pumpensumpf

Diskutiere pumpensumpf im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Zusammen mit der Bodenplatte wurde ein Pumpensumpf betoniert, der etwa 30 cm tiefer als UK Bopenplatte ist. 12 Jahre war dieser "Furztrocken"....

  1. peter01

    peter01

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    Zusammen mit der Bodenplatte wurde ein Pumpensumpf betoniert, der etwa
    30 cm tiefer als UK Bopenplatte ist. 12 Jahre war dieser "Furztrocken". Nun aber nach 3-4 Tagen Starkregen drang Wasser von aussen ein, und zwar
    durch 2 fingernagelgroße Löcher an einer Wand, ca. 4 cm über dem Boden.
    Nach fachmännischer Verpressung (wobei festgestellt wurde, dass sich hinter der Wand offenbar ein Hohlraum befindet !) war Ruhe. Jetzt nach ca. 6 Monaten muß ich wieder einen geringen Wassereinbruch -vermutlich durch den Boden- feststellen, die Wände zeigten einen Pegel von ca. 3 cm.
    Ein Bekannter hat mir geraten, zumindest den Schachtboden, evtl. aber auch
    die Wände erneuern zu lassen oder aber durch erneutes Verpressen oder/und
    mit GUTTATERNA-Stäben Dichtigkeit zu erreichen.
    Ich bitte um fachmännischen Rat.
     
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  3. Josef

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    sehr schwierig (!)

    - in diesem Pumpenschacht steht ein Aqualift ???

    - steht das Bauwerk im drückenden Bereich ???

    - der Pumpensumpf wurde wirklich zusammen mit der Bodenplatte
    betoniert ... oder wurde doch zuerst der Boden des Pumpensumpfes
    betoniert und dann die Bodenplatte ???


    erneuern heisst den alten Pumpensumpf rausschneiden oder
    rausstemmen, das dann dicht hinzubekommen ist schon ein
    gewagtes Manöver das ich mir gut überlegen würde, persönlich
    würde ich nochmal nachverpressen.
     
  4. peter01

    peter01

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    vielen Dank für die prompte Reaktion.
    Aqualift ?? Der Pumpensumpf ist ca 80x80 cm, 60 cm tief (OK Estrich), für
    Abwasser aus Dusche, Waschm., Waschbecken, Kondenswasser Hz.;
    Darin steht eine Klein-Hebeanlage (Pumpe im geschl. Behälter).
    Ob das Bauwerk im drückenden Bereich steht, weiß ich nicht. Der Altbestand
    steht seit rd. 50 Jahren (ohne Probleme); Anbau vor 12 Jahren, neue Boden-
    platte ca. 20 tiefer als Bestand. Wie genau betoniert wurde, weiß ich nicht;
    wegen anderer Mängel hat sich der damalige BU verdrückt.
    Das eigentliche Problem sehe ich weniger in der Verbindung Bodenplatte /
    Estrich, ich denke laienhaft eher, dass für den Pumpensumpf "nicht geeigneter
    Beton" verwendet wurde, der im Laufe der Jahre durch zeitweise stehendes Regenwasser ausgeschwämmt wurde (Hohlräume !!). Wie schon erwähnt, gab
    es ja fast 12 Jahre keinerlei Probleme -nicht einmal geringe Feuchtigkeit.
    Ist die Abdichtung mit GUTTATERN-Stäben bekannt ??
    Bringt es was, den bestehenden Pumpensumpfboden mit "wasserdichtem"
    Beton aufzuzbetonieren ? (natürlich nach erneutem Verpressen !)
     
  5. bernix

    bernix

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    Hallo Peter

    bei uns sieht es ähnlich aus: Pumpensumpf (nachträglich) unter der Bodenplatte (anbetoniert), selten hoher Wasserstand (dann aber bis fast unter die OK der Bodenplatte.
    Im Pumpensumpf eine Hebeanlage.
    Die Frage ist: Warum soll der Pumpensumpf dicht bleiben? Treibt der Behälter ggf auf?
    Wäre es nicht sinnvoller im Bedarfsfall den Wasserspiegel über den Pumpensumpf zu kontrollieren, bzuuw leicht abzusenken, bevor das Wasser durch andere evtl vorhandene Lücken dringt?
    Bei uns kann der Wasserstand durch eine separate Tauchpumpe niedriggehalten werden (die Hebeanlage verträgt aber auch ein Überfluten)

    gruss
     
  6. peter01

    peter01

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    Hallo bernix,
    eigentlich ist der Pumpensumpf ohnehin überflüssig, da ja alle Abwässer
    über die Hebeanlage abgeleitet werden; sogar unter der Dusche könnte
    man eine sehr flache Pumpe einsetzen (gibts z.B von abs,ca 20cm flach!).
    Nun ist der Pumpensumpf aber da, und wenn schon ein geschlossenes Hebe-
    anlagensystem vorhanden ist, sollte der Pumpensumpf auch trocken sein.
    Dass auch geringe Mengen stehendes Wasser unangenehm riechen kann und zwangsläufig verdunstet (u.U. Schimmelbildung !!) ist ansich schon problematisch. Schlimmer ist aber die Tatsache, dass erstmals nach beinahe 12 Jahren plötzlich Wasser von a u s s e n eindringt, was je nach Ursache
    auch schlimmer werden kann; darauf will ich nicht warten und lieber beizeiten
    möglichst Abhilfe schaffen.
    Trotz allem Danke für das Statement; ich bin wirklich um jeden Beitrag froh.
     
  7. bernix

    bernix

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    Hallo Peter

    man kann es so sehen, aber auch anders:

    Das Wasser im Pumpensumpf dürfte nicht riechen (sofern ich es richtig verstanden habe), da sauberes Grundwasser und von den Abwässern getrennt.
    Ob etwas verdunstetes Wasser aus dem Pumpensumpf mehr Feuchtigkeit ins Haus bringt als ein unbemerkter Grundwasserhochstand, der grossflächig bis an die Bodenplatte reicht, ....darüber kann man mal diskutieren (oder auch nicht :biggthumpup:)

    Ob das Auftreten des Grundwassers von Dauer ist, ist mE nicht zwingend.
    Bei uns ist der letzte Wasserhochstand nach längeren, ergiebigen Regenfällen
    ca 6 Jahre her. Ich wage die Vermutung, es wird wieder kommen, aber möglicherweise erst in etlichen Jahren.

    Letztendlich erscheint mir der konstruktive und finanzielle Aufwand in keiner Relation zum Nutzen. Aber wer zahlt, entscheidet :biggthumpup:
    Gruss und gutes Gelingen
     
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