vergessen!

    Sorry, ich weiß, sind viele Fragen, vielleicht es es ja auch gar nicht so wichtig, wenn warm dann warm! Aber wenn ich mal was angefangen habe, möchte ich auch durchblicken!

    Gruß
    Andreas
     
  11. R.B.

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    Na, dann hast Du ja schon den ersten Schritt gemacht.

    Nein....oder ich habe die Frage nicht verstanden.

    Wenn Du diesen kurzen Kreis öffnest, dann produziert der quasi einen Kurzschluß. Normalerweise sind unbenutzte Kreise zugedreht und mit einer Verschlusskappe gesichert.

    Da Weihnachten vor der Tür steht, und somit Zeit zum Lesen ist, hier ein link.

    http://www.bosy-online.de/Bauteile_und_Begriffe_in_SHK-Anlagen.htm

    Dort findest Du auch Infos über Hydraulik usw. usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Der Energievarbrauch wird vor allem von der tatsächlichen Raumtemperatur (und dem Dämmstandard des Gebäudes sowie dem Lüftungsverhalten der Bewohner) bestimmt, wie die zustandekommt, wirkt sich weit weniger aus (noch dazu abhängig vom Wärmeerzeuger).
     
  13. Focus

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    Hallo
    Ich hoffe mal, dass du meine Frage richtig verstanden hast, da mir die Antwort gefällt! :bounce:

    --> Alle Räume richtige Temperatur, alles in Ordnung! Wenn ich einem Strang zu viel durchfluss geben würde, würde es irgendwo nicht richtig warm werden!
    --> Im OG ist zwar der eine Strang zugedreht, aber ein Schlauch ist angeschlossen! Vorlauf und Rücklauf! Wenn der nur zu Sicherheit angeschlossen wäre und ich ihn öffne und dieser wie ein "Kurzschluß" sei, müssten die anderen Räume ja kalt bleiben (schätz ich mal) und der Vorlauf und der Rücklauf müssten ja dann fast gleich warm sein (wenn ich den Schlauch anfasse)
    Ist dies nicht so, müsste er also auch irgendwo hingehen und hat trotz fehlender Beschriftung eine Funktion (wo auch immer)

    --> Wenn das Einstellen der FBH nur bedingt mit dem Energieverbrauch zu tun hat, dürfte ich ja nicht zu viel Energie verbrauchen!

    - Überall max. 19 Grad (hat nichts mit geizig zu tun, renn bei 19 Grad im T-shirt und kurzen Hosen rum, wärmer will ich es nicht)
    - Vorlauftemperatur bei 0 Grad von 28-30 Grad (zurzeit Außentemperatur 7 Grad, Vorlauf bei 26 Grad)
    - Rücklauftemperatur zur Zeit bei 22 Grad (immer ca. 4- 5 Grad unter der Vorlauftemperatur)
    - Gebäude ist komplett aus Gasbeton (inkl. Dachschrägen, 30 er Außenwand)
    = Super im Sommer und im Winter (sehr zufrieden), keine Zusatzdämmung (soll man aber auch nicht wurde mir gesagt)

    Gruß
    Andreas
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Ein ordentlicher hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für einen effizienten Betrieb, aber (und da ist nicht jeder meiner Meinung) es kommt dabei nicht auf xx Nachkommastellen an. Ob 0,2 Liter/Min. mehr oder weniger, da wird man in der Praxis so gut wie keinen Unterschied feststellen können.

