Raumoptimierung Heimkino und Hörräume

Diskutiere Raumoptimierung Heimkino und Hörräume im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo, Dieses Thread haben ich hierhin verlegt, weil eine Diskussion in einem anderen Thread nicht mehr ganz dem Thema entsprach. Also gehts...

  1. #1 CyberDNS, 01.02.2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.2006
    CyberDNS

    CyberDNS Gast

    Hallo,

    Dieses Thread haben ich hierhin verlegt, weil eine Diskussion in einem anderen Thread nicht mehr ganz dem Thema entsprach. Also gehts hier weiter.

    Hier kommen wir her
     
  2. #2 CyberDNS, 01.02.2006
    CyberDNS

    CyberDNS Gast

    Die Aufdopplung der Wände hatte ich prinzipiel nur im Sinn um den Raum abzudämpfen. Den ich denk mir dass der Raum mit Betonwänden in einem Kellergeschoss doch relativ lange Nachhallzeiten mit sich bringen wird.
    Bei der Modenentwicklung ging es mir wirklich hauptsächlich um den Bassbereich, weil der doch der störendere Part wäre, zumal wenn man einen Subwoofer betreiben würde.

    Viele Grüsse
     
  3. #3 th_viper, 01.02.2006
    th_viper

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    Für fast jedes Problem gibts mehrere Lösungen.

    Bass und Raummoden:
    Goldener Schnitt -> Raummaße sind so, dass sich keine Längs,- Vertikal- und Horizontalmoden überlagern. Dennoch sind immer noch Moden vorhanden und müssen eliminiert werden. Da gibts mehrere Möglichkeiten
    - Absenkung des Signals durch parametrische Equalizer.
    - Anbringung von Helmholtz-Resonatoren oder Plattenabsorber in den Raumecken, definiert auf die Modenfrequenzen
    - Duales Bass Array. Durch eine Verteilung des Basses auf mehrere Chassis auf der Stirnwand werden Vertikal- und Quermoden nicht angeregt. Es entsteht eine quasi Ebene Welle. Diese rollt von Stirn zu Rückwand. Die Reflektion dort wird durch eine weitere Ebene Welle überlagert, verursacht durch ein gegenphasiges, mit delay angesteuertes Gegenstück des Stirnwandarrays. Das eliminiert quasi die Längsmoden. Ergebnis ist eine große Hörzone, bei der keine Modenüberhöhung auftritt. Die Wirkfrequenz hängt dabei von der Anzahl der Chassis und der Raumdimensionen ab.

    Nachhallzeiten außer Bass:
    Ich hab mit Schaumstoffabsorbern ganz gute Erfahrungen gemacht. Die Schlitzaborberdecke hast du ja schon vorgesehen. Die Wände deswegen aufdoppeln würd ich eher nicht. Für den Bass sind da eh die Raumecken entscheidend.

    Kennst du zufällig das beisammen forum, areadvd, hifi-forum? Da stehen viele Beiträge zum Thema. Wenn nicht, kann ich ja mal einige hier verlinken.
     
  4. #4 CyberDNS, 01.02.2006
    CyberDNS

    CyberDNS Gast

    Ja habe in diesen Forum schon vor einiger Zeit eine Menge gelesen. Dabei habe ich auch schon die von dir vorgeschlagenen Lösungen durchdacht. Dabei kam die Lösung mit den Chassis nicht wirklich aus Kostengründen in Frage. Wollte den Subwoofer B&W ASW 675 nutzen.
    Die Helmholtzresonatoren hatte ich auch schon berechnet, aber immer wieder gelesen dass der Eigenbau nicht immer so funktioniert wie man sich das vorstellt.
    Zu den Schaumstoffabsorbern. Hast du einfach Schaumstoffplatten an die Wand geklebt?

    Viele Grüsse
     
  5. #5 th_viper, 01.02.2006
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    Ich hab ein kleines Kino realisiert, 3,20 m x 3,60 m und sitze erhöht an der Rückwand, weil der Pojektor noch darunter installiert ist (CRT). Deshalb ist die Rückwand über die ganze Breite und auch die Decke dort mit je 3 m² Basotect-Absorbern versehen. Die Studiomonitore stehen in der Ecke, an den flankierenden Seitenwänden sind ebenfalls je 1 m² Absorber angebracht.
    Dazu kommen nochmal 2 m² an der Decke.
    Die Stirnwand hat ein SBA mit 4 Chassis, Vertikal und Quermoden also kein Problem, die Frequenzen der Längsmoden sind durch einen paramtrischen EQ abgesenkt.

    Für einen Teil der Absorberplatten (weißes Basotect) hab ich einen kleinen Holzrahmen auf die Rückseite gelegt, die Platten mit dünnem schwarzen Stoff überzogen und an den Rahmen getackert. So kann man sie auch schön aufhängen.
    Die anderen konnte ich größtenteils einklemmen, weil ich ein Seilspannsystem installiert habe, mit dem auch die weiße Decke verhangen ist. (ist noch ne Mietwohnung, deshalb die Kompromisse)

    Ne andere Lösung wäre auch, auf die Rückseite der Absorber eine dünne Bastelsperrholzplatte drauf zu kleben (Leim soll hier funktionieren, andere Kleber eher nicht) und sie daran aufzuhängen. So bleiben sie wieder abnehmbar.

    Kosten von Chassis:
    Es gibt da sehr günstige Lösungen. Ein Eminence Kappa 15LF kostet unter 100 € und ist ein sehr gutes Chassis. 4 oder 8 Stück davon geschlossen in einem DBA sind auch für Tiefbassorgien ausreíchend.
     
  6. #6 CyberDNS, 01.02.2006
    CyberDNS

    CyberDNS Gast

    Die Idee mit den aufgehängten Absorberplatten find ich wirklich gut, das kann auch dem optischen Anspruch entgegenkommen, und dabei wird ja dann auch noch durch die Kanten der Schall gebrochen und sorgt somit für eine bessere Schallverteilung im Raum.

    Bei den Raummoden werd ich auf jedenfall versuchen irgendwie meine optimalen Raummasse zu erreichen. Und dann kann ich immer noch nach den ersten Versuchen im Raum an Helmholtzresonatoren denken, oder an andere Lösungen.

    Viele Grüsse
     
  7. #7 th_viper, 03.02.2006
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    Hallo !

    Auf eine Sache wollte ich noch hinweisen:
    Die Schlitzabsorberdecke wirkt ja nicht im Bassbereich. Somit ist hier die
    Deckenhöhe ohne Absorber maßgebend, wenn du die Regel des Goldenen Schnitts einhalten willst.
     
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