Probleme mit dem Architekten

Diskutiere Probleme mit dem Architekten im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo liebe Leute vllt könnt ihr mir helfen. Ich habe folgendes Problem mit meinem Architekten: Der Architekt schaft es nicht nach einem...

  1. Larnn83

    Larnn83

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    Hallo liebe Leute vllt könnt ihr mir helfen.

    Ich habe folgendes Problem mit meinem Architekten:

    Der Architekt schaft es nicht nach einem Monat das Leistungsverzeichnis und die Ausschreibungen zu erstellen.
    Städig ausreden wie "ich fühl mich nicht", "ich war heute nicht im Büro" etc.

    Wenn man Anruft ist das Handy abgestellt und man kann sie kaum erreichen.

    Der vertrag ist schon seit langem unterzeichnet worden und seit über 3 Monaten ist das Geld bei der Bank bestätig worden(also habe ich das Geld)

    Welche möglichkeiten habe ich nun???

    Vielen dank für die Vorschläge
     
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  3. Bauliesl

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    Hallo Larnn83,
    wenn Du schreibst "mein Architekt", dann gehe ich davon aus, dass das ein von Dir beauftragter Planer ist, mit dem Du einen Architektenvertrag geschlossen hast...?
    In welcher Leistungsphase seid Ihr gerade?
    Wenn Du schreibst "Der Architekt schaft es nicht nach einem Monat das Leistungsverzeichnis und die Ausschreibungen zu erstellen., dann bedeutet das, dass der Bauantrag eingereicht und die Ausführungsplanung zum größten Teil fertig ist?

    Etwas mehr Info zu Eurem Planungsstand und Eurem Vertragsverhältnis wären hilfreich, damit man Dir Tipps geben kann.

    Gruß,
    Liesl
     
  4. Larnn83

    Larnn83

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    Hallo Bauliesl,

    Ja das ist der Planer für mein Hausbau.

    Wir befinden uns in der Leistungsphase 5 und 6

    Bauantrag ist raus und wurdegenehmigt.

    Der Planungsstand ist das sie Ausführungsplanung und die Ausschreibung machen soll z.Z und bisher keine nennswerte Unterlagen zusehen sind.

    Wenn ich ihr die Meinungs sage beführte ich das noch länger dauert als es jetzt schon dauert.
     
  5. Gast036816

    Gast036816 Gast

    setz ihn in verzug.
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 11. September 2013
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Ich denke, hier liegen auch einige Probleme beim TE.
    Das Leistungsverzeichnis = Singular (Einzahl) Für ein Projekt brauchts in der Regelmehr als ein LV!
    die Ausschreibungen = Plural (Mehrzahl)
    Da aber LV= Ausschreibung ist - watt denn nu???

    Dann beauftragt sind LP 5 und 6. Zu erwarten, dass die in 4 Wochen abgearbeitet wurden, ist ausser bei einer Garage doch arg übertrieben!
    Ohne LP 5 ist aber keine LP 6 möglich (oder riskant)!

    Fordere schriftlich einen Terminplan für den Vergabeablauf (wenn Vertrag nach HOAI 2013 und nicht ausgeschlossen, dann sowieso Pflicht)
     
  7. Bauliesl

    Bauliesl

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    Hallo Larnn,
    ist Dein Architekt auch mit LP 7 und 8 beauftragt? Das hat sicher auch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit, mit der die Ausschreibungen verfolgt werden..... Wann war der Baubeginn vorgesehen?

    Wie Ralf schon sagte, lass Dir einen Bauzeitenplan ( u.a. über die Fertigstellung der Ausschreibungen und Vergaben) geben, dann siehst Du klarer. Und keine Angst vor "dann dauert es noch länger" - kein Bauherr muss auf den Knien rutschen und bittebitte sagen, damit ein Architekt seine vertraglich geschuldete Leistung erfüllt.
    Hast Du 1-8 beauftragt oder nur Teile?
    Gruß,
    Liesl
     
  8. Larnn83

    Larnn83

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    Beauftragt und im Vertrag festgehalten sind die Leistungsphasen 5 bis 8 (die ersten 4 wurden extra gemacht nach abschnitt) Da hatte ich gedacht ist gut gelaufen dann kann man ja den rest zusammen machen.

