Pufferspeicher und LWWP

Diskutiere Pufferspeicher und LWWP im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Experten! Würde mich freuen, wenn mir jemand Licht ins Dunkel bringen könnte, das ganze Informationsgesurfe hinterlässt bei mir mehr Fragen...

  1. #1 coroner, 16.05.2010
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2010
    coroner

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    Baulaie
    Hallo Experten!
    Würde mich freuen, wenn mir jemand Licht ins Dunkel bringen könnte, das
    ganze Informationsgesurfe hinterlässt bei mir mehr Fragen als es
    Antworten bringt.

    Das Heizsystem für unser Häusle ist noch nicht vergeben.
    Es geht um ein sog. KFW55 Haus nach Enev2007. Heizlast liegt bei
    knapp 12KW, beheizte Fläche ist so ca. 360qm .

    Wir planen in jedem Fall einen Tunneldurchsichtsofen und möchten den
    aufgrund seiner starken Wärmeleistung als Grundofen ausführen lassen
    um die Wärmeabgabe in den Raum zu verzögern. Desweitern kommen
    Wasserplatten rein die in den Pufferspeicher laufen, womit knapp über
    3KW Leistung via Wasser anliegen.

    Nach Abwägung vielerlei Aspekte kommt nunmehr für uns nur noch
    eine LW/WP in Frage.
    Nun liebäugelte ich bisher immer mit den "Top-Herstellern" à la H*******,
    V***, O****** etc. Insbesondere die "Vollmodulierenden" Wärmepumpen
    seien ja nunmal der Stand der Technik.

    Jetzt meine Frage: Bringt mir, als "Pufferspeicherbetreiber", diese Modulation
    der Wärmepumpe überhaupt was? Ist das nicht kontraproduktiv?
    Und... lohnt sich der nicht unerhebliche Mehrinvest in so eine High-End
    Anlage überhaupt? Ich bin kein JAZ-Fetischist. Das ganze soll ökonomisch
    sein, ein Break-Even zwischen Laufenden und Anschaffungskosten
    in 60 Jahren bringt mir nunmal nix.

    Geplant ist übrigens ein Pufferspeicher mit ca. 800L und ein Warmwasserspeicher von 300-400L (große Badewanne, 6 Personen...)
    Danke schonmal an alle Antwortern :-)
    Nico



    PS: werd das sicherlich auch mit meinem Planungsbüro durchsprechen,
    würde aber gern mal eine differenzierte Diskussion dazu hören.
     
  2. R.B.

    R.B.

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    Je nach Größe des Pufferspeichers kann eine modulierende LWP ihre Vorteile nur noch bedingt ausspielen.

    Ziel der Leistungsregelung ist ja, dass sie im Teillastbetrieb effizienter läuft. Dieser Teillastbetrieb kommt jedoch durch einen Pufferspeicher kaum zum Tragen. Jetzt muss man sich auch überlegen, wie man den Puffer sinnvoll einbindet. Nachdem keine Notwendigkeit einer hydr. Entkopplung besteht, wäre eine Serienschaltung des Puffers vielleicht interessant.

    Gruß
    Ralf
     
  3. #3 coroner, 16.05.2010
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    Hi Ralf,
    danke für deine Antwort, du bist auch immer "on"...

    Was ist denn nun schonwieder Serienschaltung? Wird da das Trinkwasser
    erst durch den Heizungsspeicher vorgewärmt ?

    Gruß
    Nico
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Es war doch von Pufferspeicher (nicht WW-Speicher) die Rede.

    WW-Speicher würde ich über ein 3-Wege Ventil direkt an die WP anschließen.

    Aber es gibt viele Möglichkeiten wie man die Hydraulik aufbauen kann, gerade bei mehreren Wärmeerzeugern.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #5 coroner, 16.05.2010
    coroner

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    ja.... ich frag doch auch nur was eine Serienschaltung ist und was dann in Serie geschaltet wird? :konfusius
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Pufferspeicher einzubinden.
    Parallel zum Wärmeerzeuger, dann wirkt er auch als hydraulische Entkopplung, oder in Serie zum Wärmeerzeuger (meist im RL), dann erhöht er das Wasservolumen.

    Jede dieser Schaltungen hat Vor- und Nachteile.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #7 alex2008, 16.05.2010
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    da hast ja ne dicke Heizlast beieinander.
    Eine LWP wird dir dann aber eine gewaltige Heizleistung in den wärmeren Tagen bringen und die muß denn ja auch beim WW-Speicher rein.

    Je nach WP und Bivalenzpunkt können da denn schon mal 20KW Leistung anstehen.
    Evtl. wären dann 2 LWP ne Möglichkeit.

    Aber ganz davon abgesehen wirds wohl ein deutlich im 5-stelligen Bereich liegender Invest nur in die WPs
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Bei einer leistungsgeregelten LWP ist das weniger ein Problem.

    Gruß
    Ralf
     
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