PVC- Fenster und der Einbau bei zweischaligen Wandaufbau

Diskutiere PVC- Fenster und der Einbau bei zweischaligen Wandaufbau im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; in der Bauleistungsbeschreibung steht zur Montage nur "eingeschäumt" Wie wird ein Fenster fachgerecht eingebaut bei 17,5 Mauerwerk und 20 cm...

  1. #1 Christ 32, 9. März 2006
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    in der Bauleistungsbeschreibung steht zur Montage nur "eingeschäumt"

    Wie wird ein Fenster fachgerecht eingebaut bei 17,5 Mauerwerk und 20 cm Styropor- Dämmung ? Ich habe schon der Forensuche bemüht und verschiedene Detailzeichnungen gefunden die ich aber nicht richtig entziffern konnte. Es wird ja immer wieder von einem speziellen Dichtband gesprochen (umlaufend zwischen Fensterrahmen und Bauschaum), was hat es damit genau aufsich ?
     
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  3. BigMig

    BigMig Gast

    Und wie schaut es mit Rollläden aus?

    Bitte bei der Beantwortung dieser grundsätzlichen Frage auch auf die Rolllädenkästen und -schienen eingehen.

    BigMig
     
  4. #3 Olaf (†), 9. März 2006
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    Hat jemand...

    ne Detailplanung gemacht, wo das Fenster in der Wand "stehen" soll?
    Planer fragen, danach Montage planen
    Ich vermute mal in der Dämmung - da kenne ich dann so ungefähr 10 Systeme für.
    Dichtband jein - eine Möglichkeit, die ominösen drei Forderungen zu erfüllen:
    - innen luftdicht
    - außen schlagregendicht
    - innen dampfdiffusionsdichter als außen

    Olaf
     
  5. #4 VolkerKugel (†), 9. März 2006
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    Ist das ein ...

    ... Bauträgerobjekt? mit 20cm :respekt Wärmedämmverbundsystem?

    Dann muss es dafür auch eine Detailplanung geben, die wir hier dann gerne diskutieren können.

    Also: erstmal den Aufsteller der "Bauleistungsbeschreibung" fragen, wie er sich das gedacht hat. Auf die Antwort hat der Erwerber Anspruch!
     
  6. khr

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  7. #6 Olaf (†), 10. März 2006
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    Frage dazu..

    Wie ist das denn eigentlich "richtig" richtig:
    1. Vorgabe der Einbauebene durch Planer
    oder
    2. Aufforderung an Fb "Mach mal"? (was meines Wissens der Standard ist :fleen )

    Olaf
     
  8. #7 Christ 32, 10. März 2006
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    nee Werkvertrag .... KFW 60

    werde mal mit dem Planer telefonieren
     
  9. #8 VolkerKugel (†), 10. März 2006
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    Und was sind ...

    ... die Aufgaben des Planers innerhalb (oder außerhalb?) dieses Werkvertrags :confused: . Ich steig´ da noch nicht so ganz durch.

    Meiner Meinung nach gehört bei einer 20cm Dämmung das Fenster in die Dämmebene aus zwei Gründen:
    - durch die Leibungstiefe wird die Verschattung zu groß (ich weiß, von MARMORIT z.B. gibt´s dafür abgerundete Formteile) und
    - der Uw-Wert des Fensters verbessert sich durch die Einbausituation.
    Für den Einbau vor der Wand gibt´s mittlerweile genügend Systeme.
     
  10. #9 Olaf (†), 10. März 2006
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    Nich doch..

    Volker:
    Entscheidend sollte 1. die Tiefe des eventuell vorhandenen Rollladenkastens sein, 2. die bereits genannte Verschattung, wenns zu tief sitzt, 3. die für die Optik (und die Fensterbank) erwartete Tiefe außen und 4. die Vorstellung des Planers, wo sich denn die Isotherme langquälen soll in Abhängigkeit vom verwendeten WDVS.
    Also her mit der Detailplanung.
    Der Fb kann ohne Vorgabe so richtig nix falsch machen - denk ich.
     
  11. Christ 32

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    Werkvertrag = ich kaufe 1 stck Haus 132 qm Wohnfläche samt Einbauteile usw. für Summe x schlüsselfertig

    In der Bauleistungsbeschreibung steht zum Einbau nix weiter, deswegen will ich mich informieren wie sowas technisch sauber gemacht wird.
     
  12. #11 VolkerKugel (†), 10. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2006
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    Du wolltest doch ...

    Gibt´s den eigentlich überhaupt? Wir drehen uns doch hier im Kreis :irre !

    @NFS82 - galaktischer Freund:
    Anordnung von Lage und Art des Rolladenkastens gehört doch zur Planung dazu. Und je weiter Du das Fenster in die Dämmebene rückst, um so besser wird der Uw-Wert. Isso.

    Nachtrag für Christ 32:
    Wer hat denn als "Sachverständiger" die Bestätigung für den KfW-Antrag unterschrieben? Und haste den mal gesehen (den Antrag meine ich)?
     
  13. #12 Olaf (†), 10. März 2006
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    Sag ich doch:

    :cool:
    Mist, muss ich neue DIN kaufen, fehlen wohl ein paar Seiten :lock
     
  14. #13 VolkerKugel (†), 10. März 2006
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    Gibt dafür keine DIN ...

    ... sind die anerkannten Versuchsergebnisse des Passivhaus-Instituts. Ein Passivhausfenster mit Dreischeibenverglasung Ug 0,7 kriegt seinen Uw-Wert von 0.8-0,85 nur in dieser Einbausituation. Setzt Du das selbe Fenster in die Leibung z.B. einer T8-Wand geht der Uw-Wert gegen 1,0 und drüber.
     