    Termine im Vertrag festgehalten sind:
    -LV Rohbau und Fenster nach der Vorlage Tragswerksplanung (Ende Mai 2013 war das schon) gelpant war Ende April Anfang Mai
    -Ausführungsplanung der Baumappe Ende Mai 2013
    -Baubeginn August 2013 Fertigstellung Mai 2014
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 12. September 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Dann setz ihn unter Bezugnahme auf die vertraglich vereinbarten Termine in Verzug!
     
  10. Larnn83

    Larnn83

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    Wie setzt man denn jemanden in Verzug habe sowas noch nie gemacht.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 27. September 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Du am besten gar nicht, lass Dir das von einem Anwalt formulieren. Solche Briefe haben eine Menge Formfehlerfallen. Tappst Du in eine solche, ist alles unwirksam und Du hast nix gewonnen, aber viel verloren
     
  12. ManfredH

    ManfredH Gast

    Du beklagst dich, dass dein Architekt mit seinen Arbeiten hintendran ist, willst einen zügigeren Fortschritt herbeiführen, bekommst dazu im Forum hier umgehend den Tip, ihn in Verzug zu setzen..... und zwei Wochen später fragst du, wie das geht ?!
     
  13. Larnn83

    Larnn83

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    Ich muss vielleicht auch mal arbeiten und habe nicht immer Zeit ins INternet zuschauen.
     
  14. Larnn83

    Larnn83

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    Welcher Anwalt ist für diese Sache am besten?
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 27. September 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Hier reinschauen und lesen sind 10 Minuten. Frage denken und schreiben nochmal 5.

    Das schafft man in der Mittagspause, wenns einen pressiert!
     
  16. ManfredH

    ManfredH Gast

    Die Leute, die du hier um Rat gefragt hast und die dir z.T. innerhalb weniger Stunden geholfen haben, die übrigens auch.... :konfusius
     
  17. Bauliesl

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    Welcher Anwalt???????????????????? Ist das ´n Witz?
    Baurecht, Architektenrecht.... versuch´s mal damit.
     
  18. #17 Staubsauger, 16. Oktober 2013
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    Nachdem ich grob ähnliche Erfahrungen mit Architekten gemacht habe, würde mich viel mehr interessiere, was der Grund für ein solches Verhalten ist?

    Ich hoffe, dass die meisten Architekten zumindest erkennen, dass Sie mit einem derartigen Verhalten nicht nur den derzeitigen, sondern vor allem auch viele andere potentielle Kunden los sind, da aisch gute Leistung oft nicht, schlechte Leistung aber umso mehr herumspricht.
    Was ist also der Beweggrund für ein solches Verhalten? Warum wird ein Auftrag nicht gegebenenfalls abgelehtn bzw. beendet? Wäre das durch einen Architekten wirklich so schwer durchzusetzen bzw. mit soclhen Risiken verbunden, dass lieber die Verschleierungs- und Hinhaltetaktik gewählt werden muss, die noch viel mehr unmut und ggf. Kosten verursacht? Aber auch die Eingangsfrage nciht vergessen: Was ist der Auslöser/Grund?

    @Larnn: Wie weiter oben beschrieben - Anwalt für Architektenrecht suchen (ich finde es übrigens bemerkenswert, dass es dafür bereits eine Spezialisierung gibt). Aber werde Dir auch über das Ziel klar: zum Arbeiten/zur Leistung kannst Du sie nicht zwingen. bzw. solltest Du Dir das gut überlegen, denn den Auftrag will sie ja offensichltich nicht - damit sollte eine weitere Zusammenarbeit ausgeschlossen sein.
    Die Frage ist also vor allem, wie Du aus dem Vertrag mit ihr rauskommen kannst, für welche Probleme und (Zusatz-)Kosten Du Sie haftbar machen kannst (und solltest), und welche Beträge sie Dir zurückerstatten muss.
     
