Probleme im Keller Reihenhaus

Diskutiere Probleme im Keller Reihenhaus im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, ich habe in meinem Reihenhaus (6 Jahre alt) Probleme im Keller. An der Betonsüdwand ist im Sockelbereich eine deutliche...

  1. #1 volcom89, 24.07.2015
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    Hallo zusammen,

    ich habe in meinem Reihenhaus (6 Jahre alt) Probleme im Keller. An der Betonsüdwand ist im Sockelbereich eine deutliche Verfärbung zu sehen. Mich dem Feuchtigkeitsgerät habe ich leicht höhere Werte als normal feststellen können. Ich haben nun getrocknet und neu gestrichen. Habe auch an einer Stelle tief gebohrt, hier war keine durchdringende Feuchtigkeit festzustellen. Auch die Oberfläche war nur optisch verfärbt und nicht feucht.

    Bis jetzt hat so etwas leider noch keiner Gesehen. Hat von euch jemand einen Verdacht bzw. kann mir zumindest sagen um was es sich handelt.
    An den anderen Kellerwänden ist alles in Ordnung und nicht feucht.

    Viele Grüße

    Markus SAM_0946.jpg
     
  2. R.B.

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    Raum beheizt? Gelüftet?

    Wenn in der Tiefe nichts feststellbar ist, dann tippe ich auf Kondensat aufgrund der kalten Wandoberfläche. Der Sockelbereich ist wie die Raum(wand)ecken gerne etwas kälter, zudem zirkuliert dort weniger Luft, und es kann zu Kondensatausfall kommen. Mit den hohen Temperaturen der letzten Wochen konnte man eine Menge Feuchtigkeit in die Bude transportieren, wenn die Luft dann an kalte Oberflächen kam, gab´s Feuchtigkeit.
     
  3. #3 volcom89, 24.07.2015
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    Die Verfärbung ist langsam über den Winter gekommen und wurde nun von mir behoben. Hat also leider nichts mit den aktuell sehr warmen Temperaturen zu tun.
    Der Raum kann geheizt werden, wird er aber nicht da nur als Abstellraum verwendet.
    Gelüftet habe ich nicht sehr viel. Nur nach dem Einzug und seither hatte ich ja auch 5 Jahre meine Ruhe.

    Mir bleibt wohl nix anderes übrig als jetzt weiter zu beobachten ob neue Flecken (nach dem Streichen) erkennbar werden. Dann ist das Problem wohl doch etwas größer.
    Auf der Nordseite habe ich nicht anderst gelüftet und dort steht sogar der Trockner und die Waschmaschine. Probleme gibt es da aber keine...

    Danke für die schnelle Antwort.
     
  4. R.B.

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    Die Feuchtigkeit muss halt irgendwie von innen kommen, da sie ja anscheinend nur oberflächlich ist bzw. war. Bei einer geringen Eindringtiefe kann man wohl auch unterstellen, dass diese Bedingungen noch nicht lange vorherrschten, oder es immer wieder zu einem Ausgleich kam, so dass die Wand wieder Feuchtigkeit abgeben konnte.

    Ist die Kellerwand von außen gedämmt? Wenn ja, wie stark? Hast Du schon mal die Oberflächentemperaturen gemessen?

    Das will nichts bedeuten. Ich hatte im letzten Jahr das erste Mal seit fast 20 Jahren Kondensat auf Bodenfliesen, hier im Flur zwischen den Büros. Zuerst konnte ich mir das auch nicht erklären, doch der schnelle Wetterwechsel in Verbindung mit leicht geändertem Nutzerverhalten (lüften) haben wohl zu diesem "Problem" geführt. Manchmal sind es halt nur Kleinigkeiten die eine große Wirkung haben.

    Deswegen überlege mal, ob im letzten Winter bzw. in den Monaten bevor Du das bemerkt hast, irgendwas anders war als sonst. Vielleicht vermehrt Wäsche getrocknet? Niedrigere Raumtemperatur? Offene Zimmertüren?

    Ich denke Du hast noch Glück, dass das Problem anscheinend nicht von draußen durch die Wände kommt. Sollte ich Recht haben, dann kannst Du die Ursache finden und leicht abstellen.
     
  5. #5 volcom89, 24.07.2015
    volcom89

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    Ja die Kellerwand ist gedämmt. Es ist eine Perimeterdämmung 10 cm an der Kelleraußenwand ringsum von Bodenplatte bis OK Kellerdecke.
    Ich kenn mich hier nicht so sehr aus, es war damals aber wohl Standard!?
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Das ist schon mal gut, sonst wäre die Feuchte wohl über die komplette Wand zu sehen. Hast Du noch Infos zum Bodenaufbau?

    Wenn Dir mal ein IR-Thermometer über den Weg läuft, und ein einfaches Hygrometer, dann wäre das eine sinnvolle Investition. Das müssen keine Präzisions-Messgeräte sein. Dann Luftfeuchte in diesem Raum überwachen, ab und zu mal die Oberflächentemperaturen messen, und schauen ob man bereits in den kritischen Bereich kommt. Es gibt einfache Datenlogger die Lufttemperatur und Luftfeuchte messen und gleichzeitig auch noch den Taupunkt berechnen. Die kann man im Raum aufstellen und alle paar Minuten einen Messwert aufzeichnen. Dann ab und zu mal danach schauen und mit dem IR-Thermometer die Wandoberflächen messen.Kommen die Temperaturen in den Bereich dass Kondensat entstehen könnte, dann durch lüften und heizen dagegen halten, wenn das alles nichts hilft, dann muss ein Luftentfeuchter her.

    Schaut man sich das Bild an, und Deine Beschreibung dazu, dann sollte man das Problem aber mit Hausmittelchen in den Griff kriegen.
     
  7. #7 volcom89, 24.07.2015
    volcom89

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    Bodenaufbau ist Estrich auf Dämmung!

    Werde mich um ein Gerät bemühen und so das "Problem" in den Griff bekommen.
    Das beruhigt mich jetzt zumindest mal.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Das würde erklären warum der Boden trocken ist. Wand, Sockelbereich, Wärmebrücke, gleichzeitig der Bereich der am schwierigsten zu lüften ist. Dort dürften die niedrigen Oberflächentemperaturen messbar sein.

    Wie gesagt, beobachten, dann reagieren. Das "Problem" ist lösbar.
     
Thema: Probleme im Keller Reihenhaus
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