  15. #14 Olaf (†), 10. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2006
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    Ja sag das doch gleich..

    wo du hinwillst. :think

    Uw ist immer noch Glas und Rahmen und Randverbund und der verändert sich nicht.

    Das was Dr. Feist prüft ist Uw, eingebaut - so stehts auch in den Urkunden und wird mit einem kleiner/gleich Wert angegeben. Um den zu erreichen, muss der "echte" Uw-Wert niedriger sein.
    Letzendlich ist nicht für das best off das "am weitesten" sondern "am optimalsten" ausschlaggebend, siehe Punkt 4 in #9. Sonst würde ja der Dr. sagen: außenbündig.
    Und deshalb muss da der Planer zur Tat bzw. zum Detail schreiten.

    Uff, doch keine neue DIN fällig :Roll

    Ähm, wird beim Passivhaus mit uw, eingebaut gerechnet?
    Die "normale" Berechnung fordert ja immer nur Uw (Berechnungsmuster Uni Kassel) - ich könnte mir denken, dass die Differenz zu "eingebaut" über die "Wärmebrückenpauschale" [oder wie man das auch immer nennt - ist nicht meine Baustelle] mit abgedeckt wird.

    Selbes Spiel gilt übrigens auch sinngemäß für den Schallschutz (Prüfwert Rw), den man im Prüfzeugnis nach Einbau mit R(wR) angibt und bei dem i.d.R. 2 db abzuziehen sind.
     
  16. #15 VolkerKugel (†), 11. März 2006
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    Im Prinzip ja ...

    ... und ein Passivhaus kannst Du mit dem "normalen" EnEV-Programm überhaupt nicht nachweisen (wg. des pauschalen Ansatzes von 12,5 für den Trinkwasserwärmebedarf). Nachgewiesen wird´s mit dem PHPP (PassivHausProjektierungsProgramm) und auch so von der KfW lt. Förderbedingungen anerkannt.
    Die beiden Nachweismethoden sind nicht vergleichbar.
     
  17. #16 Olaf (†), 11. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11. März 2006
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    Guten Morgen..

    auch und Danke
    Olaf

    Um das kleiner 0,85 (eingebaut) zu erreichen, braucht man einen U-Wert von 0,75. So richtig glücklich ist man mit der Situation aber nicht. So ist ein Prof aus Rosenheim auf der Suche nach besseren Einbausituationen und auch ein größerer Häuslebauer sucht noch für sein Passivhaus nach einer anderen, besseren Lösung, Begründung: Mit der Einbausituation nach Dr. Feist würde man nicht hinkommen, die eigenen Berechnungen und Messungen hätten ergeben, dass das so nicht stimmt.
    Pfui Spinne, wie kann man sich denn so am Passivhauspapst vergehen :lock
     
  18. #17 VolkerKugel (†), 11. März 2006
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    Hallo Olaf ...

    ... hast Du da was Näheres. Ich sehe unseren Papst demnächst mal wieder und würde ihn gerne fragen, was er denn davon hält :motz .

    Nochmal zur PHPP-Berechnung der Fenster:
    Im Anhang findest Du das Berechnungsblatt aus dem sich ergibt, dass im Prinzip jedes Fenster erstmal einzeln gerechnet und dann ein mittlerer U-Wert ermittelt wird. Leider nur als PDF - XLS-Dateien kann man hier ja nicht hochladen (hallo Josef ... :winken ).
     
  19. Christ 32

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    nun hab ich

    mit dem Planer bzw. Mitarbeiter telefoniert

    die Fenster sitzen (sind geplant) bündig mit dem Mauerwerk d.h. knapp 21 cm Dämmung samt Putz stehen über.

    den dürftigen KFW 60- Antrag (2 Seiten) hab ich gesehen und an die KFW- Bank zwecks Kreditvergabe weitergeleitet. Im Wärmschutznachweis anhänglich der Statik sind die Werte nochmal ausführlich mit bei.
     
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  21. #19 Olaf (†), 20. März 2006
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    Ich glaube...

    Du solltest bei der Montage ganz genau hingucken, ob alle Dichtungsebenen tatsächlich verwendet werden. (Wind, Schlagregen, Dampfdiffusion)
    Das sieht mir nach geplantem Billigeinbau aus.
    Die Einbaulage ist, höflich ausgedrückt, nicht optimal, spart aber die teueren Teile, um das Fenster (zumindestnes teilweise) in der Dämmung zu montieren.

    @Volker: Das ist doch bloße Empfehlung, die Einbaulage, oder steht das irgendwo?

    Unbeantwortet: Was ist mit den Rolladenkästen? Wenn vorhanden und keine Vorbaurollladen, dürften die ja wohl dann innen überstehen, oder?
     
  22. #20 VolkerKugel (†), 20. März 2006
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    Ich lehne mich ...

    ... jetzt mal gaaanz weit aus dem Fenster und behaupte, dass dies schon fast aaRdT ist.

    Als Rolläden verwende ich seit langem nur noch Aufsatzelemente, bei denen lediglich die ca. 4cm Auskragung vor dem Fenster in der Dämmung ausgeklinkt werden müssen. Und wegen der Luftdichtigkeit halt Kurbel- oder E-Antrieb (ist doch keute kein ausgesprochener Luxus mehr!).
    Und bei ´ner 17,5er Wand sind die Dinger innen exakt bündig.
     
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