PU-Pflasterfugenmörtel

Diskutiere PU-Pflasterfugenmörtel im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Guten Tag liebe Forumsgemeinde, ich lese schon seit einiger Zeit hier und finde die Beiträge der Experten meistens sehr interessant,...

  1. #1 Incanus, 06.03.2011
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    Guten Tag liebe Forumsgemeinde,

    ich lese schon seit einiger Zeit hier und finde die Beiträge der Experten meistens sehr interessant, aufschluss- und lehrreich.

    Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Mein Problem:
    Keine Flankenhaftung des PU-Fugenmaterials an Terrassenplatten aus Basalt.

    Aufbau der ca. 140 m² grossen nicht zusammenhängenden Terrassenflächen:

    Variante I
    Bodenplatte aus Beton (war vorhanden) Gefälle ca. 2,5-3 %
    Abdichtung
    Dränmatte
    Dränmörtel 5-6 m stark
    Basaltplatten 60x90x2 cm, Kanten gesägt, Oberfläche geflammt, Unterseite gesägt, vor der Verlegung abgewaschen, Haftschlämme aufgezogen
    Nass in Nass verlegt und eingeklopft,
    Fugenbreite ~ 6 mm, Fugentiefe ~ 20 mm

    Variante II
    Tragschicht aus Lava 0-32 mm (war vorhanden) Gefälle ca. 2,5-3 %
    Dränmörtel 5-6 m stark
    Basaltplatten 60x90x2 cm, Kanten gesägt, Oberfläche geflammt, Unterseite gesägt, vor der Verlegung abgewaschen, Haftschlämme aufgezogen
    Nass in Nass verlegt und eingeklopft,
    Fugenbreite ~ 6 mm, Fugentiefe ~ 20 mm

    Verfugung einige Wochen später mit einem namhaften Produkt aus dem Baufachhandel:

    Platten mit Hochdruckreinger gesäubert, trocknen gelassen
    PU-Fugenmörtel nach Herstellerangaben angemischt und verarbeitet

    Variante I und Variante II:

    Teilweise Flankenablösung an mehreren Platten breits nach einigen Tagen sichtbar

    Nach dem ersten Winter ca. 40-50 % Flankenablösung auf der gesamten Terrasse, Fugenmaterial ist bröselig und teilweise in der Fuge nicht mehr existent, ausser unter dem ca. 1 m breiten Dachüberstand, dort ist alles intakt

    Nach dem zweiten Winter ca. 70-80 % Flankenablösung auf der gesamten
    Terrasse, Fugenmaterial ist bröselig und teilweise in der Fuge nicht mehr existent, ausser unter dem ca. 1 m breiten Dachüberstand, dort ist alles intakt

    Hersteller, bzw. dessen Mitarbeiter war vor Ort und weiss keinen Rat, da dies in dieser Form noch nie vorgekommen sei (deutschlandweit gäbe es ausser der unseren keine Reklamationen bzgl. Flankenabriss, etc.)

    Nachdem auf zwei Versuchsflächen von je ca. 15-20 m² die alten Fugen ausgekratzt, gesäubert und neu verfugt wurden, teilweise unter Mitwirkung des Mitarbeiters vom Hersteller, hat sich die Situation nicht wesentlich gebessert.
    Flankenabrisse gibt es immer noch, nur das Material scheint härter zu sein als das ursprünglich verarbeitete.

    Unser Kunde möchte nun kein PU-Fugenmaterial mehr haben sondern eine zementäre Fuge mit einem Produkt mit Easy-Clean-Technologie. Dieses Produkt haben wir bereits in seiner Garageneinfahrt verwendet. (bisher ohne Mängel)

    Hat jemand Erfahrung mit PU-Fugenmörtel hinsichtlich der (mangelnden)Flankenhaftung an gesägten Platten?

    Was ist von der zementären Fuge als Alternative zu halten?

    Eine Fuge mit Splitt-Sandgemisch ist seitens des Kunden ausdrücklich nicht erwünscht.

    Ich würde mich sehr über Eure Einschätzung freuen und vielleicht hat ja auch jemand eine Lösung parat.

    Noch eine Anmerkung: Es geht mir hier nicht um die Schuldfrage, sondern darum, meinen Kunden möglichst zufrieden zustellen.

    Vielen Dank.

    Incanus
     
  2. #2 wasweissich, 06.03.2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das an basalt so gut wie nichts haftet lieg doch eindeutig am material . das hätte der PUmensch aber wissen müssen (hat er wahrscheinlich , verrät es aber nicht)

    eine epoxidgebundene fuge hätte wahrscheinlich noch einigermaassen funktioniert .

    oder halt strasser ............

    von wem war das PU zeug ??
    aber bitte per PN :shades
     
  3. #3 wasweissich, 06.03.2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nachtrag: wahrscheinlich wäre eine "dichte" bauweise bei den gegebenheiten und dem material die bessere wahl gewesen .
     
  4. #4 Incanus, 06.03.2011
    Incanus

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    Hallo wasweissich,

    vielen Dank für die Hinweise.
    Epoxi war und ist wegen der extremen Glanzbildung nicht erwünscht. Zudem gibt es auch überdachte Bereiche. Der Epoxifilm würde also ungleichmäßig abwittern.
    Hersteller schicke ich per PN.
    Das an Basalt so gut wie nichts haftet, war mir ehrlich gesagt auch nicht bekannt. Ich habe die mangelnde Haftung eher auf die diamantgesägte Plattenflanke zurückgeführt.
    Was ist Strasser.... für ein Material?

    Incanus
     
  5. #5 Incanus, 06.03.2011
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    Nachtrag: Kann noch keine PN verschicken, da ich vom Administrator noch nicht für alle Funktionen freigeschaltet bin
     
  6. #6 wasweissich, 06.03.2011
  7. #7 wasweissich, 06.03.2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    der link in dem thread ist leider tot..... der herstellername hat sich geändert

    ist eine fuge . (kunststoff-zementgebunden , )

    beides zusammengoogeln , dann weisst du mehr.
     
  8. #8 Incanus, 06.03.2011
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    Danke, habe es gefunden.
     
  9. #9 Incanus, 07.03.2011
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    kann man das noch näher erläutern, weshalb an Basalt nichts hält?

    Vielen Dank

    Incanus
     
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