    Im Prinzip geht es doch darum, dass jedem Kreis immer so viel Energie zugeführt wird, dass er den Raum auf Wunschtemperatur halten kann. Dafür ist ein Volumenstrom x und eine Temperatur y erforderlich.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Focus

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    Hallo

    Das stimmt!
    Mir gefällt das Thema Heizung aber so langsam! grins
    Vorher dachte ich, oh je, aber jetzt ......
    Aber noch eine abschließende Frage für mein Verständnis

    - Es ging die ganze Zeit um die Heizung selbst und Einstellung und Energieverbrauch!
    Was ist mit der Umwälzpumpe und Stromverbrauch!
    Ist es egal, ob ich die Heizung mit mehr Wasserdurchfluss einregele
    Oder ist es was die Pumpe betrifft, besser wenn ich möglichst mit wenig Durchfluss einregele?
    So wie ich die Sache verstehe, kann ich einregeln mit wenig Durchfluss und auch mit mehr Durchfluss!
    Wie hängt das mit der Pumpe zusammen? wo muss sie mehr arbeiten und verbraucht dadurch sehr viel Energie (habe leider noch eine alte Pumpe, die 93 Watt verbraucht!)

    Gruß
    Andreas
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Weniger Durchfluß, höherer Temperatur erforderlich, höherer Volumenstrom, niedrigere Temperatur erforderlich.

    Je höher der Volumenstrom um so mehr muss die Pumpe "arbeiten", und um so höher ist deren Leistungsaufnahme.

    Die meisten Pumpen lassen sich einstellen (min. 3 Stufen), es gibt aber auch "intelligente" Pumpen die die benötigte Leistung selbst regeln.

    Die Pumpe sollte so viel arbeiten um den benötigten Volumenstrom bei den gegebenen Druckverlusten sicherzustellen.

    Gruß
    Ralf
     
  17. Bauwahn

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    Weniger Durchfluss geht nur bei höherer Temperatur. Dann im Zweifelsfall lieber mehr Durchfluss und niedrigere Temperatur.

    Konstanten Durchfluss kann man natürlich auch auf 2 Arten erreichen: Mehr Pumpenleistung bei stärker gedrosselten Ventilen oder weniger Pumpenleistung bei weiter geöffneten Ventilen, das letztere ist natürlich zu bevorzugen.

    Ich hab nicht alles komplett gelesen, aber wenn Du abgleichst, dann bitte so, dass zumindest EIN Ventil soweit als möglich geöffnet ist (Am besten ganz, aber "soweit als möglich" weil die Pumpe bei dem Baujahr ja wahrscheinlich nur in Stufen einzustellen sein wird). Und die anderen dann entsprechend gleich oder weniger.
    Beim Ventil möglichst nicht von unten her anfangen, sondern von oben.
     
  18. Focus

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    Hallo

    Ok, also weniger Durchfluss

    = mehr Gasverbrauch, da höhere Vorlauftemperatur erforderlich
    = weniger Stromverbrauch für die Pumpe

    höherer Durchfluss

    = weniger Gasverbrauch
    = höherer Stromverbrauch für die Pumpe

    Also egal wie, es hält sich vermutlich die Waage! und spielt nicht so die große Rolle ?!

    Gruß
    Andreas
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Schwer zu sagen ohne dass man die Anlage kennt. Im EFH Bereich kann eine Hocheffizienzpumpe vielleicht 30-50,- € p.a. einsparen.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. Bauwahn

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    Es gibt sicherlich irgendwo ein Optimum.
    Wo das Optimum liegt, kann man ohne weitere Angaben nicht beurteilen.
     
  22. Focus

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    Hallo

    Klar gibt es ein optimum! Das werde ich aber sicherlich nicht finden, da ich keine Unterlagen habe!!!!!
    Es muss jetzt eben so gehen!
    Ich hoffe einfach, dass sich die gefundene Einstellung, d.h. zum Schluss alle Räume auf einer Temoperatur, die mir passt, zu dem Energieverbrauch von Pumpe, also Strom und Heizung, also Gas die Waage hält!
    Eine andere Möglichkeit gibt es nicht!
    Dass die andere Pumpe Geld spart, ist klar!
    Habs mir ausgerechnet! Pumpe wäre nach 4 Jahren bezahlt!
    Also warte ich, bis die jetzige kaputt ist (ist ja 17 Jahre alt) und dann hole ich eine andere!

    Gruß
    Andreas
     
Thema: Probleme Einstellung FBH
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