Raumauskühlung berechnen

Diskutiere Raumauskühlung berechnen im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, ich möchte unser Bad mit einem programmierbaren Thermostaten 2*/Tag auf 21°C für 2h erwärmen. Gern will ich berechnen was energetisch...

  1. #1 Michael Breuer, 18. Februar 2009
    Michael Breuer

    Michael Breuer Gast

    Hallo,

    ich möchte unser Bad mit einem programmierbaren Thermostaten 2*/Tag auf 21°C für 2h erwärmen.

    Gern will ich berechnen was energetisch am besten ist.

    Wie weit lasse ich den Raum abkühlen ?

    Wie kann ich berechnen in welcher Zeit sich der Raum auf welche Temperatur abkühlt ?
    Aussentemperatur, Wandmaterial, Wandfläche, Raumvolumen, Innentemperatur vorher, Innentemperatur nachher und die entsprechenden Koeffizienten sind bekannt, werden gesetzt oder können herausgefunden werden.
     
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  3. #2 Michael Breuer, 18. Februar 2009
    Michael Breuer

    Michael Breuer Gast

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  4. Julius

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    Wier weit kühlt der Raum denn überhaupt ab???
    Ist das ein Neubau?
    Wie wird beheizt?
    Wie lange wird für die Aufheizung benötigt?
    Bei modernen Anlagen ist die ganze Absenkerei sowieso entweder unsinnig oder unmöglich...
     
  5. #4 Michael Breuer, 18. Februar 2009
    Michael Breuer

    Michael Breuer Gast

    Wie weit der Raum abkühlt will ich ja gerade festlegen.
    Es handelt sich um einen Altbau, die Frage ist aber eher
    nach dem Prinzip der Berechnung.

    Wenn ich innen 21° habe und außen -5°... parameter...
    wann habe ich innen 10°
     
  6. #5 Isolierglas, 18. Februar 2009
    Isolierglas

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    DGL aufstellen. Wärmekapazität des Raumes muss bekannt sein. DGL lösen.
    Physik, Vorlesung Experimentalphysik, Vordiplomsklausur...
     
  7. #6 Isolierglas, 18. Februar 2009
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    Im Ernst: Die Berechnung wird daran scheitern, dass die Wärmekapazität schlecht zu bestimmen ist.
     
  8. #7 Michael Breuer, 18. Februar 2009
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    Michael Breuer Gast

    Wenn ich den Wärmestrom hätte könnte ich weiterrechnen.
    Wärmekapazität kann ich ausrechnen Q = c*m*dT
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 18. Februar 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Mag ja ne blöde Frage sein, aber warum rechnen (mit X Unbekannten und Y Variablen), wenn man messen kann?
    Heizung 2 Tage durchlaufen lassen, dann Aussen- und Innentemperatur messen, Heizung abdrehen und nach X Stunden neu ablesen (bis dahin schön die Tür zulassen)
    Das ganze vielleicht noch an zwei unterschiedlichen Tagen - und Ruhe ist.
    Denn was nutzt die ganze Rechnerei, wenn sie Fugenundichtigkeiten, Toleranzen, Wärmebrücken usw. nicht erfassen kann, weil unbekannt
     
  10. #9 Isolierglas, 18. Februar 2009
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    Michael,

    der Wärmestrom in Deiner Gleichung ist von delta T abhängig. Deshalb entweder mit kleinen Abschnitten rechnen, oder analytisch die DGL lösen... ;-)

    Dein Hauptproblem bleibt die Wärmekapazität.
     
  11. #10 Michael Breuer, 18. Februar 2009
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    @Isolierglas in meiner Gleichung ist kein Wärmestrom enthalten. Wärmestrom = Q/dt.
    Gib mir mal deine DGL damit ich mal sehe wie du das meinst.

    @Ralf Ich möchte nicht messen sondern rechnen, das die Theorie von der Praxis abweicht ist mir bewusst, aber für eine Richtung muss eine Rechnung doch erst mal gut sein.

    Ich habe zunächst nur starkes theoretisches Interesse aber ich finde keine Möglichkeit den Wärmestrom herauszubekommen. Weiss niemand wie das geht ?
    Wenn ich den Strom habe kann ich auch wissen wieviel Wärme in einer Zeitspanne verlorengeht, dann komme ich denke ich erstmal weiter.
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 18. Februar 2009
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    Alle mir bekannten Rechenmodelle gehen von einer statischen Situation in ungestörten (= unendlich grossen) Flächen aus.
    Du müsstest für jede Wand Unmengen kleiner Flächen bilden und deren Wärmestrom einzeln betrachten.

    Schau Dir mal eine Thermographieaufnahme an, dann ahnst Du, was ich meine.
    Dann hast Du immer noch nicht die Luftundichtigkeiten, Wärmebrücken aus Baupfusch, Sonneneinstrahlung als Zuheizer usw usw erfast.

    MfG
     
  13. #12 Isolierglas, 18. Februar 2009
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    Mal sehen, vielleicht finde ich etwa Zeit, die DGL aufzustellen.

    @Ralf: Du musst den Temperaturunterschied variabel betrachten. Für die Fläche kannst Du eine gemittelte Wärmeleitfähigkeit annehmen.

    Der Wärmestrom Q ist von der Temperaturdifferenz in Form: Q ~ (Tinnen - Taussen) abhängig.

    Taussen ist konstant, Tinnen nimmt ab.

    Vielleicht finde ich nachher ein bisserl Zeit...
     
  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 18. Februar 2009
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    Ja klar. Aber wie Du mittelst, ist für jedes Zimmer anders.
    Anteil von Leibungen - wie gedämmt?
    Anteil von geometrischen Wärmebrücken - wie stark?
    Anteil von Nachbarräumen - wie beheizt?
    Das kannst Du mit keiner Generalformel erschlagen.
    Jedenfalls nicht mit dem Anspruch, der hier dahinter steht.
     
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  16. #14 Isolierglas, 18. Februar 2009
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    Du hast Recht. Kurzum: Rechnen macht wenig Sinn. Vlt. als kleiner Kurs: Warum Physik wichtig ist... ;-)
     
  17. #15 DerSuchende, 18. Februar 2009
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    Wie wäre es damit:"Untersuchung von drei Computerprogrammen fuer die Berechnung des Innenraumklimas."

    MfG
     
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