  19. Bauliesl

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    Na ja, Staubsauger, ohne schludrig arbeitende Kollegen in Schutz nehmen zu wollen:
    Manchmal zeigt auch ein Bauherr wieviel Zug von seiner Seite hinter einem Projekt steckt... Und wenn er durch sein eigenes Handeln zeigt, dass er´s nicht besonders eilig hat, dann liegt so ein Projekt auch bei einem Architekten nicht ganz oben auf dem Stapel..... Das zeigt sich z.B. darin, wie schnell Entscheidungen getroffen werden, wie schnell Fragen beantwortet werden etc. Und ganz unwillkürlich passt man sich dem Tempo an - ich denke, das ist normal.
    Nichtsdestotrotz müssen vereinbarte Termine eingehalten werden und zwar von beiden Seiten.

    Aber Du hast in der Tat Recht, wenn ein Bauherr auf vereinbarte Termine drängt, dann kann er selbstverständlich unter Einhaltung bestimmter Fristen und Nachfristsetzungen einen Architektenvertrag kündigen.

    Es gibt mittlerweile leider Fachanwälte für fast alles. Ich denke, es sind nicht nur die bösen Architekten....
    Gruß,
    Liesl
     
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  21. #19 Staubsauger, 16. Oktober 2013
    Staubsauger

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    Verzögerungen auftraggeberseitig könnten natürlich ein Grund für ein eigenes Herabpriorisieren sein, wobei ich jedoch auch in diesem Fall zunächst einen entsprechenden Hinweis bzw. Firstsetzung/Fristenplan mit aufzeigen der Folgen vom Architekten an den Auftraggeber voraussetzen würde, denn schliesslich ist der Architekt der Profi, und der sollte auch wissen, wie man ggf. einen Bauherren im Sinne von Projektmanagement "in der Bahn" hält. Hier muesste Larrn nochmal Info geben, ob dies ggf. der Anlass gewesen sein kann.
    Und sollte dies der Fall gewesen sein, dann liegt ja ein recht handfester Grund vor, den man als Architekt auch anführen kann: schlechtes Kudnenreaktionsverhalten erschwert Auftragsplanung, daher Herabstufung oder Kündigung/Auftragsrückgabe. Dann ist ja alles klar, und die Fronten geklärt. Dafür ist es nicht notwendig, den Auftrag architektenseitig dann zu verschleppen.

    In obigen Fall geht es aber um die bewusste Schlechtleistung, die mit entsprechendem Kundenzorn und negativer PR verbunden ist. Warum das notwendig, ist mir eben nicht klar: entweder hat man m.E. handfeste Argumente, einen Auftrag zurückzugeben, oder der Kunde hat einem für eine Schlechtleistung eben keinen Anlass gegeben, dann sollte man auch normal leisten. Eine Schlechtleistung, ein sich den Aufgaben entziehen, ohne klare Stellungnahme, ist doch eigenltich das schlechteste, was man machen kann, wenn man im Recht ist. Daher kommt die Verzögerungstaktik doch eigentlich nur dann in Frage, wenn man selbst im Unrecht ist, in der Hoffnung, dass wen der Kudne seienrseits abspringt, man einen noch größeren Nachteil für sich selbst vermeidet. daher sehe ich die Verschleppungstaktik eigentlich bereits als Schuldeingeständnis.
    Oder kurz: Wer im Recht ist, hat's nicht nötig, und schadet sich damit doch nur. Wer ohnehin im Unrecht ist, vergrößert den Ärger noch.
    Wirklich aufgehen kann das nicht, denn, wie gesagt: sowas spricht sich rum.
    Warum passiert es dann dennoch? Sind die Risiken für Architkten, aus einem Vertrag auszusteigen, wirklich derart hoch? Oder ist es Bequemlichkeit?

    Ich steh halt einfach davor, und verstehe es nicht. Und das hat nix mit Generalisierungen oder Vorurteilen zu tun. Es erschient einfach, zumindest für mich als Aussenstehenden, recht irrational sich derart zu verhalten. Gerade bei Architekten ist doch die Mundpropaganda "unzuverlässig" quasi ein Todesurteil.
     
  22. Bauliesl

    Bauliesl

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    Das ist zum Teil sicher richtig, was Du sagst. Aber - wir kennen hier nur eine Seite der Geschichte (.... und die noch nicht einmal richtig).
    Insofern kann man von hier aus schlecht sagen, wieso die Kollegin sich so verhält - entweder hat sie Gründe oder sie ist halt tatsächlich eine Pfeife (auch die gibt´s unter Architekten.. ;-) ).
     
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