Punktfundament für alte Scheune!

Diskutiere Punktfundament für alte Scheune! im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe eine Frage bzgl eines Punktfundaments in meiner alten Scheune. Die Scheune ist Baujahr 1928 und die Punktfundamente...

  1. Tom1234

    Tom1234

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    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage bzgl eines Punktfundaments in meiner alten Scheune.

    Die Scheune ist Baujahr 1928 und die Punktfundamente bestehen aus Einbetonierten Schwerbetonsteinen.
    Ein Pfosten in der Mitte der Scheune steht mehr oder weniger nur auf einem Granitstein und hat über die Jahre auch schon etwas Feuchtigkeit gezogen so das er im unteren Bereich ca 15cm morsch ist.
    Nun möchte ich ca 20 cm des Pfosten abschneiden und darunter ein neues Punktfundament erstellen.
    Meine Frage nun:
    Wie groß (Länge x Breite) und wie tief sollte das Fundament sein, der Pfosten ist noch handgehauen und hat ca 20x20 cm.
    Kann ich für das Fundament Estrich Beton aus dem Baumarkt verwenden?

    Vielen Dank

    Gruß Tom
     
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  3. #2 Gast036816, 19. März 2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    du bist doch schlosser? warum machst du dass nicht mit stahl? das wäre fachtechnisch richtig und das holz bekommt abstand vom feuchten untergrund.
     
  4. Tom1234

    Tom1234

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    Hallo,

    ja bin Schlosser. Du meinst so in der Art Pfostenanker wie beim Carprt oder?

    Ich wollte ein Fundment gießen und dann zwischen Beton und Holz sowohl eine Lage Dachpapp sowie eine Stahlplatte legen!

    Gruß Tom
     
  5. Hfrik

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    Also vom Estrichbeton würde ich selbst als Baulaie ganz schnell die Finger lassen, und bei einem 20x20 Balken schon ganz schnell bei Beton an Druckarmierung denken - und beim Schlosser ebenfalls an einen soliden Stahlunterbau denken. (Nicht am Stahl sparen, da können schon etliche Tonnen Last draufkommen)
     
  6. RMartin

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    Hier sollte generell eine Planung erstellt werden.
    Nicht zuletzt für temporären Zustand.

    Einfach mal 20cm Pfosten abschneiden ist so natürlich nicht. Reihenfolge der Arbeiten sowie u.U. notwendige temporäre Maßnahmen sollten anhand der Situation vor Ort fachgerecht ausgearbeitet werden.
     
  7. brauni

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    Sag mal, SPINNST DU SCHON KOMPLETT ??

    Was eine 20x20 cm Holzsäule mit mehreren Metern auf Druck kannn, dass kann selbst ein sehr schlecher Betonsockel noch lange, komplett unbewehrt.


    Also diese Aussage ist für einen dipl. Ing absolut unwürdig!!
     
  8. the motz

    the motz

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    Hui da geht's rund...
    Noch wer Popcorn?
     
  9. H.PF

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    Brauni, auch knicktechnisch?

    GLaube ich nicht...
     
  10. #9 Bauigel85, 30. März 2012
    Bauigel85

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    Wenn da was knickt, dann doch wohl die Holzstütze und nicht das Fundament.
    Und wenn die Stütze kürzer wird, wie soll sich dann die Knickgefahr erhöhen?
    Der gute Herr Euler würde sich im Grab rum drehen.
     
  11. H.PF

    H.PF

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    Nee, ein eingelassenes Fundament natürlich nicht...
    Ich hatte das falsch verstanden, hatte so verstanden das eine Betonsäule und ein Holzstiel gleichwertig sind...

    Deswegen meine Frage. Drucktechnisch ja, Knicktechnisch eher nein...

    Aber das ist hier ja uninteressant, ich frag mich nur wie man 20x20 ausschachten will ;) So bis Frostsicherheit...


    Ich würd fast sagen: Drucktechnisch kann man nicht so klein schachten, das es für den Balken zu unstabil wird...

    Allein mit der großen Kelle wird das schon größer...
     
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  13. mls

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    in der zeit, die brauni braucht, um einen altes thema auszugraben, hat tom
    vermutlich alles abgestützt, ausgesteift, den stiel abgeschnitten und einen
    1/4 m2-klecks beton druntergebastelt - nicht schön, aber auch nicht selten ;)
    ein paar bewehrungseisen haben noch nie geschadet ..
     
  14. brauni

    brauni

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    Altes thema? Nach neun Tagen? Das stand noch im oberen Teil der Ersten seite!

    Wenn hier nicht so grober Unfug erzählt worden wäre hätte ich auch nicht geschrieben.

    Sicherheitsdenken ist gut und wichtig, masslos zu Übertreiben, und unter Umständen den Laien dabei in Angst und Schrecken zu Versetzten, ist aber nicht sinnvoll, und bringt in Folge auch den Beruf des Statikers in Verruf.

    mfg Brauni
     
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